ich habe in diesen vier wochen viel erlebt auch mit klein ahmed.es sind alles sehr eigenwillige kinder die eben ihr leben dort meistern müssen.überleben,satt werden und etwas bekommen(ein spielzeug,ein rucksack....)also stärker sein als die anderen....das sitzt in jedem kleinen kopf dort. sie teilen untereinander sehr,aber erst nach dem "kampf".sie wissen genau wenn jemand kommt(touristen zb)dann gibt es etwas zu holen,alle beginnen zu schreien,zu küssen,bringen die frauen dort zum rasen,wie die wilden....nur um sieger zu werden.ich denke es ist besser sich gezielt kinder mit raus zu nehmen und mit denen in ruhe und besonderer aufmeksamkeit den tag zu verbringen.mit diesem kind dann etwas kaufen zu gehen für die anderen.so kann ihnen sehr viel mehr gegeben werden als nur ein bonbon und eins-zwei stunden wilde freude darüber.es klingt ein bischen ungerecht weil ja dann immer nur einer oder zwei mitgenommen werden,aber es macht für die kinder mehr sinn.die kinder brauchen eine bezugsperson die sich etwas um sie kümmert(zb der pate)und nicht ständig wilde stunden nur um einen bonbon.für die kinder ist das so ein tolles gefühl zu wissen das da irgendwo ein mensch ist auf der welt der in das eine kind denkt und etwas gutes tut.ich hatte von einer patin geld mit für ihren kleinen....ich habe ihm ein geschenk gekauft und ihm dann gesagt es ist von deiner patin und mit ihm ihr foto angesehen....ich vergesse niemals diese augen,er war so glücklich das seine patin etwas mitgeschickt hatte auch wenn ich es ihm nur brachte.jeden tag in den vier wochen kam er dann mit dem foto von ihr und wollte mit mir erzählen über sie. sie ist in seinem kleinen herzen und er fühlt das ihn jemand lieb hat auch wenn sie so weit weg ist von ihm.