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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36309
01/02/2006 00:59
01/02/2006 00:59
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hallo najib,

ich habe eine andere Meinung.

nach dem Glauben an Gott kommt der Glaube an Gott, danach ..., ..., dann mach was daraus.

Mir reichen 10 Gebote als Wegweiser.

Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36310
01/02/2006 01:06
01/02/2006 01:06
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hallo

abdel wahid
ich denke, das gibt's auch im islam. schau dir nur den iraq an, was saddam da gemacht hat. erst wollte er den iraq säkularisieren und hat das beten schwer gemacht. als das dann in die hose ging hat er ALLAHU AKBAR auf die fahnen schreiben lassen. Das hat gereicht, dass ihm millionen mosleme auf den leim gegangen sind.natürlich hat das bei denen, die den verstand eingeschltet haben, nicht geklappt. aber den verstand einschalten ist auch in moslemischen gegenden kein volkssport.

gruss
Najib


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36311
01/02/2006 01:10
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Najib Offline OP
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hallo


 Antwort auf:
Mir reichen 10 Gebote als Wegweiser.
wo würdest du meine abendjoints in den 10 geboten einordnen?


eigendlich hast du recht. aber ich zweifle daran, das man die 10 gebote ohne religion überhaupt hätte, geschweige denn, dass sie über tausende von jahren bestand hätten.

gruss
Najib


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36312
01/02/2006 01:17
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@najib,

in den 10 Geboten ist nichts von einem Abendjoint die Rede.

Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36313
01/02/2006 01:24
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das zeigt, dass die 10 gebote für sich alleine genommen ihre grenzen haben


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36314
01/02/2006 01:37
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@najib,

die 10 Gebote haben keine Grenze.

Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36315
01/02/2006 01:51
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ich finde, sie sind die grenzen.
wie ein fachwerk. es gibt dem gebäude den halt, ist aber für sich alleine unzureichend.


in einer idealen welt mit idealen menschen wären sie ausreichend. aber ich und wahrscheinlich auch du und deine nachbarn sind nicht ideal, sondern auch nur menschen.

das ist das grosse problem der menscheit


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36316
01/02/2006 02:03
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Najib Offline OP
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nur die 10 gebote könnten auch nicht gerecht sein.

du sollst nicht töten.*
ein gebot umfasst alle arten des tötens.

egal ob aufgrund eines unfalls mit leichtem mitverschulden oder als kalt geplanter mord.
um gerecht zu sein, sollte da differenziert werden

*) in der s&m'schen interpretation des alten wortes "soll" hiesse das übrigens "du musst nicht töten". ;\)


gruss
Najib


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36317
03/02/2006 00:13
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Dolphin Offline
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@najib,

niemand ist vollkommen. jedoch als erwachsener Mensch mit gesundem Menschenverstand und Abstraktionsvermögen kann man mit 10 Geboten ne Menge anfangen. ob das für sich alleine unzureichend ist, ist tatsächlich eine Glaubensfrage.

viele Grüße nach Chaouen

Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36318
04/02/2006 16:48
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skorpi Offline
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@Dolphin

wenn Deine Meinung auch richtig sein mag, so verkennst Du, dass Najib schlussendlich immer das letzte Wort hat und nur seine Meinung richtig ist!
Aber was zählt schon die Meinung eines 50 jährigen Kiffers, der seinen Kindern ein Vorbild sein will?


Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deinen Traum
Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36319
05/02/2006 01:40
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Najib Offline OP
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hallo

thomas, ich kopier das vom anderen thread mal hier hinein. vielleicht gibt es doch noch eine diskussion mit austausch von argumenten.
wenn natürlich jede widerrede abgebügelt wird, mit dogmen, kann man es vergessen. rede und gegenrede sollte in einer freien runde gelten.

zitat von thomas:


 Antwort auf:
Daß es anders ist, Najib, erfahren meist die, die daran geglaubt haben nicht, sondern erst deren Nachkommen!
Wir wissen doch, an was alles die Menschen früher in Deutschland, Marokko und sonstwo geglaubt haben und felsenfest von dessen Richtigkeit überzeugt waren.
Immer dann, wenn die Herrschaft und damit die Religion wechselt, glauben die Menschen etwas anderes und sind davon absolut überzeugt.
Glücklicherweise wird die Zahl derer immer größer, die sich nicht von diesem Zeitgeist lenken lassen und merken, welchen Zweck Religionen immer hatten!
Daß es anders ist, Najib, erfahren meist die, die daran geglaubt haben nicht, sondern erst deren Nachkommen!

und ich glaube daran, dass man in's paradies kommen kann.

da sind keine grundsätzlichen unterschiede. jeder glaubt, was er glaubt und nicht weiss.

