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Studieren? aber was? #55445
06/08/2001 10:02
06/08/2001 10:02
Joined: Feb 2001
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Hachim Haddouti Offline OP
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Hachim Haddouti  Offline OP
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Joined: Feb 2001
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Hallo,
viele nähren sich an ihrem Abi und wissen immer noch nicht was sie studieren werden. Soll es nach Lust und Laune studiert werden oder nach Zukunftperpektiven?
Ich würden gern hier eine Dikussion einführen, in dem wir alle zusammen über Vor- und Nach-teile diskutieren einige Fachbereiche. Z.B. lohnt es sich noch von der Zukunftperspektive Informatik zu studieren? ist Medizin immer noch ein Schwiegermutterlieblingsfach?
Wir werden auch von Erfahrungen anderen Studenten/Absolventen vieles lernen.

Also bin gespannt, wer der erste den Ball abfingt.
Gruss
Hachim


Tipps:

IASTE, International Association for the Exchange of Students for Technical Experience (Auslandpraktika): http://www.iaeste.de

Praktikabörse des Jugendmagazins der Süddeutschen Zeitung: http://www.jetzt.de/frame_ab.html

PraktikUM online, der Uni Mannheim http://praktikum.wifo.uni-mannheim.de

Informationsportal rund um journalistische
Praktika: http://www.planet-praktika.com

Studentversicherungen: http://www.studentenversicherungen.de http://www.auslandsversicherung.de http://www.siemens-studenten-club.de


Studienplatztausch
http://www.diplomaworks.de http://www.studienplatz-tausch.de http://www.unitausch.de
Web-Datenbank: http://www.koeln
online.de/vsb/ http://www.med3.de/studplatz.html http://www.medperfect.com

Noch ein anders Portal frü Student: http://www.student.de

Vermarktungsagentur für Diplomarbeiten: http://www.diplomaxx.de
Breites Angebot an Diplomarbeiten: http://www.diplomaworks.de
Börse für Diplom- und Magisterarbeiten: http://www.akadip.de
Für alle Arten von Abschlussarbeiten: http://www.abschlussarbeiten.de
Vermittlungsdienst für Diplomarbeiten: http://www.vdd-online.com
Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt: http://www.robotic.dlr.de/STUDENTS/PROJECTS


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Re: Studieren? aber was? #55446
06/08/2001 15:14
06/08/2001 15:14
Joined: Feb 2001
Beiträge: 504
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marie Offline
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marie  Offline
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Joined: Feb 2001
Beiträge: 504
Ich finde das Thema bzw. die Problematik Berufs-/ Studienwahl auch recht interessant, obwohl sich hier natürlich die Frage stellt: was hat das mit Marokko zu tun? Meine Meinung hierzu: bei der Wahl des Studienfaches einzig und allein nach Neigung und Interesse zu entscheiden, würde ich persönlich aus meiner heutigen Erfahrung heraus nicht unbedingt für gut heißen. Begründung: Ich selbst war nach dem Studium/Ref. arbeitslos. Man kann eben nicht davon ausgehen, dass man mit einem guten Abschluss auch einen Job bekommt. Wenn man nicht gebraucht wird, interessiert sich keine Menschenseele für einen. Erinnere mich gut an die Situation, als wir alle, eine Gruppe arbeitsloser Akademiker, beim Arbeitsamt saßen und nach langen Vorträgen und Infobeiträgen eigentlich nur der Schluss blieb: keiner will uns, also können wir uns ja gleich die Kugel geben!
Naja, das ist jetzt etwas überzogen! Aber wir waren schon alle gewaltig gefrustet. Ich hab dann eine Zusatzausbildung gemacht und inzwischen bei verschiedenen Traineprogrammen für arbeitsuchende Jungakademiker mitgearbeitet. Daher weiß ich, dass potentiell alle Berufsgruppen von Integrations- bzw. Arbeitsmarktproblemen betroffen sind bzw. sein können, denn es waren Wirtschaftswissenschaftler, Maschinenbauingenieure, Juristen, andere Ingenieure ebenso dabei wie Lehrer, Sozialpädagogen etc. Eines ist allerdings wahr: ein arbeitsloser Informatiker war noch nie dabei, und mir persönlich ist auch kein arbeitsloser Informatiker bekannt.
Trotzdem, eine Beschäftigungsgarantie gibt es sicherlauch auch in dieser Branche nicht. Die Zeiten sind schnelllebig und alles unterliegt einem permanenten Wandel.
Andererseits wird es nicht gelingen, wenn man etwas studiert, was den persönlichen Neigungen völlig zuwider läuft. Ich hätte z.B. niemals Medizin, Zahnmedizin oder ähnliches studieren können. Ich denke, man muss für sich selbst eine Misch-Lösung finden: was will ich, was kann ich, wie ist die derzeitige Situation am Arbeitsmarkt, wie sehen die Prognosen aus.
Meine Tochter kommt jetzt in die 12 und sie beschäftigt sich (manchmal denke ich leider) schon seit einiger Zeit sehr intensiv mit der Frage Berufswahl. Dank Internet kann man ja auch von zu Hause aus einiges recherchieren. Zunächst war ganz klar, sie will Fluglostse werden. Davon ist sie leider wieder abgekommen. (Wäre für mich natürlich die "preiswerteste" Variante gewesen, weil ich ja irgendwann auch mal Hotel Mama und Zahlstelle Mama zumachen will!) Jetz beschäftigt sie sich mit der Alternative: Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, möchte aber auch irgendwas mit Sprachen zu tun haben usw. Ich muss zugeben, dass ich versuche, sie ein bisschen in Richtung allg. Informatik zu beeinflussen, weil ich denke, dass hier die besten Zukunftsperspektiven bestehen.
Marie

