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Marokkaner, aber kein Muslim! #34380
28/03/2004 14:34
28/03/2004 14:34
Joined: Feb 2004
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Amsterdam
Souliman Offline OP
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Souliman  Offline OP
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Joined: Feb 2004
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Amsterdam
Hallo Leute,

moecht hier ein Thema starten, das mir schon laenger auf den Naegeln brennt. Ich bin Marokkaner, Berber, Amazigh und wurde auch von meinen Eltern streng muslimisch erzogen. Mit streng meine ich auch das es Hiebe gesetzt hatte wenn ich z. B. mal ein Gebet nicht rechtzeitig ausgefuehrt habe oder meine Zunge waerend des Ramadan vor Sonnenuntergang mal nicht so weiss war.Trotzdem moechte ich sagen das ich sehr liebe Eltern habe und sie mit besten Gewissen gehandelt haben.Heute jedoch als erwachsener Mann, habe ich nach langwierigem Prozess fuer mich erkannt, das mich der Islam leider nicht ueberzeugt und das ich kein Muslim bin, bzw. sein moechte. Ich habe es auch meiner Mutter gesagt, das ich an Gott glaube aber nicht wie es im Koran steht und das ich mein Leben nicht danach richten moechte wie es im Koran vorgeschrieben ist, sondern wie ich das fuer richtig halte.Sie war zunaechst etwas geschockt aber sie hat es mittlerweile akzeptiert.Meinem Vater habe ich es noch nicht gesagt, weil ich zuviel Respekt vor ihm habe und ihn nicht enttaeuschen moechte.Aber er fragt mich jedesmal, warum jemand wie ich der keine Laster hat, nicht betet.Ich rauche nicht, trinke nicht, spiele nicht,esse kein Schweinefleisch!Aber das wars dann auch schon mit den Eigenschaften die ich mit den Muslims gemein habe oder die jeder Muslim haben sollte.Meine Frage ist, nicht das es irgendeinen Einfluss auf meine Einstellung haette, ob noch mehr Marokkaner in diesem Forum sind die genauso denken, bzw. die gleiche Einstellung haben.Ist nur eine Frage, moechte niemanden von seinem Glauben abbringen! \:\)

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34381
28/03/2004 15:48
28/03/2004 15:48
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vor dem Bildschirm
Amira77 Offline
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Amira77  Offline
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vor dem Bildschirm
Salam Souliman,

ich finde es schade, daß du so denkst. Vielleicht liegt die Abneigung gegen etwas manchmal auch an der Erziehung. Keine Ahnung. Ich wurde eher nicht streng erzogen. Natürlich definiert jeder das Wort streng anders. Meine Eltern haben mich oder meine Geschwister nie zum Beten oder Fasten oder sonstwas gezwungen. Ich hatte das Beten früher immer wieder von mir aus angefangen und unterbrochen bis ich mich genauer mit dem Islam beschäftigt habe und dann erst den Sinn von allem verstand. Meine Eltern waren eher so, daß sie uns vorgelebt haben und uns aber dennoch nie gezwungen haben etwas zu tun. Zum Beispiel hatte unser Vater uns als Kinder immer mit in die Moschee genommen. Dort konnten wir spielen oder beten. Hauptsache wir hatten unseren Spaß und es gefiel uns dort. Natürlich gibt es Dinge, die nicht mehr nur eine religiöse Plicht darstellen, sondern auch schon eine Tradition, wie z.B. kein Schweinefleisch, kein Alkohol und andere Tabu-Dinge, die in der marokkanischen Gesellschaft fest integriert sind. Man hält sich einfach daran, weil es Verbote sind, die schon gar keine mehr sind, sondern einfach normal, da man da rein geboren wurde.

Irgendwann sucht man aber doch nach dem Sinn und Zweck des Lebens und dann kommt die Religion ins Spiel. Du sagtest in einem anderen Thread, daß du keine Ahnung davon hast, was im Koran steht. Weshalb glaubst du aber dann, daß du nicht glaubst, daß das was im Koran steht wahr ist? Oder du dein Leben nach etwas richten möchtest, das du nicht kennst? Wie kann man überhaupt etwas beurteilen, daß man noch nicht kennt? Bitte versteh mich nicht falsch. Das sind Fragen, dich ich mir auch stellte. Ich wußte auch lange Zeit nicht, was im Koran stand und meinte ich müßte beurteilen, was ich nicht kannte. Es war eher so, daß die Vorurteile gegenüber meiner Religion und uns Muslimen von Nicht-Muslimen (selbst ich hatte Vorurteile gegenüber Muslimen, die meiner Meinung nach zu streng waren) mich dazu bewogen haben mich zu informieren und mir die Augen zu öffnen. Vorher war der Islam für mich nur das was ich von meiner Familie kannte und anderen Muslimen. Wenn die Muslime, die man kennt, einem einen negativen Eindruck geben, dann führt man das automatisch auf ihre Einstellung zurück und damit auf den Islam, falls sie religiös sind. Man versteht nicht, was dahinter steckt, wenn manche für die eigenen Begriffe penibel sich an religiöse Vorschriften hält, bis man sich selbst informiert. Aber letztendlich tut man sich und anderen Unrecht, wenn man nicht nach Wissen strebt und trotzdem urteilt, über etwas worüber man kein Wissen besitzt oder nur vom Hören-Sagen bzw. aus Dritter Hand.

Ich dachte es reicht einfach nur ein guter Mensch zu sein, egal ob oder ohne Beten. Irgendwann dachte ich mir, daß kann nicht sein, daß ich undankbar gegenüber Gott bleibe und einfach nur mein Leben genieße ohne Allah dafür zu danken. Vor allem wenn ich nach Marokko ging und viele arme Menschen sah wurde mir bewußt, daß ich undankbar war.

Jedenfalls begann ich irgendwann nicht mehr nur die kleinen Suren im Koran zu lesen, sondern auch den Rest. Und ich war absolut geschockt darüber was darin stand. Es hat mich zum Heulen gebracht. Noch nie hat mich irgendwas zum Heulen gebracht, das ich las, egal wie dramatisch das Buch auch war. Aber dieses Buch brachte mich zum Heulen, weil es so war daß ich die Botschaft von Jemanden las, der mich durchschaut und alles über mich und allem auf diese Welt weiß. Das konnte kein Prophet erfinden. Kein Mensch konnte vor 1400 Jahren wissen, wie z.B. ein Samentropfen sich im Mutterleib zu einem Embryo entwickelte oder was mit den vorangegangenen Völkern geschah oder daß die Erde rund war und vieles was erst in der heutigen Wissenschaft erkannt wurde und immer noch geforscht wird. Das alles hat mich absolut überzeugt, daß es keinen Zweifel gibt, daß die Botschaft im Koran von Gott kommen muß und daß es auch das Evangelium und die Thora gegeben hat (was ich früher nicht glaubte, da ich "gehört" hatte, daß nur der Koran von Gott herabgesandt wurde).

Naja du wolltest ja eigentlich Statements von Leuten hören, die sich gegen die Religion entschieden haben. Aber meiner Meinung nach kann man sich erst entscheiden, wenn man weiß wofür oder wogegen man sich entscheidet.

In diesem Sinne, möge Allah SWT dir die Möglichkeit geben, die richtige Entscheidung zu treffen insha'Allah.

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34382
28/03/2004 15:53
28/03/2004 15:53
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Mariah Offline
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Mariah  Offline
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hallo souliman!
ich finde dein statement sollte akzeptiert werden. was ich jedoch schade finde, ist, daß du dem islam den rücken kehrst, ohne ihn wirklich zu kennen. zumindest hast du das in einem anderen thread durchklingen lassen..
wenn sich dein kenntnisstand über den islam tatsächlich nur auf die täglichen pflichten beschränkt, würde ich diesem mißstand erstmal abhilfe schaffen.

konkret: versuch für dich selbst zu argumentieren, warum du "aussteigst". das klappt natürlich nur, wenn du die religion studierst und evtl. mit anderen religionen vergleicht. möchte dich auch nicht von deinem weg abbringen. aber das ist nun mal ein wichtiger schritt, und man sollte für sich selbst wissen, warum man ihn begeht.
in diesem sinne,
GOTT sei mit dir!


Leben und leben lassen!
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34383
28/03/2004 17:09
28/03/2004 17:09
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Souliman Offline OP
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Souliman  Offline OP
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Hallo miteinander,

erstmal danke fuer euer Verstaendnis.Es ist nicht so, das ich ueberhaupt nichts vom Islam weiss.Ich war als kleiner Junge auch sehr viel in der Moschee, aber ich muss zugeben das ich die Suren die ich da in Arabisch gelesen habe nicht verstanden habe.Aber es ist sovieles was mich am Islam stoert.Da waere das erste die Scharia, das islamische Recht, das es erlaubt Ehebrecherinnen zu Tode zu steinigen, Dieben die Hand zu amputieren und so weiter.Das zweit ist, das alles, auch alltaegliches mit Gott begruendet wird.Z. B. als ich das letzte Mal in einer Moschee war, das war 99 als das Erdbeben in der Tuerkei passiert ist.Der Imam hat uns den Anwesenden erklaert das das die Strafe von Allah sei.Ich habe mir da gleichzeitig die Frage gestellt, warum soll Allah 30000 Menschen, Muslime die an ihn glauben, so etwas antun.Es gibt meine klassische Frage die ich jedem stelle der mich vom Islam ueberzeugen will, und bis jetzt wurde sie immer negativ von denen beantwortet die vorgaben etwas vom Islam und Koran zu verstehen, darunter auch Imame. Die Frage lautet so:

2 Personen
der einen ist Muslim, der andere ist Christ
der Muslim stiehlt, luegt, betruegt, schlaegt seine Frau und seine Kinder,
haelt aber penibel die gebetszeiten ein, macht Ramadan, geht jeden Freitag in die Moschee und war auch schon mehrmals in Mekka auf Pilgerfahrt.

Der Christ hat sich in seinem ganzen Leben nichts zuschulden kommen lassen, er luegt nicht,ist nicht kriminell, redet nicht schlecht ueber andere Leute und behandelt seine Frau und seine Kinder sehr liebe- und respektvoll.Allerdings ist er nicht sehr glaeubig und glaubt schon gar nicht an den Islam.

und nun die Frage!Was wuerde passieren wenn sie sterben und dann vor Gott stuenden? Und bis jetzt habe ich immer die selbe Antwort bekommen, das der obenbeschriebene Muslim trotz seiner groben Fehler ins Paradies kommen wuerdeund der friedlebende Christ in die Hoelle.

Und das ist aus meiner Sicht unbegreiflich!
Aber wie dem auch sei, ich respektiere den Islam als Religion sowie ich auch alle anderen Religionen respektiere.Ich tue ihn zwar noch nicht richtig praktizieren, aber meine ganzen Syhmpatien gehoeren dem Buddhismus!

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34384
28/03/2004 17:33
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Souliman Offline OP
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Souliman  Offline OP
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Ein anderer Grund den ich nicht erwaehnt habe, ist das ich mich von kleinauf vom Islam und von den anderen Muslimen unter Druck gesetzt gefuehlt habe und mich stoert vorallem die Intoleranz dieser Leute.Seit ich meiner Mutter und meinen Geschwistern gesagt habe das ich kein Muslim sein will, fuehle ich mich viel besser weil ich auch keine Lust mehr hatte mich selber und andere zu beluegen!

