@ Anton,

du tust gerade so, als hätte der "arme" Täter gar keine Wahl, er "muss" ja ein grausames Verbrechen begehen, denn es ist ja in seinem "Lebensskript" geschrieben.

Entschuldige mal, wofür ist der Mensch mit seinem Gehirn ausgestattet? Der Mensch kann sehr wohl Entscheidungen treffen, er kann die Wahl treffen, etwas zu tun oder nicht zu tun. Er steht vor der Wahl, in diesem Fall einem anderen Menschen etwas Entsetzliches anzutun oder nicht. Wenn er sich dafür entscheidet, gehört er bestraft mit allen Konsequenzen, schließlich muss der Mensch für alle seine Handlungen die Konsequenzen tragen.

Diejenigen, die immer versuchen, die Täter als Opfer darzustellen, sind leider schuld daran, dass so viele Täter geschützt werden und ihre Greueltaten weiterhin begehen.

Und, Anton, zwischen deinen Zeilen klingt etwas durch, als ob das Mädchen es auf Grund seines "Lebensskriptes" vergewaltigt wurde. Das ist so eine unerhörte These, dass einem dazu die Worte fehlen. In das Leben dieses Mädchens wurde gewaltsam eingegriffen, das Leben dieses Mädchens wurde mit Füßen getreten, missachtet und vielleicht zerstört. Mitleid für den Täter, der offensichtlich nicht geistig behindert ist, sondern wusste was er tat, ist nicht nur fehl am Platz, sondern klingt für mich gefährlich. Ich weiß nicht, wo eine solche Denkweise hinführen soll.

Miriam