hallo

schön, dass auch argumentiert wird, und nicht nur behauptungen hingeworfen werden.
ich möchte die evolutionstheorie nicht in abrede stellen, sondern meine, dass auch sie auf annahmen basiert und nicht durch und durch auf bewiesenen tatsachen.

 Antwort auf:
Einige Fische besassen jedoch sogenannte Quastenflossen (in denen sich überigens bereits die fünffingerigkeit der späteren Gliedmassen erkennen lässt).
welchen vorteil hatten quastenflossen für fische, wenn man mal ausser acht lässt, das sich daraus einmal hande entwickeln könnten?

ich habe mal vor längerer zeit ein buch von roger penrose gelesen, da ging es um quantentheorie und u.a. ihre auswirkungen auf den geist (verstand, das denken). da hiess es, das die evolution eigentlich gar nicht die zeit hatte so etwas wie den menschen hervorzubringen, wenn man eine normale mutationsrate voraussetzt. penrose kann man kaum als religiös verbrämten physiker bezeichnen.

die moderne physik kann ja das universum auch nur bis zum urknall zurückverfolgen. was davor war ist dem glauben überlassen. da kann man gott einsetzen oder annehmen, raum und zeit wären aus dem nichts entstanden.
wenn man dem zufall raum gibt und sagt es gibt soundsoviele sterne am firmament und da kann auch mal zufällig leben entstehen, so kann man dagegen halten, dass wir nicht einfach nur leben, sondern was uns ausmacht die fähigkeit ist, über unsere entstehung nachzudenken und es nach dem 2. hauptsatz der thermodynamik viel wahrscheinlicher ist, das alles was wir wahrnehmen und nicht wahrnehmen aber existiert, erst gestern entstanden ist, anstatt vor 15 mrd jahren.
der zufall ist ja nicht das entstehen des lebens, dass aminosäuren entstehen, wenn die nötigen komponenten vorhanden sind ist ja fast zwangsläufig, sondern die hohe ordnung des 1. moments der entstehung des universums, ohne die überhaupt nichts entstanden wäre, geht es nach der wissenschaft. je höher die ordnung, desto unwahrscheinlicher ist ein zufälliges entstehen.

wenn man mich fragt, dreht sich die wissenschaft auch im kreis und ist nur eine glaubensfrage. man nimmt etwas an und baut darauf sein gebäude auf.

was die verehrung gottes betrifft, so glaube ich gott braucht das nicht unbedingt. das ist etwas für die menschen. etwas , das sie auf den boden der tatsachen lässt. so finde ich es immer wieder schön zu sehen, dass sich auch der könig beim gebet auf dem boden sitzend gen mekka verneigt. auch er erkennt also eine höhere instanz als ihn selbst an. das ist beruhigend zu wissen.

das mit dem leid und elend ist auch so eine sache. wer weiss wieviel leid und elend wir ohne gott hätten. vielleicht geht es uns ja gut. man weiss es nicht, wie man vieles nicht weiss.


 Antwort auf:
Es zeigt sich gerade wieder wie die Religion immernoch gerne von allen Seiten als Werkzeug missbraucht wird. Stichworte: Bush in göttlicher Mission und Karrikaturen Skandal.
Hier würde ich von den Gläubigen etwas mehr Einschreiten erwarten.
da stimme ich voll zu


gruss
Najib


um etwaigen rechtliche konsequenzen vorzubeugen:
dieses posting wurde unter subjektivitätsvorbehalt erstellt.

Wandern im Rif

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