Wir wissen doch, an was alles die Menschen früher in Deutschland, Marokko und sonstwo geglaubt haben und felsenfest von dessen Richtigkeit überzeugt waren.
Immer dann, wenn die Herrschaft und damit die Religion wechselt, glauben die Menschen etwas anderes und sind davon absolut überzeugt.


wann war das gleich, als in d oder ma die menschen das letzte mal den glauben wechselten? du wirst doch nicht ernsthaft behaupten wollen, dass in vielen islamischen ländern seit 1400 jahren kein herrschaftswechsel stattfand. und in deutschland je nach sichtweise seit der reformation oder den römern? das problem, das nach jedem herrschaftswechsel ein wechsel der weltanschauung stattfindet, sehe ich eher in areligiösen gesellschaften. leider ist mir keine bekannt, die einen herrschaftswechsel überlebt hätte. weiss jemand eine? ich behaupte, gerade die religion stabilisiert grundwerte einer gesellschaft (zb die 10 gebote) über einen herrschafts-oder machtwechsel hinaus. die meisten regime, die sich nicht um religion gekümmert haben, gingen oder gehen als schreckensregime in die geschichte ein. das dritte reich ist für uns deutsche nur deshalb erträglich, weil es auch menschen gegeben hat, die da nicht mitgemacht haben, sei es offen oder verborgen. wenn man mal analysiert, wer im 3. reich juden bei sich zu hause versteckt hat oder sich zum unrecht geäussert hat, dann waren das meist gläubige menschen. auf die beruft man sich heute und sagt, es waren ja nicht alle so.
eine welt ohne religion würde den menschen ganz und gar seiner verantwortung überlassen. das verantwortungsgefühl des menschen ist nicht besonders ausgeprägt.
jeder mensch ist mal versuchungen ausgesetzt, die der gesellschaft (ein einzelner oder alle mitmenschen) schaden. da meine ich jetzt nicht irgendwelche sexualmoral. mal jemanden besch..ssen, moppen, ausnutzen, verprügeln, mal kurz schupsen, usw. wenn ich da nicht glauben würde, dass ich das mal verantworten müsste, weiss ich nicht, was ich gemacht hätte.
ich möchte nicht abstreiten, dass religionen zur machterlangung und erhaltung missbraucht wird. die geschichte ist voll von beispielen. aber ich sehe nicht, was sie ersetzen könnte. mach mal jemand vorschläge.
nur gegen etwas zu sein ist einfach, das können sogar die jungs mit den glatzen. aber glaubt jemand ernsthaft, dass eine welt ohne religion besser wäre?
nur die freiheitlich demokratische grundordnung mit wahlen alle 4 jahre? da geht es auch nur um glaubensfragen.
der eine sagt es gibt keine arbeit, weil die leute zuviel verdienen und der ander sagt, es ist so, weil sie zu wenig verdienen. alles was bleibt, ist dem einen oder anderen meinen glauben zu schenken. wirklich wissen um die zusammenhänge tu ich nicht.
ich habe schon lange nicht mehr gewählt, aber ich würde den wählen, der am sympatisten rüberkommt.
was soll es also sein, dass in der zukunft die religion ersetzt?

gruss
Najib


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36320
05/02/2006 10:07
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Thomas Friedrich Offline
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Najib,

 Antwort auf:
und ich glaube daran, dass man in's paradies kommen kann.
Glaube ich Dir zu 100%!
Das ist eben der Irrglaube, für den es keinen einzigen Beweis gibt!
Statt dessen immer nur Ausflüchte: "Religion braucht keine Beweise", etc..