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34385
28/03/2004 18:16
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Bergisches Land
Farnmausi Offline
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Farnmausi  Offline
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Bergisches Land
Hallo Souliman,

je älter man wird, um so mehr stellt man oft Dinge in Frage, die von einem erwartet werden oder teilweise einfach erzwungen. Unabhängig welchen Glauben Du für dich bevorzugst; höre auf Dich und Deine Gefühle und sei ehrlich zu Dir selber. Bewahrst Du den Respekt vor dem Glauben anderer ist es völlig in Ordnung. Jeder hat das Recht so zu leben und zu fühlen wie er nunmal empfindet, wenn er anderen nicht grob schadet. Du hast Rücksicht und Respekt dem Glauben Deiner Eltern bewiesen; nun und dies zeigt mir die Akzeptanz Deiner Mutter... bist Du erwachsen und mußt Deinen eigenen Weg gehen. Es ist "Dein" Weg und mit Behutsamkeit und Ruhe wird auch Dein Vater dies akzeptieren. Es mag vielleicht ein wenig länger dauern aber auch er kann nicht auf Dauer ignorieren ... Du bist kein Kind mehr. Bitte laß Dich nicht beirren und hüte Dich vor Schuldgefühlen; jeder Mensch muß einmal völlig frei für sich alleine einstehen und genau auf diesem Weg bist Du. Alles Liebe Farnmausi


Träume nicht vom Leben,
lebe Deinen Traum
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34386
28/03/2004 22:46
28/03/2004 22:46
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Tara Maria Offline
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Tara Maria  Offline
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Souliman,
es wird ein schwerer Weg für Dich und du wirst viel Unverständnis und Feindschaft kennenlernen. Bist du mutig genug? Viele schaffen es nicht, eine eigene Meinung zu vertreten, ja nicht mal zu haben, oft aus Angst.
Soweit ich informiert bin, ist Abfall vom Glauben im Islam unter schwere Strafe gestellt.
Das war im Mittelalter im Christentum auch nicht anders,denn es geht ja um Macht.

Soweit ich mitbekommen habe, gibt es mit dem Sufismus auch eine beachtenswerte Auslegung des Islam (voller Liebe).
Du wirst jedoch nicht umhin können, dich damit genauer zu beschäftigen.

Übrigens sind Religionen wie Werkzeuge. Mit einem Messer kann man Brot schneiden oder jemand erstechen, je nachdem, welchen Geist man hat.

Gruss Tara

Sieh mal nach unter:

Stiftung Weltethos (www.weltethos.org )

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34387
28/03/2004 23:13
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Hallo Souliman,

in westlichen Kreisen ist es mittlerweile (war vor 20 bis 30 Jahren auch anders) nichts mehr zum "Naserümpfen", wenn sich ein Christ als ein "aus der Kirche Ausgetretener" outet - in muslimischen Kreisen wirst Du viele Vorwürfe ernten.

Es wird viel Kraft kosten, Deine Überzeugung publik zu machen. Sich über den Islam genau zu informieren und selber zu studieren, diesen Ratschlag möchte ich Dir auch geben. Nicht, um Dich zum Islam oder gegen den Islam zu überzeugen - ich bin kein "Be-Lehrer". Aber ich denke, daß einem wohler dabei ist, wenn man seine Überzeugung auch mit Wissen verargumentieren kann.

Viele Grüße, Ulla


Viele Grüße, Ulla

"Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will" Francois Rabelais
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34388
28/03/2004 23:51
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Hallo, möchte noch erläutern: Mit "nichts mehr zum Naserümpfen" meine ich nicht, daß die Leute keine Meinung dazu haben. Vielmehr wird eher nicht abqualifiziert in Richtung "das ist jetzt ein schlechter Mensch", weil dieses Denken zunehmend nicht mehr vorhanden ist. Außerdem ist in westlichen Kreisen Religion eher Privatsache, so daß Außenstehende sich da nicht einmischen....

Viele Grüße nochmals, Ulla


Viele Grüße, Ulla

"Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will" Francois Rabelais
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34389
29/03/2004 02:37
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Souliman Offline OP
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Vielen Dank fuer Dein nettes Statement, Farnmausi, ich sehe das genauso!Danke auch fuer die anderen Statements, obwohl ich sagen muss das ich meine Lage nicht so dramatisch sehe.Mit Feindschaft und was dazu gehoert habe ich absolut kein Problem, bin garantiert kein Weichei!Ich weiss nicht was fuer eine Strafe im Islam fuer jemanden wie mich vorgesehen ist, aber das es ueberhaupt eine gibt ist fuer mich schon inakzeptabel und wenn ich ihn befolgen wuerde, dann aus Ueberzeugung und nicht durch Einschuechterung oder um andere Leute zufieden zustellen! Ich kenn ein paar Marokkaner die das ebenso sehen, aber viele trauen sich nicht zu sagen was sie denken, weil sie Angst haben ausgegrenzt oder angefeindet zu werden oder ganz einfach misstrauisch sind.Ich war schon immer bekannt dafuer das ich sage und meine was ich denke.Das das nicht alle erfreulich finden, ist zwar bedauerlich aber es laesst sich nicht aendern!

MfG

SOULIMAN

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34390
29/03/2004 08:41
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Tara Maria Offline
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Viel Glück,
ich wünsche dir viel Kraft auf deinem Weg und kann dich sehr gut verstehen.

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34391
29/03/2004 15:11
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Thomas Friedrich Offline
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Souliman,

nicht die Religion ist wichtig, sondern der Mensch!


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


Weitere Informationen über meine Aktivitäten:

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Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34392
29/03/2004 15:11
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Souliman,

nicht die Religion ist wichtig, sondern der Mensch!


Beste Grüße
Thomas

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Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34393
29/03/2004 19:49
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Darmstadt
Temsamani Offline
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Hallo Souliman,

Dein Zitat:
„und nun die Frage!Was wuerde passieren wenn sie sterben und dann vor Gott stuenden? Und bis jetzt habe ich immer die selbe Antwort bekommen, das der obenbeschriebene Muslim trotz seiner groben Fehler ins Paradies kommen wuerdeund der friedlebende Christ in die Hoelle.“

Zu den Muslimen:
„Es ist keine Frömmigkeit, wenn ihr eure Angesichter in Richtung Osten oder Westen wendet; Frömmigkeit ist vielmehr, daß man an Allah glaubt, den Jüngsten Tag, die Engel, das Buch und die Propheten und vom Besitz - obwohl man ihn liebt - den Verwandten gibt, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges, den Bettlern und (für den Freikauf von) Sklaven, daß man das Gebet verrichtet und die Zakah entrichtet. Es sind diejenigen, die ihr Versprechen einhalten, wenn sie es gegeben haben; und diejenigen, die in Elend, Not und in Kriegszeiten geduldig sind; sie sind es, die wahrhaftig und gottesfürchtig sind.“ Quran ( Sure: Die Kuh)

Zu den Christen:
„Wahrlich, diejenigen, die glauben, und die Juden, die Christen und die Sabäer, wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt und Gutes tut - diese haben ihren Lohn bei ihrem Herrn und sie werden weder Angst haben noch werden sie traurig sein.“ Quran ( Sure: Die Kuh)


TEMSAMANI
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34394
29/03/2004 21:48
29/03/2004 21:48
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St. Augustin
Marmita. Offline
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St. Augustin
Hallo Souliman,

 Antwort auf:
auch von meinen Eltern streng muslimisch erzogen. Mit streng meine ich auch das es Hiebe gesetzt hatte...
Ja Souliman, ich kann doch vieles aus diesem Satz herausleiten. Und ich glaube das dies mit unter einer der Gründe ist.
Es gibt einige Muslime die so enttäuscht sind, und das offen zugeben nichts mehr mit dem Islam zu tun haben zu wollen!
Ich weiss es nicht wie ich das beurteilen soll. Aber ich denke eine zeitlang hat man diesen Hass auf seine Herkunft auf seine Religion auf seine Eltern. Und ich kann diese Leute gut verstehen. Wie sollen sie an etwas glauben, wenn sie mit Schlägen dazu gezwungen worden sind. Ich finde so dermaßen traurig, wenn die Eltern, ein so unfähiges Vorbild sind. Und gerad die meisten Berber haben doch keine Ahnung vom Islam! Für die meisten beeinhaltet das nur beten fasten und kein Schweinefleisch. Doch die Erziehung der Kinder - oh je - weil wir hier den Vergleich haben- merkt man doch die Defizite zu deutschen Kindern!

Wie recht Du hast mit dem Vergleich- Christ und Muslim!! Frage ist doch wie passieren solche Dinge:
1. Die Bildung
2. Die Erziehung

Das sind die wichtigsten Punkte überhaupt. Manch einer weiss gar nicht was er für Sünden begeht, und sein Gebet ist schon hinfällig.
Wie sollte er beten, wenn er gerade betrogen hat.

Solche Menschen belügen sich doch nur selber. Aber nehme Dir ein Beispiel an andere. Leider gibt es sie zu selten. Aber das Beispiel Amira \:\) zeigt doch das es anders geht.

Bei Imam Ghazzali heisst es:

Wisse: Der Schlüssel zur Erkenntnis Gottes ist die Selbsterkenntnis. Darum ist gesagt: "Wer sich selbst erkannt hat, der hat seinen Herrn erkannt".

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34395
30/03/2004 00:17
30/03/2004 00:17
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Salut Souliman!

Zu Deinem Vergleich Muslim versus Christ:

Das sich ein Mensch anmaßt solch ein Urteil zu fällen, zeugt von Gedankenlosigkeit. Zumindest einem Iman kann man seine Kompetenz absprechen, wenn er glaubt, zu wissen, wen ALLAH von beiden ins Paradies bzw. ins Feuer wirft. Ich könnte noch Verständnis für die Antwort aufbringen, wenn Du beim großen Pilgerer die Sünden weggelassen hättest. Aber selbst dann, wüßten wir nicht, wie es tief im Herzen dieses Menschen aussieht. Das kann nur ER!!!

Ich denke wir alle haben genug daran zu tun, an uns selbst zu "feilen", als daß wir uns Gedanken machen müßten, wen unserer Mitmenschen Gott in die Hölle schiebt und wen ins Paradies.

Daß es im Islam nicht mit den Gebeten getan ist, sollte nicht neu sein. BenKhaldoun hat hierfür ein paar Koranverse zitiert.

Religion ist nicht zuletzt auch eine Herzenssache!

In diesem Sinne eine friedliche Nacht!

M.


Leben und leben lassen!
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34396
30/03/2004 14:54
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idir Offline
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Hallo Marmita
Zitat:die Berber haben keine Ahnung vom Islam.
wie bist du Zu diesem Schluss gekommen.Hast du irgendwelsche empirische Studien durchgeführt oder war das ein Gefühl aus dem Bauch?

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34397
30/03/2004 18:06
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St. Augustin
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Marmita.  Offline
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St. Augustin
Hallo Idir,
 Antwort auf:
Hast du irgendwelsche empirische Studien durchgeführt oder war das ein Gefühl aus dem Bauch?
Nein ich habe nicht irgendwel(s)che Studien geführt, braucht man auch gar nicht, das ist Erfahrungssache!
Oder ist irgendein bedeutender und bekannter Islamwissenschaftler, Mufti oder Imam ein Berber?
Du kannst mich auch eines besseren belehren! ;\)

Ausserdem ist das Erfahrungssache!
Falls es jemand besser weiss bitte legt los

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34398
30/03/2004 18:54
30/03/2004 18:54
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idir Offline
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Hallo Marmita
Islamwissenschaftler und Islamgelerten sind zwei verschiedene Schuhen.
Wenn du Berber als Islamkenner nicht kennst,heisst lange nicht ,dass nicht solche gibt.Trotzdem nenne ich dir welche:Elmissioui war für eine Lange Zeit Mufti du royaume du Maroc, Elmochtar assoussi berühmtster Historiker,Landsliteratur und Islamgelehrter Südmarokkos.
Was die einfachen Menschen angeht,würde ich nicht behaupten,dass die Imazighen von Islam weniger verstehen als andere.

A bientot

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34399
30/03/2004 19:20
30/03/2004 19:20
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Mariah Offline
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Idir gebs auf. Marmita hält nix von ihrem Volk..


