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Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39844
25/01/2001 14:38
25/01/2001 14:38
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Abdeslam Offline
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Abdeslam  Offline
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Salam Fati

So schau dir mal bitte deinen Beutrag vom 23.01.2001 oder besser ich kopiere es dir hier rein dann brauchst du nicht nach zu schauen

Das sind deine wörte Fati:

islam hin und her aber ich finde es ungerecht, daß ein moslem eine nichtmoslima heiraten darf aber umgekehrt nicht...und den marokannerInnen wünsche ich nur, daß sie ihren eigenen weg machen ansonsten gar nichts...

mfi hifdi Allah

Abdeslam


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Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39845
25/01/2001 14:57
25/01/2001 14:57
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Fati Offline
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Fati  Offline
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ich glaube wir schweifen mal wieder vom eigentlichen Thema ( verbotene Liebe ) ab...
Naja wenns schön macht...( alles Müller oder was )
Ich möchte mit meiner Meinung nicht den Koran anprangern, geschweige denn die heilige Schrift angreifen...diesen einen Punkt, daß Männer dürfen und Frauen nicht, den finde ich rein emotional gesehen ungerecht...das hat nichts mit meinem glauben zum Islam zu tun ...Deine Ratschläge in ehren, aber ich habe keine Lust mehr mich ständig wegen meiner Meinung verteidigen zu müssen...Ich bin doch nicht kriminell...ich bin Moslem, aber in erster Linie Mensch und Frau...Du sagst Deine Meinung aus der Perspektive des Mannes und ich aus der Perspektive der Frau..., weil, nun ja, weil ich ein Mädchen bin ( lalala...) Abdeslam ich verstehe Dich trotzdem, es braucht Dir nicht leid zu tun..., schließlich lebe ich seit einegn Jahren mit meinem Vater, der genauso denkt und ihm gehts noch heute ganz gut....

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39846
25/01/2001 15:09
25/01/2001 15:09
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Abdeslam Offline
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Abdeslam  Offline
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Du fati mir geht es auch gut ,ich hab dich lediglich gebieten nicht unser Islamische Schwestern einen unwissende Richtung zu zeigen die gegen über Islam nicht richtig .
Weil ich davon ausgehe das nicht alle die dieser Beiträge lesen bestens über den Islam wissen .

Das ist alles was ich gesagt habe und glaub mir dein Vater denkt schon richtig .


Abdeslam


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Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39847
25/01/2001 18:54
25/01/2001 18:54

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Anonym OP
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Anonym OP
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Hallo Abdeslam!
Danke für die Antwort - ich bin einen Schritt weiter.
Aber so wie immer :-) wirft natürlich jede Antwort neue Fragen auf, daher: warum verbietet es der Koran einer Frau einen Nichtmoslem (= Nichtgläubigen) zu heiraten ohne dass Sie Ihren Glauben aufgibt?? Traut man einer Frau nicht zu, dass Sie ihre Kinder im islamischen Glauben erzieht??? Ist das der Grund?? Oder gibt es eine andere Erklärung für die unterschiedliche Behandlung der Geschlechter??? Diese Frage finde ich sehr interessant und ich bin schon gespannt auf Deine Antwort Abdeslam.

Bis dann

Brita

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39848
25/01/2001 19:05
25/01/2001 19:05

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Anonym OP
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Sorry, hinter Nichtgläubiger sollte natürlich ein "?" stehen.

Bibita

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39849
25/01/2001 19:11
25/01/2001 19:11
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Abdeslam Offline
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Abdeslam  Offline
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Hallo Bibita

Ganz einfach die Frau ist doch in der Gesellschaft das schwache Geschlecht die Kinder nehmen den Vater nahmen den Vater Namen an und wir wollen doch wirklich die Wahrheit ins Auge schauen wie soll es gehen ein nicht Moslime mit ein Moslimin Kinder zusammen das kann nie gehen ich bin sogar davon überzeugt auch der andere fall geht nicht auf Bibita .
Ich bin keine Lafkih Bibida um dir das genauer zu erklären aber bitte ich bitte mich an als Dolmetscher und wenn es dich so interessiert dann fragen wir einen lafkih der denn Koran beherrscht komm einfach mit


Abdeslam


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Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39850
25/01/2001 21:43
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Ali3 Offline
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Ali3  Offline
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Hallo Nicco,ich gib dir mal einen guten Tip.
Ich weiß es mag sich vieleicht hart anhören,aber wenn du deine Freundin wirklich liebst dann trennt euch. Ich sehe ehrlich gesagt nur 3. Möglichkeiten. Die 1.Möglichkeit ist die,daß du dein Leben kompelt umstrickst und dem islamischen Glauben übertritts.Du hattest da etwas leicht angedeutet,daß das für dich nicht in Betracht kommt.Kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen,daß du deine Religion änderst,nach diesen Beiträgen. Die 2. Möglichkeit ist die,daß ihr beide zusammen bleibt,ohne mit der Einwillegung der Eltern,und somit Streit vorprogrammiert ist.Das heißt,evt. wird deine Freundin áus der Familie ausgestoßen.Gut,ihr würdet zusammen leben und könntet es evt. vertragen.Nur nicco,will ich dich was fragen,wie würdest du dich ohne Familie fühlen?Ihr liebt euch zur Zeit,aber es gibt auch mal Zeiten wo es halt mal Streit oder sogar Trennung gibt.WAS DANN? Für dich wäre es kein Problem,denn du könntest wie gewohnt weiterleben,nur was macht deine Freundin?Du glaubst doch nicht,daß sie zu Familie zurück kann,oder?Ich komme nun zu der 3. Möglichkeit;ich denke diese Möglichkei ist am besten für alle Beteiligten. Trenne dich von deiner Freundin,bevor es zu spät ist.Ich weiß hört sich verdammt hart an, aber glaube mir so eine Beziehung hat absolut keine Zukunft, da deine Freundi auch strenge Eltern hat.Deine Freundin wäre die größte Verliererin.Gar nicht auf Trauer und Schmerz der Mutter zu sprechen,weil sie wird auch leiden. Wollte dir das schreiben,auch wenn ich weiß,daß einige naive Personen das anders sehen.In meinem Bekanntenkreis ist nähmlich so ein änlicher Fall eingetretten. Bis dann,so jetzt könnt ihr anfangen mich zu kritisieren.

