Ergänzung:

Mütter, ob alleinerziehend oder nicht, sind ja nicht alle dumm (s.o. 23,3% Fach- und Hochschulreife und 40,5% Realschule): wenn 40%% trotz guter Ausbildung dann HartzIV Bezieherinnen werden, war zumindest für diese 40% dann auch die Investition des Staates/der Gesellschaft in die Schule, in Ausbildung, in Sitzplätze an der Universtität, in Professoren, die bis ans Lebensende Gehälter beziehen und ihre Assistenten zwar nicht umsonst, aber sinnlos.

Den Materialismus, so man ihn als einzige Bezugsgrösse propagiert, muß man dann auch zu Ende denken: für die 40% Alleinerziehender ist aus der Sicht eines Investors die Investition in Mädchenausbildung, Frauenemanzipation, Bildung überhaupt eine gigantische Fehlinvestition. Die 40% Hartz Bezieherinnen und deren Kinder (die ja auch 18 Jahre benötigen um volljährig zu werden) sind alles in allem "taube Nüsse", die niemandem mehr nützen, aber allen zur Last fallen.

Konkret dem Steuerzahler, der zuerst völlig sinnloserweise in ihre Ausbildung investiert hat (obwohl die Zahlen deutlich sagen, daß sich diese Investition bei einem erheblichen Teil der Frauen und Kinder nicht amortisieren würde) und dann für ihren Lebensunterhalt und dem ihrer Kinder aufkommen muß: mit offenem Ende, denn daß sich daran in der nächsten Generation etwas ändern wird, das sagt inzwischen niemand mehr. Der Lebensunbterhalt ist allerdings trotzdem so elend bemessen, daß die Kinder, die in solchen Verhältnissen sozialisiert werden, alle Achtung vor ihren Eltern verlieren und dann zu Thomas Friedrich nach Marokko verschickt werden müssen (scherz).

Apropos Achtung vor den Eltern: zu den 40% HartzIV Bezieherinnen kommen zahlenmässig noch deren Kinder, die ein eigenes Recht auf Unterstützung haben. Also die Krankenkasse (Najib wüsste es sehr zu schätzen), die Schule und wenn alles schiefgeht auch den Aufenthalt bei Thomas Friedrich in Marokko (2.500 - 4.800 EUR pro Kind pro Monat) etc. Daß es nicht ihre Eltern sind, die den Lebensunterhalt verdienen, die nicht schlau genug sind, sich vorher den richtigen Mann, die richtige Frau ausgesucht zu haben, die also eben solche Looser sind wie die Eltern und Großeltern der Nachkriegsgeneration, ist der Humus auf dem die Jugendverwahrlosung wächst: in sexueller und emotionaler Hinsicht und als Ausdruck von Verantwortungslosigkeit gegenüber der eigenen Gruppe und der Gesellschaft insgesamt.

Auch in dieser Hinsicht nicht nur eine gigantische Fehlinvestition, sondern auch das Heranzüchten von selbstwertbeschädigten Menschen in der eigenen Rasse (denn, daß dasselbe Schicksal auch Migrantenkinder erleiden, darin sind sich die hier Anwesenden ja einig): also nichts, was ein Investor als Basismaterial gebrauchen kann - weshalb er sich inzwischen auch massenweise abwendet von europäischem Nachwuchs und ihnen die festen Arbeitsplätze mit einer festen Lohntüte kollektiv verweigert und zurückgreift auf osteuropäische Leistungsträger und/oder asiatische (siehe die Zahlen aus England, wo es 2 Millionen jugendliche Arbeitslose gibt und ebensoviele offene Stellen: zahlen bitte selber gugeln, man findet sie hier im Forum auch unter der Suchfunktion, weil ich sie schonmal verlinkt habe).

