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Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: Youssef Alami] #87635
10/09/2008 07:36
10/09/2008 07:36
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Guten Morgen Youssef,

Kritik ist nicht zwangsläufig "Angriff" (z.B."positive" Kritik), aber doch in den meisten Fällen. Wobei "Angriff" auch nicht zwangsläufig negativ zu bewerten ist. Kritik um der Kritik willen mag ein intellektuelles Spielchen sein. Wird sie geführt, um bestehende Zustände zu verbessern, bedeutet das, dass zwangsläufig die bestehenden Zustände angegriffen werden müssen (schon allein durch die Beschreibung derselben).

OT: da ihr neben St. Pierre eine Wohnung habt, kennt ihr die Familie Baghdadi? Mutter Kenza, die Söhne Nourdine und Abdelilah? Die Familie wohnt direkt gegenüber dieser Kirche.

Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: Khadijas_Mann] #87636
10/09/2008 08:42
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 Antwort auf:
Erstaunlich ist, wie du jeden Beitrag, den du postest, als die gegebene Tatsache beurteilst.


Genau um das geht es,
es sind nämlich (leider) Tatsachen,
ob nun sexuelle Angelegenheiten,
Sachen mit Alkohol,
am meisten aber die Sachen bezüglich Doppelmoral,
da selbst, und nicht nur einmal erlebt!

lg.

Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: Khadijas_Mann] #87641
10/09/2008 10:48
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ich stelle hierzu mal ne theorie auf und freue mich schon auf die meinungen:
1. russland kann deutschland wegen energielieferungen erpressen (und tuts auch)
2. deutschland sucht krampfhaft nach ersatzlieferungen
3. merkel war letztens in algerien um den drittgroessten moscheebau der welt (10 x so gross wie das koelner bauwerkchen) durch ein deutsches architekturbuero zu signieren und dabei energielieferungen zu besprechen
4. moschee ist moschee, ob bauherr die türkisch-islamische union ist oder nicht, es bleibt ein muslemisches gebetshaus.
5. da passt es doch gut, um den guten willen zu demonstrieren und ein signal zu setzen(hey, kuckt mal, wir koennen doch gut mit dem islam, genehmigen sogar so einen riesenbau in koeln), den bau der 2501te moschee in de zu genehmigen.

und ausserdem ist in algerien satt kohle, da gibts manchen anderen lukrativen auftrag fuer deutsche unternehmen, da muss man schon alle 5e gerade sein lassen

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/algerienreisemerkel102.html
Merkel zu Besuch in Algerien
Europas Run auf die lukrativsten Aufträge
Bundeskanzlerin Merkel reist heute nach Algerien. Begleitet wird sie von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation. Das Land leidet immer noch an den Folgen der sozialistischen Planwirtschaft, des jahrelangen Bürgerkriegs, der außenpolitischen Isolation. Doch jetzt kommen die Investoren. Allen Risiken zum Trotz.
Erdgas- und Erdölgewinnungsindustrie in Hassi Messaud in Algerien (Foto: picture-alliance / dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Zwischen Tradition und Moderne: Zwei Beduinen im algerischen Hassi Messaud ]
Polizeikontrolle vor dem Energieministerium in Algier. Ein Polizist öffnet den Kofferraum, ein anderer die Motorhaube. Sie suchen nach versteckten Sprengladungen. Routine in Algerien, immer noch. Bruno Lafont, Chef des französischen Bauunternehmens Lafarge: "Wir halten uns an die empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen. Das heißt zum Beispiel, nicht zu jeder Tageszeit mit dem Auto unterwegs zu sein. Einfach aufzupassen."
Algerien wird von Europa umworben
Die Vorsicht hat ihren Grund. Erst im Juni wurde ein französicher Ingenieur bei einem Anschlag von Islamisten getötet. Trotz der latenten Terrorgefahr arbeiten rund 30.000 Franzosen in Algerien. Und es sollen noch viel mehr werden, wie Frankreichs Premierminister Francois Fillon kürzlich bei einem Besuch in Algier ankündigte: "Die Investitionen von großen französischen Unternehmen genügen nicht. Es müssen auch die kleinen und mittleren Unternehmen in Algerien investieren!"