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39851
26/01/2001 09:39
26/01/2001 09:39
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Rainer Guntermann Offline
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Rainer Guntermann  Offline
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Hallo Ali,
finde ich gut, dass Du auf die Frage von Nicco Deine persönliche Meinung und Erfahrung hier einfliessen lässt, die in Bezug auf die Folgen bei mangelndem Interesse an einer Konvertierung auch nicht sehr viel von meinen Beobachtungen abweicht.
Wenn jeder jetzt mit Kritik auf Dich oder mich einhageln würde, dann wäre dieses Board tatsächlich zu einem Streitboard verkommen, was wir aber doch alle im Grunde garnicht wollen!!!!!!

Meine Erfahrung mit deutsch-marokkanischen Ehen in Deutschland und in benachbarten Ländern, wobei der weibliche Teil Marokkanerin ist, hat mir zum Beispiel gezeigt, dass so eine Ehe klappen kann, wenn der deutsche Mann zum Islam konvertiert, die Ehe nach marokk. Recht schliesst und sich mehr mit marokkanischen Sitten und Gebräuchen auseinandersetzt. Danach werd spätestens nach Geburt von Kindern die Eltern oder zumindest die Mutter sich um diese "Kleinfamilie" kümmern und die Kinder lieben lernen (manchmal mehr, als man vorher glauben könnte, so z.B. meine Schwiegermutter, eine zweimalige Haja, die zu uns gezogen ist und die mit meinen Kindern ein Herz und eine Seele ist!)
Gruß Rainer

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39852
26/01/2001 11:07
26/01/2001 11:07
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Abdeslam Offline
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Abdeslam  Offline
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Salam Ali


Danke für deinen Beitrag ,es wahr richtig was du geschrieben hast wer dich kritisiert der ist falsch hier und hat keine Meinung der ist nur auf Streit.


Vielen dank ich fand es super verständlich


Fi hifdi Allhi wa reayatih

Abdeslam


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Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39853
26/01/2001 14:45
26/01/2001 14:45
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marie Offline
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marie  Offline
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Hallo Nico!
Jetzt gebe ich dir mal einen Rat! Frag in dieser sehr privatenAngelegenheit keine anderen Menschen mehr um Rat. Der eine hat diese, der andere jene Meinung - und,...bist du jetzt einen Schritt weiter gekommen? Vermutlich nicht? Ich glaube ihr müsst das Problem für euch alleine Lösen und solltet dabei nichts überstürzen. Ich frage mich nur, was ist das für eine Religion bzw. was sind das für merkwürdige Vertreter dieser Religion, die will, dass ihre Anhänger/ihre Gläubigen unglücklich werden? Wo ist sie denn nun, die berühmte, viel gepriesene Toleranz des Islam? Meiner Meinung nach, muss eine Religion dem Menschen helfen, das Alltagsleben ebenso wie besondere Problemsituationen durchzustehen und sich dabei immer noch korrekt und fair zu verhalten (keine Gewalt anzuwenden, Macht und Stärke nicht zu missbrauchen, Schwächere nicht zu unterdrücken etc.). Der Glaube und damit die Religion als institutionalisierter Glaube soll helfen, den Menschen Kraft, Verstand, inneren Frieden, persönliche Stärke usw. zu geben. Ein solchermaßen gläubiger Mensch, der all diese positiven Grundhaltungen aus seiner Religion gewinnt, wird immer auch ein förderliches Mitglied der Gesamtgesellschaft sein und ihre Entwicklung zu einer humanitären Gesellschaft fördern. Dies ist meines Erachtens (u.a.) der Sinn und Zweck von Religion, aber nicht die Normierung des menschlichen Verhaltens in Bereiche die letztlich höchst individuelle Interessen, wie die Frage nach der Religion des Partnes, berühren. Hier kommen wir in einen Bereich, wo unnütze Vorschriften und Normen institutonalisiert werden, die den Menschen in seiner Persönlichkeitsentfaltung grundlos einschränken und bevormunden, was wiederum zu Frustrationen und Aggressionen führt. Eine so (falsch)verstandene Religion ist menschenverachtend: Religion kann nur FÜR und nicht GEGEN den Menschen sein. Aber eigentlich bin ich ganz sicher: eine gegen den Menschen gerichtete Religion gibt es gar nicht, es sind nur einige wenige Kranke (aber leider wohl immer noch zu viele!) die versuchen relig. Bücher in diesem Sinne zu schreiben oder zu interpretieren.
Und wenn ich dann noch so einen Unsinn höre, von wegen, die Frau ist schwach und deshalb braucht eine Moslemin einen mosl. Mann... also wirklich! Es waren die Frauen mit ihrem Energiepotential, die aus dem zertrümmerten Deutschland ein neuesn Land gemacht haben. Es sind die Frauen, die der Erwerbsarbeit nachgehen und gleichzeitig die Hausarbeit und Kindererziehung leisten. Ich kenne unheimlich viele Frauen, die unheimlich vieles leisten (und ich bin sogar so vermessen mich selbst da einzuschließen!), sehr viel mehr als die meisten Männer, und deshalb erlaube ich mir, diesen Quatsch von der"schwachen Frau" endgültig als unrichtig zu deklarieren!
An RAINER: hallo Rainer, es tut mir leid, dass ich mich an dieser Stelle gezwungen sah, doch noch mal ein paar Sachen zum Thema Religion zu sagen. Du kannst aber davon ausgehen, dass ich in Zukunft deinem berechtigten Wunsch als Moderator, solche Themen im Religionsforum zu diskutieren, nachkommen werde.
Marie

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39854
26/01/2001 15:52
26/01/2001 15:52
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Rainer Guntermann Offline
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Rainer Guntermann  Offline
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Joined: Feb 2001
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Hallo Marie, vollkommen ausschliessen kann man religiös motivierte Beiträge in diesem Forum natürlich nicht, aber wenn diese Art der Beiträge überwiegt, dann sollte man das Thema einfach in das Religionsforum übertragen und dort ausführlich vom religiösen Standpunkt aus diskutieren!