Leben und leben lassen!
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34400
30/03/2004 20:37
30/03/2004 20:37
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amin Offline
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amin  Offline
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Yorkshire
Marmita - solch eine Behauptung aufzustellen steht dir ganz bestimmt nicht zu. Ich behaupte,
dass du in dieser Hinsicht total falsch liegst.
Von welchen Erfahrungswerten kannst du schon schöpfen, wenn du so einen Blödsinn schreibst ????

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34401
30/03/2004 20:51
30/03/2004 20:51
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Souliman Offline OP
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Souliman  Offline OP
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Amsterdam
Hallo Leute,

die Berber sind so wie ich das sehe die konservativste, strengglaeubigste Gruppe in Marokko obwohl sie frueher eigentlich Heiden waren.Diese gelebte Strengglaeubigkeit fuehre ich Heute zum Teil auch auf Unwissenheit, Analphabetismus und Unterentwicklung zurueck. Die Bekannten meines Vaters z.B. kamen alle in den 60er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland und waren groesstenteils Analphabeten. D.h. alles was sie ueber den Koran wussten, haben sie von ihren Eltern oder von anderen gehoert.Fuer Schule waren die meisten Familien damals im Rifgebiet zu arm.das ist das Problem, das Marmita gemeint hatte denke ich.Auch meine Eltern kommen aus einem kleinen Dorf und waren lange Analphabeten. Deswegen kann und will ich meinen Eltern was die Erziehung betrifft keine Vorwuerfe machen denn sie haben es ja auch nicht anders gelernt.Diese Art von religioeser Erziehung war unter uns Berbern weiter verbreitet als so manche vielleicht denken.Aber heute, zumindest bei den jenigen die in Deutschland leben und etwas aufgeklaerter sind ist diese Art von Erziehung zum Glueck mittlerweile verpoent!

MfG

SOULIMAN

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34402
30/03/2004 21:42
30/03/2004 21:42
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Mariah Offline
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Du sagst es Souliman. Klischee ist überholt..
Auch die Masiren entwickeln sich. ;\)


Leben und leben lassen!
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34403
31/03/2004 01:46
31/03/2004 01:46
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Shakir Offline
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Shakir  Offline
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Deleted
Ich mache mehr weniger Sorgen um Marmitas Kommentar, als um die Tatsache, dass Herr Friedrich auf die Minute genau (dachte, dass geht aus Sicherheitgründen nicht) doppelt postet.

Ich hoffe doch nicht, dass dieser Herr ein Klon hat.

Gott bewahre! :rolleyes:

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34404
31/03/2004 11:43
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idir Offline
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Hallo Leute
Wenn man von seinen pesönlischen Erhafrungen spricht ,soll man seine Theorien relativieren.Ich kann es akzeptieren,wenn man von irgendwelchen Imazighen-Gemeinden in
düsseldorf,Dortmund,Bielefeld und Frankfurt spricht(es ist schön wenn man seine Umgebung wahr nimmt aber das reicht nicht).Ich kenne solche Leute und ich hab sie mehrmals in ihren Moscheen besucht,und ich weiss ,wie sie denken,aber bei den anderen war es auch nicht anders,wie Türken,Araber etc.Aber pauchalisieren ,wie zB die Berber haben keine Ahnung vom Islam und Erzihung oder sie sind konservativ, braucht man schon wissenchaftliche Beweise(wie Studien,Umfragen,Tests),sonst sind für mich solsche Theorien grobe Vorurteile und rassistische Absichten.
Gruss

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34405
31/03/2004 18:39
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St. Augustin
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Hallo zusammen,
da seid ihr Euch ja alle einig. Freut mich, ja Mariah schön das Du weisst was ich denke (dabei hatte ich das letzte Mal keine Lust mit Dir zu diskutieren)

Wenn jemand interesse hat zu verstehen, dann liest nochmal Soulimans letzte Mail, genauso habe ich es gemeint

Jetzt zu Idir:
 Antwort auf:
rassistische Absichten
Nein, habe ich nicht gehabt, und werde ich nicht haben.
Für mich sind einige (wir wollen ja nicht pauschalisieren) Berber nicht sonderlich gebildet und primitiv!

Gruss

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34406
31/03/2004 18:54
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Hallo Marmita
Zitat:einige Imazighen sind nicht sonderlich gebildet und primitiv.
Das ist schon mal was ,genauso wie ich der Meinung bin,einige Araber,Türken,Deutschen,Französen,
arabiesierte Marokkaner usw sind nicht sonderlich
gebildet und primitiv.

Salut

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34407
31/03/2004 20:28
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B I N G O !!!! Idir. Besser kann man so einen Schwachsinn nicht kommentieren. Danke!

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34408
31/03/2004 23:06
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Hm...ob mein Berber-Schatz ein Problem mit den drei Kamelen ... (jüngferlich, weiß, als Morgengabe hat) Sorry meine Lieben aber das ist Kinderkram( meiner Meinung nach..."MEINER") ...so nur meine ganz "subjektive Meinung" Grüßele...am Rande ...man(n) Frau kann sich auch verdammt viel einreden ...hört auf EUCH/Bauch/ Gefühle ...Grüßele Farnmausi


Träume nicht vom Leben,
lebe Deinen Traum
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34409
01/04/2004 17:47
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Zu Idir und Amin:

"Ein Kamel sieht seinen Buckel nicht"

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34410
01/04/2004 19:23
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Marmita, du scheinst ja die Weisheit mit dem Löffel gefr... haben, aber du bist unter meinem Niveau - deshalb zu diesem Thema kein Komentar mehr!

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34411
02/04/2004 12:01
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Salut Marmita
``Ein Kamel sieht sein Buckel nicht`´

Der Spruch passt zu deiner Einstellung.du bist die jenige ,die mit dem Finger auf die Anderen zeigt und nicht ich.Also bitte bring nicht alles durcheinander.
Gruss

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34412
02/04/2004 12:42
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Salam a3lleikum alle zusammen,

@Marmita, ich kann mich erinnern, dass ich zu diesem Thema die gleiche Auseinandersetzung mit Dir hatte, welche jetzt einige nun hier mit Dir auch haben.
Und stets kamst Du mit dem Spruch dieses verdammten Kamels...... wechsle doch ab und an vom Kamel zum Dromedar....wäre zumindest
eine Alternative, denn immer wieder die gleiche Kassette aufzulegen ist nervtötend. Dies nur mal so nebenbei.....

Ansonsten kann ich Dein Geschriebens gut leiden, solange Du nicht die andere Kassette auflegst mit den "Berbern", die ja alle schlecht erzogen sind und überhaupt nichts drauf haben. Kurz danach korrigierst Du es dann, dass es sich "nur" um die -meisten- Berber handelt und nicht um alle. Und wenn Du darauf angesprochen wirst woher Deine statistischen Auswertungen herrühren, kommt das Kamel mit dem Buckel ins spiel.
Also bitte @Marmita, ich schätze Dich als eine "erwachsene" Frau ein, so verhalte Dich bitte dementsprechend, damit man nicht dauernd darüber
zweifeln muss.

Jedes Volk dieser Welt hat seine Schwächen und Stärken, genauso wie jedes Individuum ( inklusive Deiner Persönlichkeit ) ja auch nicht perfekt
ist. Die Welt ist mittlerweile schon krank genug, wir müssen nicht zusätzlich mit einer Abneigung gegenüber anderen Menschen/Völker auch noch
unseren Senf dazu beisteuern...........!


Lieb gegrüsst seiest Du mir .........und den Kamelbuckel brauchen wir hoffentlich nun zukünftig nicht mir...
Khira

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34413
02/04/2004 16:37
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hallo alle zusammen,

in erster linie bin ich froh, dass ich die zeit gefunden habe, hier ein paar beiträge zu lesen.

leider, das muss ich vorweg noch anmerken, habe ich jetzt die letzten beiträge zu diesem thema ("ich bin marokkaner, aber kein muslim mehr" oder so ähnlich) nicht gelesen, insofern, weiss ich auch nicht, was der letzte stand der diskussion ist. aber da ich unbedingt noch was dazu schreiben wollte überspringe ich die letzten beiträge.

lieber souliman, als ich deinen text las, kam es mir vor, als hätte ich ihn geschrieben. ja, mir geht es genauso, oder jedenfalls so ähnlich. ich bin wie du marokkaner-amazigh-deutscher (wir wollen ja unsere "heimat" nicht ignorieren). auch ich wurde züchtig erzogen, zwar nicht religiös, aber immerhin. gezwungen zu beten wurde ich auch nicht, ich tat es als kind freiwillig. in die moschee bin ich auch freiwillig gegangen. wie du, habe auch ich suren gelernt, die ich nicht verstanden hatte. anders zu dir vielleicht, habe ich mich damit sehr früh auseinandergesetzt, mich mit dem koran beschäftigt. der grund war weniger der reine erkennntniswille, als vielmehr das schlechte gewissen, weil ich an vielen dingen gezweifelt habe. ich führte und führe auch heute noch auseinandersetzungen mit meiner mutter wegen meinem lebenswandel, meinen kommentaren und meiner einstellung. mittlerweile versuche ich die welt meiner mutter mit ihren augen zu sehen, was ich vielen anderen, die ganz sicher eine ähnliche erfahrung machen, empfehlen kann. das hilft insofern, als das man nachvollziehen kann, warum unsere elterngeneration so denkt wie sie denkt. das wurde in einigen beiträgen erwähnt. analphabetismus spielt hier eine wesentliche rolle. unsere eltern kamen vor jahrzehnten hierher, aus angst ihre kinder an eine fremde kultur zu verlieren, aber auch an -für sie- unüberbrückbaren schwellen, haben sie sich hier ihre eigenen kulturinseln geschaffen. sie wollten sich ihre heimatwelt in einer anderen welt aufbauen und erhalten. das problem ist, dass dadurch die entwicklung leidet. letztlich trifft es uns, die einen spagat zwischen diesen zwei völlig unterschiedlichen (kultur-)welten bewältigen müssen.

irgendwann erlangte ich die erkenntnis, dass ich nicht so sein will wie meine eltern und vieler meinr landsleute. der islam konnte mir viele fragen nicht beantworten. nicht misverstehen, auch andere religionen konnten mir diese fragen nicht beantworten. ich erfülle nicht alle kriterien des islam, aber ganz ehrlich unter uns gesagt, wer erfüllt sie schon? ich mußte feststellen, das besonders unter unseren landsleuten viele heuschler sind. das hat mich sehr entäuscht. viele unserer landsleute nutzen die religion aus, sie nutzen sie aus, um ihren willen zu rechtfertigen. ein beispiel ist die rolle der frau. aber auch der umgang mir anderen menschen. der internationale terrorismus (leider auffällig viele marokkaner) trägt sein übriges dazu bei.

weißt du, was mein ausweg war? ich sag es dir: glaube fängt im herzen an. ich glaube an gott, aber ich glaube nicht an jene, die meinen, die religion studiert zu haben und alle antworten auf alle fragen zu haben.