Re: Studieren? aber was? #55447
06/08/2001 15:48
06/08/2001 15:48
Joined: Feb 2001
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Hachim Haddouti Offline OP
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Hachim Haddouti  Offline OP
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Liebe Marie,
vielen Dank für deinen sehr interessanten Beitrag zum Thema, ein Beitrag aus Erfahrungen ist natürlich sehr hochzustufen.
Das Thema ist hier auch sehr interssant, denn es muss nicht nur unbedingt mit Marokko zu tun hat, sondern auch mit Marokkanern oder besser gesagt Deutsche-Marokkanern der 2. 3. und weiterer Generationen.

Du hast recht und du sprichst mir aus dem Herzen, denn die Zeit wo man nach Lust und Laune studiert hat, ist wirklich vorbei und hat auch zum Ungleichgewicht geführt. Man sollte sich doch damit sehr gut auseinandersetzen und alle mögliche Pros und Cons abwägen. Eine 100%Garantie hat man nicht im Leben aber um das Risiko zu minimieren, sollte man daran viel investieren.
Ich damals hatte 2 Zuslassung, eine für Medizin und 2. später für Informatik. Ich hatte eine sehr gute Basis für Medizin als für Informatik, denn ich hatte eine Sciences Naturelles Abi gemacht. Aber trotzdem habe ich mich für Informatik entschieden, da meiner Meinung nach eine grosse Zukunft hat. Mein Vater war nicht besonders glücklich über meine Entscheidung aber respektiert. nach 3 Semester ist die IT-Rezession 1993 ausgebrochen und entstand Panik usw. aber durchgehalten und es hat sich rentiert. Man muss darauf gelassen reagieren, wie bei der Börse.

Die gleiche Frage stelle ich mir auch für meinen Bruder, der dieses Jahr sein Abi abschliessen wird. Ich muss sagen, dass diese beiden Themen: Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, mich bereits beschäftigen und ich sehe auch dafür eine grosse Zukunft, natürlich auch allg. Informatik.
Apropos gestern habe ich auf dem Weg Bonn nach München jemanden kennengelernt, die Wirtschaft und Sprachen in Passau (denke, das ist die einzige Uni in D oder?) studiert. Ich sehe auch hier einen grossen Bedarf, wenn man an die Globalisierung glaubt.
Hachim


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Re: Studieren? aber was? #55448
08/08/2001 15:04
08/08/2001 15:04
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Hachim Haddouti Offline OP
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Hachim Haddouti  Offline OP
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"Der Trend geht zum Zweitabschluss. Viele deutsche Unis bieten Doppeldiplome zusammen mit ausländischen Hochschulen. Die Absolventen haben mit ihrem Kombi-Abschluss gute Karten auf dem globalen Jobmarkt."
mehr unter: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,141919,00.html


