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Rundreise-Zusammenfassung #1976
26/06/2001 10:51
26/06/2001 10:51
Joined: Mar 2001
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Deutschland, 33102 Paderborn
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Diedfried Jilge Offline OP
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Diedfried Jilge  Offline OP
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Deutschland, 33102 Paderborn
Seit dem 10. Juni sind wir von einer wirklich wunderbaren und an Erlebnissen sehr reichen Rundreise (17 Tage)durch Sued-MA zurueck.
Wir haetten nie gedacht, dass das Bereisen dieses Landes so problemlos ist.
Nach Ankunft in Casa, 1 Uebernachtung und Weiterfahrt mit dem Zug am naechsten Tag nach Marrakech.Diese Bahnfahrt vermittelte einen 1.Eindruck von der Beschaffenheit des Landes.Auch ergaben sich hier schon die ersten Kontaktmoeglichkeiten zu Einheimischen.Die Hilfsbereitschaft war enorm.
Der Transfer vom Bahnhof zum Hotel Tichka erfolgte mit einem Taxi, das Aushandeln der Preise mussten wir sogleich erlernen.Anschliessend waren wir petit-taxi-erfahren.
Uebrigens ist das Tichka ein sehr empfehlenswertes Hotel, hat aber seinen Preis.Personal sehr freundlich, der Service ausgezeichnet. Diese Erfahrung machten wir aber ueberall.
Transfer vom Hotel (Taxi) zum Djemnaa 20DH.
Gleich nach der Ankunft stuerzten wir uns in das Gewuehle und Getuemmel der Stadt. Die Temperaturen waren zu dieser Zeit(26.5.)ungewoehnlich hoch, ja atemraubend. Insgesamt waren wir 3x fuer jeweils 2 Tage in Marrakech. Jeweils die Rundreise kurz unterbrochen, weil wir diese Stadt eben erleben wollten.
Was anfangs nervte waren die selbst ernannten guides, die wir aber doch abwimmeln konnten. Man lernt ja. Durch die Souks konnte man eigentlich fast unbehelligt laufen. Ein non,mercy hier, ein non,mercy dort, reichte.Natuerlich haben wir auch Kleinigkeiten gekauft. Das gehoert schliesslich zu einem Soukbesuch und Handeln macht Spass.
Die Uebergabe des Leihwagens erfolgte problemlos und auf ging`s in die fantastische Bergwelt des Atlas mit Kontakten zu vielen Berbern.Hier und da eine Zigarette (leider)zusammen geraucht,Schulterklopfen hier, Tee getrunken dort, und wir waren willkommen. Natuerlich ging es auch hier nicht ohne Verkaufsverhandlungen. Zur "Unterstuetzung" der laendlichen Bevoelkerung haben wir hier und da etwas gekauft. Sonst bleibt das Geld ja leider nur in den grossen Hotels etc. Die Route fuehrte uns ueber den "Test". Problemlos zu befahren, eine gewaltige, grandiose Natur.
Mitgenommene Kugelschreiber (Werbegeschenke) sind wir in Massen losgeworden.
Ein Wort hierzu:Ich vertrete nicht die Meinung, Kugelschreiber etc. nur gegen Leistung abzugeben. Ich frage mich, welche Leistung diese Menschen oben in den Bergen denn uns "reichen" Europaeern andienen könnten. Die "Leistungen", die mich tief und nachhaltig beruehrt haben, waren leuchtende Kinderaugen und spontane Umarmungen. Mir reichten diese Art von Leistungen. Leuchtende Augen und Dankeschoen gab es auch von Hirten und Strassenarbeitern. Diese waren auch von Zigaretten begeistert. So konnte ich aber auch problemlos Fotos schiessen. Manches Mal haben wir auch anderen Erwachsenen ueber Kinder etwas zukommen lassen, um diese nicht in Verlegenheit zu bringen.

Uns fuehrte die Strecke nach Ouled Berhil. Natuerlich in´s Palais Hotel.Diese Hotel war ein Highlight. Der Weg vom Ort zum Hotel ist bestens ausgeschildert. Sonst haetten wir im Leben nicht gedacht auf dem richtigen Weg zu sein. Eben eine Piste durch den Ort. Auch hier im Ort sehr hilsbereite, auskunft willige Menschen.Im Hotel kamen wir uns waerend der folgenden 2 Tage wie bevorzugte Gaeste vor. Ein Ausflug nach Taroudant musste sein. Ich kann mich nur wiederholen. Hilfsbereite Menschen auch hier. Taroudant ist sehr zu empfehlen.Gleich am Ortseingang nahmen wir, erstmalig, einen sich anbietenden guide(16 J. alt) fuer 4 Stunden, 100DH, der uns durch die gesamte Stadt fuehrte. An Stellen, die wir alleine nie erkannt haetten.
Dann ging es weiter von Berhil nach Ouarzazate zur Zwischenuebernachtung. Zu dieser Stadt gib es nichts zu sagen und Studios muss ich nicht sehen. Die Rueckfaht nach Marra erfolgte ueber den Tichka. Dieser Pass ist leicht zu befahren, wenn ich hier an groessere KFZ denke.Auch hier eine so grandiose Landschaft. Sehenswuerdigkeiten links und rechts der Strecke ohne Ende.Wir folgten eigentlich nur den Beschreibungen nach Erika Daerr und haben uns eine eigene Route mit Allem was dazu gehoert zusammengestellt, aber eben mit ausschliesslicher Hilfe von E.D.(Danke!)

