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Re: Kopftuch #34172
23/01/2004 17:25
23/01/2004 17:25
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Bonn
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Maja Offline
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Bonn
Hallo Khira,
ich denke, dass deine von mir hier angeführten Worte einen schönen Abschluss für diese Diskussion bilden.

Lebt und lasst die anderen leben wie sie es für richtig halten. Zitiert nicht unentwegt Suren aus dem Koran um die Leute zu belehren. Denn "Koran" bedeutet: "Lesen" .......und das soll jeder für sich selbst, es sei den dieser kommt von sich selbst auf Euch zu und bittet Euch darum.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende - mit lieben Grüßen - Maja


Maja
Re: Kopftuch #34173
23/01/2004 18:04
23/01/2004 18:04
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Shakir Offline
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Hi Fauzia,

tatsächlich bin ich nicht der Klügste, da gebe ich dir vollkommen recht. Aber ich lerne gerne von anderen - auch von dir.

Meiner Meinung soll man allen Menschen ihre Freiheiten geben, so zu leben, wie sie es möchten.

Dass du meine Worte nicht nachvollziehen kannst, ist OK, aber ich versuch es dir nochmal zu erklären:

Nach deiner Argumentation zufolge soll man etwas Ganz oder gar nicht machen. Dann bring mir bitte einen Menschen auf dieser Welt, der den Islam strikt befolgt. Du wirst keinen finden...
Deiner Meinung nach sollte ein fast "perfekter" Muslim dann alles sein lassen???? --> das Beten, das Fasten, das Spenden....

denn er trinkt Alkohol

oder er raucht

oder weil er den Kontakt zu seiner Familie abgebrochen hat...

weil vielleicht er sich gestritten hat

ein böses Wort in den Mund genommen hat...

Kannst du mir jetzt folgen, was ich sagen will Fauzia? Niemand ist perfekt und imstande alles perfekt zu machen! Und vielleicht fällt es einigen Musliminen leichter ein Kopftuch zu tragen...als die Sünde sich sexy anzuziehen nicht zu begehen... und ich wiederhole es:

TROTZ DER WIDERSPRÜCHLICKEIT....(auf die du so hinzielst)

Das schreibe ich extra für dich groß, denn anscheinend hattest du es in meinem letzten Beitrag übersehen...

@MDhali

ich weiß nicht, was du mir da unterstellen willst. Ich habe nichts derartiges gesagt....
Keine Frau und auch kein Mann hat es verdient angemacht zu werden..., angestarrt zu werden...
Dass die Praxis anders ist, dass weißt du..! Und ich kann auch nix dafür, da musst du schon die Männer fragen, die Frauen so anstarren... und dann fragst du sie am besten auch, mit welcher Motivation sie es machen!

Ansonsten soll das Kopftuch (auch, aber nicht nur) tatsächlich signalisieren, dass eine Frau nicht angemacht werden will... ! Unter Muslimen ist es ein Zeichen...

Aber auch dieses Zeichen wird von vielen Frauen ausgenutzt, um als gute Muslima dazustehen..., obwohl sie sündigen bis zum geht nicht mehr...

@maja

halllllllöschen, wo hast du denn die ganze zeit gesteckt? freut mich, dich hier mal wieder zu sehen. \:\)

gruß
ein dummer shakir ;\)

Re: Kopftuch #34174
23/01/2004 22:45
23/01/2004 22:45
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dortumnd
Fauzia Offline OP
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Fauzia  Offline OP
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dortumnd
hallo
also ich sag doch nicht das man perfekt sein soll,aber guck mal,wenn man doch kopftuch trägt,und man damit auch eine bestimmte überzeugung trägt,dann doch bitte auch Richtig,sonst lohnt es sich doch garnicht.es tut mir leid dass ich dich als nicht so schlau abgestempelt habe,aber deine theses hat mich einfach umgehauen.ich nimms zurück,jedem seine meinung lassen,also nimm es nicht so ernst.ok
verstehst du mich jetzt,man muss eine sache auch richtig durchziehen,ich sag ja nicht dass man perfekt sein soll,denn jeder macht fehler und gott ist allverzeiend und barmherzig,aber wie gesagt man muss eine sache richtig machen und nicht halb....

so gute nacht noch alen


Eure Fauzia !!! ;-)
Re: Kopftuch #34175
24/01/2004 12:30
24/01/2004 12:30
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Mariah Offline
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Mariah  Offline
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wenn eine mädchen mit kopftuch und sexy-klamotten rumläuft, erklär ich es mir damit, daß sie den sinn des schleiers nicht begriffen hat. sie macht es nicht aus tiefer religiöser überzeugung! das ist nur mein eindruck. es gibt leider auch andere motive, warum frau das kopftuch trägt! vielleicht wird sie gewzungen, möchte endlich heiraten..

wie auch immer sie ist jedenfalls nicht das paradebeispiel einer überzeugten muslima!!!

ausnahmen bestätigen die regel!


Leben und leben lassen!
Re: Kopftuch #34176
24/01/2004 17:05
24/01/2004 17:05
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AvP Offline
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AvP  Offline
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Also, ein dickes, fettes Ü auf dem Kopftuch könnte doch die "Überzeugung" bezeugen - und alle Zweifel wären wie weggeblasen, odddrr? AvP.

Re: Kopftuch #34177
24/01/2004 18:22
24/01/2004 18:22
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Süddeutschland
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Elvire Offline
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Guten Abend,

in der Frankfurter Rundschau ist heute ein m. E. sehr interessanter Artikel zum Thema "Kopftuch" erschienen, der auch das Thema Ritual anschneidet.


Politischer Ritualismus

Zur Grammatik des Streites um das islamische Kopftuch

VON FRANZ MACIEJEWSKI


Der Streit um die politisch korrekte Kleiderordnung, den sich das alte Europa seit vielen Jahren leistet, ist dabei zu eskalieren. Als Prinzipienstreit gewinnt er die Kontur eines in der Nussschale ausgefochtenen "Kampfes der Kulturen". Pierre Bourdieu hatte schon zu Beginn der Kopftuch-Affäre die Vermutung ausgesprochen, hier werde auf einem Nebenkriegsschauplatz die für die westlichen Staaten zentrale Frage nach dem Zugehörigkeitsverhältnis muslimischer Staatsbürger verhandelt: "Indem die ewigen Meinungsmacher auf dieses banale Ereignis ihre riesigen Begriffe projizieren - Laizismus, Freiheit, Emanzipation der Frauen - , haben sie nur wieder ihre uneingestandene Meinung in Sachen Immigration zum Besten gegeben" - nämlich: Dass das Angebot der Einschließung nur zum Preis der Unterwerfung zu haben ist. Liest man die großen Worte der symbolischen Politik unserer Tage unter diesem Aspekt, wird unversehens die Gestalt eines vormodernen politischen Ritualismus sichtbar

Der gesamte Artikel ist unter
URL: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=376173

nachzulesen.