Noch ein wichtiges Link: www.studieren.de


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Re: Studieren? aber was? #55449
09/08/2001 22:01
09/08/2001 22:01
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Nicole Offline
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Nicole  Offline
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Hi!
Mit Interesse habe ich Eure Beiträge gelesen.
Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, man sollte das Studieren, wozu man Lust hat, jedoch nicht völlig den Blick für den Arbeitsmarkt verlieren. Was das heißen soll? Sich darüber im klaren sein, daß auch nach 5 Jahren Studieren nicht Schluß mit dem Lernen ist und eventuell etwas "nachgebessert" werden muß, mit z.B. Weiterbildungen. Es nützt auch nichts etwas Zukunftsträchtiges zu studieren, den nwenn man dann schließlich endlich fertig ist, sieht die Sache auf einmal anders aus und keiner will einen mehr haben. Ich habe z.B. Umwelttechnik studiert und alle meinten zu Begin ;"Boah, das hat Zukunft!" und dan nwar ich fertig und wer von meinen Mitstudierern hat einen Job als Ingenieur der Umwelttechnik gefunden ? Ein einziger. Die meisten arbeiten in total anderen Bereichen oder in ihren früheren Berufen.
Was das thema Informatik angeht: im Moment gibt es noch genug Stellen, aber das Problem ist; was macht ein Informatiker wenn er mal älter wird? Oder keine Lust hat am Abend und am Wochenende Überstunden zu schieben? Ich kenne ein paar Informatiker älteren Semesters (d.h. >40Jahre) und da sieht es nicht mehr so toll aus. Und wenn ich so zwei meiner Freunde betrachte /(beides auch Informatiker), möchte ich nicht tauschen. Da ist mir meine Freizeit doch lieber.
So ich schlieé mal jetzt, obwohl mir noch mehr zu dem Thema einfällt, aber ich muß ja nicht gleich alles schreiben.

Nicole


Nicole
Re: Studieren? aber was? #55450
10/08/2001 14:35
10/08/2001 14:35
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marie Offline
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marie  Offline
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Joined: Feb 2001
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Hallo Nicole, Hachim etc.
ich denke wir alle sind mit unserer Meinung ja gar nicht so weit voneinander entfernt: das Studienfach muss einem irgendwie gefallen (Lustaspekt) aber die Beschäftigungschancen sollte man auch nicht gänzlich unberücksichtigt lassen(Arbeitsmarktaspekt). Beschäftigungssicherheit gibt es so oder so nicht mehr und wie du schon richtig gesagt hast Nicole, wir müssen eh flexibel sein, ein Leben lang lernen, uns auf immer neue Situationen einstellen. That´s life! Das ist ja eigentlich auch in Ordnung, denn neue Herausforderungen kann man ja auch als eine Bereicherung des Daseins auffassen.
Ach Nicole, übrigens vielen Dank für das ältere Semester (< 40)! Gehöre ich ja auch zu, was ich allerdings fast schon vergessen hatte. Jaja, du hast ja Recht, in dem Alter will einen keiner mehr, weil man angeblich schon in Richtung Grufti abdriftet, man wird senil, die Gehirnzellen schrumpfen...so zumindest wird es unterstellt. Ich tendiere allerdings zu der Auffassung, dass "die Wirtschaft" (wer auch immer das sein mag!) hier einen ziemlichen Irrglauben unterliegt und wertvolle Arbeitsmarktresourcen ungenutzt läßt, wenn weiterhin bei den Unternehmen eine solche Einstellungspolitik verfolgt wird.
(noch eine eher persönliche Anmerkung hierzu: wenn ich mir die 24 Jugendlichen, die ich zur Zeit betreue, so ansehe, dann kann ich ganz klar sagen, dass ich, obwohl schon etwas betagter, schon 3X die Treppe hoch und runter gerannt bin, bevor die überhaupt mal oben sind. Was das Arbeitstempo und die Power von Alt und Jung betrifft, so kann ich leider immer wieder nur feststellen, dass es nicht wenige junge Menschen gibt, deren Geschwindigkeitsniveau dem einer Wanderdüne entspricht!)
Aber bitte unterstell mir jetzt nicht, dass ich ein Problem habe mit meinem Alter klarzukommen und deshalb an der Jugend rummeckere. Dem ist nicht so! Ichwerde gerne alt, weil mich das schließlich in die Nähe der langersehnten Rente bringt. Ich will ja nicht schadenfroh sein, aber ich glauge, du bist da noch weit von entfernt. Aber: take it easy! Irgendwann schaffst du es auch noch!
Schönes Wochenende
Marie

