Ich lese hier in vielen Berichten, dass man nicht von sich oder von einem auf andere schliessen soll, und das ist auch so!!! Und doch lese ich viele Verallgemeinerungen... Es gibt durchaus konvertierte Muslimas, welche in einer marokkanischen Familie einen sehr hohen Stellenwert haben, weil die Familie in Marokko denkt: Masha'Allah, wie gut sie den Islam praktiziert, erst recht wenn sie eben die Herkunft kennen. Sex vor der Ehe hin oder her. Dies wird doch nicht gefragt oder nur bei wenigen Familien.

Wie gesagt, neben einer unheimlich grossen und sehr tiefgründigen Leibe gehört zu einer binationalen Bezeihungen sehr viel kulturellen und religiöses Verständnis dazu... (ob beides Muslime oder nicht)! Ich bringe nur einmal ein Beispiel: Wenn in Marokko ein Mensch stirbt, dass ist es nur Respektvoll, wenn man noch am selben Tag vorbei geht, ob man nun Familie, Bekannter oder ein Nachbar ist... Dies gehört sich. Für mich wäre dieses Trauerverhalten unmöglich, denn wir sind uns gewöhnt, dies zuerst zu verkraften und dann nach und nach den Kontakt zu suchen. Schon nur so ein "kleiner" kultureller Unterscheid kann schwerwiegend sein.

B'slama


"Maktub"