Re: Kopftuch #34178
24/01/2004 22:45
24/01/2004 22:45
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Amira77 Offline
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Amira77  Offline
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Salam,

ich denke bei dem Thema dreht man sich nur im Kreis. Khira hat es wirklich perfekt beschrieben.

Ich frage mich, was es überhaupt bringt auf andere zu schauen, wie sie das Tuch tragen oder nicht. Wir sind uns doch einig, daß es eine persönliche Sache einer Frau ist. Deshalb versteh ich nicht, warum sich manche aufregen darüber beurteilt zu werden keines zu tragen, es aber nicht schlimm finden über andere zu urteilen, die es nicht so tragen wie es sich eigentlich gehört.
Ich denke manchmal erwarten wir von anderen oft mehr als von uns selbst. Das ist jetzt kein Angriff, nur ein Denkanstoß. Ich bin da nicht anders. Manchmal hat man viel zu viele Erwartungen an andere Menschen, aber eigentlich ist die schwierigste Aufgabe an sich selbst zu arbeiten.


@Shakir: Oh neiiiin bald ist mein Zicken-Image dahin, wenn du mich weiter so freundlich darstellst...Shukran! \:o (siehst du jetzt lauf ich rot an).....Jedenfalls sind deine Beiträge unschlagbar. Deshalb keep 'em comin!!! \:\)

Wasalam,
Amira

Re: Kopftuch #34179
28/01/2004 08:16
28/01/2004 08:16
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Claudia Poser Offline
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Gera
Mittwoch, 28. Januar 2004

Basel: Kein Problem mit dem Kopftuch
Wenig Verständnis für Kopftuchverbote an Schulen in Frankreich und Baden-Württemberg

BASEL. Ein Kopftuchverbot kommt an Basels Schulen nicht in Frage. Während das Thema in Frankreich die Gemüter erhitzt und Baden-Württemberg am Gesetzentwurf über ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen laboriert, plädiert das Basler Erziehungsdepartement für Gelassenheit gegenüber religiöser Symbolik an den Schulen. "Wir wollen Probleme dort lösen, wo sie entstehen, nicht in der Bildungszentrale", sagt Hans Georg Signer, Chef des kantonalen Schulressorts.

Die baden-württembergische Debatte um ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen wurde in Basel bislang kaum wahrgenommen. Signer wundert das wenig: Er fühle sich bei dieser Art der Bevormundung von Pädagogen "an den Radikalenerlass der 70er-Jahre" erinnert. "Die Deutschen wollen wohl nichts falsch machen und glauben daher an die Kraft ihrer Gesetze", meint Signer. Schweizer Bildungsbehörden seien in dieser Hinsicht "etwas furchtloser" - und dadurch auch beweglicher.

Im Bemühen um die Integration muslimischer Kinder hält Signer eine staatlich vorgeschriebene Kleiderordnung für kontraproduktiv. Die Basler Schulbehörde beruft sich auf die eidgenössische Verfassung. Das Grundrecht auf Glaubensfreiheit dürfe nur eingeschränkt werden, wenn das im öffentlichen Interesse liege. "Und wenn eine 14-Jährige im Unterricht ein Kopftuch trägt, sehe ich kein öffentliches Interesse, das dem Mädchen zu verbieten", stellt Signer klar. Jedenfalls nicht in Basel.

Dort sind Kopftücher ohnehin die Ausnahme. Rund 3000 von 17 000 Jugendlichen an den allgemein bildenden Schulen gehören dem Islam an, unter ihnen rund 1000 Aleviten, die den Brauch, das weibliche Haupthaar zu verbergen, nicht kennen. Wenn es an den Schulen, die mit rund 40 Prozent einen hohen Ausländeranteil verkraften, zu Spannungen auf dem Pausenhof kommt, mag es um Rivalitäten zwischen ethnischen Jugendgruppen gehen - um ein Kopftuch ging es laut Signer noch nie.

Dieser Bericht wurde von einem Mitglied in das Tunesien Forum gestellt und ich finde es sehr interessant und möchte ihn gern auch hier rein stellen.

Claudia

Re: Kopftuch #34180
11/02/2004 10:24
11/02/2004 10:24
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Yacin Offline
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Yacin  Offline
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das kopftuch steht in france kurz vor dem verbot, da es angeblich im Widerspruch zu Grundwerten wie Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit stehe . in alemania ist es sicherlich nur noch eine frage der zeit. andersgläubige entscheiden über die bedeutung des kopftuches. lächerlich. der schuß geht nach hinten los. ganz sicher.
kopftuchtragende muslimische frauen werden sich für berufe entscheiden, die ein das tragen des kopftuches erlauben, d.h. kein staatsdienst mehr. vielleicht lassen sich diese aber auch etwas einfallen, wie man die haare anders bedecken könnte, z.b. tragen von perücken, cappys, hüten etc.

 Antwort auf:
Kopftuchverbot in Frankreich nimmt erste Hürde Überblick

Paris/Düsseldorf (AP) Bestrebungen für ein Verbot des islamischen Kopftuchs an Schulen oder im ganzen öffentlichen Dienst nehmen konkrete Formen an. Die französische Nationalversammlung in Paris verabschiedete am Dienstag in erster Lesung einen Gesetzentwurf über ein Verbot auffälliger religiöser Zeichen an öffentlichen Schulen. In Wiesbaden billigte die hessische CDU-Landtagsfraktion einen Entwurf, der allen Beamtinnen das Kopftuchtragen im Dienst untersagt. In der rot-grünen Koalition Nordrhein-Westfalens bahnt sich nach Vorlage eines Gutachtens ein Streit an.

Das von Staatspräsident Jacques Chirac unterstützte Verbot in Frankreich soll sowohl für das islamische Kopftuch, für größere Kreuze und das jüdische Käppchen (Kippa) gelten. Der Entwurf passierte mit 494 gegen 36 Stimmen; außer der rechtsliberalen Regierungspartei UMP waren auch die meisten der oppositionellen Sozialisten dafür. Der Entwurf wird Anfang März im Senat beraten und geht dann zur endgültigen Abstimmung zurück an die Nationalversammlung.

In dem am Dienstag in Düsseldorf präsentierten Gutachten plädiert der Berliner Rechtswissenschaftler Ulrich Battis dafür, Lehrern und Kindergärtnerinnen im Dienst das Tragen von Zeichen zu verbieten, deren «objektiver Erklärungsgehalt» im Widerspruch zu Grundwerten wie Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit stehe und geeignet sei, den Schulfrieden zu beeinträchtigen. Solche Zeichen sollen auch nicht in Schulräumen aufgestellt oder angebracht werden. Battis erklärte, das islamische Kopftuch symbolisiere auch eine Ungleichbehandlung der Frau. In Ausnahmefällen solle das Tragen erlaubt werden können, wenn die betreffende Frau es nicht weltanschaulich, sondern religiös begründen könne.

