vorweg sei hier Erika für den link ihres mannes gedankt. ihr mann Klaus verdient respekt. ehrlich gesagt habe ich nur selten deutsche, die in dieser offenen form den zionismus verurteilen, ohne dabei angst zu haben, von den seinen agenten hierzulande als nazi gebrandmarkt zu werden. Chapeau.

Der staat der zionisten Israel existiert nun mal seit 1948 aufgrund eines einzigen prinzipes: krieg führen oder verschwinden.

vor diesem hintergrund ist es schwer, frieden von diesem angeblich demokratischen staat zu erwarten. und warum?

gewiss muss jeder bewaffnete konflikt seine lösung im rahmen von gegenseitiger friedfertigkeit der kontrahenten finden. Nur der frieden ist kein mittel, sondern die kehrseite einer gerechten lösung.
die zionisten an der spitze des israelischen staates suchen bedauerlicherweise einen frieden, der auf ungerechtigkeit, hegemonie und rassistischer oder religiöser überlegenheit der zionisten basiert.

die geschichte lehr uns durch unzählige beispiele, dass ein militärisch durchgesetzter frieden in der regel eher zum gegenteil dessen führt, was friedfertigkeit begünstigt. die beiden weltkriege sind die beste illustration dieser historischen tatsache.
angesichts des zionistischen lebensprinzipes krieg führen oder verschwinden scheint der frieden der wahre feind israels zu sein. weil für die israelis der frieden nicht anders ist als eine ewige situation, die um so mehr den zweiten teil des zionistischen lebens-
prinzipes vorantreibt, nämlich verschwinden.

um die bindung der zionisten an ihr lebensprinzip etwas zu verdeutlichen sei hier auf das unmögliche in israel hingewiesen: nur in diesem aus der kolonialisation hervorgegangenen Kriegsstaat reiben sich tagtäglich laizismus und religiösem extremismus, ohne sich jedoch gegenseitig aufzuheben. israel ist der einzige kriegsstaat in der ganzen welt, wo ein laizist mit militärischer karriere von der gnade einer ulrakonservativen rassistischen und religiösen partei abhängig ist.

es ist auch der staat, wo nach wie vor die rassistische zugehörigkeit zum judenvolk vorherrscht und je nach dem wieviel prozent judischen blutes der israeli in sich hat, hat er dementsprechend schnelleren zugang zum sozialen aufstieg. die fallagas z.B., die man aus somalia und umgebung ins heim holte, befinden sich an der untersten stufe der sozialen leiter im angeblichen land moses.
so werden sie meistens als kanonenfutter in den kriegen israels gegen die palästinenser eingesetzt.

israel ist aber auch der staat, dessen bürger nicht im lande leben, sondern überall in der welt verstreuet ihren anteil zur rettung israels von dem verschwinden beitragen.
die wahlen in amerika sind geradezu das parade beispiel für das unnachgebige eintretten der zionisten für israel.
in fast allen staatlichen und sozialen sphären der reichen indutriestaaten werden großzügige unterstützungen für israel eingeräumt und eingehalten. in manchen industrieländern sind wichtige entscheidungsämter in den händen der zionisten.
vor diesem hintergrund ist es israel immer wieder gelungen, sämtliche resolutionen der einzelnen ausschüssen der uno über bord zu werfen, ohne die leichteste vergeltung zu erleiden.im gegesatz dazu muss das arme irakische volk seit nun mehr als 8 jahren unter menschenunwürdigen bedingungen sein leben abfristen. die kindersterblichkeit ist dort welrrekord.
falls es also irgendwann mal zum frieden käme, dann müsste sich israel mit eigenen inneren widersprüchen befassen in der abwesenheit eines feindbildes. ein szenario, das kaum vorstellbar ist. von daher müssen die palästinenser her, von denen,überigens sehr raffiniert, nie die rede ist, sondern immer wieder von den arabern.
auch im friedlichen fall wird israel aufhören als das kleine demokratische land zu sein, umgegeben von diktatorischen regimen und,wie vor kurzem sharon sagte, " von barbarischen völkern "
gleichzeitig aber und das ist das aller schlimmste im falle des friedens, wird israel unnützlich für die USA sein, die sich " um ihre vitalen interessen in der region zu verteidigen" andere allierten aussuchen könnten, aus denen sie dann luftbrücken im kriegszustand machen könnten.die ganzen golfstaaten und manche andere arabischen länder kämen dann in die erste auslese.

es gibt da noch ein faktor, der das zionistische lebensprinzip stärkt: der bevölkerungsfaktor. überall in der welt suchen die rabbiner nach irgendwelchen urjudischen stämmen, um sie ins heim zu holen. sogar in china sollen welche leben, seitdem man sie aus dem nahosten vor tausenden von jahren verjagte. wenn sie dann kämen, könnten sie zu mehr fruchtbarkeit beitragen. auch da wird die strategie gegen das verschwinden deutlicher.

angesichts all dieser faktoren ist friedfertigkeit trotz vorhandenseins eines friedenlagers von den zionisten an der spitze des israelischen staates nicht zu erwarten.

die arabischen nachbarstaaten werden wohl nicht in frieden leben können, weil das gegenteil zum frieden die basis der überlebensstrategien des zionismus ist.

aziz