Re: Studieren? aber was? #55451
11/08/2001 22:50
11/08/2001 22:50
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Nicole Offline
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Nicole  Offline
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Hi Marie!
tut mir leid, aber das mit dem alter hast du etwas in den falschen hals bekommen. es bezog sich mehr auf das thema, das hachim ansprach, von wegen infromaik sei so chancenreich. und gerade in dem arbeitsbereich ist das älterwerden noch ein größerer hemmschuh. und so ein jünger hüpfer bin ich auch noch nicht, auch wenn ich von der rente noch etwas weit entfernt bin \:\) . hast aber recht so weit entfernt liegen unsere ansichten nicht.


Nicole
Re: Studieren? aber was? #55452
13/08/2001 15:57
13/08/2001 15:57
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Hachim Haddouti Offline OP
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Hachim Haddouti  Offline OP
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München
"
IDC: Netzwerkspezialisten sind heiß begehrt (10.08.2001)

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Trotz der gegenwärtigen Konjunkturschwäche und der damit verbundenen Entlassungswelle in vielen Unternehmen müssen sich europäische IT-Fachkräfte mit bestimmten Qualifikationen keine Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen. Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens International Data Corp. (IDC) werden in Europa vor allem Netzwerkspezialisten heiß umworben. Derzeit seien in diesem Bereich europaweit etwa 200.000 Stellen unbesetzt. Bis zum Jahr 2004 werde dieses Defizit sogar auf 550.000 ansteigen, prognostizieren die Auguren. Deutschland weist auf dem Gebiet der Netzwerktechnik bereits heute den größten Personalengpass im europäischen Vergleich auf. Laut IDC sind hierzulande derzeit etwa 70.000 Stellen in diesem Bereich unbesetzt. In den nächsten drei Jahren werde sich diese Zahl auf knapp 200.000 erhöhen.
Nachricht erstellt am: 10.08.2001 um: 15:59 Uhr"


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Re: Studieren? aber was? #55453
14/08/2001 08:04
14/08/2001 08:04
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Nicola Offline
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Nicola  Offline
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brd
Hallo,

so wie ich es sehe, sind wir uns alle einig, dass berufliche Zukunftschancen und persönliche Neigungen zumindest einigermaßen im Einklang stehen sollten.
Klar, momentan raten viele zum Studium Richtung IT etc. Aber, wie Nicole ganz richtig bemerkte, wer weiß schon, was in einigen Jahren sein wird? Bestimmt werden auch dann IT-Spezialisten gesucht aber, vielleicht auch wieder Soziologen?

Momentan fehlt es auch an qualifiziertem Nachwuchs im Wirtschaftsberatungs- und Prüfungssektor (s. z.B.: http://www.idw.de/). Ebenso sucht die Werbewirtschaft geradezu verzweifelt nach qualifiziertem Nachwuchs (s. z.B.: http://www.morethanjobs.wuv.de/). Die Betonung liegt aber immer auf qualifiziert, wobei die Qualifikation sich immer auch auf die persönlichen Merkmale bezieht. Ich denke, dass es gar nicht einmal so sehr darauf ankommt, was man studiert, sondern wie flexibel und engagiert man ist und welche Zusatzqualifikationen man aufweisen kann.
Ich habe in diesem Zusammenhang einen interessanten Artikel gelesen, indem die Vorzüge der geisteswissenschaftlichen Studiengänge hervorgehoben werden. Aus Erfahrung weiß ich, dass in der Industrie inzwischen vielfach Teams aus den unterschiedlichsten Disziplinen zusammengesetzt werden. Hier die url zum Thema (nicht zum Artikel), obwohl sie momentan auf meinem Rechner nicht läuft:
http://www.verwaltung.uni-muenchen.de/Student_und_Arbeitsmarkt/