 Antwort auf:
wann war das gleich, als in d oder ma die menschen das letzte mal den glauben wechselten? du wirst doch nicht ernsthaft behaupten wollen, dass in vielen islamischen ländern seit 1400 jahren kein herrschaftswechsel stattfand.
In Marokko gibt es nicht seit 1400 Jahren den Islam und in Mitteleuropa nicht das Christentum seit 2000 Jahren!

Immer dann, wenn ein Herrscher eine andere Religion hatte als die Besiegten hatte, tat man viel daran, daß die Untertanen die Religion des Herrschenden annahmen.

Erst im Mittelalter, als lokale Herrscher in Europa militärische Unterstützung vom Papst bekamen, verließen sie ihre alte germanische Religion. Ihre Untertanen mußten ebenfalls Wechseln.

In Marokko geschah das mit Einzug der Araber (deren Vorfahren her keineswegs selbst freiwillig Muslime geworden waren).

Im Laufe der Generationen wurden dann (überall wo diese Wechsel stattfanden)der Herrschaft entsprechend ausgelegte Lehr.- und Schulbücher ausgegeben, so daß das alte richtige Wissen heraus wächst.
Dies nicht nur in Punkto Religion, sondern auch über die Weltanschauung oder die Herrscherfamilie.
Schau Dir mal irakische Schulbücher in Sachen Saddam Hussein vor 10 Jahren und jetzt an!
"Der Sieger schreibt immer die Geschichte!"


 Antwort auf:
behaupte, gerade die religion stabilisiert grundwerte einer gesellschaft
Richtig. das tun sie auch. Sie schweißen die Menschen zusammen. Dies kann positive und auch negative Seiten haben.
Das positive für die Menschen: Sie fühlen sich in dieser Gemeinschaft aufgehoben, akzeptiert und sicher.
Das positive für die Regierenden:
Die Menschen sind leicht lenkbar und ihr Massenverhalten ist leichter abzusehen, als wenn sie versch. Religionen ausüben.
Das negative:
Was glaubst Du, warum sehr viele Moslems mehr oder weniger offene Sympathien mit angeblichen islamischen Terroristen haben? Weil die Religion sie verbindet! Aber auch wirklich wegen der Religion und nicht wegen ihrem tun.


 Antwort auf:
sich zu hause versteckt hat oder sich zum unrecht geäussert hat, dann waren das meist gläubige menschen
Sicherlich ist es positiv, wenn eine Religion Menschen zum Tun und Glauben an etwas gutes inspiriert aber so etwas muß ja nicht unbedingt von einer Religion heraus kommen. Das kann auch von einem guten Staat oder von jedem Menschen aus sich selbst heraus kommen.
Ich wüßte auch ohne die 10 Gebote, was gut und schlecht wäre.
Schwache Menschen brauchen eine Führung, die ihre Verhaltensweisen vorgibt.


 Antwort auf:
eine welt ohne religion würde den menschen ganz und gar seiner verantwortung überlassen
Wenn wir davon ausgehen, daß es einen Gott gibt, würde das ja niemals der Fall sein können, weil Gott immer alles lenkt.

Gehen wir aber davon aus, daß es keinen Gott gibt, so waren die Menschen schon immer ihrer eigenen Verantwortung ausgesetzt. Also nichts neues.


 Antwort auf:
jeder mensch ist mal versuchungen ausgesetzt, die der gesellschaft (ein einzelner oder alle mitmenschen) schaden.
Das könnte tatsächlich ein Problem werden, wenn die Menschen zu schnell erfahren würden, daß es keinen Gott, also obersten Richter gibt. Gerade in den weniger entwickelten Ländern könnten viele Menschen kaum mit ihrer Verantwortung vor sich selbst nicht umgehen.
Ich glaube jedoch nicht, daß dies alle Menschen betreffen würde! In Mitteleuropa glauben vielleicht die meisten Menschen nicht mehr ernsthaft an Gott und Kirche und sind die am meisten entwickelte Gesellschaft.
Z.B. in Afghanistan oder auch Südamerika, da wo die Menschen noch mehr glauben als in Mitteleuropa, da herrscht mehr Gewalt. Es ist nicht alleine vom Glaube abhängig, wie sich jemand aufführt. Der Staat, dessen Weltanschauung und die Entwicklung der Menschen selbst trägt zum friedlichen miteinander bei.