Schauen wir uns Marokko an:

Ich habe vor Jahren eine Doktorarbeit lesen müssen, die jemand über marokkanische Männer und deren Selbstverständnis in Marokko sehr gründlich recherchiert hat: neben vielen Zahlen, die kein Mensch versteht, hat sich herauskristallisiert, daß es einem Marokkaner im Kern nicht darauf ankommt, wieviel er mehr oder weniger hat als die Klasse unter oder über ihm (der Neid auf den Mackzen hält sich in Grenzen), sondern wieviel er im Rahmen seiner Möglichkeiten für seine Familie herausschlagen und erreichen kann. Dazu zählt nicht nur das Einkommen, sondern auch der Schutz der Familie, wie gut er handeln kann und wie er seinen Aktionsradius für die Seinen nützt. Ob das eine Garage ist, in der 14 Menschen leben oder ein Palast: das Prinzip bleibt dasselbe.

Mit anderen Worten: wenn er in der Lage ist, für die Seinen zu sorgen wie man das von einem Mann erwarten kann - weil es gesellschaftlicher Konsens ist, daß er nur dann ein Mann ist, der Respekt und Achtung verdient hat.

Ganz anders das Mannsein in Deutschland: die 40% HartzIV Bezieherinnen können HartzIV nur bekommen, wenn die Väter auch unter der HartzIV Bezugsgrenze leben und nachgewiesen haben, daß sie selbst nur die Pfändungsfreigrenze erwirtschaften können. Zu den 40% alleinerziehenden Frauen kommen also diesselbe Anzahl an Vätern, die an der Pfändungsfreigrenze leben oder ebenfalls von HartzIV. Daß davon ein Teil sich so weit runtergerechnet hat, daß er nur exakt diese 900 irgendwas EUR verdient und sich den Rest schwarz dazuverdient, heißt trotzdem, daß dem Staat auch diese große Gruppe als Steuerzahler verlorengeht: auch das eine gigantische Fehlinvestition - abgesehen davon, daß diese Superschlauen dafür auch Hintergehen, Tricksen und sich selbst Belügen müssen: wer das einmal angefangen hat, kommt da nie mehr raus.

Zur fehlenden Selbstachtung kommt dann noch die Verachtung der eigenen Kinder, die einem Vater, der nicht in der Lage ist mehr als das Existenzminimum für sich selbst zu erwirtschaften, keinen Respekt entgegenbringen können und in diesen Familien dann das männliche Element als Vorbild und Erziehungskonstante komplett ausfällt.

Ich könnte jetzt noch etwas zu den 4 % Frauen in Führungspositionen sagen, von den 1 % in Aufsichtsratsposten, von den xxxxxx % in Vorstandsposten: dann wird die Fehlinvestition des Staates/der Gesellschaft in Frauenförderung und Ausbildung noch krasser - denn immerhin schließen ja Frauen sowohl die Schulen als auch die Uni's mit guten, manchmal sogar besseren Ergebnissen ab als Männer. Und zum Schluß wäre da noch der große Anteil an Frauen aus gutbürgerlichen Familien, die sowohl Häuser als auch Einkommen von ihren Eltern erben und pünktlich nach dem Abschluß des Studiums Heiraten, Kinder kriegen und zu Hause bleiben.

Aus der Sicht des Staates/der Gesellschaft ist auch das eine gigantische Fehlinvestition: es mag für einen Ehemann zwar nett sein, wenn seine Frau Kunsthistorik studiert hat, Psychologie oder Germanistik: für das Ausrichten einer Party für Arbeitskollegen hätte es aber auch das "Hausbuch der deutschen Frau" getan.

In Frankreich ist niemand je auf die Idee gekommen (dem Land von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit), daß man die traditionelle Familie aufkündigen müsste, um sich zu emanzipieren. Auf die Idee wäre auch nie ein Schwede oder Däne gekommen: das alles sind typisch deutsche Irrationalitäten, der stolz auf seinen mangelnden Selbsterhaltungstrieb ist und regelmässig sehenden Auges in den Untergang rennt.

Jetzt gugel mal schön, Momo, dann reden wir weiter.

Josi