es muss sich an der erziehung was ändern. wir haben gleich ein schlechtes gewissen, wenn wir uns z.b. in eine nicht-marokkanerin oder nicht-muslimin verlieben. unsere schwestern dürfen ihr leben nicht so gestalten wie sie es gerne möchten, was ist daran auszusetzen? wenn wir in dieser welt ein fundament für die zukunft unserer kinder legen wollen, wenn wir es hier zu was respektvollem schaffen wollen, dann müssen wir endlich aus dem korsett, den wir uns selbst anlegen, raus. unsere eltern hatten ihn zu lange angehabt, er verschnürt unseren atem, unsere kreativität. bildung ist der schlüssel der zukunft, wissen kann uns niemand wegnehmen. wir haben die chance unsere kinder anders zu erziehen, ihnen den "spagat" zu ersparen. ich für meinen teil jedenfalls, bin mir sicher, dass ich nicht so leben will wie meine eltern. und wenn jetzt jene kommen, die sagen, du verrätst deine kultur, deine wurzeln, deine identität, denen sei gesagt, dass ich genau das gegenteil mache. ich lebe meine kultur (zu der im übrigen auch die deutsche kultur gehört, weil ich hier lebe und aufgewachsen bin, sie ist ein teil meines lebens), meine wurzeln kann ich nicht verleugnen, ich sehe sie jeden tag stolz im spiegel (mein aussehen zeigt mir, wo meine wurzeln sind) oder an tagen, an denen ich meine familie besuche. all das zusammen bilden meine identität. dazu gehören meine freunde: deutsche, perser, spanier, engländer, franzosen, türken...mit ihnen "lebe" ich zusammen. wie soll ich da rein muslmisch-marokkanisch bleiben? mit ihnen bin ich aufgewachsen, wie soll ich da rein marokkanisch-kulturell bleiben? das entscheidende ist der wille was verändern zu wollen. ich will es, für mich, für meine zukunft und für die meiner kinder.

ich könnte noch stundenlang schreiben, aber ich gebiete mir hier an dieser stelle einhalt, bevor ich den rahmen sprenge...in diesem sinne, laßt es euch gut gehen

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34414
02/04/2004 20:05
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@sonne12,
freut mich das Du auch zu den Leuten gehoerst, die Ihren Glauben im Herzen und nicht auf der Zunge haben. Ich meine Koranverse zitieren kann man viele aber was nuetzen diese wenn man nicht danach lebt!Ich sage nicht alle, aber viel zu viele Muslime, Marokkaner machen einen glaeubigen und vernuenftigen Eindruck, aber wenn man dann hinter die Kulisse schaut, dann kann man nur noch die Haende ueber dem Kopf schlagen. Ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen, aber ich frage mich dann immer, wen diese Leute eigentlich betruegen wollen: sich selber oder geht es ihnen immer nur um die anderen? Fuer mich ist es viel wichtiger meine charakterlichen Schwaechen zu erkennen und an mir zu arbeiten ohne darauf zu achten was andere von mir denken, anstatt mir so ein Korsett anzulegen, wie Du es nennst.Ansonsten freut es mich das Du die Dinge genauso siehst und den Mut hast zu sagen was Du fuer richtig findest. In diesem Sinne, noch ein schoenes Wochenende

MfG

SOULIMAN

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34415
03/04/2004 12:40
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Sorry Khira das ich Dich mit der Beständigkeit meiner Wörter gelangweilt habe! Das so eine Aufstand ensteht war mir klar- aber das geht mir tatsächlich am A. vorbei. Verteidigung- ohne nachzudenken.
 Antwort auf:
Ansonsten kann ich Dein Geschriebens gut leiden, solange Du nicht die andere Kassette auflegst mit den "Berbern", die ja alle schlecht erzogen sind und überhaupt nichts drauf haben. Kurz danach korrigierst Du es dann, dass es sich "nur" um die -meisten
Schön für Dich, aber leider kann ich es Dir in auch nicht in Zukunft recht machen, das ist meine Meinung, und die wird auch so bleiben, da kannste Dich noch auf den Kopf stellen. Ich brauche Eure Meinung nicht zu ändern- also lasst mir meine- auch wenn sie Dir nicht schmeckt- und ich einige davon treffe, weil es nur die Wahrheit ist- und Wahrheit tut nun manchmal weh, ich weiss, aber suhlt ihr Euch in Eurer tollen Kultur die unübertrefflich ist - vor allen anderen- in Lügen und betrügen- und keinen Halt machen vor Kinder!

Souliman, eines unterscheidet mich von Dir, ich habe doch erkannt, das der Islam weit entfernt ist von diesen Menschen, und deshalb gebe ich nicht dem Islam die Schuld. Denn der Islam wenn er könnte würde nicht zu solchen Menschen gehören.

Wie es heisst: Wer keine Ehrbietung erweist gegen Kinder und die Alten, der ist nicht einer von uns.


Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34416
03/04/2004 20:41
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cool down mamita! sonst kochst du im wahrsten sinne des wortes über. <img src=" title="" src="graemlins/lachen2.gif" />


Leben und leben lassen!
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34417
03/04/2004 21:35
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Nun...bitte nicht böse sein Mädels aber mein Herz schreit nach nur einem; Shakir


Träume nicht vom Leben,
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Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34418
04/04/2004 19:46
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Na endlich gehts mal hier los im Forum- tote Hose oder tote Röckchen Zeit ist vorbei-
Farnmäuschen- möchtest Du Ringrichterin sein? ;\)

Shakir erwach mal aus deinem Mittagsschläfchen das Du seit 1 Woche hälst und sag Du auch was dazu! \:\)

G russ

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34419
07/04/2004 15:35
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Hallo Souliman,

ein weiser Mann sagte einmal: Hätte ich die Muslime vor dem Islam kannengelernt, so wäre ich nicht Muslim geworden!

Ein islamischer Gelehrter besuchte im 18. oder 19. Jahrhundert Europa und nach seiner Rückkehr sagte er: Ich war dort und sah den Islam, aber keinen einzigen Muslimen und hier sehe ich Muslime, aber nur selten den Islam.

Also, wer an Gott glaubt tut es primär im Herzen und entsprechend ist sein handeln. Ob der Islam oder der Koran der Weg für dich ist oder nicht, ist alleine deine Entscheidung. Wie du sicher weißt, gibt es den ISLAM nicht. Zu viele religiöse Richtungen, Schattierungen, von Marokko bis Indonesien unterschiedliche religiöse Praktiken, lassen sich vom Islam aufzeichnen. Deswegen sollte man in den Äußerungen über den Islam immer differenzieren.

Wie in den christlichen Religionen über die Auslegung der Bibel gestritten wurde, streiten auch heute Muslime mehr oder weniger über die Allgemeinverbindlichkeit des Dogmas und Moral- und Wertvorstellungen. Koran und Sunna sind vielschichtig und nicht immer leicht zu verstehen — und manchmal auch widersprüchlich. Dementsprechend sind sie auch in der Vergangenheit verschieden ausgelegt und angewandt worden. Somit kann keine Gruppe ein Monopol auf die Wahrheit für sich beanspruchen.

Bei der Mehrheit der Muslime herrscht der Wille vor, eine Einheit in Vielfalt zu leben. In die Öffentlichkeit drängen sich allerdings jene Gruppen, denen diese Vielfalt ein Dorn im Auge ist. Wie dem auch sei, die für mich beste islamische Gemeinschaft, der ich jemals begegnet bin, ist die Gemeinschaft der Kapmalayen in Kapstadt/Südafrika.

Viel Glück in deinem Weg, allah ma3ak


Immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.
(Mark Twain)
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34420
08/04/2004 09:35
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@marmita,

ich finde es wirklich erstaunlich, wie easy du von den Berbern sprichst. Kannst du für dich mit 100% Gewissheit beanspruchen eine 100% Araberin zu sein? Wohl kaum, da es keine reinrassigen Araber in Marokko gibt. Es ist nicht damit getan, zu behaupten, dass du Araberin bist nur weil du maghrebinisch sprichst (maghrebinisch ist nur zum Teil arabisch). Die wenigen Araber (man geht von ca. 500-1000 aus), die ab dem 700 Jahrhundert nach ganz Nordafrika kammen, waren primär Soldaten, die sich dann mit den unterschiedlichsten Berbervölkern vermischten. Heute besteht das marokkanische Volk aus sehr vielen arabophonen Berbern, die gar nicht mehr wissen oder wissen wollen, dass sie eigentlich selber Berber sind. Dies war ein kleiner Exkurs zu Deiner Identität, narütlich ohne zu wissen, wer du wirklich bist.

Gruß, Cindyrella


Immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.
(Mark Twain)
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34421
10/04/2004 01:42
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Mariah Offline
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salut cindyrella,

soweit ich das in erinnerung habe, ist marmita masirin. daher liegt für mich die vermutung nahe, das ein tiefverwurzeltes identitätsproblem vorliegt.

ich hoffe für marmita, daß ich mit meiner annahme falsch liege und sie nur einen hang zu provokation hat. die anonymität in der virtuellen welt verleitet einen dazu. den einen mehr den anderen weniger.

nun denn uns allen ein gutes osterwochenende!

m.


Leben und leben lassen!
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34422
11/04/2004 15:17
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Mariah,

unsere Marmita, die auch dir sympathisch ist - gibs bitte zu, mag etwas provokativ schreiben (was ich gut finde), aber das müsstest du langsam wissen....und darfst nicht aus der Haut fahren. Sie meint es nicht böse und möchte nicht pauschalisieren. ;\)

Sie hat immer wieder betont, dass sie nicht pauschalisiert, auch im Thread " Kann der Vater die Ehe verweigern??? !

Damals fragte ich sie:

"Ich bin mir fast sicher, dass Marmita es ganz anders meint, als sie es schreibt.

Oder Marmita? Denkst du wirklich, dass alle Berber so sind, wie du sie beschreibst?"

und sie antwortete:

"Nein Shakir, ich habe am Anfang auch geschrieben, das ich es allgemein schreibe !
ABER ich bin überzeugt das sehr viele so sind, nicht alle , aber viele!!
Und ich denke das wir für bestimmte Eigenschaften bekannt sind in Marokko!"

Auch hier im Thread hat sie NICHT pauschalisiert:

"Und gerad die meisten Berber haben doch keine Ahnung vom Islam!"

Spätestens hier sollte die Sache für dich / euch doch gegessen sein.

Und das mit dem Kamel und dem Buckel...

es ist für mich schon KULT!!!

Marmita ohne diesen Spruch, wäre nicht mehr die Marmita, die ich kenne.. \:\) \:\)

Meiner Meinung nach hat Marmita nicht ganz Unrecht. Ich würde es nicht wagen, zu sagen, dass die (meisten) Berber keine Ahnung vom Islam haben, da ich nicht weiß, wie Menschen anderer Nationalitäten den Islam leben. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten, habe nicht in anderen islamischen Ländern gelebt, aber es ist schon so, dass mir viele Imasiren Kopfzerbrechen bereitet haben.

Imasiren mögen sehr streng und tiefgläubig sein, aber genauso spielt Aberglauben eine große Rolle in ihrem Leben. Und Aberglauben bedeutet direkt oder indirekt, dass man Allah (s.w.t) jemanden zu seiner Seite stellt. Und das ist mit Unglauben gleichzusetzen und macht die Shahada ungültig.

Ich habe in meinem Verwandtenkreis Menschen, die nicht vom Kopf eines Schafs essen, weil mit dem Kopf eines "Heiligen" vor langer Zeit Fussball gespielt worden sei. Die Legende sagt, dass jeder, der vom Kopf isst, blind wird.

Sowas schockiert mich \:\( ! Nicht zu vergessen, wievile von uns Imasiren zu sogenannten Marabuts laufen, um die Heiligen daraum zu bitten, gesund zu werden. Warum kann man als gläubiger Muslim nicht sein Leben in die "Hand" Allahs geben? Warum hofft man auf Heilung bei irgendwelchen Gräbern? Und warum hat man Angst von einem Schafskopf blind zu werden, wird denn nicht sowas von Allah gesteuert und untewirft sich nicht alles seinem Willen?

Möge Allah ihnen verzeihen!

P.S.: wie auch immer, man kann sicher nicht einen guten o. schlechten Islam an Nationalitäten festmachen... es kommt immer auf den menschen selbst an.....auch wenn man "falsche" Verhaltensweisen bei manchen Volksgruppen erkennen kann...