Die SPD-Landtagsfraktion wird nach Ansicht ihres Vorsitzenden Edgar Moron zustimmen. Moron betonte, die Schule müsse ein politik- und ideologiefreier Raum bleiben. Die Grünen, der kleinere Koalitionspartner, meldeten Widerstand an. Ihre zuständige Sprecherin Sybille Haußmann meinte, die bestehenden Gesetze reichten für ein Vorgehen «gegen fundamentalistische Indoktrinationen in der Schule» aus. Fraktionsgeschäftsführer Johannes Remmel sagte: «Ein Kulturkampf wäre das Letzte, was unsere Schulen jetzt brauchen».

Beifall hingegen kam von der CDU- und FDP-Opposition. CDU-Experte Thomas Kufen erklärte, das Gutachten betone, dass ein Kopftuchverbot nicht nur verfassungsrechtlich zulässig, sondern sogar geboten sei.

Die in Hessen allein regierende CDU will Beamtinnen generell das Tragen des islamischen Kopftuchs verbieten. Die CDU-Landtagsfraktion stimmte am Dienstag dem Entwurf eines «Gesetzes zur Sicherung der staatlichen Neutralität» zu, das der Landtag noch vor der Sommerpause verabschieden soll. Damit gehe Hessen weiter als die anderen Bundesländer, sagte CDU-Fraktionschef Franz-Josef Jung. Das Kopftuch sei nicht in erster Linie Ausdruck eines Glaubens, sondern eine politische Demonstration und ein Symbol der Unterdrückung und Unfreiheit.
yahoo

Re: Kopftuch #34181
11/02/2004 18:00
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Ja, toll! AP hat es nach redaktionellen Gesichtspunkten und linear sehr gut (und) lesbar aufbereitet!

AvP vernachlässigt diese Linie ganz stark. Er drückt es aus dem Handgelenk heraus aus, mit mehr Bauer als Power als die "Schreibende Zunft".

Es wäre schön, wenn Fauzia und Amira ihre gestrigen Beiträge hierher kopieren würden, lediglich die Ansprechperson(en) korrigieren bräuchten. AvP.

Re: Kopftuch #34182
11/02/2004 21:36
11/02/2004 21:36
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he anton,was willst du eigentlich von uns?ich hab das gefühl,nein ich bin mir sicher das du hier im kompletten forum immer nur streit stiften möchtest,du beleidigst uns muslime,bezeichnest uns als bauern und so weiter,merkst du eigentlich nicht das du nervst?wir brauchen kein negativpol hier im forum,wir möchten uns lediglich wie zivilisierte menschen über verschiedene themen unterhalten und uns gegenseitig helfen und spass haben und einer der nur beleidigt und streitsuchend ist wie du es bist,ist nicht willkommen,ich hab dir nichts getan und amira auch nicht,wir haben dich garnicht angesprochen und du provozierst wiedermal.zum glück sind wir intelligenter als du,wir müssen nicht immer sofort beleidigen um die aufmerksamkeit auf uns zu ziehen....überleg und les erstmal was du von dir gibst...


Eure Fauzia !!! ;-)
Re: Kopftuch #34183
11/02/2004 22:28
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tschüss anton!!!!


BESLAMA
Re: Kopftuch #34184
18/02/2004 23:54
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Re: Kopftuch #34185
19/02/2004 08:23
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As'Salaam-u-Aleikum

Gesellschaftliche Normen, Integration, Leitkultur und die tatsächliche Anpassung an westliche Werte und Moralvorstellungen, sind Faktoren die eine Gleichwertung und eine Akzeptanz in Deutschland voraussetzen. Inwiefern das eigne Fundament, nämlich das Grundgesetz deformiert und damit degradiert wird, spielt insofern keine Rolle, da Demokratie in der heutigen Zeit ohnehin auf freie Interpretation und eigne Zweckdienung basiert.

Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als
gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das deutsche Volk
Kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.

Artikel 4
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen
Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.



Ich halte es für absurd, wenn „deutsche“ Forumsteilnehmer, mir mein Recht (welches von Ihnen verfasst wurde) auf freie Religionsausübung absprechen und gleichzeitig einen Dialog zum Verständnis vortäuschen.

Kleiner Exkurs in Stadtplanung:

Zu Zeiten der “Ghettobildung“ herrschte ein absoluter Vermietermarkt, was bedeutet Wohnungssuchende hatten keine Auswahl zu treffen, Ihnen wurden Wohnungen zugeordnet, die Struktur ist allein von Wohnungsgesellschaften zu tragen, leider (eine typische Schwäche) ist kurzfristiges Denken meist mit Konsequenzen verbunden, welche HIER UND JETZT, in einem so unsinnigen Zusammenhang gebracht werden, dass ich beim Lesen mein Hustenbonbon verschluckt habe...


Zuweilen besitzen zwei Typen von Menschen eine Gemeinsamkeit, solche die alles verneinen und bestreiten und solche die alles bejahen und befürworten, beide finden Ihren gemeinsamen Nenner darin, nie selbst gedacht zu haben...


Kaum Varianten die es ermöglichen, diesem ständigem Nagen, die Suche nach der allumfassenden Lösung, diese pauschale Antwort, die keine Frage unbeantwortet lässt und endlich das Argument zur Erfüllung der Gebote und Pflichten liefert, inmitten all dem erneut


 Antwort auf:
“ wie wichtig findet ihr es, das eine frau kopftuch trägt und wie wichtig ist es?“:
Ein Hilferuf? Der Versuch sein eignes Gewissen zu beruhigen? Vielleicht eine ernstgemeinte Frage, weil man noch keine Lösung parat hat, noch keine eigne Ideologie, weil man verstehen will und weil man nicht nur hört, sondern endlich mal zuhört!

-Neigung zu Askese, Enthaltsamkeit und Bekämpfung der materiellen Anreize und ihrer Erscheinungsformen

-Soziale Ungerechtigkeit und Unsicherheit

-Patriarchalische Familienordnung, Beherrschung und Ausbeutung der Frau durch den Mann

-Eifersucht und Egoismus durch den Mann

-Menstruation und das damit verbundene Gefühl der Unvollkommenheit der Frau


Gibt es sonst noch irgendwelche dümmlich-naiven Aussagen über ein so simples Kleidungsstück, wie es das Kopftuch nun einmal ist? Merken Autoren eigentlich nicht, welchen Schwachsinn sie publizieren, wie stark Sie eine Religion angreifen, ohne sich jemals mit Herz und Verstand damit beschäftigt zu haben?

