Hallo!
"Im Interview mit der taz begründet der Betreiber des Portals Selim Reid dieses Prinzip mit der "Tatsache, dass Muslime, männlich wie auch weiblich eine Trennung zum anderen Geschlecht anstreben sollten". Auf die Frage wie zeitgemäß eine solche Trennung in der hiesigen Gesellschaft noch ist, antwortet der Student: "Die Geschlechtertrennung ist Teil unseres Glaubens und der Islam ist ein Teil von Deutschland – diese Frage erübrigt sich also".
Wenn Selim Reid das glaubt, dann darf er das. Genauso dürfte er an ein grünes Spaghettimonster glauben und das auch in einem Interview sagen. Andere Muslime oder auch Nichtmuslime sind frei, mit ihm einer Meinung zu sein oder ihm zu widersprechen.

"Wenn Männer bestimmte Angebote nicht wahrnehmen können, weil sie Männer sind und eine Frau nicht mitfahren darf, weil sie eine Frau ist, drängt sich die Frage auf, ob das mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vereinbar ist.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) bejaht dies."

Das will ich aber auch ganz schwer hoffen!!! Wäre ein Riesenskandal, wenn nicht.
Schließlich kann die Antidiskriminierungsstelle auch nichts dagegen tun, dass ich mit Kopftuch keinen Job bekomme, jedenfalls keinen, der meiner Qualifikation entspricht.
Und genauso wie kein Arbeitgeber gezwungen werden kann, mich einzustellen, kann auch kein Autofahrer gezwungen werden, jemanden mitzunehmen, den er (aus welchen Gründen auch immer) nicht mitnehmen will.

Quelle der Zitate: Hamburger Muslimtaxi


LG