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34423
11/04/2004 15:37
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Jetzt beim genauen Durchlesen, habe ich erkannt, warum ihr alle auf dem falschen Dampfer wart und ihr euch alle auf Marmita eingeschossen habt!

Der liebe Idir hat falsch zitiert :

 Antwort auf:
--------------------------------------------------------------------------------
Hallo Marmita
Zitat:die Berber haben keine Ahnung vom Islam.
wie bist du Zu diesem Schluss gekommen.Hast du irgendwelsche empirische Studien durchgeführt oder war das ein Gefühl aus dem Bauch?
Original von Marmita geschrieben:

 Antwort auf:
die meisten Berber haben keine Ahnung vom Islam
So! Genug jetzt der Kinder k a c k e Shakir!

Gruß
Marmitas Pressesprecher

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34424
11/04/2004 18:42
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St. Augustin
Hallo Maria,

 Antwort auf:
tiefverwurzeltes identitätsproblem
Haben das nicht (fast) alle die hier Leben und zwischen zwei Kulturen versuchen zu Leben!

Ausserdem sehe ich es auch wie Shakir. Bei uns herrscht ein unglaublicher Aberglaube!
Ich meine ich kann es mir leisten (wahrscheinlich weil ich hier aufgewachsen bin) das ich an so einen Mist nicht glaube. Angeblich sollte man dieses geschriebene von den Heiligen (oder was auch immer) nicht aufmachen, weil dann würde was schlimmes passieren. ich habe den Quatsch (den Zettel) geöffnet, kein Mensch konnte das lesen, und ich bin noch am Leben \:D
Oder diese "Heiligen Besuche". Wo Du neben diesem Toten Typen schlafen musst, weil dann Heilkräfte wären. Schrecklich!
Hat alles nichts mit dem Islam zu tun, und der Islam hat das alles verteufelt!
Ich bin doch irgendwie der Meinung das der Islam bei uns Berbern nicht wirklich angekommen ist!?
Aber ehrlich gesagt ärgert mich noch mehr, wie bei uns mit den Frauen oder jungen Mädchen umgegangen wird!? Wie damals bei Mark - und seiner Freundin! Ist das nicht schlimm!
Gruss

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34425
11/04/2004 21:54
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Salam ihr lieben,
auch wenn ihr mittlerweile schon bei einem ganz anderen Thema seid, aber mir ist vor allem dein einer Beitrag ins Auge gesprungen. Und zwar der mit der Geschichte vom "schlechten Muslim" vs. "gutem Atheist".
Und ich denke die Erklärung des Imams ist ganz einfach zu deuten. Ich dachte bis vor einiger Zeit noch genauso und argumentierte: warum? ICH bin bestimmt besser als so mancher Muslim. Warum sollte ich letztendlich aber trotzdem schlechter dastehen?!?
Und die Antwort darauf ist ganz einfach, dass es -wie man so schön sagt- "vergebene Liebesmüh" ist, Gutes zu tun ohne den richtigen Grund dafür zu kennen. Es ist wie eine wunderschöne Blume die blüht und gedeit, doch bis sie dann verblüht ist, hat sie niemals jemand gesehen. Wofür nur hat sie geblüht wenn kein Auge sie je zu sehen bekam?
Ich hoffe, du verstehst was ich meine.
Einen schönen Abend noch an alle!

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34426
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Mercy Offline
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Bonn
Hallo zusammen!

@Mrvi:

Das war ja schön gesagt ;\)

@ Rest:

Es gibt überall schwarze Schafe, aber nicht alle Schafe sind schwarz \:\)

Tschüssi

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34427
03/06/2004 20:29
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Hallo Souliman,

ich kenne auch einen Berber/Schlöh, der von sich sagt, er ist nur auf dem Papier Muslim und gehört
der alten, geheimen, weil verbotenen, Berberreligion an....
Das Symbol für ihren Gott ist der Mond und weiblich, das Zeichen ihrer Religion das Sternbild "Kreuz des Südens", sie treffen sich in Marokko nur unter grösster Geheimhaltung, und bis auf eine Dame, mit der ich mich mal im Zug darüber unterhielt, konnte mir auch noch niemenand etwas Genaues darüber sagen.

Von den Inhalten der Lehre sehe ich nichts falsches und sie haben einen seeehr grossen Respekt vor allem Weiblichen
;\)

Grüsse
Katja

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34428
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Hallo Katja,

das finde ich ja sehr interessant!
Der Islam ist ja keine marok. Religion, sie wurde von den arabischen Eroberern ins Land gebracht. Zuvor mußte sich die Bevölkerung in Saudi Arabien unterwerfen, weil einige ihrer Führer zu ihr wechselten.


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


Weitere Informationen über meine Aktivitäten:

http://lmgtfy.com/?q=thomas+friedrich+marokko
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34429
04/06/2004 12:54
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Itri Offline
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Itri  Offline
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hallo Katja 2002,

die Dame im Zug hat Dir eine der geheimnisvolle Rätsel Marokkos veraten. Diese Barbaren, Berbern oder wie man sie immer nennt üben oft ihre Retuale in den dämmrigen Dschungel und glauben, die Tiere und Pflanzen werden von Geister beseelt. Die am aktivsten von ihnen besuchen sogenannten Koran-Schulen üben einen Beruf in ihren geheimgehaltenen Gebietshaüser, die überall in Marokko vorhanden sind.


;\)

------------------
mögen die Götter trotz ihren Schwäche uns von dem Schwachsinn beschützen
------------------

Hallo Thomas,

das Islam ( eher sein ersten Spuren !) kamm nach Marokko bevor die Araber ( Söldner Bani Hillal/ Salim und Ma3qil im Dienst der in der Zeit herschenden und zerstrietenen Imazighen-Dynstien )die heutige Tunisien erreichen. Die angekommene Religion wurde angepasst an der lokalen Kulturen. Das betrifft alle Ideologien und Religionen. Christentum in Deutschland ist nicht dasselbe wie Christentum in Nigeria
Als Beispiel wurde die barbarische arabische Scharia nie angewendet auch während der Zeit als eine zentralen Macht über ganze Nordafrika gab.
das norafrikanische Islam bleibt ein klein Teil der marokkanischen Kultur ( die 1 Million marokkanische Siphraden sollte man nicht vergessen) trozt des gewahltigen arabisch-sunnitischen Islam, das in der Unruhe Welt stieftet.... ich betrachte die heutige Situation des politischen Islam als als eine Art Selbstmord. Also wie jemand, der in einer Situation sich nicht mehr anpassen kann und um seine Ruhe zu finden Selbsmord übt. Bedaurlischerwiese sie nehmmen unschuldigen Menschen mit .

die Religionen sind alle gleich, die Geselschaften sind auch nicht anders, überall gibt es Glaubiger oder andere die anders glauben. Das Menschendenken hat Christentum sein Grentzen gezeigt und ist dabei das politische Islam mit gleichen Art und Weise zu behandlen....

viele Grüße aus Köln nach Sudmarokko

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34430
10/06/2004 20:50
10/06/2004 20:50

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Salamwalleykum Souliman,

ich habe deinen Beitrag gelesen und kann deine Lage nicht verstehen. Ich sage folgendes zu deinem Beispiel mit dem Muslim und dem Christ.

Du musst einige Dinge wissen, Allah(t) hat alles erschaffen was du mit deinen Sinnen erfassen kannst, mit Seinem Wissen und Seiner Macht. Er(t) hat auch die Hölle und das Paradies erschaffen um die Menschen entweder zu warnen oder zu entlohnen.
Ein Muslim der sich so verhält wie du es beschrieben hast, der wird das Paradies so einfach nicht betreten. Es hängen viele andere Dinge davon ab.

Vorab noch meine Frage an dich bist du noch bereit für dieses Thema oder hast du dich entgültig vom Islam abgetrennt?

Danke

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34431
16/06/2004 11:46
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Alaykoum Salam, achouya No-Name

ich weiss das Allah oder Gott die Welt erschaffen hat und alles darauf auch und ich glaube auch an Gott, aber nicht wie es im Islam steht. Das Bild des ueberstrengen, und strafenden Gottes wie es mir durch den Islam vermittelt wurde oder wird, lehne ich ab. Ausserdem will ich keine Religion die so tief in mein Leben eingreift wie der Islam.

Ich will nicht leugnen das dem Propheten Mohammed der Erzengel Gabriel in der Wueste erschienen ist und ihn zum Gesandten ernannt hat.

Aber warum soll ich mein Leben danach ausrichten was einem Araber vor 1500 Jahren widerfahren ist und was mich nicht ueberzeugt!

Jedenfalls bleibt es jeden selbst ueberlassen was er glaubt, und ich fuer mich kann sagen um zu deiner Frage zukommen, ich habe mich endgueltig vom Islam verabschiedet! Ich gebe Dir ein kleines Beispiel um meinen Standpunkt vielleicht ein bisschen besser zu verstehen:

Ein Mann ist mal losgezogen um Gott zu suchen!

Als erstes betrat er einen Hindu-Tempel um ihn dort zu suchen, er hat ihn nicht gefunden.

Danach ist er in eine christliche Kirche, dort hat er ihn nicht gefunden.

Danach ist er in eine Moschee zu den Muslimen, um ihn vielleicht da zu finden, dort hat er ihn auch nicht gefunden!

Weisst Du wo er Gott gefunden hat?

Bei sich im Herzen!

Kopftuch, langer Bart, das ist doch nur Reklame fuer sich selbst, um zu sagen schaut her Leute ich bin ein/e Glaeubige/r. Damit kann man vieleicht seine Mitmenschen beeindrucken aber letzten Endes kommt es immer auf das Innere an.

Und danach lebe ich!

MfG

Souliman

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34432
17/06/2004 13:10
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Souliman, dann haben wir den gleichen Glauben, Gruss

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34433
17/06/2004 17:10
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Freut mich, Maria!
Willkommen im Club! \:\)

MfG

Souliman

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34434
17/06/2004 17:27
17/06/2004 17:27

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Hallo Souliman,

es ist dir überlassen an was du glaubst. So schön es sich anhört, so einfach ist das aber leider nicht wie du es dir ausmalst. Jeder kann tun und lassen was er will, danach gibt es die Abrechnung, wenn du an Allah(t) glauben würdest wie Mohamed (a.s.s.) es uns hinterlassen hat, dann wärest du wesentlich glücklicher in deinem inneren. Ich bin mir sicher das du Allah noch nicht im herzen hast und ohne den vollkommenen Glauben an Ihn niemals bekommen wirst.

In der Tatsache hat es was damit aufsich, dass man Bart und/oder Kopftuch tragen muss, erstens um zu zeigen, dass man sich zu diesem Glauben bekennt und zweitens als Beweismittel am Tag der Abrechnung gegen die Ungläubigen! Denn wenn du befragt wirst ob du Muslime in dieser Art gesehen hattest (im diesseitigen Leben), und du wirst dies mit ja bestätigen, dann hast du schon gegen dich selbst geurteilt was dir sicherlich in eine noch schlimmere Lage versetzen wird in der du jetzt schon ohnehin bist.

Ich möchte dich was fragen: Warum hat Allah(t) uns erschaffen?

Gruß
Rachid

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34435
18/06/2004 01:14
18/06/2004 01:14
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Hallo Rachid,

nach deiner Auffassung, bzw. Glauben gibt es diese "Abrechnung", nach meiner gibts die nicht! Genauso wenig sehe ich mich in einer schlimmen Lage.

Und ganz zu deiner Beruhigung, ich bin ein gluecklicher und zufriedener Mann, der zufrieden mit sich selbst und seiner Umwelt ist was man von Dir anscheinend nicht behaupten kann. Jedenfalls hat sich das in einem anderen Beitrag von Dir so angehoert, von wegen alles daemlich, ausreisen und so! Ein gluecklicher Mensch hoert sich irgendwie anders an. Naja, geht mich ja nichts an und ich hoffe das Allah Dir hilft dein Leben zu meistern und deine innere Ruhe zu finden!