War mir klar, dass Du die hier geäußerten Ratschläge von Dir als "emma-zipierte" Frau so nicht mitgetragen würdest, aber auch ich als Deutscher sehe für diese 2 keinen anderen gangbaren Weg als den über die Konvertierung. Sie würde ansonsten ihre traditionsbehaftete Familie verlieren und Marokkaner haben nun einmal grundsätzlich eine viel stärkere Familienbindung als wir Deutsche! Die Entscheidung über ihr Schicksal können sie aber nur alleine treffen!
Gruß Rainer
P.S. Hattest Du schon mal in Hachims Forum geschaut? Da hatte ich was zur Frauenpower gepostet!

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39855
26/01/2001 16:48
26/01/2001 16:48

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Anonym OP
Nicht registriert
Anonym OP
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Lieber Nico
Ich kann deine Situation völlig verstehen, die Antworte auf deine Situation waren unterschiedlich, doch eine stellt fest alle wollen, daß die Liebe siegt und daß Ihr aus euerer Liebe das beste macht.
Die Familie deiner jetzigen Freundin sind gegen euere Beziehung, das kann ich nachvollziehen. In der ersten Linie geht's um Religin, da habe ich eine Antwort gelesen, in der die Person die Religionsfrage als unwichtig dargestellt hat. Mein Arbeitsbereich befaßt sich mit dieser Frage bzw. diesen Konflikten, von daher rede ich aus Erfahrunge.
Zahlreich sind Frauen und auch Männern, die Kompromisbereit sind um eine Ehe zu Stande zu bringen, die Frage ist nun: sind das Leute, die wirklich heiraten möchten oder sind es Leute, die irgendwelche Ziehle erreichen möchten??
Die Kompromisbereitschaft in der Religion und vor allem im Islam ist sehr schwierig zu erreichen, denken jetzt nicht, daß der Islam eine Kompromislose Religion ist, im gegenteil.
Im Islam ( hier rede ich von Menschen, die den Islam als Lebensweise verstehen und nicht als Erbe der Familie und der Gesellschaft)ist nicht zugelassen, daß eine Muslima mit einem nich Moslim zu heiraten( das ist nähmlich ein Gottes Befehl, das muß man als Moslim nicht reformieren).
Ein Tipp: solltest du dich zum Islam konvertieren, dann informiere dich sehr gut darüber und solltest du überzeugt sein, dann sein ein Moslim weil du es sein willst und nicht weil du es als Mittel zum Zweck benutzt.
Ich wunsche dir alles gute.

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39856
26/01/2001 17:05
26/01/2001 17:05

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Anonym OP
Nicht registriert
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Bezueglich des ziehmlich komplizierten Thema von Nico lieferte uns Rainer Guntermann eine sehr einfache Antwort bzw. Loesung.
Lieber Rainer, wahrscheinlich ist deiner Ansicht nach die Religionsfrage nicht sooo wichtig, aber denk doch daran, dass es Leute gibt fuer die sie entscheidend ist.
Ps:ich weiß, daß sie ein Marokko FAn sind, dazu sind sie wahrscheinlich familial mit Marokko verbunden, aber das rechtfertigt nicht Ihre Antwort.

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39857
26/01/2001 20:01
26/01/2001 20:01
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marie Offline
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marie  Offline
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Hallo Rainer!
Ich kann verstehen, dass du aus deiner eigenen privaten Situation heraus Nicco zur Konvertierung räts. Du hast ja irgendwo geschrieben, dass es für dich kein größeres Problem war, da du eh gläubig bist. Du hast ja sogar die Beschneidung als Erwachsener noch über dich ergehen lassen und ich finde, dass deine Frau auch sehr stolz darauf sein kann, dass du dies sozusagen für sie getan hast. (Deutsche Männer tuen ja im allgemeinen nicht unbedingt sehr viel für ihre Frauen, so dass du hier eine rühmliche Ausnahme darstellst!) Nur wirst auch du (wahrscheinlich) zugeben müssen, dass du niemals Moslem geworden wärest, wenn nicht deine große Liebe Muslima gewesen wäre, oder? Ich persönlich finde es gut von dir, dass du durch die Konvertierung deiner Frau diesen Konflikt mit ihrem Gewissen und ihrer Familie erspart hast. Wenn der traditionelle und familiale Druck so übermächtig ist, und dem Partner diese Dinge so viel bedeuten, ist es wohl das Beste sich anzupassen (wenn man es denn kann), da nur so die Basis für ein glückliches Zusammenleben geschaffen wird. Keiner möchte schließlich sein Leben lang unglücklich sein, weil man wegen solcher Zwistigkeiten nicht mit der "Traumpartnerin" zusammensein kann und keiner möchte, dass die Partnerin unglücklich ist, weil sie sich zwischen eben dieser Ehe und ihrer Familie entscheiden muss. Du kannst mir glauben, ich erkenne durchaus die Schwere des Konflikts und ich würde wahrscheinlich auch eher pragmatisch handeln. Trotzdem erlaube ich mir zu sagen, dass die "offizielle" Begründung (Schwäche/Unterlegenheit der Frau/ der Mann hat in der Familie zu sagen etc) dafür, dass ein Moslem zwar eine Nicht-Muslima heiraten darf aber ebene nicht umgekehrt, fatal ist, aus der Sicht eines Menschen, der wie ich die absolute und uneingeschränkte Gleichheit aller Menschen, seien sie nun männlich oder weiblich, schwarz oder weiß, für eine unabdingbare und unabänderliche Tatsache hält, und daher natürlich eine Gleichbehandlung im rechtlichen, sozialen und ökonomischen Sinne all überall auf der Welt einfordert. Damit möchte ich natürlich niemanden als Person in seiner Meinung bzw. in seiner Religiösität angreifen. Das ist einfach mein humanistisches, individuelles Rechtsbewusstsein, von dem ich mir natürlich wünsche, dass es viele Menschen teilen mögen. Wer denn aber wirklich denkt, die Frau sei dümmer oder schwächer (hier nicht gemeint im Sinne von körperlicher, rein anatomischer Unterlegenheit, die in der Regel offensichtlich ist und auch von mir nicht geleugnet wird - warum auch, wäre ja Quatsch), der soll das tuen. Ich aber werde mir die Freiheit nicht nehmen lassen solch ein Denken als Schwachsinn und Dummheit zu bezeichnen bzw. diesen Menschen ein egoistisches Motiv, nämlich das der Unterdrückungsabsicht, zu unterstellen.
Marie

