Hallo Eva,

ich bin völlig deiner Meinung... deshalb auch mein Zusatz oben. Es stellt sich ja schon die Frage, ob die Ehe ohne Konflikte funktioniert, wenn der Mann moslimischen und die Frau den christlichen Glauben hat. Ich kenne auch keinen Marokkaner, dem die Religion egal ist...Kindererziehung ist dabei ein sehr wichtiger Punkt...Man sollte sich vorher Gedanken machen, wenn man eine binationale Ehe eingeht, was später einmal auf einen zukommt oder zukommen kann. Es ist ja nicht Sinn und Zweck, dass einer der Partner immer nur duldet.

Dieses Zettelchen war ja lediglich das Rechtliche, ob es moralisch zu vertreten ist, ist ein ganz anderes Thema. Ich neige auch dazu, nicht viele Worte darüber zu verlieren, denn das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer heiraten möchte, ist in meinen Augen alt genug, dass er einschätzen kann, was er tut. Wenn man mit seinem Partner auch mal über die Zukunft spricht, dann wird man die Unterschiede auch merken.
Ich immer schon versucht deutlich zu machen, dass ich nichts davon halte, wenn man bspw. in Deutschland heiratet um die Konvertierung zum Islam zu umgehen. Wenn man sich sicher ist, einen Partner mit einer anderen Religion zu ehelichen, dann muss man in meinen Augen einen gemeinsamen Nenner finden und dabei wissen, was man bereit ist dafür zu geben. Das ein bekennender Moslem seine Religion nicht aufgibt ist so ziemlich sicher...

@Najib.... völlig richtig erkannt... verstehen können und wollen sind 2 verschiedene Paar Schuhe wink Macht nicht viel Sinn, wenn wir beide uns künftig an Kleinigkeiten weiter fechten... Für mich ist das Gestichel beendet...Wie schon gesagt.. Ich schätze deine Beiträge zu anderen Themen auch, da hab ich auch nicht immer Ahnung davon...

Lg Roy