 Antwort auf:
dass ich das mal verantworten müsste, weiss ich nicht, was ich gemacht hätte.
Es sind noch nicht alle Leute reif genug sich angemessen zu verhalten, vor der Tatsache, daß es keinen Gott (m.E. Oberaufpasser) gibt.
So wie Dir könnte es da vielen gehen, wenn diese Erkenntnis allzu schnell kommt.
Deswegen sollte sie auch nur mit dem jeweiligen Entwicklungsstand der Gesellschaft Einzug halten.



 Antwort auf:
ich möchte nicht abstreiten, dass religionen zur machterlangung und erhaltung missbraucht wird. die geschichte ist voll von beispielen. aber ich sehe nicht, was sie ersetzen könnte.
Religiöse Menschen sagen, daß, wenn sich jeder an die 10 Gebote halten würde, es keinen Krieg geben würde und keine Polizei notwendig wäre.
Das ist richtig. Richtig ist aber auch, daß ohne die 10 Gebote, wenn sich jeder an bestehende Gesetze hält, gleiches eintritt.
Es benötigt also keine religiösen Vorschriften. Verantwortungsvolle Menschen in Politik und Gesellschaft, auf oberer und unterer Ebene, sowie die Mehrheit der Menschen selbst legen doch durch ihr Verhalten die Werte fest an die sich die Gesellschaft mehrheitlich hält.
Der gute Glaube (nicht religiös)eines jeden
Menschen sollte doch ausreichen, zu erkennen, was gut und schlecht ist. Wer dies nicht kann oder Zweifel hat, der wirt von staatlichen Gesetzen geführt.
Angstmachen "Du kommst in die ewige Hölle aus der Du nach Deinem Tot niemals entfliehen kannst", waren grunderlogen, aber eine Hilfe die Menschen im Mittelalter zu regieren.


 Antwort auf:
es ist so, weil sie zu wenig verdienen. alles was bleibt, ist dem einen oder anderen meinen glauben zu schenken.
Das ist kein religiöser Glaube!


 Antwort auf:
was soll es also sein, dass in der zukunft die religion ersetzt?
Der gute Wille und das Bemühen der Menschen!

Was Kinder mit Schlauchhieben auf alle Zeit hineingeprügelt bekamen und bekommen und zudem noch auf Unwahrheiten gebaut ist, kann doch auch nicht so sehr "der richtige Glaube" sein!
Und nur weil eine vermeindl. Mehrheit in unserer Zeitepoche daran glaubt, heißt ja auch nicht, daß es richtig ist!

ES gibt eben die Glaubenden und die Wissenden!


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36321
05/02/2006 12:06
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Claudia E. Offline
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Hallo Thomas,

die Gesetzte beruhen auf den 10 Geboten
und es hat auch noch nie jemand beweisen können, dass es kein Paradies bzw. Leben nach dem Tod gibt.

Dass Religionen zum Machtmissbrauch dienten und immer noch dienen ist unbestreitbar, das gleiche gilt für jede andere Ideologie und Überzeugung.

Leider.

Ja, der Mensch muss Selbstverantwortung übernehmen und egal an was er glaubt, selber denken,die Inhalte verstehen und leben und nicht nur irgend jemandem hinterher rennen.
Aber das ist halt einfacher und wenn alle es machen kann man das eigene Gewissen ausschalten, was offensichtlich bei den meisten funktioniert.

Also doch der Mensch das Herdentier und alles nur ein Haufen Schafe...