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39858
26/01/2001 20:33
26/01/2001 20:33
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Rainer Guntermann Offline
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Rainer Guntermann  Offline
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Hallo Dr und Marie,
macht Euch doch mal bewusst, um wen oder was es hier überhaupt geht: Doch nicht mehr und nicht weniger als um die Lieber zweier Menschen, die irgendwie zueinander finden möchten ohne ihr bisherigen Umfeld zu verlieren bzw. zu verletzen!
Meine "einfache" Lösung ist gleichzeitig auch eine pragmatische und äußerst effektive Lösung, die nach meiner Kenntnis sehr oft mit Erfolg angewandt wird! Gerade die hier lebendenden, Mitte der 60er Jahre angeworbenen Gastarbeiterfamilien aus Nordost-Marokko sind meist besonders streng in dieser Angelegenheit und würden grundsätzlich ihre jungfräuliche Tochter niemals an einen Nichtmuslimen abgeben! Vom Mann wird die Auseinandersetzung mit dem Islam natürlich ebenfalls erwartet!
Wenn der deutsche Mann, hier Nicco, trotzdem nicht die Religion wechseln möchte, dann wird ihm im Regelfall die marokk. Frau verschlossen bleiben!
Wer das alles nicht möchte, der braucht den Wechsel auch nicht zu vollziehen!
Gruß Rainer
P.S. Wir könnten das Thema langsam rüber ins Religionsforum schieben! ;-)

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39859
26/01/2001 20:43
26/01/2001 20:43
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Rainer Guntermann Offline
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Rainer Guntermann  Offline
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Joined: Feb 2001
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an meine liebe Marie:

Wo bleibt denn nun Dein Sarmon auf meinen Beitrag in Hachims Internet-Forum zum Thema "Frauenpower im Internet (Marieeeeeeee aufpassen!)"????
Müsste Dich doch freuen, oder? ;-o
Rainer

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39860
29/01/2001 14:06
29/01/2001 14:06
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Fati Offline
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Fati  Offline
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so nicco, jetzt hast du die wahl zwischen der kugel und dem strick...ich gebe dir jetzt einen ganz kleinen tip des schwächeren geschlechts: hör auf niemandem nur auf deinem herzen...meine lieben landsleute, es ist doch wie schon anfangs gesagt habe überhaupt nicht ein frage des islam sondern ein rein marokkanisch-kulturelles problem...abdeslam ohne das ich dir zu nahe treten möchte...frag bitte doch mal deine mutter was sie zu diesem standpunkt sagt...ich gebe dir ein klizekleines beispiel...es war einmal die gastarbeiter generation...europa bzw. DE FR BE NL lud menschen aus den weniger entwickelten länder zum arbeiten ein...die meisten kamen alleine nach europa und ließen ihre frauen samt kinder in marokko...einige besuchten die familie mehrmals im jahr, andere wiederum alle jahre mal und andere haben sich ganz aus dem staub gemacht...während die männer in europa arbeiteten ließen sie die frauen mit den kindern und sorgen alleine, ich weiß jetzt nicht wofür man mehr kraft braucht in ein fremdes land zu gehen und sein glück zu versuchen oder in einem armen land mit 4-5 kindern, eventuell kranken alten schwiegereltern und mit einer ungewissen zukunft allein zurückgelassen zu werden...erzählt mir bitte jetzt nicht das die männer in der gesamten entwicklung mehr courage gebraucht haben...es gibt noch viele andere beispiele...

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39861
31/01/2001 00:39
31/01/2001 00:39