Aus islamischer Sicht, diese Sichtweise ist die einzig relevante für einen Muslim, besitzt eben genau dieses simple Kleidungsstück, einen solch großen Einfluss auf das gesellschaftliche WERT, als alle westlichen Normen zusammengenommen! Darüber hinaus vermag diese Kleidungsvorschrift, den Glauben eines Muslim zu stärken, zu vertiefen und nach aufrechter Ausübung ist der tiefe Sinn fassbar.


Die Kleidungsordnung (sowohl für den Mann als auch für die Frau) geht auf eine allgemeine und grundsätzliche RICHTLINIE des Islam zurück, wonach sich sexuelle Freuden – optische wie körperliche- auf die gesetzliche Ehegemeinschaft beschränken sollen, die Gesellschaft bietet nur den Rahmen für Arbeit und Selbstverwirklichung.
Hier finden wir die Unterscheidung zwischen der westlichen Auffassung und der islamischen. Während in der westlichen Gesellschaftsordnung die Grenzen der Arbeits- und Vergnügungswelt fließend sind, wird im Islam versucht, diese Bereiche auseinander zuhalten.

Versteht man den Grundgedanken, den der Islam versucht zu bewahren, ist es falsch zu Fragen: Warum muss eine Frau sich bedecken?
Will man wirklich begreifen, dann müssen bereits in der Fragestellung die Interessen des Mannes angesprochen werden:

Dürfen Männer bei der Ausbeutung der Frau bis hin zur Unzucht absolute Freiheit genießen?

Es war Will Durant der sagte: “Mit Ausnahme der Textilindustrie finden alle Wohlgefallen an kurzen Röcken“

Der Islam hingegen beantwortet die Frage mit einem klaren “NEIN“

Der Mann darf nur in der ehelichen Gemeinschaft im Rahmen der Bestimmungen der Ehegesetze nach Übernahme der entsprechenden Verantwortung und Verpflichtung bei seiner ihm gesetzlich angetrauten Ehefrau sexuelle Befriedigung suchen.

Die Frage nach Ihrem tieferen Sinn lautet:

Soll man die sexuellen Freuden auf die Ehegemeinschaft und die gesetzlichen Ehepartner (!keine Geschlechtsspezifikation!) beschränken, oder sie so ausdehnen, dass sie auch die anderen Bereiche der Gesellschaft erfassen?

Diese islamische Maxime, nämlich die sexuellen Freuden (auch visuelle), auf den Ehepartner und in der Ehegemeinschaft zu reduzieren verfolgt die Ziele:

- psychische Unversehrtheit der Gesellschaft
- Festigung der Grundlagen in der Familiengemeinschaft
- Leistungsfähigkeit der Menschen in der Gesellschaft
- Festigung des Glaubens

1. Psychischer Gesichtspunkt

Ist die gebührende Distanz zwischen Mann und Frau nicht gewährleistet, so ist die sexuelle Begierde stärker. Der Geschlechtstrieb ist eine tief uns innewohnende Kraft, sie kommt um so stärker zum Ausbruch, je weniger sie kontrolliert wird. Gelegenheit macht nicht nur Diebe.

Exkurs Geschichte:
Besitzsüchtige Männer im sexuellen Bereich. Ihre Besitzgier machte vor keiner „schönen“ Frau halt, sie wurde proportional zur Anzahl der in Ihrem Besitz befindlichen Frauen stärker. In der Vergangenheit nannte man sie Harems, die Gegenwart kennt andere Möglichkeiten. Hier finden wir Analogien zur Machtgier, oder aber Geldgier.

Der Islam hat Maßnahmen ergriffen, zum Wohle der Menschen (die gerne und oft vergessen), diese ungeheure Kraft zu kontrollieren. Er hat Frauen und Männern eine gemeinsame Pflicht erteilt:

„Sag den gläubigen Männern, sie sollen (statt jemanden anzustarren, lieber) ihre Augen niederschlagen und sie sollen darauf achten, dass Ihr Scham bedeckt ist....

... und sag den gläubigen Frauen, sie sollen (statt jemanden anzustarren, lieber) ihre Augen niederschlagen, und sie sollen darauf achten, dass Ihr Scham bedeckt ist... (Koran24/30 und 31)

Außerdem gibt es eine besondere Anordnung für die Frauen, um diese Anordnung Ihrem Wesen nach zu verstehen, bedarf es eine ausführliche Darstellung der weiblichen emotionalen Sensibilität - im Westen so stark reduziert, im Orient meist verkannt - bildet sie den psychischen Hauptunterschied zum Mann. Frauen besitzen eine sehr starke emotionale Ansprechbarkeit, dieses Geschenk gewährt es Frauen, nonverbale Kommunikation mit Neugeborenen zu führen, Sie besitzen die “Fähigkeit des Fühlens“ - Umstände lange bevor sie sachlich-nüchtern wahrzunehmen sind, emotional in richtige Bahnen einzuordnen. Da Menschen nicht einmal in der Lage sind, zwischen „gleichen Rechten unter Berücksichtigung der natürlichen Veranlagungen“ und „identischen Rechten“ zu unterscheiden, geht diese wundervolle Gabe mehr und mehr verloren, dabei ist es bereits Plato in seinem Werk „Der Staat“ gelungen, genau diesen Unterschied herauszufiltern.

Während Männer ein sehr starkes Verlangen nach Frauen besitzen, sind Frauen bedingt durch diese emotionale Ansprechbarkeit, darauf aus, Männer zu faszinieren. Es liegt in der Natur der Frau, Männer durch gewisse Reize anzusprechen und zu fesseln.

Der Islam versucht diese natürlichen Veranlagungen nicht zu “töten“, er nennt gläubigen Menschen einen Weg, einen Weg zur Kontrolle!

2. Festigung der Grundlagen in der Familiengemeinschaft

Der Islam sieht in einer Ehe die Quelle der Glücksseeligkeit, sämtliche Maßnahmen die zur Festigung dienen, müssen sorgfältig getroffen werden, dagegen müssen alle Erscheinungen die eine Ehe negativ beeinflussen, oder gar schädigen bekämpft werden.

