Als ich in Marokko war, entsetzte es mich, wie man alles auf die Strassen warf. Leider nimmt dieses Übel bei uns auch zu, seit wir Abfallgebühren zahlen müssen.

Das Verhalten zeugt hüben wie drüben für Respektlosigkeit gegenüber der Natur.

Die Tierhaltung ist in Marokko wie einst bei uns, bevor die "atheistischen" Tierschützer kamen.

Tiere werden mit Steinen beworfen, geschlagen und mit Fusstritten versehen. Bei uns geschieht das vielleicht im Verborgenen aber nicht öffentlich. Man sieht aber sowohl als auch nur den Eisberg, welcher aus dem Wasser ragt. Alles andere ist verborgen. Wenn der sichtbare Eisberg gross ist, ist das Verborgene noch grösser.

Wenn mein Schwiegervater einkaufen geht, bezahlt er die Hälfte. Solches gibt es bei uns nicht. Nur in gewissen Bergtälern: Dort müssen die Einheimischen einen Ausweis zeigen.

Ich könnte mit vielen Beispielen fortfahren, wo man die unbarmherzige Respektlosigkeit lebt.

Aber es gibt eben auch das Andere. Respekt und Barmherzigkeit. Mohammed Salem, ein Freund war und ist für mich ein herausragendes Beispiel einen vorbildlichen Muslims.

Solche herausragende vorbildliche Beispiele waren aber selten.

Polizisten liessen sich bestechen. Bei uns würde ich den Versuch nicht einmal machen. Meistens hätte ich gleich eine Anzeige wegen Bestechungsversuch am Hals.

Khalid