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Anonym OP
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Hallo Nicco,
Ich bin in einer ähnlichen Situation und bin sehr froh, daß sies Thema mal wieder disskutiert wird. Ich werde Dir von mir erzählen und wie ich versuche, mit der Situation umzugehen:
Die, die ich liebe, wohnt in Marokko in einer Familie, die anscheind sehr liberal ist. Sie hat eine ältere Schwäster, die einen Deutschen geheiratet hat. Der ist auf dem Papier zum Moslemischem Glauben konvertiert, wie auch andere Männer, die eine Moslimin geheiratet haben, die ich in Marokko kennengelernte. Die Frage, die in solch liberalen Familien aber geklärt werden mußte, war, ob die Kinder auch wirklich moslemisch erzogen werden. Ich habe den Eindruck, daß der Koran auch für sehr gläubige Menschen kein Dogma darstellt. Man sieht auch während des Ramadan Moslems, die tagsüber was essen und das Bilderverbot scheint für das Fotografieren überhaupt nicht mehr zu gelten. Wichtig scheint mir das Bemühen und die Auseinandersetzung mit den Geboten Gottes. Darum glaube ich, daß es nicht so aussichtslos ist, wie es erst einmal scheint und vielleicht ist die Familie irgendwann zu Kompromissen bereit.
Als ich feststellen mußte, daß es ein krasses Problem gibt vor allem für die Marokkanerin, da habe ich mir auch gedacht. Gut, wenn ich sie liebe und also das beste für sie will, dann sage ich ihr, das es keine Zukunft für uns gibt und sie sich den marokkanischen Männern, die sie heiraten wollen, zuwenden soll. Das hat aber weder von ihrer Seite funktioniert, noch von meiner und man hat sich wieder gestanden, daß man sich liebt. Ich konnnte mir auch nicht vorstellen, daß sie glücklich ist mit einem Mann, den sie überhaupt nicht liebt und an der Stelle des Mannes würde ich auch nicht sein wollen, denn er wird irgendwann merken, daß ihre Gedanken bei einem anderen sind.
Was ich von ihr lernen konnte, das ist ein Vertrauen in die Dinge, denn Gott hat alles so gemacht und mit Gottvertrauen wird sich alles zum besten regeln, auch wenn man es manchmal nicht verstehen kann. Also Nicco hat Gott gewollt, daß ihr Euch liebt. Mit diesem Vertrauen in die Dinge gelingt es vielleicht diese Situation zu gestalten und nichts erzwingen zu wollen. Dazu gehört Geduld. Liebe ist geduldig, Leidenschaft oft nicht, denke ich. Was ich auch langsam zu begreifen beginne ist, daß sich Gott nicht als "Mann im Himmel" präsentiert, sondern in allem, also auch in der, die Du liebst. Vielleicht ist es nicht so falsch und verlogen, wie Du glaubst, wenn Du ihr zuliebe Moslem wirst. Wenn Du diese Trennung aufhebst, fastest Du vielleicht das nächste mal aus Liebe zu Gott. Ich weiß nicht ob das nachvollziebar ist, doch so versuche ich die Sache zu sehen. Ich denke, nichts ist umsonst und wenn Du scheiterst bei dem Wunsch, sie zu heiraten, ist das nur in gewissem Sinne ein Scheitern, andererseits ist es so gewollt und nur für Dich nicht verständlich. Es wird Euch aber weiterbringen.
Was für mich noch unbegreiflich ist, daß ich mit der, die ich liebe, nicht über Beziehung und ihre Vorstellungen und Erwartungen reden kann. Für mich ist das sehr wichtig, vor allem, wenn man sich nicht langsam näher kommen kann, wie es hier eher üblich ist. Ich habe den Eindruck, das es in Marokko so ist: Alles vor der Hochzeit ist keine Beziehung und kein Grund sich allzuviel darüber Gedanken zu machen, dann die Hochzeit und dann beginnt die Auseinandersetzung darüber, wie man leben möchte, was man tolerieren kann und was nicht. Ich frage mich, ist das auch Gottvertrauen, das sich alles schon regeln wird, oder ist sie mit meinen Fragen überfordert, weil sie als Marokkanerin nicht gewohnt ist, nach ihren Erwartungen gefragt zu werden und muß sie davon ausgehen, alles an mir zu tolerieren? Das begreif ich einfach nicht, vieleicht redet man allgemein nicht so viel über Beziehungsprobleme wie in Deutschland!?
Wie geht es Dir dabei Nicco und wie geht es anderen?

Falk

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39862
01/02/2001 05:16
01/02/2001 05:16
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Karim Habbouri Offline
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Karim Habbouri  Offline
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Joined: Feb 2001
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Nicco:
Zuerst die Frage lebt die Familie deiner Freundin in Deutschland?
Konvertieren kannst Du in der Marokkanischen Botschaft oder in einem Konsulat (nur Düsseldorf und Frankfurt). Wenn Du aus liebe konvertierst so ist dieses kein Problem.
Du kannst ohne Probleme konvertieren. In wie weit du den Glauben auslegst dass ist deine Sache. Mir hat ein Iman mal gesagt der Islam ist einfach. Heute kann ich dieses bestätigen.
Ein Muslim ist solange Muslim bis dieser seinen Glauben wiederruft. D.H. auch nicht praktizierende Muslime sind Muslime. Viele Muslime halten vorschriften nicht ein, der eine betet nicht, der andere schläft mit Frauen obwohl er nicht verheiratet ist. Das einzige daran ist, dass sich jeder selbst vor Gott verantworten muss.
Was deine Eltern betrifft, so frage ich mich ob sie ihren Sohn lieben.
Ich bin ebenfalls wegen meiner Frau konvertiert. Mir hat das ebenfalls Probleme in meiner Familie bereitet, doch später haben Sie es akzeptiert. Auch habe ich durch die liebe meinen Zugang zum Islam bekommen. Entscheidend ist es aber überhaupt an Gott zu glauben. Wenn du generell nicht an Gott glaubst, so wird dir der Zugang fehlen.


Abdelhakim:
Ich denke eher dass das Herz den Weg zum Glauben öffnet. Den Glauben nur mit dem Kopf zubetrachten ist ohne Ziel. Wenn die liebe einen Menschen zum Islam führt, so hat dieses schon einen guten Nährboden. Man muss seinen Glauben lieben, ansonsten ist der Glaube tot.

Rainer:
ich kann mich deiner Meinung nur anschließen. Wenn man an Gott glaubt so ist das konvertieren kein Problem. Bei mir hat mich die Familie willkommen geheißen und betrachtet mich als Teil Ihrer Familie. Meine Hochzeit habe ich in Marokko auf traditionelle Art gehabt. Allein dieses Ereigniss hat mich tief bewegt.
Anmerkung: Ich denke das Thema hätte gleich am Anfang ins Religionsforum gehört.