Es gibt ganz bestimmt viele Seiten im web, die zur Orientierung der Studienanfänger beitragen wollen und sollen. Hier einige, die ich gefunden habe: http://www.staufenbiel.de/ (News&Know-how/Studieren)
http://www.jungekarriere.com/jukawwwangebot/fn/juka/sfn/buildjuka/home/1/index.html (Campus)

Und für MBA-Interessierte: http://www.fibaa.de/

Viele Grüße
Nicola

Re: Studieren? aber was? #55454
16/08/2001 15:32
16/08/2001 15:32
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Hachim Haddouti Offline OP
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Hachim Haddouti  Offline OP
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für die jenigen, die von UNO-Jobs träumen, ist diese Uni mit Sicherheit eine gute Adresse:
Bonn erhält Uno-Universität, mehr unter: http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=22&item=156594


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Re: Studieren? aber was? #55455
16/08/2001 18:01
16/08/2001 18:01
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Erika Därr Offline
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Erika Därr  Offline
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Hallo Hachim, hallo Marie,
ich bin auch gerade hautnah von dem Problem betroffen, da ja mein Sohn dieses Jahr Abi gemacht hat und sich für ein neues Studium technologie und mangamentorienteirte Betriebswirtschaft an der TU München entschieden hat. Jetzt hat er brav seine Unterlagen abgeschickt und ist nach Afrika losgefahren, hat sein Rückticket für den 18.9. gebucht, damit er persönlich zur Immatrikulation erscheinen kann und heute kommt einen Nachricht, die er noch gar nicht weiß und mich ziemlich sauer stimmt. Er soll einen Aufsatz über die Einführung des Euro bis 10.0. abliefern, warum er das Studium machen will usw. sozusagen eine Art Aufnahmeprüfung. Warum wird so was nicht vorher bekannt gegeben? Wenn das jetzt nicht klappt, hat René ein ganzes Jahr vertan weil er sich nicht woanders beworben hat. Das zeigt wieder, dass man sich an möglichst vielen Unis bewerben sollte und hinterher haben die Unis ein Problem, weil die Studentenanmeldung wesentlich höher sind als dann ide Immatrikulationen. Marie zum Thema Wirtschaft uns Sprachen. Es gibt den Studiengang internationale Betriebswirtschaft: Da ist Wirtschaft mit Sprachen. In Bayern an der kath. Uni Eichstätt, ausgelagert nach Ingolstadt und an der UNI Passau gibt es ähnliches. Auch an einigen Privatunis z.B. Witten-Herdecke. Auch in Italien in Bozen z.b. oder in Österreich in Innsbruck. Mein Sohn hatte sich auch dafür interessiert, müsste dann aber sein Französisch noch aufpolieren, so dass er sich für den technischen Weg entschieden hat, noch dazu dass erzwar mündlich in den Sprachen ganz gut ist aber schriftlich schlecht. Das Problem allgemein ist, dass alles was mit Wirtschaft und Informatik zu tun hat im Moment überrannt wird und wahrscheinlich in 10 Jahren der Bedarf auch nicht mehr da ist.Vielleicht werden dann wieder Geisteswissenschaftler gebraucht? Interessieren würde es mich wie der Akademikerbedarf in Marokko ist? Werden ähnliche Berufe gebraucht? Oder wo hat man die besten Aussichten? Oder hat man ohnehinnur aussichten, wenn man die nötigen Beziehungen hat?