Die Beschränkung der sexuellen Freuden (auch visuelle), auf den Ehepartner festigen die Beziehungen der Ehepartner und macht sie voneinander abhängig.
Die Kleiderordnung und das Verbot des außerehelichen sexuellen Genusses basieren auf dem Gedanken, dass Ehepartner füreinander unabdingbar sind und Frieden für die Eheleute und vor allem für den Nachwuchs nur in einer Quelle von Harmonie entstehen kann.
Die Gegenwart, sowohl im Orient als auch im Okzident spiegelt das Resultat der nicht Einhaltung:
In den meisten Familien existiert keine Harmonie, die Partner sind zu Rivalen und Aufpassern degradiert, die Scheidungsrate steigt jährlich, die Wertvorstellung einer Ehe in der heutigen Zeit, entbehrt jeder Logik!
(Jeder zweite Ehepartner geht in Deutschland (lt. Statistik) fremd, der am häufigsten genannte Scheidungsgrund ist Vertrauensbruch)

Maßnahmen die diesem Vorbeugen werden belächelt, deformiert und neuerdings auch als Hauptgrund für Ghettobildung genannt (Mist, mein zweites Hustenbonbon verschluckt)

3. Leistungsfähigkeit der Menschen in der Gesellschaft
Kein islamisches Gebot verbietet das Verlassen des Hauses, den Besuch von Bildungsstätten und die Aufnahme irgendeiner Erwerbstätigkeit. Der Islam sieht es als Pflicht eines jeden Muslim sich wissen anzueignen. Die islamische Maxime besagt, dass kein Geschöpf seine Zeit unnütz vertun darf, noch zu einem unnutzem Geschöpf erzogen werden darf. Die göttlichen Pflichten hindern einen Muslim nicht daran, kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Tätigkeiten auszuüben. Die Einbeziehung des sexuellen Genusses (auch visuell) sind hingegen sowohl in der Bildungs-, als auch in der Arbeitswelt destruktiv!


4. Festigung des Glaubens
Wie bei allen Pflichten im Islam, findet man auch bei dieser Pflicht eine weitere Antwort, wenn man sie aufrecht praktiziert. Der innere Glaube wird mit jedem Tag stärker, man verinnerlicht diesen Glauben und bietet dem Sheitan keine weitere Angriffsfläche. Dieser Fortschritt ist sogar von Dritten visuell wahrnehmbar, man spricht von diesem besonderem Nur!


Der Islam ist ein vollkommener zeitloser Weg für den Menschen der aufrecht glaubt, Pflichten zu selektieren und nach belieben auszuführen, kann unmöglich zu einer Lösung führen, wirklich erkennbar und ersichtlich ist die Pauschalantwort erst nach Durchführung aller Pflichten. Es gibt keine Pflicht die uns Menschen einen Schaden zufügt, dennoch sind wir darauf aus, ständig nach einer Rechtfertigung zu finden, die es uns erlaubt einen Teil der Pflichten auszulassen.

Ich führe gerne Dialoge mit Anders / Ungläubigen, aber ich kann einfach nicht verstehen, wieso Menschen ständig und fortwährend Ihre Ideologie, Ihr Gedankengut und Ihre Ansichten als Maßstab für eine gesamte Welt nehmen müssen. Wir leben in einer Gesellschaft die Pädophilie, Vergewaltigung, Pornoindustrie, Scheidungen, Unzucht… als Tagesnorm hat, in genau dieser Gesellschaft erlauben sich nun Menschen, anderen das Recht auf freie Religionsausübung, ohne Betrachtung von Hintergründen, abzusprechen. In genau dieser Gesellschaft scheint das Wort Empathie keinen Wert zu finden und der Weg des Miteinander ein weiter zu sein…


Wir kehren zurück...
Re: Kopftuch #34186
19/02/2004 11:24
19/02/2004 11:24
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Yacin Offline
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Yacin  Offline
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wow!

Re: Kopftuch #34187
19/02/2004 15:02
19/02/2004 15:02
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Mannheim
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Hallo Gnothi Seauton,

ich habe dein posting mit Interesse und gründlich gelesen, danke für deine Meinung. Erlaub mir einige Anmerkungen und zu beginn eine Verständnisfrage, in deinem ersten Satz sagst du sinngemäß:

Gesellschaftliche Normen, Integration, Leitkultur und die tatsächliche Anpassung an westliche Werte und Moralvorstellungen, setzen eine Gleichwertung und eine Akzeptanz in Deutschland voraus. Was meinst du damit?? Zumal im Zusammenhang mit

 Antwort auf:
Inwiefern das eigne Fundament, nämlich das Grundgesetz deformiert und damit degradiert wird, spielt insofern keine Rolle, da Demokratie in der heutigen Zeit ohnehin auf freie Interpretation und eigne Zweckdienung basiert.
Ich persönlich sehe nicht, wo im Zusammenhang mit dem Kopftuch das Grundgesetz "deformiert" wird, das Urteil des BvG hat doch den hohen Wert der Religionsfreiheit betont und damit bewiesen, das Demokratie in der heutigen Zeit nicht auf freier Interpretation und Zweckdienung basiert. Überhaupt ist deine pauschale Einschätzung der "heutigen Demokratie" viel zu pessimistisch und in dieser verallgemeinernden Aussage nicht zu belegen.

 Antwort auf:
Dürfen Männer bei der Ausbeutung der Frau bis hin zur Unzucht absolute Freiheit genießen?
Diese Frage verneint nicht nur der Islam sondern jeder vernünftige Mensch und selbst unser Grundgesetz, jedoch: Was sind visuelle sexuelle Freuden/Genüsse? Wenn ich dich richtig verstehe, u.a. auch der Anblick einer Frau ohne Kopftuch. Das sehe ich allerdings völlig anders. Nach meinen Erfahrungen hat sich mir ein Menschenbild gefestigt, dass den Mann nicht als rein triebgesteuerten Sexus ansieht. Damit kann ich auch nicht einsehen, warum die Gesellschaft weniger leistungsfähig sein sollte, wenn Frauen ihr Haar offen tragen. (Übrigens halte ich auch nichts von außerehelichen Sprüngen und auch sonst finden sich einige Passagen in deinem Posting, die ich unterstreichen könnte und zwar eher in der Analyse als in den Folgerungen)

 Antwort auf:
Wir leben in einer Gesellschaft die Pädophilie, Vergewaltigung, Pornoindustrie, Scheidungen, Unzucht… als Tagesnorm hat
Einspruch!!! eine Norm ist eine allgemein als verbindlich anerkannte Regel bzw. Richtschnur, wenn nicht sogar rechtliche Verpflichtung. Überleg dir bitte noch mal, was du da gesagt hast. ich habe nämlich an der Stelle ein Hustenbonbon verschluckt

Viele Grüße

Re: Kopftuch #34188
19/02/2004 16:59
19/02/2004 16:59
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Hallo Dolphin,

deine z. T. konstruktive Kritik war zu erwarten, sie dient sehr gut als Präzedenzfall für eine anschauliche Erläuterung.