Viele Grüße
Claudia

Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36322
05/02/2006 14:25
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hallo

 Antwort auf:
und es hat auch noch nie jemand beweisen können, dass es kein Paradies bzw. Leben nach dem Tod gibt.
früher hiess es mal, dass es unmöglich wäre zum mond zu fliegen. wenn das alle geglaubt hätten, wäre es in der tat unmöglich gewesen.

ich habe jetzt leider nicht die ruhe, um auf thomas' posting einzugehen.

gruss
Najib


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36323
05/02/2006 15:10
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Thomas Friedrich Offline
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@Claudia,


 Antwort auf:
und es hat auch noch nie jemand beweisen können, dass es kein Paradies bzw. Leben nach dem Tod gibt
Was für ein Argument!?
Damit könnte man ja die Existens von allem möglichen frei erfundenem behaupten, was natürlich nicht sichtbar ist bzw. erst nach dem Tod sichtbar wird und die Gegenseite müßte beweisen, daß es nicht existiert!
Hast Du das kleine Ufo vor Deiner Haustüre gesehen?
Wie da ist keins? Beweise das mal!

Nein, nein, die Beweißpflicht liegt bei dem, der etwas behauptet!


 Antwort auf:
Also doch der Mensch das Herdentier und alles nur ein Haufen Schafe...
Richtig!

Er paßt sich mit seiner religiösen Meinung der der Mehrheit an und ist dann fest davon überzeugt!
Nur einige Freidenker wagen anderes zu äußern.

@Najib,

 Antwort auf:
früher hiess es mal, dass es unmöglich wäre zum mond zu fliegen. wenn das alle geglaubt hätten, wäre es in der tat unmöglich gewesen.
Der Mond ist ja etwas real existierendes, was jeder sieht! Es war nur eine Frage der Technik die Entfernung zu überwinden.


Beste Grüße
Thomas

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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36324
05/02/2006 15:34
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Najib Offline OP
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hallo

 Antwort auf:
Damit könnte man ja die Existens von allem möglichen frei erfundenem behaupten, was natürlich nicht sichtbar ist bzw. erst nach dem Tod sichtbar wird und die Gegenseite müßte beweisen, daß es nicht existiert!
ist dein zukünftiges "neues" wissen nicht auch so eine behauptung?

gruss
Najib


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36325
05/02/2006 16:23
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Thomas Friedrich Offline
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@Najib,

früher hatten die Menschen die Ursachen für etwas was sie nicht nachvollziehen konnten in einem Gott gesucht.
Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Gewitter waren direkte Auswirkungen zörniger Götter.
Heute wissen wir, daß so etwas andere Ursachen hat.
Aber es gibt auch noch heute offene Fragen, auf die wir derzeit keine Antworten haben.
Die einfachste Lösung ist diese offenen Fragen mit "Gott" zu beantworten.
Jedes Jahr gewinnen wir neue Erkentnisse und damit Antworten auf unsere Fragen, die die "Ausrede Gott" immer überflüssiger machen.
Das meine ich mit neuem Wissen.


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36326
05/02/2006 16:33
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hallo

thomas, vertraue mal nicht allzusehr den naturwissenschaften. die kommen mit ihrem neuen wissen auch nicht immer klar.
ein schönes beispiel ist da der 2. hauptsatz der thermodynamik, der sich mit der entropie befasst. da kann man auch nur sagen, der stimmt, weil bisher noch nichts gegenteiliges bekannt wurde, obwohl er der logik nach nicht stimmen kann.
sogar dass 1+1 2 ergibt lässt sich nicht beweisen. das ist ein axiom, dass halt mal vorausgesetzt wird.

gruss
Najib


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36327
05/02/2006 19:48
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Claudia E. Offline
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Claudia E.  Offline
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Hallo Thomas,

 Antwort auf:
Jedes Jahr gewinnen wir neue Erkentnisse und damit Antworten auf unsere Fragen, die die "Ausrede Gott" immer überflüssiger machen.
Das ist eine nicht wirklich überzeugende Aussage, denn immer mehr werden Kenntnisse die wir bereits haben und die bisher galten über den Haufen geworfen.
Ein der Wissenschaften dazu ist z.B. die Chaos-Therapie.

Ich denke mal der Mensch weiß zwar schon sehr viel, aber viel weniger als er denkt zu wissen.

Auch unter den Wissenschaftler gibt es die, die anhand aller bisherigen Erkenntnisse nicht mehr an Gott glauben können (Theorien wie die Evolutionstheorie machen es auch schwer, zumindest an eine Entstehung wie in der Bibel beschrieben zu glauben...)
Andere dagegen stellen fest, dass es soviel Unerklärbares gibt, dass sie gläubig werden bzw. sich in ihrem Glauben bestärkt fühlen.

