hallo an alle!

also bei uns war es ganz fies! wir hatten das interview gleich zusammen bei der österreichischen botschaft, obwohl es kurz war war es extrem hart. sie fragte uns gar nicht all zu viel aus, nur halt wie wir uns kennenlernten und so..

aber sie befragte meinen mann auf deutsch, weil der ja schon vorher in österreich war, vermute ich. er hat sie die halbe zeit nicht verstanden und so geriet er immer irgendwie in widerspruch..

ich platzte dann oft dazwischen, weil ich wusste, dass wenn ich die frage formulierte, dass er mich versteht, dann wurde ich immer wieder ermahnt mich raus zu halten..

bei uns ging es weniger um die beziehung bzw. scheinehe, als viel mehr darum, dass sie meinen mann fertig machen wollte, wegen seines ehemaligen asylverfahrens und warum er ein italienisisches visum hatte, auf welchem wege er nach marokko zuurückgereist sei und darum, mich vor den marokkanern zu warnen..

in österreich hatte ich auch kein interview mehr, vernutlich deshalb weil die eh gesehen haben, dass wir vorher schon zusammengewohnt haben und ich auch schon vor und nach der eheschließung eine menge kontakt mit der fremdenpolizei hatte..

ich glaube aber, dass man nichts zu befürchten hat, wenn man einfach nur wahrheitsgemäß antwortet. man muss ja nicht wirklich alles bis ins detail wissen, ich weiss zB bis heute nicht wann die einzelnen familienmitglieder geburtstag haben. es geht dabei nur um den gesamteindruck. und es ist nicht so, dass man beweisen muss, dass es KEINE scheinehe ist, sondern die müssten umgekehrt wenn schon beweisen, dass es eine scheinehe ist und das wird nicht all zu leicht sein..

also ja keine angst haben und immer locker bleiben ;-)