Naja, lieber Shakir, Du solltest Dir das alles nicht so sehr zu Herzen nehmen - Grafiken anzufertigen ist entschieden zuviel des Guten.
Erstmal selber Heiraten, dann vielleicht auch noch bi-national und falls dann noch Fragen und Antworten zu Marokkanern gestellt werden (oder zu Deutschen), dann einfach an mich verweisen (im ersteren Fall), ich bügle denjenigen dann schon so ab, daß er bzw. sie lernt, daß Marokkaner nicht gleich Marokkaner ist und außerdem er bei Dir sowieso an der falschen Adresse ist, weil den einzigen, den ich außer Thomas Friedrich und Rolf nicht fragen würde, wäre ein Zweitgenerationler (männlich): was weiß der schon mehr über Marokko und Marokkaner als ich - und das sollte sich jede Frau hinter die Ohren schreiben: es gibt keinen, der herausfinden kann, wie ein Marokkaner ist, außer ihr selbst.
Ich würde ja auch keinen kurdischen Bauernbuben fragen, ob meine Tochter einen Ingenieur aus Istanbul heiraten soll/kann/darf: ich würde ihr lediglich sagen, wenigstens am Rande in Erwägung zu ziehen nach Istanbul auszuwandern und das bevor sie selbst in der zweiten Generation identitätssuchende kleine Ingenieure in die Welt setzt und sie als Frau dann darunter zu leiden hat, daß ihr Mann nicht mehr weiß, wo der Bartel den Most holt:
Anders ausgedrückt:
wenn Du eine Deutsche geheiratet hast (in den letzten 10 Jahren muß doch mehr passiert sein als das Marokko-Forum und die Maroc-Zone) und gerne eine Checkliste hättest, wie Du erkennen kannst, ob Du jetzt nicht doch so eine BDM-Domina im Miniformat erwischt hast und sich das alles erst entpuppen wird, wenn es zu spät ist (sie konvertiert ist oder Dir den Rest Deiner Samenfäden entfernt hat), d.h. wenn sie so eine strenge Banane auf dem Hinterkopf sich hingepfriemelt hat, die man ja schon von anderen hier im Forum her kennt (früher gab es ja mal Forenmitgliedertreffen), in einem solchen Fall also würde ich dann doch nicht empfehlen (oder vielleicht auch nicht), daß Du dann am besten Wanderer oder Friedrich oder Latino frägst, wie man Schäferhunde hält, bzw. wie man vermeidet mit einer Schäferhündin verheiratet zu werden (heißt nicht Bezness, aber irgendetwas wird es dafür schon auch geben als Kurzfassung, für Österreicher gibt es ja schon den schönen Begriff "Feschist" - nach dem feschen Rechtsradikalen, den es aus der Kurve von seinem Lebensmenschen getragen hat) - jetzt habe ich den Faden verloren:
also, wenn Du Rat suchst bei einer möglichen Heirat und in einer bereits eingegangenen Ehe mit einer Deutschen irgendetwas nicht so richtig deuten kannst, dann sollte man am besten keinen Expat befragen und auch keine Kinder und Enkelkinder eines Expats, um Klarheit zu bekommen über die Natur, die Mentalität und die Kultur einer Deutschen - im Großen und Ganzen sowieso niemanden, aber wenn schon, dann einen Paartherapeuten, denn die sind - laut dem oben erwähnten Spiegeltitel "Ewige Liebe" - die erfolgloseste Berufsgruppe seit es Schokolade gibt.
Mit einem einzigen Satz:
was jede Frau wirklich will - ob Marokkanerin oder Deutsche - ist ein Mann mit einem "Musketier-Charakter": "remember Bob, nor fear, nor envy, no meaness"*. Vielleicht sind Beznesser einfach nur nicht ganz schlecht darin, Musketier-Charaktere vorzutäuschen: das wenigstens lernt man ja mit der Muttermilch (auch als Zweitgenerationler in der Diaspora).
Ist ein ganz und gar selbstloser Rat.
Josi
* "nicht vergessen Bob: keine Angst, kein Neid, keine Gehässigkeit!"