hallo
noch ein nachtrag zu meinen bemerkungen über den professor.
zitat aus der berliner morgenpost ( danke google-alert)
Aber im Gegensatz zu den Behörden in Ländern wie China, Iran oder Tunesien ging Marokko bisher kaum gegen Nutzer vor. "Die marokkanische Blogosphere ist wesentlich freier als zum Beispiel in Tunesien oder Algerien. Es finden dort sehr offene Diskussionen statt. Marokkanische Blogger sprechen viele Tabus an", berichtet Sami Ben Gharbia der Deutschen Welle. Die Behörden würden der Realität einfach hinterher hinken, vermutet auch Mourtadas Anwalt.
ich sehe nicht, dass die freiheit wesentlich eingeschränkt wird, wenn es in marokko bestraft wird, sich unter der identität von moulay rachid ein account bei facebook anzulegen.
ein nichtmarokkaner ausserhalb marokkos kann das ja machen, wenn es denn der wahrheitsfindung dient.
ich würde ja auch bestraft werden, wenn ich der meinung wäre, auschwitz hat nicht stattgefunden und das im internet veröffentlichen würde, während ein amnerikaner gänzlich ungeschoren davon käme.
desweiteren müsste man petitionen an den französischen staat mit der forderung nach abschaffung der höchstgeschwindigkeit auf autobahnen schicken. wo bleibt denn die gerechtigkeit, wenn man in deutschland ohne weiteres 270 km/h auf der autobahn fahren darf, in frankreich aber für den gleichen tatbestand den führerschein los bin oder gar ins gefängnis komme? kann ja irgendwie auch nicht sein.
in manchen staaten der usa ist oralverkehr verboten.
wie wär's da mal mit einer petition? meinetwegen in französisch?
oralverkehr ist sogar in einem islamischen land etwas vollkommen legales.
kann ja nicht sein, dass da jemand jahre ins gefängnis muss, wie vor zwei oder drei jahren geschehen.
es sollte jeder erst vor seiner tür kehren, bevor er das ordnungsamt zum nachbarn, zwei strassen entfernt, schickt.
gruss
Najib