Hallo Leute!
Da ich keine Fragezu stellen, sondern etwas zu berichten habe, weiß ich nicht, ob ich hier in der richtigen Sparte bin, aber ich leg trotzdem mal los.
Meine gehbehinderte Freundin (mit Rollator) und ich haben gerade die 7-tägige organisierte Rundreise "Königstädte Marokkos" hinter uns und möchten für evtl. auch Betroffene hier berichten.
Zuerst einmal:
Eine gewisse Fitness/Ausdauer vorausgesetzt, ist diese Tour auch für Gehbehinderte machbar.
Die Moscheen/Grabmäler/Paläste sind problemlos zu besichtigen.
Die Besichtigung der Souks/Märkte kann aufgrund der etwas engen Gassen und Menschenmengen etwas anstrengend werden, ist aber auch machbar.
Eine Fahrradklingel am Rollator-Griff erwies sich als hilfreich.
Da die Händler/Handwerker in den Souks mit Handkarren oder sogar Eselskarren beliefert werden, haben die Gassen eine entsprechende Breite und sind zum größten Teil stufenlos, also auch mit Rollator/Rollstuhl "befahrbar".
Unser Reisebüro hatte sich darum gekümmert, dass wir in den Hotels während der Rundreise ein Zimmer mit einer begehbaren Dusche im Badezimmer erhielten, da meine Freundin keine Badewanne nutzen kann.
Hat auch sehr gut geklappt.
Da wir absolute Marokko-Neulinge waren und Wert auf Duschen in den Zimmern legten, hatten wir uns einem Reisebüro anvertraut.
Aber natürlich kann man diese Tour auch auf eigene Faust machen.