Fati:
da sieht man mal wieder wie fehlgeleitet manche sind. Deine Mutter würde dich wegen der Ehre töten. Gerade das verbietet der Islam. In bin in Marokko in den letzten Jahren viel umher gekommen. Vieles wird als Tradition bezeichnet ooder als islamische Tradition. Gerade die Traditionen weichen vom Glauben ab. Dennoch behaupten dann die Leute die Tradition sei so islamisch. Eine Freundin meiner Frau sagte mir mal, dass alle Muslime Araber sind. Wenn so mancher Marokkaner dieses so sehen würde dann wäre es egal welcher Nationalität jemand angehört. Die Marokkaner die dieses nicht so sehen sind in meinen Augen fast mit Rassisten vergleichbar. Ich kenne aus Marokko einen Fall wo ein Ägypter eine Marokkanerin heiraten wollte, die Eltern aber forderten dass ihre Tochter nur einen Marokkaner heiraten darf. Wenn die Leute den Islam richtig leben würden, so würden diese begreifen dass die Nationalität keine Rolle spielt. Gerade die Liebe sollte eine Rolle spielen, denn die heirat ist eine Belohnung Gottes und dann ist die liebe von entscheidener Bedeutung. Stattdessen werden die Kinder in Ehen gezwungen und lassen sich später scheiden. Die Tochter kehrt dann in ihre Familie zurück. Was bleibt da noch von Ehre. Als ich meinen Frau erklärte das ich nur aus liebe heirate, so hat sie diesem zugestimmt. Meine Morgengabe war das bezahlen des Brautkleides und der Hochzeitsfeier. Zum thema Mann: "eigentlich verbietet der Koran jeden geschlechtlichen Kontakt außerhalb der Ehe für Mann! und Frau." Das heißt also das viele muslimische Männer gegen den Koran verstoßen.
Und noch eins ich bezichtige dich keiner Ketzerei damit du beruhigt bist.

Ich weiß nicht wo sich Pakistan weiterentwickelt haben soll. Meinen Informationen nach entwickelt sich Pakistan rapide zurück. Gerade dort steigen die Zahlen von Morden wegen der Ehre erheblich, obwohl dieses der Islam verbietet.

Marie:
Die Ehe die du da beschreibst ist bestimmt in Deutschland geschlossen worden nach deutschem Recht. Wenn die Ehe nach islamischen Recht geschlossen wäre, so wäre dieses ausgeschlossen.
Es ist kein spezielles Problem der Marokkaner. Der Koran sagt eindeutig das eine muslimische Frau nur einen Muslim heiraten darf. Da dieses im Koran so steht, so ist dieses ein unumstößlicher Grundsatz. Exakt betrachtet ist deine Freundin unverheiratet. Dieses soll aber kein Vorwurf sein.


Abdeslam:
Nein, Fati hat die heilige Schrift nicht angegriffen.
Sie hat lediglich ihre Meinung geäußert, sie hat aber nicht gesagt dass der Koran falsch ist oder sonstiges.

Bibita:
Laut dem Koran wäre bei einer Ehe die Gefahr dass der Ungläubige Mann dafür srgt dass die Kinder nicht dem Islam korrekt erzogen werden. Wenn ich mir so manche Deutsche Familie ansehe, so hat der Koran recht in dieser Aussage.
Gerade Gewalt gegen Frauen, ist in der Gesellschaft weit verbreitet.
Und warum sollte ein Mann der seine Frau schlägt und einen anderen Glauben hat, es akzeptieren wenn seine Kinder den Glauben der Frau haben. Mann kann als Frau einen Mann finden der Verständnis hat, doch stellt sich dann die Frage was der Mann dann Glaubt oder ob er überhaupt glaubt, denn wenn er glaubt so wird er wollen das seine Kindr seinen Glauben haben. Es gibt auch in Deutschland Probleme zwischen Evangelisch und Katholisch.

Dr NTM:
Eine Konvertierung kann auch aus liebe geschehen und dieses ist häufig sehr erfolgreich.
Entscheidend ist nur dass der Mensch überhaupt an Gott glaubt. Wenn ein Christ eine Muslimin heiraten möchte und deshalb konvertiert weil er die Frau liebt, so wird er mit dem Islam keine Probleme haben, wenn er an Gott glaubt. Er glaubt ja an den selben Gott. Wenn er aber nicht an Gott glaubt so wird es wohl Probleme geben. Eine richtige Liebe ist so stark daß der Mann dieses dann ohne Probleme macht.

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39863
01/02/2001 05:58
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Karim Habbouri Offline
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Nicco:
Zuerst die Frage lebt die Familie deiner Freundin in Deutschland?
Konvertieren kannst Du in der Marokkanischen Botschaft oder in einem Konsulat (nur Düsseldorf und Frankfurt). Wenn Du aus liebe konvertierst so ist dieses kein Problem.
Du kannst ohne Probleme konvertieren. In wie weit du den Glauben auslegst dass ist deine Sache. Mir hat ein Iman mal gesagt der Islam ist einfach. Heute kann ich dieses bestätigen.
Ein Muslim ist solange Muslim bis dieser seinen Glauben wiederruft. D.H. auch nicht praktizierende Muslime sind Muslime. Viele Muslime halten vorschriften nicht ein, der eine betet nicht, der andere schläft mit Frauen obwohl er nicht verheiratet ist. Das einzige daran ist, dass sich jeder selbst vor Gott verantworten muss.
Was deine Eltern betrifft, so frage ich mich ob sie ihren Sohn lieben.
Ich bin ebenfalls wegen meiner Frau konvertiert. Mir hat das ebenfalls Probleme in meiner Familie bereitet, doch später haben Sie es akzeptiert. Auch habe ich durch die liebe meinen Zugang zum Islam bekommen. Entscheidend ist es aber überhaupt an Gott zu glauben. Wenn du generell nicht an Gott glaubst, so wird dir der Zugang fehlen.


Abdelhakim:
Ich denke eher dass das Herz den Weg zum Glauben öffnet. Den Glauben nur mit dem Kopf zubetrachten ist ohne Ziel. Wenn die liebe einen Menschen zum Islam führt, so hat dieses schon einen guten Nährboden. Man muss seinen Glauben lieben, ansonsten ist der Glaube tot.

Rainer:
ich kann mich deiner Meinung nur anschließen. Wenn man an Gott glaubt so ist das konvertieren kein Problem. Bei mir hat mich die Familie willkommen geheißen und betrachtet mich als Teil Ihrer Familie. Meine Hochzeit habe ich in Marokko auf traditionelle Art gehabt. Allein dieses Ereigniss hat mich tief bewegt.
Anmerkung: Ich denke das Thema hätte gleich am Anfang ins Religionsforum gehört.