 Antwort auf:
Ich persönlich sehe nicht, wo im Zusammenhang mit dem Kopftuch das Grundgesetz "deformiert" wird, das Urteil des BvG hat doch den hohen Wert der Religionsfreiheit betont und damit bewiesen, das Demokratie in der heutigen Zeit nicht auf freier Interpretation und Zweckdienung basiert. Überhaupt ist deine pauschale Einschätzung der "heutigen Demokratie" viel zu pessimistisch und in dieser verallgemeinernden Aussage nicht zu belegen.
Zunächst sei gesagt, dass ich bei meinen Statements den Grundsatz verfolge, dass Übertreibung stets komplexe Themen veranschaulicht, für mich persönlich ist das Glas doppelt so groß wie nötig.

Bevor es zu einem Urteil kommt, muss es zunächst eine Streitfrage geben! Nicht das Urteil dient als Indikator, sondern die Existenz der Streitfrage, welche bis heute noch nicht abgeschlossen ist und von vielen Politikern befürwortet wird. Demokratie zeichnet sich in erster Linie durch das Ausschließen von Intoleranz, Rassismus und eben Eingriffe in die freie Religionsausübung. Die Unsicherheit bezüglich dieser Sache ist ein Armutszeugnis für die Demokratie!

Ich muss jedoch zugeben, dass ich nicht explizit Deutschland ansprach, die Vergangenheit lässt erahnen, welche Länder Demokratie missbrauchen und zweckentfremden.

 Antwort auf:
Was sind visuelle sexuelle Freuden/Genüsse? Wenn ich dich richtig verstehe, u.a. auch der Anblick einer Frau ohne Kopftuch. Das sehe ich allerdings völlig anders.
... wenn deine visuellen Freuden bei einem islamisch bekleidetem Mädchen / Frau die gleichen sind, wie bei einem leicht bekleidetem Mädchen / Frau, dann sollten wir eventuell über Homosexualität im Islam sprechen :rolleyes: (Sorry, ich nehme Dir deine Unwissenheit in diesem Punkt nicht ab)

 Antwort auf:
Einspruch!!! eine Norm ist eine allgemein als verbindlich anerkannte Regel bzw. Richtschnur, wenn nicht sogar rechtliche Verpflichtung. Überleg dir bitte noch mal, was du da gesagt hast.
Absolut korrekt, ich entspreche deinem Einwand und gebe dir zu 100% Recht, gibst Du mir denn Recht, wenn ich Dir sage, dass ich mein Leben lang mit solchen Vorurteilen, Verallgemeinerungen und Fehlinterpretationen bezüglich Islam zu kämpfen habe? Schaffen es jetzt vielleicht einige sich in die Lage der Mitmenschen zu versetzen?


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Re: Kopftuch #34189
20/02/2004 00:16
20/02/2004 00:16
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Hallo Gnothi Seauton,

 Antwort auf:
Gesellschaftliche Normen, Integration, Leitkultur und die tatsächliche Anpassung an westliche Werte und Moralvorstellungen, setzen eine Gleichwertung und eine Akzeptanz in Deutschland voraus.
Leider hast du noch nicht vermitteln können, was du damit sagen willst und da es dein Einleitungssatz war scheint er wichtig für dich zu sein, oder doch nicht wirklich?

 Antwort auf:
Zunächst sei gesagt, dass ich bei meinen Statements den Grundsatz verfolge, dass Übertreibung stets komplexe Themen veranschaulicht, für mich persönlich ist das Glas doppelt so groß wie nötig
OK, wenn mans weiß, kann man einen Diskutanten einschätzen, mein Rat an dich dazu, es birgt die Gefahr nicht wahr- oder ernst genommen zu werden.

 Antwort auf:
Bevor es zu einem Urteil kommt, muss es zunächst eine Streitfrage geben!
Es gibt bereits ein Urteil, du hast es allerdings nicht gelesen, schade, es wäre für eine Diskussion hilfreich.

 Antwort auf:
Demokratie zeichnet sich in erster Linie durch das Ausschließen von Intoleranz, Rassismus und eben Eingriffe in die freie Religionsausübung.
doch noch ein gemeinsamer Nenner, du hast Recht, jedoch regelt das GG auch immanente Gesetzteskonflikte die sich auf Grund aktueller Umstände durchaus ergeben können.

 Antwort auf:
Die Unsicherheit bezüglich dieser Sache ist ein Armutszeugnis für die Demokratie!
Nein, im Gegenteil, es ist ihre Stärke, überlegt, angemessen und bewusst auf veränderte Gegebenheiten zu reagieren. Das macht die Demokratie in Deutschland, unabhängig von Tagesschlagzeilen, weniger verwundbar für radikale Einflüsse.

 Antwort auf:
... wenn deine visuellen Freuden bei einem islamisch bekleidetem Mädchen / Frau die gleichen sind, wie bei einem leicht bekleidetem Mädchen / Frau
Guck mal an, aus dem sexuellen Genuss ist eine visuelle Freude geworden ... ich habs gemerkt, da nützt auch dein Ablenkungsmanöver mit der homosexualität nichts mehr, dumm gelaufen.

 Antwort auf:
gibst Du mir denn Recht, wenn ich Dir sage, dass ich mein Leben lang mit solchen Vorurteilen, Verallgemeinerungen und Fehlinterpretationen bezüglich Islam zu kämpfen habe?
glaub ich dir, wenn du präziser argumentierst, wird es sich bessern.

Übrigens, ich kenne die Schwächen unserer Gesellschaft nur zu gut, es gibt jedoch keine bessere auf der Welt!!!

Friede sei mit dir

Re: Kopftuch #34190
20/02/2004 11:43
20/02/2004 11:43
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Hallo Dolphin,

Unterstellungen, Ratschläge und indirekter Rassismus, eine aggressive Komposition, nicht gerade produktiv für eine sachliche Diskussion.
Versuch mal deine Emotionen unter Kontrolle zu halten, auch wenn Kritik an Vaterstaat dich offensichtlich hart trifft.


 Antwort auf:
Leider hast du noch nicht vermitteln können, was du damit sagen willst und da es dein Einleitungssatz war scheint er wichtig für dich zu sein, oder doch nicht wirklich?
Du scheinst es tatsächlich nicht zu verstehen, oder?

„Unsere westliche Zivilisation, geprägt durch Christentum, Aufklärung und den Humanismus, die muss jeder anerkennen, sonst hat er bei uns nichts zu suchen“

"Ich verspreche mir nichts von solch einem Dialog. In den zwei Jahrhunderten seit der Französischen Revolution ist in Europa und Amerika eine säkulare humanistische Kultur gewachsen, in der viele gesellschaftliche Ungleichheiten beseitigt wurden. Es gibt noch viel zu tun, aber der Westen ist grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Ich glaube nicht, dass er von anderen Kulturen etwas zu lernen hat. Unser Ziel sollte es vielmehr sein, den Planeten zu verwestlichen."