Re: Studieren? aber was? #55456
16/08/2001 22:39
16/08/2001 22:39
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marie Offline
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marie  Offline
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Hi Erika u. a.
also die Studienrichtung eures Sohnes (Verbindung Technologie-Management/BWL) kann eigentlich nicht verkehrt sein. Dass die potentiellen Studenten da vorab so eine Art Seminararbeit einreichen sollen und ihnen dieses nicht zuvor bekannt war, ist nicht ok., denn möglicherweise ist nicht nur euer Sohn sondern auch andere Anwärter noch unterwegs. Da bist du zu Recht empört, denn das widerspricht der Chancengleichheit! Auch auf die Gefahr hin, das ich jetzt wieder mal kriminalisiert werde, sage ich euch, schreibt ihr schon mal seine Arbeit, recherchiert , formuliert und Notfalls estellt und reicht ein. Wenn er jetzt keine Chance hat das zu tuen und vorher nicht informiert wurde, und wenn ihr wisst, dass er es kann, macht alles fertig und wenn er zurück ist kann er unterschreiben. Ich weiß, Thomas F. und vielleicht auch manche andere mögen sowas nicht hören, aber wenn du immer nur auf den Punkt und das Komma genau ehrlich bist, dann beschei*** dich alle andern und du bist am Ende der Betrogene. Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab da keine Skrupel, wenn die nicht allen die gleiche Chance geben, dann muss man sich eben selbst helfen. Denk einfach mal drüber nach und dann wirst du schon das Richtige tun!
Marie

Re: Studieren? aber was? #55457
16/08/2001 23:46
16/08/2001 23:46
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Rainer Offline
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Rainer  Offline
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Erika, muß Marie diesmal in allen Punkten recht geben ;-))

Gruß Rainer

Re: Studieren? aber was? #55458
17/08/2001 09:20
17/08/2001 09:20
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Hachim Haddouti Offline OP
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Hachim Haddouti  Offline OP
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Erika,
Dem Beitrag von Marie ist nichts zufügen.
Solche Aufsätze sind nich die Welt, meine Frau hat auch damals eins über "Rolle von Schule bzgl. Sprachen in EU oder so äh." geschrieben und sie hat sich so viele Mühe gegeben. Eigentlich sie wollen nur die Motivations des Studenten abtesten. Natürlich ist unfair, dass es erst jetzt bekannt gegeben wurde. Denn ich verstehe solche Kriterien ganz gut. Wenn Du Witze/ Beschwerden über Ärzte anhört, dann bist Du sprachlos. Nicht weil man Ihre Kompetenz anzweifelt, sondern weil sie damals fast aus Zwang Medizin studiert haben und nicht weil das Flair dafür haben. Und heutzutage viele von denen haben gar keine Lust diesen Job gut und zuverlässig auszuüben.
Man hatte ein 1 in Abi, dann automatisch Medizin studieren, denn ein 1-abi für anderen Fächern war iherer mmeinung eine Verschwendung.
Tue als Rene Dir seine Arbeit von Afrika zugeschickt und gebe ab, wenn die Uni nicht warten kann. Wenn Du Unterstützung brauchst, telefonieren wir.

Zu anderen Frage? was braucht Marokko? auf einer Seite DU hast den Nerv getroffen. Über Beziehung geht es alles und ich hoffe es wird irgendmal over, denn ich bin chronisch-allergisch gegen "code de pistole", und wenn DU Bennani, Benjelloun, Berrada etc. heisst, dann sind die Türen offen, sonst kommen Sie morgen oder übermorgen. Das erknakr und lähmt die Gesellschaft. Hier gibt es natürlich auch aber auf einer ganzen anderen Ebene.
Auf der andere Seite ist Marokko gerade in Kinderschuhe was Technologie, Informatik angeht. Die meisten besten Köpfe bleiben im Ausland und hier ist der Bedarf in Marokko gross. Da lansgam die Privatisierung und Möglichkeit zu Selbstädnigkeit in Anspruch genommen werden, kann das Managgement (Gestion des Entresprises) auch ein Thema. Marokko plant mittelfristig, 10 Mio Touristen aufzunehmen. Die Zahl hört sich gut an, aber was gehört dazu udn was müssen wir ihnen anbieten und wie können wir es handeln udn managen, dass auch diese 10 Mio zufrieden heimgehen mit der ABsicht wiederzukommen. Tourismusbranche udn Sprachen sind auch weiterhin auch eine Dimension wo wir uns "qualitativ" und nach STANDARDS vorbereiten und aufbauen.
Um nur einiges zu nennen.
Gruss
Hachim


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