Fati:
da sieht man mal wieder wie fehlgeleitet manche sind. Deine Mutter würde dich wegen der Ehre töten. Gerade das verbietet der Islam. In bin in Marokko in den letzten Jahren viel umher gekommen. Vieles wird als Tradition bezeichnet ooder als islamische Tradition. Gerade die Traditionen weichen vom Glauben ab. Dennoch behaupten dann die Leute die Tradition sei so islamisch. Eine Freundin meiner Frau sagte mir mal, dass alle Muslime Araber sind. Wenn so mancher Marokkaner dieses so sehen würde dann wäre es egal welcher Nationalität jemand angehört. Die Marokkaner die dieses nicht so sehen sind in meinen Augen fast mit Rassisten vergleichbar. Ich kenne aus Marokko einen Fall wo ein Ägypter eine Marokkanerin heiraten wollte, die Eltern aber forderten dass ihre Tochter nur einen Marokkaner heiraten darf. Wenn die Leute den Islam richtig leben würden, so würden diese begreifen dass die Nationalität keine Rolle spielt. Gerade die Liebe sollte eine Rolle spielen, denn die heirat ist eine Belohnung Gottes und dann ist die liebe von entscheidener Bedeutung. Stattdessen werden die Kinder in Ehen gezwungen und lassen sich später scheiden. Die Tochter kehrt dann in ihre Familie zurück. Was bleibt da noch von Ehre. Als ich meinen Frau erklärte das ich nur aus liebe heirate, so hat sie diesem zugestimmt. Meine Morgengabe war das bezahlen des Brautkleides und der Hochzeitsfeier. Zum thema Mann: "eigentlich verbietet der Koran jeden geschlechtlichen Kontakt außerhalb der Ehe für Mann! und Frau." Das heißt also das viele muslimische Männer gegen den Koran verstoßen.
Und noch eins ich bezichtige dich keiner Ketzerei damit du beruhigt bist.

Ich weiß nicht wo sich Pakistan weiterentwickelt haben soll. Meinen Informationen nach entwickelt sich Pakistan rapide zurück. Gerade dort steigen die Zahlen von Morden wegen der Ehre erheblich, obwohl dieses der Islam verbietet.

Marie:
Die Ehe die du da beschreibst ist bestimmt in Deutschland geschlossen worden nach deutschem Recht. Wenn die Ehe nach islamischen Recht geschlossen wäre, so wäre dieses ausgeschlossen.
Es ist kein spezielles Problem der Marokkaner. Der Koran sagt eindeutig das eine muslimische Frau nur einen Muslim heiraten darf. Da dieses im Koran so steht, so ist dieses ein unumstößlicher Grundsatz. Exakt betrachtet ist deine Freundin unverheiratet. Dieses soll aber kein Vorwurf sein.


Abdeslam:
Nein, Fati hat die heilige Schrift nicht angegriffen.
Sie hat lediglich ihre Meinung geäußert, sie hat aber nicht gesagt dass der Koran falsch ist oder sonstiges.

Bibita:
Laut dem Koran wäre bei einer Ehe die Gefahr dass der Ungläubige Mann dafür srgt dass die Kinder nicht dem Islam korrekt erzogen werden. Wenn ich mir so manche Deutsche Familie ansehe, so hat der Koran recht in dieser Aussage.
Gerade Gewalt gegen Frauen, ist in der Gesellschaft weit verbreitet.
Und warum sollte ein Mann der seine Frau schlägt und einen anderen Glauben hat, es akzeptieren wenn seine Kinder den Glauben der Frau haben. Mann kann als Frau einen Mann finden der Verständnis hat, doch stellt sich dann die Frage was der Mann dann Glaubt oder ob er überhaupt glaubt, denn wenn er glaubt so wird er wollen das seine Kindr seinen Glauben haben. Es gibt auch in Deutschland Probleme zwischen Evangelisch und Katholisch.

Dr NTM:
Eine Konvertierung kann auch aus liebe geschehen und dieses ist häufig sehr erfolgreich.
Entscheidend ist nur dass der Mensch überhaupt an Gott glaubt. Wenn ein Christ eine Muslimin heiraten möchte und deshalb konvertiert weil er die Frau liebt, so wird er mit dem Islam keine Probleme haben, wenn er an Gott glaubt. Er glaubt ja an den selben Gott. Wenn er aber nicht an Gott glaubt so wird es wohl Probleme geben. Eine richtige Liebe ist so stark daß der Mann dieses dann ohne Probleme macht.

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39864
01/02/2001 08:45
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Salam Karim Habbouri


Ich kann mich nur deine Meinung anschließen ,endlich mal jemand der die Sache auf dem Punkt bringt und auch weiß was der sagt .
Wenn du nicht Karim heißen würdest hätte ich fast gesagt das du es bist mein Freund Monir der ehemalige nicht Moslime.

Abdeslam


schaut mal unter [URL=http://www.fadlaoui.com]
Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39865
01/02/2001 15:15
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Karim Habbouri Offline
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Erstmal muss ich mich entschuldigen dass mein Beitrag doppelt ist. Aber Aufgrund von Problemen der Seite hatte ich meinen Text später nochmals eingestellt, da mein erster Text nicht hier nicht stand. Eigentlich möchte ich doppelte Beiträge vermeiden.
Deshalb die Bitte einen der beiden zu löschen.