Warum Allah uns erschaffen hat?

Weil er es so wollte!

Ich koennte Dir eine ausfuehrliche Antwort geben, was es mit dem Leben auf sich hat, aber das waere zu lange und ich moechte niemanden seine Religion in Frage stellen, den mit dieser Absicht habe ich dieses Thema nicht gestartet. Ich respektiere den Islam als Religion, aber er kommt fuer mich nicht in Frage und das sollte genauso respektiert werden!

Gott hat das Recht ueber mich zu urteilen und es ist alleine seine Entscheidung wie er das tut und kein normal-sterblicher sollte sich anmassen von vorherein zu sagen wie er sich bei mir entscheiden wuerde! Ich habe das Gefuehl das das viele Muslime vergessen! Es wird zwar immer gesagt, ja OK, ist jedem seine Sache wenn er nicht betet oder kein Ramadan mach aber gleichzeitig wird dann ueber eine Person hergezogen wenn er das nicht macht.

"Ja,Ja, warte nur, Gott wird Dich so und so bestrafen, warte nur ab, wirst schon sehn was er mit Dir macht, Du wirst noch in der Hoelle schmoren und Du wirst unendliche Qualen erleiden!"

Sowas kriegt man dann zu hoeren und meiner Meinung nach spricht da nur der Hass und die eigene Unzufriedenheit aus den Menschen aber damit muss im Endeffekt jeder selber klar kommen.

Ich wuensche Dir jedenfalls noch alles Gute!

MfG

SOULIMAN

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34436
18/06/2004 02:39
18/06/2004 02:39

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Hallo Souliman,

ich habe meine Gründe warum ich hier raus will. Es steht auch nirgenwo geschrieben das ein gläuber Muslim nicht enttäuscht oder sauer oder trauig sein darf. Wenn doch dann zeig es mir bitte!

Du hörst dich ziemlich wütend an, ich bin mir sicher das Du nur nach einem Ausweg suchst. Den Grund mit unserem dasein hast du richtig erkannt allerdings nicht einfach so, sondern vielmehr um Ihn auch anzubeten. Wie Allah(t) sagt: Sure 2 ,Vers 272.

Lies mal Bitte die Sure 29 den ersten Vers.
Wenn du wirklich an den einen Allah(t)glaubst dann sollten dir diese Verse ausreichen und den Beweis dafür möchte ich dir auch bestätigen. In Sure 2, vers 208, 212.

Meine nächste Frage an dich: Könntest du ein Kind ins Feuer werfen -ich meine einfach so?

Gruß
No Name
Ich könnte die ganze Nacht weiter machen, aber meine Pflicht ruft ich muss nämlich zum Gebet.
Sure 2, Vers 238.

Gute Nacht

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34437
18/06/2004 12:57
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Salam a3lleikum,

ich habe da mal ne'Frage an Dich @Souliman:"Irre ich mich oder rührt Deine Distanz zum Islam von der marokkanischen Gesellschaft her, die einen gleich verurteilt, wenn man nicht dem allgemingültigen islamischen Muster entpricht?"

Ich verstehe Dich, wenn Du sagst, dass es einem selbst überlassen sein soll, wie und für welche Religion man sich entscheidet. Und das man dann von der marokk. Gesellschaft nicht in bestimmten Schubladen gesteckt werden darf.
Du hast Recht, ja, aber Du wirst niemanden ändern können.

Die sich nennenden Muslime neigen immer dazu zu sagen, dass doch --alles-- "M'ktab" (vorbestimmt) ist, aber wenn das so wäre, würden wir nicht für unsere Taten zu Rechenschaft gezogen werden, wenn wir irgendwann diese Welt verlassen.
Demzufolge heißt es doch, dass wir in dieser Welt einen "Zeitpuffer" haben in dem wir nach unseren Vorstellungen tuen und walten können. Also ein "Zeitpuffer" für den wir selber verantwortlich sind.......richtig? Richtig!! ;\)

Ich wollte jetzt keine Predigt halten, deshalb komme ich jetzt zum Schluss, denn mit dem was ich hier geschrieben habe, wollte ich Dir @Souliman nur gesagt haben, dass Du Dich bei Deiner Entscheidung durch niemanden beeinflußen lassen darfst. Ich meine, wie alt können wir schon werden......das weiß keiner von uns. Und spätestens, wenn man den letzten Atemzug macht, sieht man sich in seiner Entscheidung bestätigt oder auch nicht.

"Der Koran fordert uns auf nachzudenken, er inspiriert und macht klar Allah ist die Ewigkeit, das kein Anfang und kein Ende hat. Jeder Mensch wird ewig existieren nichts von seiner Schöpfung endet niemals"......Es ist so fair wie ER (swt) uns aufzeigt wie wir uns zu verhalten haben, damit wir eine Chance haben ins Paradies zu gelangen.
Die meisten Menschen machen aus dieser Weisheit des Islams eine Farce......ein Korsett, das den Geist abtötet!
Diese Menschen kann ich genauso schlecht leiden wie Du auch. Deshalb höre ich nicht auf das Geschwätz anderer.....wieso auch, wenn im heiligen Buch für mich alles beantwortet wird.

Lies, Lies, Lies forderte einst Engel Gabriel(a.a.) unsern Propheten Mohamed(sws)!

.....ja, "Mensch", LIES und verschone die anderen mit irgendwelchen Theorien!!!


wassalam
Khira

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34438
18/06/2004 18:06
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Souliman Offline OP
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Hallo Leute,

nein, Rachid, ich bin nicht wuetend! \:\)

So, so, ich suche also nach einem Ausweg und der einzige Ausweg ist wohl der Islam, was?

Vergiss es Rachid,Du brauchst mich nicht mit Suren zu zutexten um mich zu bekehren, was meine Eltern nicht geschafft haben wirst Du wohl kaum ueber das Internet schaffen.

Ich brauche den Islam nicht und solange der Islam so gluehende Anhaenger wie Dich hat, braucht er mich auch nicht.

Nein Khira, ich unterscheide zwischen dem Islam und der marokkanischen Gesellschaft und die meisten meiner marokkanischen Freunde sind auch nicht besonders glaeubig, und ich kenne Marokkaner die mit 60, 70 Jahren gestorben sind und in ihrem ganzen Leben nicht ein einziges Mal gebetet oder gefastet haben.Und ich finde es ist ihre Sache!

Meine Distanz zum Islam liegt am Islam selbst, aber auch meine Erfahrung mit Muslimen selbst hat mich in meiner Haltung gestaerkt! Wie einer der mal in meiner Anwesenheit einen kleinen Hund brutal weggetreten hat weil dieser ein bisschen zunahe gekommen ist. Warum? "Der Hund ist ein unreines Tier", war die Antwort.

Aus meiner Sicht bringt es auch nichts zu sagen, OK ich habe eine liberalere Einstellung und deswegen lege ich den Islam fuer mich ein bisschen grosszuegiger aus. Ausser meiner Sicht muss man den Islam genauso nehmen wie er entstanden ist. Und wenn da steht das man einem Dieb die Hand abhacken, oder eine vermeintliche Ehebrecherin zu Tode steinigen muss und das das quasi von Gott abgesegnet ist, sorry dann will ich mit dieser Religion nichts zu tun haben!

Und mir geht es auch so gut, ich bin gesund, habe eine feste Freundin,Arbeit,Wohnung. Rauche nicht, trinke nicht und hab auch sonst keine Laster!

Der Islam kann mir nichts geben was ich nicht schon habe und das lesen des Korans , liebe Khira, ueberlasse ich denjenigen die damit etwas anfangen koennen!

Euch allen noch ein schoenes Wochenende!

MfG

SOULIMAN

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34439
18/06/2004 22:59
18/06/2004 22:59

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Hallo Souliman,

hast du dich mal gefragt warum die Ungläubigen nach einem Glauben suchen, warum so viele den Islam annehmen und du armer Kerl bist von Allah(t) mit dieser natürlichen Veranlagung als Muslim erschaffen worden und tauschst das auch noch für eine "feste Freundin", Arbeit, Wohnung etc. weg.

Du musst noch eines Wissen, deine Freundin wäre froh wenn dieser Glaube übertragbar wäre, dann hätte sie sich den genommen und dich verjagt!

Abgesehen davon, was hält dich noch vom Trinken Rauchen und anderen weltlichen Dingen ab wenn du eh schon aufgegeben hast?

Allah i h´dik al kafir!
Tschau Souliman

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34440
19/06/2004 02:02
19/06/2004 02:02
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Souliman Offline OP
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Hallo Rachid,

nein, ich ach so armer Kerl, hab mich das noch nie gefragt, weil es jedem seine Sache ist was er glaubt und ich habe auch nichts eingetauscht, sondern mir vielmehr alles aufgebaut. Oder gehoerst Du etwa zu der Sorte Muslimen, die denken es langt allein die Regeln des Islams zu befolgen und dann kommt einem alles zugeflogen und die in Wirklichkeit nichts haben? Diesen Eindruck bekomme ich langsam von Dir! Arbeitest Du?

Glaube, Religion, ist alles schoen und gut aber Du kannst vorm Leben nicht davonlaufen, sondern Du musst Dich vielmehr bewaehren und deine Glaubensbrueder in der Moschee werden Dir ganz bestimmt nicht die naechste Miete zahlen, denn heutzutage hat jeder fuer sich selbst zu kaempfen.

Du kennst Dich vielleicht mit dem Koran aus, aber Lebenserfahrung scheinst Du keine zu besitzen! Darf ich fragen wie alt Du bist?

Und was meine Freundin betrifft, selbstverstaendlich wuerde sie mich dann verjagen, denn alle Frauen werden ja auch allein durch den Glauben schwanger! Hast Du schon mal was von der unbefleckten Empfaengnis gehoert?!?

Junge, in was fuer einer Welt lebst Du eigentlich?

Zu deiner Frage was mich vom Rauchen und Trinken abhaelt: Mir ist es noch nie in den Sinn gekommen das zu machen, weil ich ehrlich gesagt auch keinen Nutzen darin sehe. Ausserdem gehoere ich zu den Leuten, die niemals aufgeben!

Verlass Dich drauf!!! ;\)

Allah,y,haoun, ya sadiki!

MfG

SOULIMAN

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34441
19/06/2004 03:44
19/06/2004 03:44

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hallo Souliman,

ich finde keine Worte mehr!

mfg
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Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34442
21/06/2004 00:56
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Hallo NN,

worin besteht die "natürliche Veranlagung als Muslim" eines Muslims? Ist das eine spezielle Chromosomenkombination?

Danke,

Daisy

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34443
21/06/2004 10:21
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NO NAME schrieb:

 Antwort auf:
warum so viele den Islam annehmen
für die einfache Frage gibt es eine ganz einfache Antwort: es gibt soviel, die Islam annehmen weil sie wahrscheinlich nicht wissen, das die dominierte Version des Islam das Austreten vom Islam mit dem TOD bestraft wird. D.h es gibt keine Statistik über Menschen die den Islam aufgeben, weil sie ANGST haben mit dem Tod ( man wird mit einem Schwert öffentlich geköpft )bestraft zu werden. Diese Art von Terrorismus scheint aber keine Wirkung im Internet zu haben. Das Gewahlt Allahs scheint im Internet seine Grenzen zu haben......

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34444
21/06/2004 11:45
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Man hat also in so einer Geselllschaft die Wahl zu sterben oder den Mund zu halten bzw. zu heucheln, wenn man leben will oder man darf nicht mehr selbständig denken, wenn man nicht heucheln will. Also Stillstand der persönlichen Entwicklung.
Ist es so?