Zur maßgeblichen Leitkultur zählt Merz beispielsweise die Überzeugung, dass auch die Zuwanderer einen eigenen Integrationsbeitrag leisten müssten. Dabei sei ihre Anpassung "an die in diesem Land gewachsene kulturelle Grund-Vorstellungen" notwendig

Deutsche, so verkündet Merz, sind im Unterschied zum Rest der Welt nämlich nach wie vor was ganz Besonderes: sie besitzen eine „Leitkultur“. Dieser Leitkultur haben sich die anderen, wenn sie schon hier herkommen, gefälligst zu fügen: “ „Integration erfordert deshalb, neben dem Erlernen der deutschen Sprache sich für unsere Staats- und Verfassungsordnung klar zu entscheiden und sich in unsere sozialen und kulturellen Lebensverhältnisse einzuordnen. Dies bedeutet, dass die Werteordnung unserer christlich-abendländischen Kultur, die vom Christentum, Judentum, antiker Philosophie, Humanismus, römischen Recht und der Aufklärung geprägt wurde, in Deutschland akzeptiert wird.“


Diese Zitate, von Menschen verfasst die Deutschland und Demokratie repräsentieren sollen, sind Fremdenfeindlich! Entweder ich passe mich dem christlichen Abendland und den damit verbundenen Moralvorstellungen an, oder ich verlasse Deutschland. Die Wichtigkeit meiner Einleitung kannst du selbst definieren.

 Antwort auf:
mein Rat an dich dazu, es birgt die Gefahr nicht wahr- oder ernst genommen zu werden.
Vielleicht reicht es mir, wenn nur gewisse Menschen mich wahr- oder ernstnehmen, bei dir ist es mir ja gelungen.

 Antwort auf:
Es gibt bereits ein Urteil, du hast es allerdings nicht gelesen, schade, es wäre für eine Diskussion hilfreich.
Oh, ich habe das Urteil kurz nach Veröffentlichung aufmerksam gelesen, ich gebe zu meine Euphorie war nicht zu bremsen, Luftsprünge hab ich gemacht, Mensch war ich dankbar:

CDU: der Gesetzgeber werde den vom Gericht gewährten politischen Spielraum nutzen, das Tragen eines Kopftuchs im Unterricht weiter zu unterbinden.

FDP: Der FDP-Landesvorsitzende Walter Döring kritisierte, es könne nicht sein, dass das Kopftuch in Klassenzimmern zugelassen, das Kruzifix aber daraus verbannt wird. Nach liberalem Verständnis dürften religiöse Zeichen im Klassenzimmer nicht verordnet werden.

SPD: an den Schulen dürfe nicht ein Frauenbild Einzug halten, das mit den Wertevorstellungen des Grundgesetzes nicht vereinbar sei

Die evangelischen Landeskirchen von Baden und Württemberg kritisierten hingegen, das Urteil stehe "in Spannung zum Neutralitätsgebot, das für Staat und Schule gilt"

Das, mein ach so belesener Freund sind die Stimmen die nach Urteilsverkündung laut geworden sind. Das Urteil ist NICHTS Wert, solange Menschen nicht begreifen, welchen Stellenwert diese Pflicht für Muslime hat!


 Antwort auf:
Nein, im Gegenteil, es ist ihre Stärke, überlegt, angemessen und bewusst auf veränderte Gegebenheiten zu reagieren. Das macht die Demokratie in Deutschland, unabhängig von Tagesschlagzeilen, weniger verwundbar für radikale Einflüsse.
Schon fast lächerlich! Das Fundament ist nicht flexibel, Grundlegendes darf sich nicht ändern, allein die Geschichte und der damit verbundene Hauptgrund für die Entstehung des Fundaments lassen keinen Spielraum für eine Änderung. Der Werdegang hat sich über mehrer Jahre hingezogen, die Verantwortung wurde ständig in andere Hände gelegt und selbst jetzt nach Urteilsverkündung drohen Spitzenpolitiker mit anderen Wegen zur Durchsetzung des Kopftuchverbots. All dies resultiert aus dem Unverständnis einer Materie, solle Verständnis nicht die Mindestanforderung an einer Demokratie sein?

 Antwort auf:
Guck mal an, aus dem sexuellen Genuss ist eine visuelle Freude geworden ... ich hab’s gemerkt, da nützt auch dein Ablenkungsmanöver mit der homosexualität nichts mehr, dumm gelaufen.
Sexueller Genuss taucht in meinem gesamten Statement nicht auf, eine Erfindung deiner Phantasie!
Visuelle Freude bezieht sich in dieser Diskussion ausschließlich auf den Typus Sex! Zunächst erfolgt die visuelle Aufnahme die nicht selten bereits sexuelle Erregung zur Folge hat, selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, erfolgt mit Bestimmtheit die sexuelle Freude nach der visuellen Aufnahme eines Menschen. Die islamische Bekleidung in Zusammenhang mit der islamischen Pflicht für gläubige Menschen reduziert dieses Risiko! Du kannst davon ausgehen, sollte ich jemals den Wunsch haben dich abzulenken, würdest du nicht einmal den Ansatz erkennen!

 Antwort auf:
glaub ich dir, wenn du präziser argumentierst, wird es sich bessern.
Mir scheint du versuchst ständig meine Person und meine Fähigkeiten zu analysieren, du wirst doch keinen Rivalen in meiner Wenigkeit sehen.

 Antwort auf:
Übrigens, ich kenne die Schwächen unserer Gesellschaft nur zu gut, es gibt jedoch keine bessere auf der Welt!!!
Mhm, warum streckst du nicht gleichzeitig deinen rechten Arm aus und sagst die bekannten Sätze? Um zu wissen inwiefern es eine bessere Gesellschaft gibt, müsstest du alle Gesellschaften dieser Welt kennen, da du sie nicht kennst, ist dies nichts weiter als ein Vorurteil gepaart mit einer fremdenfeindlichen Aussage..... ein ARMUTSZEUGNIS!


Wir kehren zurück...
Re: Kopftuch #34191
20/02/2004 13:26
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Hallo Gnothi Seauton,

niemand ist perfekt und in einem Punkt war ich heute Nacht wirklich unpräzise:

"Übrigens, ich kenne die Schwächen unserer Gesellschaft nur zu gut, es gibt jedoch keine bessere auf der Welt!!!"

mein Lektor hat leider schon geschlafen, gemeint war "unsere demokratische Gesellschaftsordnung"...

 Antwort auf:
Sexueller Genuss taucht in meinem gesamten Statement nicht auf, eine Erfindung deiner Phantasie!
lies noch mal nach

 Antwort auf:
Die Einbeziehung des sexuellen Genusses (auch visuell) sind hingegen sowohl in der Bildungs-, als auch in der Arbeitswelt destruktiv!
Deine erwähnten Zitate sind Einzel-Meinungen, die z.T. auch nur in Satzfragmenten und eingebettet in Kommentierung wiedergegeben werden. Wenn dir das für deine Aussage "...da Demokratie in der heutigen Zeit ohnehin auf freie Interpretation und eigne Zweckdienung basiert" reicht, werden wir uns in diesem Punkt nicht annähern.

