Liebe Nayma,
Wow, man kann ja auch immer alles irgendwie negativ sehen.. oder so kommt mir - lieber Thomas - der Text vor!
Ich sehe das Auswandern an sich ja nicht negativ aber viele Leute die es tun sind es. Natürlich nicht alle!!!
Und woher nimmst du all diese Tatsachen? Woher weisst du, das z.B. viele ebttäuschende Erlebnisse entstehen, wenn man mit einem Marokkaner/einer Marokkanerin verheiratet ist? Woher nimmst du dieses "fundierte Wissen"?
Ich befasse mich seit mehr als 20 Jahren ganzheitlich mit Marokko, mit seinem Menschen und Gewohnheiten.
Ich habe Kontakte zu nahezu allen Schichten in der Bevölkerung, zu Einheimischen sowie Ausländern die hier leben.
Aufgrund dieser Kontakte bekomme ich sehr vieles mit, positives wie negatives.
Woher weisst du, das z.B. viele ebttäuschende Erlebnisse entstehen, wenn man mit einem Marokkaner/einer Marokkanerin verheiratet ist?
Die offizielle Scheidungsrate zwischen europ./marok. Paaren liegt leider bei mehr als 70%. Schon aufgrund dieser Zahl kann jeder wissen dass es für die meisten nicht mit Happy End ausging.
Und ganz ehrlich, es klingt wirklich etwas überheblich von dir, dein "Schublandendenken"
Es sollte nicht nur keine Überheblichkeit sein und auch kein Schubladendenken sondern es ist es auch nicht.
Natürlich kann nicht jeder mit solchen Erkenntnissen das anfangen wozu sie gedacht sind.
und überhaupt: in welcher "Schublade" findets du dich?
Wie ich schon schrieb:
"Verschwindend gering ist unter all denen die Gruppierung der Idealisten, zu denen sich aber die meisten bekennen wollen...".
Es ist aber auch so, liebe Nayma, dass die Gruppe der Auswanderer, ganz egal ob damals in die USA oder heute nach Europa, nicht gerade größtenteils die sind, die es in ihrer alten Heimat zu etwas gebracht haben.
Es ist also kein marokkospezifisches Phänomen.
Natürlich gibte es bei den genannten zahlreiche ehrenhafte und anständige Menschen und ich möchte niemanden etwas unterstellen zu dem er nicht gehört!
Das darf in der Diskussion nicht untergehen.
Nur möchte ich einmal darauf hinweisen dass die Gruppe der Auswanderer keine gleichgesinnte Gruppierung ist sondern durchaus unteschiedliche Interessen und Gründe ihres Umzuges hat.