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34445
21/06/2004 17:04
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Es kommt drauf an,theologisch gesehen , in welcher Gesellschaft man lebt. In Saudi Arabien, wo der wahre Islam herrscht werden noch Menschen am "heiligen" Freitag öffentlich mit dem Schwert geköpft.

Bei uns in Marokko "alhamdoulillah !" war bis die Franzosen kamen, die Todstrafe unmoralisch betrachtet ( französiche Quellen sind vorhanden !).
Meine Eltern erzählen noch von Personen aus meiner Gemeinde, deren Urgroßeltern z.b wegen Tötung aus der Gemeinde vertrieben wurden.
Die meisten Marokkaner, hier rede ich über die einfache Menschen, praktizieren eine Art von spirituellen Islam. Im Gegenteil zu dem marokkanischen „Neo-Nazis“, die wahre Islam aus Saudi Arabien verbreiten möchten…..

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34446
22/06/2004 01:41
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"Und mir geht es auch so gut, ich bin gesund, habe eine feste Freundin,Arbeit,Wohnung. Rauche nicht, trinke nicht und hab auch sonst keine Laster!"

Hallo Souliman schön, daß es Dir so gut geht. Leider ist es den Menschen gerade dann schwierig, dem ALLMÄCHTIGEN zu gedenken. Denn wozu brauch ich einen Gott, vor dem ich niederknien muss, wenn ich Auto, Liebesglück und Gesundheit besitz???

Komisch, daß ER den Menschen aber in schwierigen Lagen nicht mehr so abstrakt erscheint.

Mögen wir den rechten Pfad einschlagen und unseren inneren Frieden finden - jeder auf seine Weise!

Geruhsame Nacht allerseits!


Leben und leben lassen!
Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34447
22/06/2004 10:14
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Danke, Itri,
ich bin froh, das zu hören. Möglicherweise hat der einfache, unverbogene Mensch (egal in welcher Kultur) genügend Herzensgüte, was mit deiner Aussage übereinstimmen würde.
Ich habe in meinen kurzen Aufenthalten in Marokko viel menschliche Wärme gespürt, aber auch vereinzelt Verbohrtheit.

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34448
02/08/2004 19:36
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Salamu alikum Souliman,wa rahma tu llahi

deine wahl was du mit deinem leben machen willst, wie du es leben willst und welche werte und welches ziel entscheidest nur du alleine
es ist dein gutes recht.
Du kannst jederzeit den Islam als Glauben ablegen und brauchst ihn nicht als Lebensweg gehen, es gibt tatsächlich keinen der für dich
verantwortlich wäre und für keinen bist du es.
Es ist in Marokko auch sehr oft der Fall, ohne das sie es offen aussprechen, aber dennoch danach leben.
In Marokko sind die meisten „Gläubige des Islams“, die sich zum Glauben bekennen, die aber nicht den Muslim-Weg gehen wollen oder noch seltener zu einem Muslim(absolute Gottergebenheit) geworden sind.
Die Zahl die diesen weg in Marokko oder in Europa wieder gehen wollen, hat sich in den letzten Jahren etwas erhöht
und ich hoffe sie werden ihr Ziel erreichen, irgendwann mal im diesseits ein Muslim zu werden.

Für welchen Marokkaner gibt es noch einen zum Muslim-Gewordenen, der als solches Vorbild gilt das sie ihn, wie früher als heiligen ansahen, was zwar völlig unislamisch und zurecht im Islam verboten ist, aber damit wollten sie nur eine Bewunderung durch deren fromme Ausstrahlungskraft und deren frommen leben bekunden.

Dies ist kein einfacher und ein Lebenslanger weg.

Wenn du Menschen siehst, die sich auf diesem weg begeben haben, mit all seinen für das leben beziehende Gebote die als Richtungsschilder und Wegbegrenzungen von Mohammed (s) für den Menschen als Wegweiser geoffenbart worden sind, um irgendwann das ziel Muslim zu erreichen.
Die das Gebet, das Fasten, die Zakat, die Pilgerfahrt einhalten, dann heißt das nicht, das dieser ein besserer Mensch geworden sein muss, sondern sich auf diesem (islamischen) weg begibt, um es zu erreichen.

Wenn du einen auf diesem weg befindlichen siehst, der einen Hund schlägt oder vielleicht eine spinne zertritt und es dich zurecht schmerzt, dann hättest du diesen zurecht weisen müssen, das er dies nicht tun darf.
Und du hättest ihn fragen müssen, wieso dieser selbst von Gott mit gnaden überschüttetes wesen, seine gnade anderen wesen verwehrt, dies wäre dein recht, diese wäre eine gute tat, dies wäre auch deine Verantwortung vor Gott, wenn du tatsächlich wahrhaftig Gott spürst.
Und wenn du im Koran liest, das einem die hand abgehackt werden könnte, falls er stiehlt, erkennst du welch große moralischen Anforderungen ein jeder der den Islamischen Weg gehen will, von sich selbst eigentlich fordern müsste. Man könnte ihm die Hand abhacken, falls er stiehlt, man könnte sie ihm lassen, falls man ihm vergibt und dies sollte sich ein jeder der sich auf diesem weg begeben will immer vor Augen halten, das es ihm eigentlich die hand kostet falls er stiehlt, auch wenn es in fast allen Länder nicht durchgeführt wird.
Ich persönlich gehe den islamischen weg und unterwerfe mich persönlich diesem Gesetz ganz freiwillig und bin mir mit diesem Gesetzt, dieser Sünde des Stehlens immer bewusst, was es nach dem Koran bedeutet zu stehlen, auch wenn es mir hier oder in Marokko nie passieren könnte meine hand deshalb zu verlieren, aber der Koran wiegt für mich schwerer, als die Gesetze der jeweiligen Länder, als das ich nur auf den Gedanken komme, irgendjemanden etwas zu nehmen, was mir nicht gehört.


Es gibt sehr viele Menschen auf diesem Planeten, die nicht von Gott überzeugt sind, und falls sie es doch sind, gibt es viele die nicht die Islamischen Gottes Eigenschaften als wahrhaftig empfinden, und damit das Islamische Weltbild, als das jenige ansehen das ihrer gesamten Wahrnehmungen am nächsten kommt und sich zu einer inneren Wahrheit erhebt.
Es gibt auch sehr viele die weder den weg und noch das ziel des Islams als Lebenssinn betrachten.

Es gibt aber auch einige, für die ist dies alles, der einzige mögliche Sinn mit dem sie Leben können und ein paar wenige von ihnen könnten es erreichen eine absolute Gottergebenheit zu bekommen, und weißt du was, solche besitzen nicht eine einzige Eigenschaft, die du über Muslime beschrieben hast.
Sie sind so fromm geworden, so demütig vor Gott geworden, das sie geradezu zart auf ihre Umwelt wirken und sind in ihrer inneren ruhe und frieden absolut aufgegangen.

Wenn dies deine Eltern, deine verwandten, deine freunde, deine bekannten noch nicht sind, dann hoffe für sie das sie dieses vielleicht irgendwann mal als ziel erreichen und du kannst selbstverständlich jeden anderen weg gehen oder ziele verfolgen, aber hänge nicht DEM ISLAM, wegen den MOSLEMS Eigenschaften an, die du vermeintlich erkannt haben willst, sondern versuche selber besser zu werden und der erste schritt wäre damit aufzuhören, auch zwischen den Zeilen !, wie dumm alle anderen doch sind.

Würdest du ein wenig mehr Demut vor deinem eigenen leben besitzen, würdest du anderen die in deinen Augen noch so hirnverbrannte Regeltreue befolgen, die ihnen einen halt und Sicherheit im Leben geben, nicht abwertig beschreiben, dann hättest du den 2. schritt gemacht.
Du versuchst doch auch halt in deinem leben zu finden, du versuchst doch auch deine Sicherheiten im leben zu bekommen, dann mach es und mach es anders wenn es dir entspricht, aber lass deine Abwertungen über Menschen die es anders versuchen als du und in deinen Augen anscheinend schlechter, altertümlicher, machen als du selber.

Mit deinen aussagen über dein Leben, und der Aussage „es soll jeder das glauben was er will, ich will keinen zu nahe treten, usw.“, argumentierst aber mal offen, mal zwischen den Zeilen, mit einer abfälligen Haltung gegenüber den Islam und deren Anhänger die diesen weg gehen wollen.
Hättest du diesen thread nicht eröffnet, wäre sicherlich keiner zu dir nach hause gekommen und hätte dich an den haaren gezogen und zu einer Moschee geschleppt und du würdest immer noch glücklich, zufrieden bei dir zu hause leben und keiner hätte je von dir notiz genommen.
Es ist deine Sache, es ist dein leben, dann nehme nicht den Islam und Muslime als Begründung, das du es so lebst wie du möchtest.
Auch wenn es den Islam und Muslime nicht geben würde, würdest du so leben wie du es jetzt tust, genauso wie ich als Moslem, und selbst wenn ich der einzige auf diesem Planeten wäre.

Auch nehme all den Marokkanern und immer noch Islam Gläubigen, es nicht übel, wenn sie auf deinem Thread antworten, dir Suren präsentieren, auf dir einreden wollen, weil sie dich zu einem ihnen zugehörigen sehen, weil du ihnen mit deinen Aussagen über den Islam verletzt hast, was du mit Sicherheit bevor du diesen Thread eröffnet hast, gewusst und erahnt hattest, aber du hättest danach nicht abfällig über den Islam und Gläubige des Islams, offen oder zwischen den Zeilen so reden sollen, und ihnen noch mehr schmerz zugefügt, das einer ihresgleichen ihre tiefsten Glaubensbekenntnisse verleugnet. Es zeigt nur, dass egal auf welchen weg du dein Leben gehen willst, du selbst auch noch nicht weit gekommen bist.

lass bitte deine Rechtfertigung für dein Leben, nicht an deinen marokkanischen, immer noch Gläubigen Leuten herablassend ab.
Islam Gläubige, das hast du richtig erkannt, sollten es auch nicht gegenüber dich tun, und Wettstreite lieber mit Muslimen wer der bessere, frommere Mensch vor Gott wird, falls du den tatsächlich noch an Ihn glaubst, das weiß letztendlich nur du und Gott alleine.

Also leb dein leben, ich wünsch dir persönlich alles Gute und Gottes Segen

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34449
02/08/2004 21:17
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Danke, daselbe wuensche ich Dir auch! \:\)

MfG

SOULIMAN

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34450
02/08/2004 22:30
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Danke - und ich wünsche Dir das Doppelte von dem, was Du mir wünscht ... und noch viel mehr! AvP.

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34451
07/08/2004 23:03
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Hallo,

Schade und seltsam, dass hier auf den Beitrag von
TEMSAMANI, der zu einer der zentralen Fragen Soulimans Stellung nimmt, nicht reagiert wird.
Warum werden solche Interpretationen des Islam immer so hartnäckig ignoriert - weil man vielleicht an dem einen, so eingängigen (und vereinfachten?) Bild des Isalm festhalten will (sei es als Feindbild, sei es als Ideologie-Ersatz).