Das eine muss das andere gar nicht ausschließen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wenn mal ein Ufo vor meiner Haustür landet, werde ich es dir als allererstem mitteilen, versprochen. \:D

Viele Grüße
Claudia

Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36328
05/02/2006 20:18
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hallo

 Antwort auf:
Theorien wie die Evolutionstheorie machen es auch schwer, zumindest an eine Entstehung wie in der Bibel beschrieben zu glauben.
es ist aber auch nicht einfach, an die evolutionstheorie zu glauben, und wenn man sie genau nimmt, dann gibt sie einen hinweis auf etwas, das von ausserhalb die entwicklung lenkt. gehen wir mal davon aus, das so etwas komplexes wie eine hand nicht von der einen generation zur anderen entsteht, dann müssten die urwesen ja über generationen etwas so nutzloses wie eine nicht funktionfähige hand mit sich herumgeschleppt haben. aber die evolutionstheorie sagt ja, das nutzloses über bord geworfen wird. da wäre es logischer, das sich ein nutzloser fortsatz, der einmal zur hand werden könnte, aussortiert wird.
thomas kann aber bestimmt den widerspruch auflösen.


 Antwort auf:
Wenn mal ein Ufo vor meiner Haustür landet, werde ich es dir als allererstem mitteilen, versprochen.
stell am besten ein bild ins forum.
mich würde das auch interessieren.

gruss
Najib


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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36329
05/02/2006 20:39
05/02/2006 20:39
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Thomas Friedrich Offline
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Aber Najib,

wo warst Du denn, also Du in der Schule aufpassen solltest?


 Antwort auf:
wäre es logischer, das sich ein nutzloser fortsatz, der einmal zur hand werden könnte, aussortiert wird
Aus Flossen haben sich Vorderbeine entwickelt und beim aufrechten Gang haben sich diese Vorderbeine mehr und mehr zu Armen und Händen entwickelt.
Da war also nie etwas überflüssig!


 Antwort auf:
Zitat:
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Wenn mal ein Ufo vor meiner Haustür landet, werde ich es dir als allererstem mitteilen, versprochen.
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stell am besten ein bild ins forum.
mich würde das auch interessieren.
Man kann es doch nicht sehen! Aber es ist da. Beweise daß es nicht da ist hast Du ja auch nicht.
Wie sonst sollen die Menschen denn sonst auf die Erde gekommen sein, wenn nicht mit diesem Ufo?

Vielleicht glaubst Du erst daran, wenn die Mehrheit in Deiner Umgebung es auch tut!


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


Weitere Informationen über meine Aktivitäten:

http://lmgtfy.com/?q=thomas+friedrich+marokko
Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36330
05/02/2006 21:21
05/02/2006 21:21
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Claudia E. Offline
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Claudia E.  Offline
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Na Thomas,

du würdest es vermutlich noch nicht mal glauben, wenn es direkt vor deiner Nase parkt... \:D

:p

Viele Grüße
Claudia

Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36331
05/02/2006 21:35
05/02/2006 21:35
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Najib Offline OP
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hallo

thomas,
wie war das?
aus flossen vorderbeine?
dann sind da ein paar generationen lang die landlebewesen auf flossen rumgesprungen? oder fische mit beinen geschwommen. oder wie? oder amphibisch mit einem zwischending? wie hat sich der landfisch den ernährt mit seinen flossen?
wohlgemerkt über hunderte von generationen. oder hat es einfach plopp gemacht als er an land ging und er hatte vorderbeine.
beim auge ist das auch so ein ding. aus was hat das sich entwickelt.
aus einem loch im kopf? und welchen evolutionären vorteil bringt ein loch im kopf?


gruss
Najib

gruss
Najib


um etwaigen rechtliche konsequenzen vorzubeugen:
dieses posting wurde unter subjektivitätsvorbehalt erstellt.

