... solange es Beispiele von Menschen wie Shakir's, YacinSan's (sorry, Eure Namen nehme ich einfach mal als Beispiel) etc. gibt, die in Deutschland ihr Leben meistern und die auch nicht zurückgehen, werden die Träume der Marokkaner in Marokko nicht aufhören....
Yacin, Shakir, es wäre interessant zu hören, was passiert, wenn Ihr Euren Landsleuten in Marokko "nahe" legt, nicht nach Deutschland zu kommen. Ihr, die Ihr selbst in Deutschland bleibt. Sagen Eure Landsleute nicht: Fordert nicht von mir, was Ihr selbst nicht tut?
Ich verstehe teilweise die Menschen in Marokko, die an einer Auswanderung interessiert sind und kenne Marokkaner, die es hier zwar auch nicht super-toll finden, aber zurück - nein zurück - auf keinen Fall ! Da wird an ein bereits in Marokko abgeschlossenes Studium noch ein 2. Studium in Deutschland dran gehängt. Da wird das Studium an der deutschen Uni künstlich verlängert, um ja nicht das Diplom in der Tasche zu haben und die Aufenthaltsbewilligung zu verlieren. Da wird die Ehe, die zwar schon gescheitert ist im 2. Jahr, noch bis zum 3. Jahr hingezogen, weil danach die deutsche Staatsbürgerschaft winkt...
Das sind Menschen, deren Familien in Marokko recht gut situiert sind, es geht also nicht um die Flucht vor der bitteren Armut. Aber es sind die politische Lage, die soziale Absicherung, die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten, die Europa scheinbar doch auch attraktiv machen. Außerdem - der Status und das Ansehen - nicht zuletzt: ein Marokkaner, der in Deutschland sein Auskommen hat, wird von seiner marokkanischen Familie oft königlich verehrt...
Menschlich nachvollziehbar.
Gruß, Ulla