Ich kopiere nochmal Temsamani, der erst Soulimans Frage zitiert und dann antwortet:

"Dein Zitat:
„und nun die Frage!Was wuerde passieren wenn sie sterben und dann vor Gott stuenden? Und bis jetzt habe ich immer die selbe Antwort bekommen, das der obenbeschriebene Muslim trotz seiner groben Fehler ins Paradies kommen wuerdeund der friedlebende Christ in die Hoelle.“

Zu den Muslimen:
„Es ist keine Frömmigkeit, wenn ihr eure Angesichter in Richtung Osten oder Westen wendet; Frömmigkeit ist vielmehr, daß man an Allah glaubt, den Jüngsten Tag, die Engel, das Buch und die Propheten und vom Besitz - obwohl man ihn liebt - den Verwandten gibt, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges, den Bettlern und (für den Freikauf von) Sklaven, daß man das Gebet verrichtet und die Zakah entrichtet. Es sind diejenigen, die ihr Versprechen einhalten, wenn sie es gegeben haben; und diejenigen, die in Elend, Not und in Kriegszeiten geduldig sind; sie sind es, die wahrhaftig und gottesfürchtig sind.“ Quran ( Sure: Die Kuh)

Zu den Christen:
„Wahrlich, diejenigen, die glauben, und die Juden, die Christen und die Sabäer, wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt und Gutes tut - diese haben ihren Lohn bei ihrem Herrn und sie werden weder Angst haben noch werden sie traurig sein.“ Quran ( Sure: Die Kuh)

--------------------"

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34452
08/08/2004 16:16
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Hallo Elissa,

das ich nicht auf diesen Beitrag von Temsamani eingegangen bin, hat garantiert nichts mit Ignoranz oder Arroganz zu tun, sondern damit das ich es schlicht vepeilt habe, was manchmal passiert wenn andere Beitraege folgen!

Zu Deiner Frage: Nein ich brauche den Islam nicht als Feindbild, denn jeder normale Mensch ist doch froh wenn er keine Feinde hat und warum soll man sich welche schaffen?

Nur um sie zu hassen?

Habe ich nicht noetig, denn mit Hass macht man sich nur selber Probleme, und warum soll ich mir selbst ein Hindernis in den Weg stellen!?!

Aber abgesehen davon brauche ich den Islam auch nicht als Religion weil es fuer mich auch andere Wege gibt, um an mir zu arbeiten!

Was die zitierten Verse von Temsamani angeht, ich finde es selbstverstaendlich gut wen es so im Koran steht, und wenn Menschen danach leben, noch besser!

Ich wuesste nicht was es dagegen einzuwenden gaebe!

Jedenfalls wuensche ich Dir noch einen schoenen Sonntag!

MfG

SOULIMAN

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! #34453
09/08/2004 23:52
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Hallo Souliman,

danke für den Sonntag - ja er war ganz schön.

Du zählst vielleicht zu den Leuten, für die sich die Frage nach Gott nicht (oder nicht mehr) stellt. Das wird für viele in Deutschland (oder Europa) Sozialisierte leicht nachvollziehbar sein. Für viele, die in Marokko aufgewachsen sind, ist es vermutlich unverständlich.

Aber Religion ist ja nicht nur persönliche Entwicklung. Es ist die Frage nach dem Sinn von Leben und vor allem dem Sinn von Tod, die Frage nach dem Danach, nach der verborgenen Ordnung (gibt es da eine?) etc. Die Fragen, die man sich nicht unbedingt im niederländischen Alltag stellt, sondern eher an Grenzpunkten der Existenz.

Ich fand es mutig, dass du das hier geschrieben hast, "Marokkaner und kein Muslim", weil es sich ja tatsächlich wenige trauen.

Mir hat aber Temsamanis Hinweis sehr gefallen, weil, wenn man das weiterspinnt, nicht nur der Muslim oder der Christ, der "gut" ist, zu Gott gelangt, sondern es bei jedem Menschen um das Handeln geht, mehr als um das, was er glaubt.

Gruß

Re: Marokkaner, aber kein Muslim! [Re: abid al wahid] #159933
14/10/2015 18:47
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Wie kann abid al wahid nur so schreiben? Mashaallah. Das ist ein reines Spektakel. Was für ein Takt. Die perfekte "Musik". Ganz langsam angefangen...mit leisen Tönen und dann gehts ab...

Genau in seiner Zeit war ich kaum oder nur vereinzelt anwesend. Manches von ihm hatte ich ja schon gelesen. Jetzt werde ich alle seine Beiträge nach und nach lesen.


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Salamu alikum Souliman,wa rahma tu llahi

deine wahl was du mit deinem leben machen willst, wie du es leben willst und welche werte und welches ziel entscheidest nur du alleine
es ist dein gutes recht.
Du kannst jederzeit den Islam als Glauben ablegen und brauchst ihn nicht als Lebensweg gehen, es gibt tatsächlich keinen der für dich
verantwortlich wäre und für keinen bist du es.
Es ist in Marokko auch sehr oft der Fall, ohne das sie es offen aussprechen, aber dennoch danach leben.
In Marokko sind die meisten „Gläubige des Islams“, die sich zum Glauben bekennen, die aber nicht den Muslim-Weg gehen wollen oder noch seltener zu einem Muslim(absolute Gottergebenheit) geworden sind.
Die Zahl die diesen weg in Marokko oder in Europa wieder gehen wollen, hat sich in den letzten Jahren etwas erhöht
und ich hoffe sie werden ihr Ziel erreichen, irgendwann mal im diesseits ein Muslim zu werden.

Für welchen Marokkaner gibt es noch einen zum Muslim-Gewordenen, der als solches Vorbild gilt das sie ihn, wie früher als heiligen ansahen, was zwar völlig unislamisch und zurecht im Islam verboten ist, aber damit wollten sie nur eine Bewunderung durch deren fromme Ausstrahlungskraft und deren frommen leben bekunden.

Dies ist kein einfacher und ein Lebenslanger weg.

Wenn du Menschen siehst, die sich auf diesem weg begeben haben, mit all seinen für das leben beziehende Gebote die als Richtungsschilder und Wegbegrenzungen von Mohammed (s) für den Menschen als Wegweiser geoffenbart worden sind, um irgendwann das ziel Muslim zu erreichen.
Die das Gebet, das Fasten, die Zakat, die Pilgerfahrt einhalten, dann heißt das nicht, das dieser ein besserer Mensch geworden sein muss, sondern sich auf diesem (islamischen) weg begibt, um es zu erreichen.

Wenn du einen auf diesem weg befindlichen siehst, der einen Hund schlägt oder vielleicht eine spinne zertritt und es dich zurecht schmerzt, dann hättest du diesen zurecht weisen müssen, das er dies nicht tun darf.
Und du hättest ihn fragen müssen, wieso dieser selbst von Gott mit gnaden überschüttetes wesen, seine gnade anderen wesen verwehrt, dies wäre dein recht, diese wäre eine gute tat, dies wäre auch deine Verantwortung vor Gott, wenn du tatsächlich wahrhaftig Gott spürst.
Und wenn du im Koran liest, das einem die hand abgehackt werden könnte, falls er stiehlt, erkennst du welch große moralischen Anforderungen ein jeder der den Islamischen Weg gehen will, von sich selbst eigentlich fordern müsste. Man könnte ihm die Hand abhacken, falls er stiehlt, man könnte sie ihm lassen, falls man ihm vergibt und dies sollte sich ein jeder der sich auf diesem weg begeben will immer vor Augen halten, das es ihm eigentlich die hand kostet falls er stiehlt, auch wenn es in fast allen Länder nicht durchgeführt wird.
Ich persönlich gehe den islamischen weg und unterwerfe mich persönlich diesem Gesetz ganz freiwillig und bin mir mit diesem Gesetzt, dieser Sünde des Stehlens immer bewusst, was es nach dem Koran bedeutet zu stehlen, auch wenn es mir hier oder in Marokko nie passieren könnte meine hand deshalb zu verlieren, aber der Koran wiegt für mich schwerer, als die Gesetze der jeweiligen Länder, als das ich nur auf den Gedanken komme, irgendjemanden etwas zu nehmen, was mir nicht gehört.


Es gibt sehr viele Menschen auf diesem Planeten, die nicht von Gott überzeugt sind, und falls sie es doch sind, gibt es viele die nicht die Islamischen Gottes Eigenschaften als wahrhaftig empfinden, und damit das Islamische Weltbild, als das jenige ansehen das ihrer gesamten Wahrnehmungen am nächsten kommt und sich zu einer inneren Wahrheit erhebt.
Es gibt auch sehr viele die weder den weg und noch das ziel des Islams als Lebenssinn betrachten.

Es gibt aber auch einige, für die ist dies alles, der einzige mögliche Sinn mit dem sie Leben können und ein paar wenige von ihnen könnten es erreichen eine absolute Gottergebenheit zu bekommen, und weißt du was, solche besitzen nicht eine einzige Eigenschaft, die du über Muslime beschrieben hast.
Sie sind so fromm geworden, so demütig vor Gott geworden, das sie geradezu zart auf ihre Umwelt wirken und sind in ihrer inneren ruhe und frieden absolut aufgegangen.

Wenn dies deine Eltern, deine verwandten, deine freunde, deine bekannten noch nicht sind, dann hoffe für sie das sie dieses vielleicht irgendwann mal als ziel erreichen und du kannst selbstverständlich jeden anderen weg gehen oder ziele verfolgen, aber hänge nicht DEM ISLAM, wegen den MOSLEMS Eigenschaften an, die du vermeintlich erkannt haben willst, sondern versuche selber besser zu werden und der erste schritt wäre damit aufzuhören, auch zwischen den Zeilen !, wie dumm alle anderen doch sind.


Würdest du ein wenig mehr Demut vor deinem eigenen leben besitzen, würdest du anderen die in deinen Augen noch so hirnverbrannte Regeltreue befolgen, die ihnen einen halt und Sicherheit im Leben geben, nicht abwertig beschreiben, dann hättest du den 2. schritt gemacht.
Du versuchst doch auch halt in deinem leben zu finden, du versuchst doch auch deine Sicherheiten im leben zu bekommen, dann mach es und mach es anders wenn es dir entspricht, aber lass deine Abwertungen über Menschen die es anders versuchen als du und in deinen Augen anscheinend schlechter, altertümlicher, machen als du selber.

Mit deinen aussagen über dein Leben, und der Aussage „es soll jeder das glauben was er will, ich will keinen zu nahe treten, usw.“, argumentierst aber mal offen, mal zwischen den Zeilen, mit einer abfälligen Haltung gegenüber den Islam und deren Anhänger die diesen weg gehen wollen.
Hättest du diesen thread nicht eröffnet, wäre sicherlich keiner zu dir nach hause gekommen und hätte dich an den haaren gezogen und zu einer Moschee geschleppt und du würdest immer noch glücklich, zufrieden bei dir zu hause leben und keiner hätte je von dir notiz genommen.
Es ist deine Sache, es ist dein leben, dann nehme nicht den Islam und Muslime als Begründung, das du es so lebst wie du möchtest.
Auch wenn es den Islam und Muslime nicht geben würde, würdest du so leben wie du es jetzt tust, genauso wie ich als Moslem, und selbst wenn ich der einzige auf diesem Planeten wäre.

Auch nehme all den Marokkanern und immer noch Islam Gläubigen, es nicht übel, wenn sie auf deinem Thread antworten, dir Suren präsentieren, auf dir einreden wollen, weil sie dich zu einem ihnen zugehörigen sehen, weil du ihnen mit deinen Aussagen über den Islam verletzt hast, was du mit Sicherheit bevor du diesen Thread eröffnet hast, gewusst und erahnt hattest, aber du hättest danach nicht abfällig über den Islam und Gläubige des Islams, offen oder zwischen den Zeilen so reden sollen, und ihnen noch mehr schmerz zugefügt, das einer ihresgleichen ihre tiefsten Glaubensbekenntnisse verleugnet. Es zeigt nur, dass egal auf welchen weg du dein Leben gehen willst, du selbst auch noch nicht weit gekommen bist.

lass bitte deine Rechtfertigung für dein Leben, nicht an deinen marokkanischen, immer noch Gläubigen Leuten herablassend ab.
Islam Gläubige, das hast du richtig erkannt, sollten es auch nicht gegenüber dich tun, und Wettstreite lieber mit Muslimen wer der bessere, frommere Mensch vor Gott wird, falls du den tatsächlich noch an Ihn glaubst, das weiß letztendlich nur du und Gott alleine.

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