Wandern im Rif

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Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36332
06/02/2006 15:10
06/02/2006 15:10
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Kaiser Offline
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Kaiser  Offline
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 Antwort auf:
aus flossen vorderbeine?
dann sind da ein paar generationen lang die landlebewesen auf flossen rumgesprungen? oder fische mit beinen geschwommen. oder wie? oder amphibisch mit einem zwischending? wie hat sich der landfisch den ernährt mit seinen flossen?
So ähnlich war es in der Tat. Das Klima erwärmte sich und wurde trockener, so dass Flüsse und Seen regelmässig austrockneten. Dies bedeutete natürlich für viele Fische den Tod. Einige Fische besassen jedoch sogenannte Quastenflossen (in denen sich überigens bereits die fünffingerigkeit der späteren Gliedmassen erkennen lässt). Mit diesen konnten sie im Schlamm herumkrabbeln und somit auch kurze Strecken an Land zurück legen. Zusätzlich verfügten sie noch über einen sogenannten Luftsack der gewissermassen den Vorgänger der Schwimmblase darstellt. Dieser ermöglichte es der Luft Sauerstoff zu entziehen.
Natürlich überlebten es auch nicht alle dieser Fische wenn ihr Tümpel austrocknete. Einige jedoch waren in der Lage eine neue Wasserstelle zu erreichen und vermehrten sich dort weiter. Bei erneuten Austrocknungen überlebten wieder nur ein paar Tiere die ebenfalls das Merkmal aufwiesen diesen Gegebenheiten besonders gut angepasst zu sein. So entwickelte sich nach und nach eine Art Resitenz gegen das Austrocknen. (Viel anders läuft es ja auch nicht ab wenn man z.b. Tomaten züchtet die besonders druckfest seien sollen oder ähnliches.) Aus einigen der "landfesten" Fische entwickelten sich in ähnlichen Prozessen Amphibientiere (mit Schwimmhäuten zwischen den "Fingern") die sowohl im Wasser als auch an Land beheimatet waren und von denen blieben einige dann vollkommen im Trockenen und wurden zu Reptilien.
Dieser Wergegang lässt sich heutzutage an gefundenen Versteinerungen und "lebenden Fossilien" wie den Lungenfischen ziemlich gut rekonstruieren.
Die Evolutionstheorie zu verneinen ist von daher nicht mehr besonders angebracht um es vornehm auszudrücken.


Um auf die Naturwissenschaften zurück zu kommen. In der Physik ist man zur Zeit so weit, dass man nicht mehr die "ultimative Wahrheit" verkündet sondern nur noch die Natur beschreiben und Vorhersagen machen will. Es ist also noch genug Freiraum für die Religion vorhanden.

Denoch bin ich überzeugter Atheist (auch nach 13 Jahren Reli in der Schule.. hatte garnicht so schlechte Noten ;\) ). Ich bin verwundert, dass hier noch nicht das Problem der Theodizee erwähnt wurde? Oder habe ich es überlesen?
Wieso lässt Gott so viel Leid und Ungerechtigkeit auf der Erde zu wenn er doch allwissend und allmächtig ist? Entweder es gibt ihn nicht, oder es ist ihm egal? Wenn es ihm egal ist wieso sollte ich ihn dann anbeten? Ich bin mir bewusst, dass es hierfür verschiedene Lösungsansätze gibt. Allerdings konnte mich bis jetzt keiner Überzeugen.

Und falls es doch einen Gott geben sollte.. ich glaube kaum, dass er als Allmächtiger will und wüsste nicht was er davon hätte, dass wir für ihn dicke Glaubenshäuser auf Kosten des Volkes bauen, ihn mehrmals am Tag oder in der Woche huldigen und versuchen andere Leute zum Glauben an ihn zu bekehren. Wahrscheinlich wäre er ganz unglücklich darüber, dass wir hier unten wegen ihm so ein Tamtam veranstalten anstatt einfach friedlich miteinander zu leben und uns um andere Sorgen zu kümmern.

Re: religion...grundlage der gesellschaft oder werkzeug der mächtigen? #36333
06/02/2006 16:02
06/02/2006 16:02
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Rachida Azercane Offline
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"Und eines Seiner Zeichen ist es, daß Er euch aus Erdreich geschaffen hat, alsdann seid ihr Menschen geworden, die sich vermehren."[30:20]
sehe
http://www.enfal.de/grund31.htm

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