Lieber Rainer,
wir haben uns wieder lieb und finde Deine Antwort sehr freundlich und sachlich.
Ein deutscher Schriftsteller " Georg-Christoph, Lichtenberg hat im 18 Jh.geschrieben, dass " der Sprachstill die Physionomie einer Person ist" d.h in dem Still (Beitrag) erfährt man einiges über die Person.
Du schreibst wie ein Beamter ( lach nicht, dass ist so ), der Angst um etwas hat.
Aus Deinem Sprachstill habe ich das eine oder auch festgestellt. Ich lag zwar damit falsch, aber an der Sache mit dem Sprachstill ist etaws daran(für mich). Vielleicht liegt es an Deiner Ausbildung. Menschen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften schreiben Bekanntlich anderes Menschen.
Aber das ist jetzt nicht mehr wichtig.
Lass uns von einanderlernen, sachlich diskutieren und mein und Dein Mitteilungsbedürfnis befriedigen.
Jetzt zum Thema :
Du hast recht, wenn Du sagst, dass der Blickwinkel für das Verständnis eines Problemes entscheidend ist.
Ich möchte noch einige Aspekte noch hinzufügen.
Jeder Mensch sieht im Grunde die Welt anderes und empfindet sie auch anderes, weil drei Aspekte dafür verantwortlich sind.
Erstens : Die Ausbildund des Denkvermögens, d.h Jemand , der regelmäßig über bestimmte Themen nachdenkt und Lösungen sucht, hat eine andere Rangehensweise als Jemand, der nur hin und wieder oder gar nicht darüber nachdenkt.
Bemerkung : Ich meine mit Denken, eine eigene Tätigkeit des Gehirns.
Der zweite Aspekt für die Verschiedenheit der Meinungen ist :
Das Lesen und studieren der Wissenschaftlichen Bücher, die für das Verständnis eines Themas wichtig sind.
Der dritte Aspekt ist :
die Unabhängigkeit und Neutralität(Sachlichkeit/Wissenschaftlichkeit) des Menschen. Damit meine ich , dass die Darstellung eines Problemes mit emotionallen oder persönlichen Elemente nichts zu tun haben darf.
Ich versuche in meinen Beiträg diese Apskete zu respektieren und lasse meine Zugehörigkeit zum meinem Land beiseite.
Als Beweis für unsere Meinungsverschiedenheit(Sichtverschiedenheit+Denkverschiedenheit= Verschiedenheit der Analysen( Beiträge)), möchte ich folgendes Beispiel anführen :
Du empfindest für den neuen König eine Sympatie und daran knüpfst Du eine große Hoffnung und daraus ziehst Du positive Schlüsse.
Ich dagegen, gehe folgendermaaßen vor :
Meine Zugehörigkeit zum Land lasse ich beiseite und versuche folgende Fragen zu beantworten :
Was hat dieser neue König tatasächlich verändert(Gesetze,Verfassung) ?
Wurden bestimmte Gesetze oder Verfassungsartikeln reformiert oder nicht ?
Und so weiter ....
Also , ich lasse mich nicht von dem Rausch der Propaganda(König der Armen,König der Behinderten usw..) beeinflussen, sondern orientiere ich mich nach FAKTEN !
Hierin liegt der fundamentale Unterschied zwischen meinen Beiträgen und Deinen.
Aber das heisst nicht , dass wir kein Bier miteinander trinken können !
Guß
Uschen
Jetzt zu Ssussi,
Gigh Ahîhî ( HâHâ : ger Tassûrt d Ugadir ).
Ixef-inu ur iqqur, ixef nek ,lli iqqurn.
Ula nekki gigh u tmazirt( Agadir ).
Igh tellit gh Ugadir, rad ak aragh kra n tghawsâwin f Tafaska n uzawan n Ugadir(Musikfest von Agadir ).
Kigh ghin zegh 22.Julli ar 2 August 2001.
Ar tikkelt yâdnin/bis zum nächsten Mal
Gwmak Uschen