Danke

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39866
01/02/2001 15:37
01/02/2001 15:37
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Fati Offline
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Fati  Offline
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hallo karim,
mit pakistan habe ich nicht den staat gemeint...sondern allgemein ausländer aus willkürlichen ländern und ausländer aus marokko in deutschland lebend verglichen...es beobachte in letzter zeit in meiner umgebung(ich spreche ausschließlich von meiner umgebung, daß vielen anderen nationalitäten nicht soooo große probleme bereitet einen deutschen zu heiraten...
auserdem karim deine kenntnisee über marokko in ehren, auch wenn du eine marokkanerin geheiratet hast, so ist das ein großer unterschied, ob du sie hier in deutschland kennengelernt hast oder in marokko...denn ohne jemanden hier verletzen zu wollen, wenn sie hier mit ihren eltern lebt gestaltet sich das allés viel schwieriger, als wenn du sie in marokko kennenlernst...schau für die eltern aus marokko ist es zum teil erfreulich, daß jemand aus deutschland deren tochter heiratet, immerhin bringt es der gabzen familie vorteile...das ganze will ich jetzt nicht anschwärzen, aber fakt ist dort zählt: warum nicht das angenehme mit dem nützlichen verbinden?????
hier in deutschland bei einer in deutschland aufgewachsener frau gestaltet sich das paradoxerweise viel schwieriger...dann kommt noch ein aspekt hinzu:aus welchem teil marokkos die frau herkommt!!!!im norden bei den berbern muß man mit viel mehr hindernissen rechnen, aber das mißtrauen, das dem fremden, den anderen gegenüber gebracht wird hat nichts mit RASSISMUS zu tun, da wäre ich vorsichtiger mit diesem Wort...sie akzeptieren ja das andere sind auch freundlcih dem gegnüber, aber sie haben eine zu starke bindung a ihr eigenes kind...
das ist nun mal die marokkanische mentalität...eltern lassen in marokko nie ihre kinder los, auch wenn diese schon selber eltern sind...das naturgesetz" FLÜGE Werden" ist in marokko so gut wie unbekannt...ich möchte mich nicht ständig wiederholen, aber es hat tatsächlich sehr wenig mit dem moslemischen glauben zu tun...
deswegen findet man auch oft vor, daß cousing und cousine verheiratet werden...weil die eltern meistens davon ausgehen, daß der tochter nicht all zu viel passieren kann, da sie ja im prinzip in der familie bleibt...es geht auch um die sicherheit und nähe zu ihrer tochter, die sie sich aus solchen verbindungen versprechen...liebe wird leider in marokko nicht immer mit positiven dingen in verbindung gebracht...
jetzt wird es wahrscheinlich auf mich hageln wie verrückt...aber ich mußte mich mal wieder verteidigen...ich werde jetzt wohl auch nichts mehr zu diesem thema beitragen...
es wird eh nur breitgetreten und von nicco hören wir eh nichts mehr...
Fati

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39867
01/02/2001 15:38
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hallo karim,
mit pakistan habe ich nicht den staat gemeint...sondern allgemein ausländer aus willkürlichen ländern und ausländer aus marokko in deutschland lebend verglichen...es beobachte in letzter zeit in meiner umgebung(ich spreche ausschließlich von meiner umgebung, daß vielen anderen nationalitäten nicht soooo große probleme bereitet einen deutschen zu heiraten...
auserdem karim deine kenntnisee über marokko in ehren, auch wenn du eine marokkanerin geheiratet hast, so ist das ein großer unterschied, ob du sie hier in deutschland kennengelernt hast oder in marokko...denn ohne jemanden hier verletzen zu wollen, wenn sie hier mit ihren eltern lebt gestaltet sich das allés viel schwieriger, als wenn du sie in marokko kennenlernst...schau für die eltern aus marokko ist es zum teil erfreulich, daß jemand aus deutschland deren tochter heiratet, immerhin bringt es der gabzen familie vorteile...das ganze will ich jetzt nicht anschwärzen, aber fakt ist dort zählt: warum nicht das angenehme mit dem nützlichen verbinden?????
hier in deutschland bei einer in deutschland aufgewachsener frau gestaltet sich das paradoxerweise viel schwieriger...dann kommt noch ein aspekt hinzu:aus welchem teil marokkos die frau herkommt!!!!im norden bei den berbern muß man mit viel mehr hindernissen rechnen, aber das mißtrauen, das dem fremden, den anderen gegenüber gebracht wird hat nichts mit RASSISMUS zu tun, da wäre ich vorsichtiger mit diesem Wort...sie akzeptieren ja das andere sind auch freundlcih dem gegnüber, aber sie haben eine zu starke bindung a ihr eigenes kind...
das ist nun mal die marokkanische mentalität...eltern lassen in marokko nie ihre kinder los, auch wenn diese schon selber eltern sind...das naturgesetz" FLÜGE Werden" ist in marokko so gut wie unbekannt...ich möchte mich nicht ständig wiederholen, aber es hat tatsächlich sehr wenig mit dem moslemischen glauben zu tun...
deswegen findet man auch oft vor, daß cousing und cousine verheiratet werden...weil die eltern meistens davon ausgehen, daß der tochter nicht all zu viel passieren kann, da sie ja im prinzip in der familie bleibt...es geht auch um die sicherheit und nähe zu ihrer tochter, die sie sich aus solchen verbindungen versprechen...liebe wird leider in marokko nicht immer mit positiven dingen in verbindung gebracht...
jetzt wird es wahrscheinlich auf mich hageln wie verrückt...aber ich mußte mich mal wieder verteidigen...ich werde jetzt wohl auch nichts mehr zu diesem thema beitragen...
es wird eh nur breitgetreten und von nicco hören wir eh nichts mehr...
Fati

Re: Hilfe, ich liebe eine Marokkanerin! #39868
01/02/2001 16:02
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Hallo Nicco,
hallo Zusammen!

Man, da habt Ihr Euch ja alle ganz schön bemüht dem Nicco mit Rat und Tat(?) zur Seite zu stehen - und was ist? Wo ist denn der so hilflos verliebte Nicco?

45 Antworten bzw. Vorschläge habt Ihr ihm gegeben und lediglich 3 Mal hat er sich gemeldet und das noch nicht mal zwischendurch sondern nur am 21.01.!

Keine Zeit Nicco, oder was? Was ist denn nun aus Deiner großen Liebe zu Deiner Freundin geworden; willst Du es uns nicht erzählen, - wie bzw. wofür Ihr Euch entschieden habt?

Ich laß mich überraschen, ob Du Dich überhaupt noch mal "blicken" läßt! M. m. haben die 45 Ratschläge ein DANKESCHÖN verdient.

Also Zusammen, wie Fati schon erwähnt hat, Nicco scheint sich eh nicht mehr zu melden und hier wird spekuliert bis die Köpfe qualmen :O)

Bis bald
Isi

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