Frankreich will seine ehemalige Kolonie zum zweiten Mal erobern. Dieses Mal wirtschaftlich. Trotz einzelner Anschläge hat das Land zu einer gewissen Stabilität zurückgefunden. Nach Jahren der politischen Krise und des Stillstands gilt es nun, sich rechtzeitig die lukrativen Verträge zu sichern. Dafür wird das Land von europäischen Politikern mit Worten umworben, die so zuckrig sind wie der Tee, den man hier üblicherweise trinkt. Denn besonders im Energiebereich hat das Öl und Gas-Land Algerien viel zu bieten. Auch für Deutschland, das künftig nicht nur russisches Erdgas in seinen Leitungen haben will. Andreas Hergenröther von der Deutschen Außenhandelskammer in Algier: "Gerade, was die Erdgasversorgung angeht: Algerien, nur zwei Flugstunden von Deutschland entfernt, ist ein Partner, den man nicht außer acht lassen sollte."
"Algerien hat viel Geld, kann sich vieles leisten"
In Algerien gibt es aber nicht nur für Energieunternehmen viel zu verdienen. Algerien hat massenhaft Aufträge zu verteilen. Das Geld dazu hat es. Die Devisenreserven des Landes liegen bei rund 200 Milliarden US-Dollar, dank der hohen Ölpreise. Kader Abderrahim, Forscher am Pariser Politikinstitut IRIS: "Algerien hat viel Geld, kann sich vieles leisten – das Land braucht aber auch viel. Man darf nicht vergessen, dass zehn Jahre Krieg Infrastruktur im Wert von rund sechs Milliarden Euro zerstört haben. Das hat das Land weit nach hinten geworfen.“
Verlegen von Erdgasleitungen in der Wüste Sahara bei Biskra in Algerien (Foto: picture-alliance/ dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Boomland Algerien: Quer durch die Sahara werden Erdgasleitungen verlegt. ]
Algerien will jetzt kräftig in seine Infrastruktur investieren. Autobahnen bauen und Schienennetze erneuern. Straßenbahnen und Eisenbahnen kaufen. In Wohnungsbau und Energie- und Wasserversorgung investieren. Hierbei haben die Deutschen nicht die schlechtesten Karten. Zumal die sonnenverwöhnten Algerier auch an deutscher Solartechnik interessiert sind. "Made in Germany" hat in Algerien einen guten Ruf. Außerdem sind die Deutschen historisch in Algerien weitgehend unbelastet. Franzosen haben dagegen immer noch mit uralten Vorurteilen zu kämpfen. Dennoch: In Algerien sind gut 300 französische Unternehmen aktiv. Mehr als doppelt so viele, wie deutsche. Eine gemeinsame Sprache hilft eben doch – Geschichte hin oder her.

Stand: 16.07.2008

Last edited by aquawatch; 10/09/2008 10:55.

du hast noch nicht einmal nicht den ocean gesehen? die reden von nichts anderes im himmel! knocking on heavens door


Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: aquawatch] #87642
10/09/2008 12:29
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Hallo Rainer,
wie schön, ein dem Leben abgelauschtes Posting, und dieses noch in Rohstoffangelegenheiten. Direkt dazu:
1) D/Europa ist hinsichtlich Energie aus flüssigen/gasförmigen CH-Stoffen total abhängig und damit jeder Zeit erpressbar. An diesem Zustand wird sich mit größter Wahrscheinlichkeit nichts ändern.
2) Hingegen sieht die Versorgungssituation bei festen CH-Stoffen (Kohle, schwarz/braun) günstig aus, abhängig von den Energiepreisen. Eine Stromerzeugung aus Kohle wäre langfristig gesichert.
3) Ersatzlieferungen heisst im Klartext nur eine Änderung möglicher Erpressungs"partner". Das gälte auch für Algerien.
4) Das Erpressungspotential Russlands ist vorhanden, aber doch überschaubar, wg. wirtschaftlicher Interdependenzen. Diese sind mit Algerien nicht so deutlich gegeben.
5) Dass wirtschaftlich weitreichende Entscheidungen von religiösen Präferenzen oder Wohltaten abhängig gemacht werden, wäre (mir) neu. Auf beiden Seiten des Verhandlungstisches sitzen normalerweise knallharte Rechner und möglicherweise Politiker. Sehr deutlich in Verhandlungen mit der "Islamischen Republik Iran" zu beobachten. Die kenne ich, von Religion, Moscheen oder sonstwas war da noch nicht einmal ansatzweise die Rede. Vielmehr gab es abends Wodka.
6) Ich sehe den Moscheebau in Algier als PR-Akt, gut für die Medien inszeniert (damit die was zu berichten haben). Von den Sachverhandlungen kriegen die nur das Ergebnis trocken mitgeteilt.
7) Kohle in Algerien? Ich kenne dort nur Lagerstätten Typ Jerada (Anthrazit). Die sollte man besser nicht anpacken. Mag sein, dass ich jedoch nicht auf dem neuesten Stand bin.

Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: argazarrumi] #87645
10/09/2008 13:47
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mit kohle meinte ich fluz und nicht flöze, mann


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Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: aquawatch] #87646
10/09/2008 14:02
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Manchmal dauert es eben etwas länger, bin alt.http://www.forum.marokko.net/images/icons/default/laugh.gif

Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: argazarrumi] #87660
11/09/2008 08:41
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@argazarrumi

Armin Laschet (CDU), Minister für Generationen, Familien, Frauen und Integration:
Muslime in Deutschland dürfen nicht zur stigmatisierten Minderheit werden: „Wenn Kirchen abgerissen und Moscheen gebaut werden, ist das nicht die Schuld der Muslime“ Das ist ein Grundprinzip, dass diese Religion ihre Gotteshäuser hier bauen darf.
Merk dir das:
Der Islam ist ein Teil der deutschen Gesellschaft.

Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: Youssef Alami] #87661
11/09/2008 10:05
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@ Youssef Alami:

"Der Islam ist ein Teil der deutschen Gesellschaft."

Habe ich das je in Zweifel gezogen?
Gerade weil er ein Teil der dt. Gesellschaft ist, unterliegt er möglicher Kritik, hier und eben auch in Marokko.

" „Wenn Kirchen abgerissen und Moscheen gebaut werden, ist das nicht die Schuld der Muslime“"

So ist es. Habe ich je etwas anderes behauptet?

Deswegen mutet es schon recht seltsam an, dass ein deutscher, muslimischer Staatsbürger marokkanischen Ursprungs hier von seinen selbstverständlichen Grundrechten der Gewissens/Pressefreiheit Gebrauch macht, missioniert, Korane auf Plätzen verteilt, eine Ehe schließt ohne religiöse Vorschriften, und morgen als marokkanischer Staatsbürger genau diese Grundrechte für Marokko in Abrede stellt, oder wischiwaschi-Antworten gibt. Das müsste man mir schon erklären.
Jetzt verstehst Du vielleicht, warum so viele Deutsche gegen eine doppelte Staatsbürgerschaft sind. Ich auch.

Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: Khadijas_Mann] #87670
11/09/2008 15:57
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ja @ Youssef ,
wer die Wahrheit sucht,
darf sich vor der Antwort nicht fürchten,
auch wenn sie des öfteren unangenehm oder sogar weh tut!"

Mir hat das ein, sich auch in Europa auskennender Marokkaner einmal so erklärt:
Ihr habt einen Teppich, wo ihr unangenehmes verschwinden läßt,
wir in Marokko hingegen haben und benötigen dafür einen ganzen Teppichstapel.

Der größte Vorteil und auch Unterschied ist allerdings der,
das wir in Europa das auch aussprechen dürfen,
wovon auch du Nutznießer bist!

Probiere das einmal, auch bei relativ einfachen Dingen,
in Marokko!!!

lg.

Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: argazarrumi] #87675
11/09/2008 16:41
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@argazarrumi

Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen.

Interview mit Prof.Kishore Mahdubani
UNO-Botschafter Sengapours a.D.

Mehr dazu:
Schluß mit Belerungen
 Antwort auf:
Deswegen mutet es schon recht seltsam an, dass ein deutscher, muslimischer Staatsbürger marokkanischen Ursprungs hier von seinen selbstverständlichen Grundrechten der Gewissens/Pressefreiheit Gebrauch macht, missioniert, Korane auf Plätzen verteilt, eine Ehe schließt ohne religiöse Vorschriften, und morgen als marokkanischer Staatsbürger genau diese Grundrechte für Marokko in Abrede stellt, oder wischiwaschi-Antworten gibt. Das müsste man mir schon erklären.

