Hallo Martha.
Ich erinnere mich noch an einige Deiner Beiträge die dahingehend waren, dass Du zum Islam konvertiert und glücklich bist und in Marokko alles/vieles besser sei als in Österreich.
Nun bist Du sehr schnell von der Realität eingeholt und auf den Boden der (oft bitteren) Tatsachen geholt worden!
Da sind eine Menge Dinge die vorher hätten geklärt werden müssen!
Bevor Du in Österreich alles aufgibst und Dich schwängern lässt hättest Du prüfen müssen, ob Dein Mann überhaupt in der Lage ist Eure Familie zu ernähren!
Ich könnte wetten, dass er damit gerechnet hat, dass Du derjenige sein wirst, die das kann.
Nun ist das Desaster da!
Früher müsste ein Mann 20 Kamele für eine Braut beiholen, was keine andere Funktion hatte um zu überprüfen, ob der Mann überhaupt genügend Geld hatte um die Familie ernähren zu können.
Was hast Du dergleichen getan?
Nur von Gebeten, Hoffnung, Träumen und Liebe gelebt?
Entschuldige meine Kritik aber ohne Kritik gibt es keine Verbesserung.
Was kannst Du nun tun?
1)
Erst einmal alle bisherigen Träume und Naivitäten abstellen!
Verzweifele nicht daran, dass Du keine Arbeitserlaubnis als Angestellte bekommen wirst, denn als Selbstständige darfst Du jede Arbeit ausüben.
2)
Überlege was Du besonders gut kannst und prüfe, ob Du damit als Selbstständige genügend Geld verdienen kannst.
3)
Jage Deinen Mann jeden Morgen um sieben aus dem Bett und schicke ihn Arbeit suchen, denn in Marokko werden händeringend qualifizierte und zuverlässige Arbeiter gesucht.
Bei um die sechs Prozent Wachstum (davon träumt jeder westeuropäische Staat) sind das für jeden geeigneten Arbeitssuchenden Idealvoraussetzungen.
Falls er keine Arbeit findet, prüfe, was er bei sich ändern kann um genommen zu werden.
4)
Für Mittellose übernimmt der hiesige Staat die Beitragskosten der gesetzlichen Krankenversicherung.
Dein Mann sollte umgehend eine entspr. Karte besorgen, damit wenigstens Eure medizinisch wichtigen Dinge abgesichert sind.
Viel Erfolg!