Zu "Zitate" SPD/CDU: Sowohl in den beiden großen Volksparteien sind wie auch in der Gesellschaft die Diskussionen und die Meinungsbildung keineswegs abgeschlossen und es finden sich alle möglichen Positionen. Auch die Gesetzgebung ist ja noch völlig offen.

Die Aussage von Döring und der ev Landeskirche sagt nichts anderes, als es auch im Urteil des BVG zu lesen ist.

Und darüber hinaus sind auch viele andere Stimmen laut geworden, ich spar mir das kopieren, gehe davon aus, das du sie auch vernommen hast.

 Antwort auf:
Das Urteil ist NICHTS Wert, solange Menschen nicht begreifen, welchen Stellenwert diese Pflicht für Muslime hat!
Deine Meinung/Bewertung!!!

 Antwort auf:
solle Verständnis nicht die Mindestanforderung an einer Demokratie sein?
Ja klar, Verständnis, Abwägen, Handeln. Und das geht offensichtlich nicht von Heute auf Morgen.

sonnige Grüße, und noch eine Bemerkung: Rassismus liegt mir fern und ein Mensch ohne Emotionen ist kaltes Fleisch

Re: Kopftuch #34192
20/02/2004 13:31
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salam 3alik Gnothi,

ich finde die diskussion hat mit deinem beitrag einen interessanten verlauf genommen (deswegen mein wow!)

ich finde es allerdings nicht gut, Dolphin in die ecke des "rassismus" zu treiben. die diskussion sollte sachlich fortgeführt werden. Dolphin ist gewiss alles andere als "rassistisch". ich erlaube mir zu behaupten (ich denke mittlerweile kenne ich Dolphin ein wenig), dass Dolphin ein sehr friedvoller und toleranter mensch ist. ich wünschte mehr solcher charaktere in unserem lande. lies dir die anderen beiträge von Dolphin in diesem forum. du wirst sicher verstehen, was ich meine.

Allah-u (t) a3lam.

ma3a salama

yacin

Re: Kopftuch #34193
20/02/2004 14:21
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As'Salaam-u-Aleikum Yacin,

ich kenne Dolphins Beiträge und um ganz ehrlich zu sein, fand ich es sehr ansprechend, dass ER Kritik ausübt, der Verlauf der Diskussion zwischen uns beiden ist (meiner Meinung nach) ganz natürlich.
Da er den Sinn seiner Aussage korrigiert hat, entschuldige ich mich selbstverständlich für meine Intention!

Shukran Akhi

@Dolphin

Hallo Dolphin,
im Vergleich zu anderen Ländern (mein Ursprungsland schließe ich da nicht aus) ist die Demokratie in Deutschland zweifelsohne gut, aber ich nehme doch nicht andere Länder als Maßstab. Die Frage die du dir stellen musst, glaubst du ernsthaft sie sei nicht Verbesserungsfähig? Repräsentieren Einzel-Meinungen von Politikern nicht Einzel-Stimmen aus dem Volk? Ist konstruktive Kritik nicht immer ein Weg zur Verbesserung? Gerade weil es die deutsche Demokratie erlaubt Kritik zu äußern, sollte man doch diese Möglichkeit nutzen! Erscheint es dir nicht lachhaft, dass Menschen (ohne Selektierung) ständig darauf aus sind die Vielfalt zu reduzieren?

Once Again: Ich habe bereits aus deinen vorherigen Beiträgen entnommen, dass Fremdenhass nicht deiner Ideologie entspricht, wie von dir erwähnt, war es nicht ganz einfach deinen Satz zu deuten, daher sorry!


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Re: Kopftuch #34194
20/02/2004 14:45
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Salam & Hallo zusammen ..

Gnothi Seauton & Dolphin Danke für eure aufschlussreiche Diskussion .. Ich hätte lieber nur gelesen und nicht interveniert .. Aber zu diesem Abschnitt möchte ich noch was sagen ..
 Antwort auf:
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Übrigens, ich kenne die Schwächen unserer Gesellschaft nur zu gut, es gibt jedoch keine bessere auf der Welt!!!
Mhm, warum streckst du nicht gleichzeitig deinen rechten Arm aus und sagst die bekannten Sätze? Um zu wissen inwiefern es eine bessere Gesellschaft gibt, müsstest du alle Gesellschaften dieser Welt kennen, da du sie nicht kennst, ist dies nichts weiter als ein Vorurteil gepaart mit einer fremdenfeindlichen Aussage..... ein ARMUTSZEUGNIS!
Ich hab s auch nicht anders interpretiert als "Gnothi Seauton" wie denn auch .. aber da Dolphin nachträglich dies auf
 Antwort auf:
unsere demokratische Gesellschaftsordnung"...
korrigiert hat, ist es doch wieder in Ordnung ..


wisdom is the lost property of a believer. Whenever he finds it, he takes it
Re: Kopftuch #34195
21/02/2004 20:26
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Hallo Yacin,

danke für deine solidarischen Grüße aus Guantanamo

Hallo Gnothi Seauton,

ist schon o.K, ich nehme deine Entschuldigung gerne an, kann einer jungen Dame sowieso nicht wirklich böse sein.

Viele Grüße

Re: Kopftuch #34196
03/05/2004 22:49
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Süddeutschland
Guten Abend,

wahrscheinlich wird manche(r) LeserIN durch den auszugsweisen Artikel aus "L'Express" vom 29.04. sagen "nicht schon wieder das Kopftuch-Thema", aber nachdem der thread noch offen ist, erlaube ich mir auszugsweise den Artikel zu veröffentlichen:

Ein paar ziemlich dezidierte Ansichten aeussert der
Terrorismus-Historiker Gerard Chaliand ("Histoire du
terrorisme" bei Bayard) im Gespraech mit L'Express.

Zur Kopftuch-Debatte sagt er: "Fuer die Islamisten ist das Verbot
des Kopftuchs an den Schulen eine Kriegserklaerung.

Sie sehen es als einen Angriff auf die moslemische Frau, der man
untersagen will, keusch zu sein. Die moslemischen
Gesellschaften haben ein echtes Problem mit den Frauen, es
herrscht dort eine quasi pathologische sexuelle Frustration.

In Frankreich versuchen sie, uns ein Schuldgefuehl zu geben...
Der Druck des Islamismus manifestiert sich aber durch die
Kontrolle der Frauen. In den fuenfziger Jahren kannte ich ein
Agypten, in dem die Frauen nicht verschleiert waren. Heute
tragen in Kairo achtzig Prozent der Frauen das Kopftuch."

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