Von Marra nach 2 Tagen sind wir mit dem Bus (Supratours, 48DH) in 31/2 Stunden nach Essaouira gefahren. Eine bezaubernde Stadt. Einzig das Wetter spielte nicht mit. Etwa 18 Grad, windig und Wolken.Nachdem wir aber so viel durch die Gegend gefahren sind, wollten wir doch ein bisschen Ruhe, verbunden mit Sonne. Also entschieden wir spontan doch nach Agadir zu fahren. Mit einem Taxi (31/4 Stunden, 400DH und ein kleines Essen).
Pech gehabt, auch hier ca. 18-20 Grad, windig und Nebel. Von morgens bis in die Nacht. Aber-nach so vielen nahezu alkoholfreien Tagen-gab es hier ja Pubs. Mit unserer Meinung nach gutem local beer zu einem Preis wie daheim.
Wir haben in Agadir keine Sonne gesehen, setzten uns an einem Tag in einen Bus (aus den 60er Jahren) und fuhren etwa 20km gen Norden an den Strand. Endlich fuer 5 Stunden Sonne, Sand, Meer. Eigentlich hatten wir ja die ganzen Tage davor Sonne und Hitze und man sollte meinen, dass das reichte. Aber wir waren doch in Afrika am Meer.......
Mit meiner Meinung zu Agadir halte ich mich hier zurueck....!Man kann Marokko sehr wohl ohne diese Stadt erleben.
Zurueck in Marra (fuer weitere 2 Tage) erlebten wir noch den Djemmna el Fna des nachts. Ein unbeschreibliches,schoenes Spectakel.
Zum Schluss: Trotz der grossen Hitze (im Widerspruch zur Atlantikkueste) haben wir auf Schusters Rappen und mit petit taxis so viel von dieser Stadt gesehen und diese Stadt wirklich "erlebt". Mit so ziemlich allen Sehenswuerdigkeiten, die ich hier gar nicht auffuehren kann.
Wir haben einen kleinen Teil des Landes erlebt, haben nette, hilfsbereite Menschen getroffen und haben auf jeden Fall "Auf Wiedersehen" gesagt. Ein Erlebnis der besonderen Art und -welch ein Glück- auf eigene Faust und nicht unter dem Diktat einer Reisegruppe.
Steine werfende Kinder gab es nicht, besonders nervend waren aber bei der Fahrt ueber den Tichka die Steinehaendler, die wahrscheinlich in selbstmoerderischer Absicht vor die Autos springen.Diese Erlebnisse gehen aber unter in einem Meer aus sehr positiven, liebenswerten Eindruecken.
Es folgen das Sortieren der Dias und der Videoschnitt.
Tut mir leid, dass ich mich nicht kurz fassen konnte.
Diedfried

Re: Rundreise-Zusammenfassung #1977
26/06/2001 12:05
26/06/2001 12:05
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Adi Offline
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Adi  Offline
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ssalamue 'lekum

Da habt ihr ja einiges erlebt. Jetzt freue ich mich noch viel mehr nach Marokko zu fahren. Danke fuer dein Bericht, ist echt klasse! Gibt es vielleicht mal ein Homepage mit den Dias? Wuerde mich sehr interessieren und manche andere Leute bestimmt auch.