Deine Antwort auf das Zitat von Armin Laschet ist unverständlich.
Armin Laschet ist kein deutscher, muslimischer Staatsbürger marokkanischen Ursprungs. Das Zitat ist von ihm und nicht etwa von mir, falls du mich damit unbedingt ansprechen willst. Er kann ohnehin keine zweite Staatsangehörigigkeit erwerben, wie du auch sicherlich. ansonsten stimme ich ihn zu.
 Antwort auf:
Jetzt verstehst Du vielleicht, warum so viele Deutsche gegen eine doppelte Staatsbürgerschaft sind. Ich auch.

Natürlich kann jeder das verstehen, denn in einer Gesellschaft findest du immer kleine andersdenkende Gruppen, sei es friedliche Bürger, Rassisten, Fanatiker, Extremesten....usw.
Aber das ist uninteressant, ob du oder viele anderen dagegen oder dafür seid. Die Werte eines Menschen lassen sich nicht mit doppelten oder mehreren Staatsangehörigkeiten ändern, Oder wie Prof. Mahdubani sagt, was glaubst du wie die verschiedenen Rassen entstanden sind???








Last edited by Youssef Alami; 11/09/2008 16:47. Reason: Name hinzugefügt
Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: Youssef Alami] #87677
11/09/2008 17:55
11/09/2008 17:55
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SusiSonnenschein Offline
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@ Youssef Alami:

Heute morgen um 8.41 Uhr schreiben Sie recht rotzig:

 Antwort auf:
Armin Laschet (CDU), Minister für Generationen, Familien, Frauen und Integration:
Muslime in Deutschland dürfen nicht zur stigmatisierten Minderheit werden: „Wenn Kirchen abgerissen und Moscheen gebaut werden, ist das nicht die Schuld der Muslime“ Das ist ein Grundprinzip, dass diese Religion ihre Gotteshäuser hier bauen darf.
Merk dir das:
Der Islam ist ein Teil der deutschen Gesellschaft.


Dann folgt eben obiges von Ihnen.

Ich schreibe es nicht im gleichen Stil, aber auch Sie sollten zur Kenntnis nehmen/genommen haben, dass Deutsche/Franzosen/Spanier etc. auch ein Teil der heutigen marokkanischen Gesellschaft sind.

Einseitig fordern aber von den Mißständen im Ursprungsland nichts hören wollen finde ich albern.


Gruss,

Susanne \:\)



Re: Pro/Contra Moscheebau in Köln [Re: Youssef Alami] #87678
11/09/2008 18:09
11/09/2008 18:09
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@ Youssef Alami:
Meinst Du vielleicht, weil dieser Herr Mahdubani einen Professorentitel trägt, und UNO-Botschafter Singapores ist, dass seine Sätze dadurch richtiger oder bedeutender werden? Könnte es sein, dass seine Analyse: "der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat." schon eine reine Wunschvorstellung ist, getätigt, um seine Folgebelehrung: "Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen." zu "begründen"?
" Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen". Einverstanden! Dann wollen "wir" sofort unsere Entwicklungshilfe (finanziell, technisch und organisatorisch) mal einstellen. Ware und Wissen nur gegen cash. Organisiert mal schön selber, wir werden es euch danken.
Meine weitere Bemerkung bezog sich mir Sicherheit nicht auf Herrn Laschet oder Dich. Sie bezieht sich auf Gespräche mit unzähligen Doppelstaatlern, die hier alle Grundrechte einfordern (zu Recht), und genau diese Grundrechte in ihren Ursprungsstaaten ablehnen.
Soso, ein Gegner der Doppelstaatlichkeit ist neuerdings ein Rassist, Fanatiker?
Wie und ob verschiedene "Rassen" entstanden sind, interessiert mich nicht die Bohne. Ach übrigens, ist Mahdubani Biologe, Rasseforscher? Seine von Dir zitierte Äusserung hat ziemlich rassistischen Hintergrund.

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