shukran

Adrian

Re: Rundreise-Zusammenfassung #1978
26/06/2001 12:53
26/06/2001 12:53
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Erika Därr Offline
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Hallo Diedfried,
das ist nun mal ein wirklich schöner, positiver Reisebericht, der abweicht von dem üblichen Gejammere der meisten Touristen über lästige Kinder, Händler, Guides usw. Wie ich schreibe, hängt wirklich eine Menge davon ab wie man sich verhält und Zeit nimmt auf die Leute einzugehen. Da ich im Buch nicht Details schildern kann unter welchen Umständen man wann und an wen, was geben kann ohne Gegenleistung, gebe ich die Warnung nichts an Kinder ohne Gegenleistung abzugeben, denn die Spirale dreht sich sonst von selbst und Otto-Normalverbraucher nimmt sich selten Zeit auf die Menschen vor Ort einzugehen. Wer einmal beobachtet hat, wenn ein Touribus kommt oder gedankenlose durchfahrende Touristen aus dem Fenster heraus Kleider, Bonbons und Kugelschreiber an die armen lieben Kinder verteilen, der macht sich so seine Gedanken. Denn an vielen Plätzen kann man gar nicht mehr stehen bleiben ohnen permanent nach Kugelschreiber, Cadeau,Bonbon, d´Argent angebettelt zu werden und das resultiert aus dem wahllosen Verteilen von Geschenken ohne näheren Kontakt. Einstmals unberührte Bergregionen wie Imilchil sind seitdem total versaut. Wehret den Anfängen heißt mein Motto. Ich finde es durchaus o.k., wenn man sich im Dorf aufhält und Zeit für die Menschen nimmt ins Gespräch kommt und willkommen ist, auch hier und da mal ein Gastgeschenk da zu lassen oder z.B. dem Lehrer für die Schule Kugelschreiber, Blöcke usw. um diese an die Kinder zu geben oder auch Kinderkleidung z.B. dem Lehrer oder Frauen damit diese sie verteilen, aber nicht einfach so im Vorbeifahren. Das machen leider viele Wohnmobilisten und diejenigen die nichts abgeben bekommen die Steine ab. Geschenke abzugeben beruhigt das Gewissen aber spätestens wenn die Vorräte erschöpft sind und einige nichts abbekommen oder was noch häufiger ist, dass sich 50 Kinder um ein paar Bonbons oder Kugelschreiber raufen und einige 10 Stück einheimsen , andere aber nichts bekommen fährt man voller Frust weiter.
Deshalb Fingerspitzengefühl mitbringen wann ein Geschenk angebracht ist. Was die Gegenleistung betrifft gibt es vielfältige Möglichkeiten. z.B. das Auto während der Dorfbesichtigung oder beim Cafébesuch bewachen (auch wenn das nur symbolisch ist) oder z.b. wenn jemand den Weg weist, oder man kann sich Brot beim Bäcker oder eine Cola holen lassen usw.. Es gibt genug kleine Dienstleistungen die auch eine Gegenleistung rechtfertigen. In Zagora flechten z.B. die Kinder Kamele, Esel etc. aus Palmblättern, dafür einen Kugelschreiber oder Dirham da zu lassen gibt auch Sinn. Man kann sich Pflanzen und Tiere erklären lassen, es gibt genug Beispiele. Zigaretten finde ich bei Zöllnern und Polizisten sinnvoll, im Gebirge widerstrebt es mir als Nichtraucher armen Leuten Zigaretten anzubieten. Wir begrüßen z.b. die Leute und Kinder beim Durchfahren immer mit Winken und wen wir irgendwo stehen und campen mit Salem aleikum und La Bes. Vorbeikommende Hirten laden wir zum Tee ein und neugierige Kinder lassen wir beim Kochen zuschauen oder geben einen Fußball zum spielen aus. Auch mitgebrachte Familienfotos von zu Hause helfen hervorragend. Bei Steinhändlern kann man gut gegen warme Kleidung tauschen, damit ist im Gebirge der ganzen Familie geholfen.
Man muss so seine Taktiken entwickeln und ich finde es gut, wenn es manchen Reisenden so wie Dir schon beim ersten mal gelingt.
Rucksackreisende sind meist schon am Busbahnhof genervt, wenn die ersten Schlepper auftauchen und ein Hotel vermitteln wollen.
Es freut mich wirklich wenn es jemanden so geht wie es mir meistens ergeht: Super positive Erlebnisse aus Marokko mitzubringen. Ich bin schon manchmal am Zweifeln ob ich aufgrund meiner vielen Marokkoerfahrung und Kontakte keine schlechten Erfahrungen mehr mache, oder ob sich andere so anstellen. Im Buch sind deshalb natürlich alle negativen und positiven Erfahrungen (auch von Lesern) zusammengefasst, dass man sich leichter darauf einstellen kann, was auf einen zukommen könnte (aber nicht sein muss).
Ich hoffe dass Adi auch so positive Erfahrungen macht. \:\) :rolleyes:

Re: Rundreise-Zusammenfassung #1979
26/06/2001 14:29
26/06/2001 14:29
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Adi Offline
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Zuerich
Salem aleikum

Ich will ja nicht einfach Strand und Badeurlaub machen und faul herumliegen. Ich moechte mich bemuehen mit Einheimischen in's Gespraech zu kommen und denke dann an die Tips von Frau Daerr. Ich als Rucksackturist werde auf die Situation vorbereited sein, trotzdem wird es eine neue Erfahrung und bestimmt auch so interessant wie Hr. Jilge das erlebte.

Gruss Adi

Re: Rundreise-Zusammenfassung #1980
26/06/2001 15:27
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Anna Norge Offline
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Hallo, Diedfried, Erika und alle miteinander!

Diedfried, ich habe deinen Bericht mit Interesse gelesen und freue mich mit dir, dass du eine schöne Reise hattest.

Erika, deine Betrachtungen zum Thema "Geschenke" verteilen, finde ich sehr wichtig. Ich glaube, dass ein "um sich Werfen" mit Kugelschreibern, Bonbons und ähnlichen, den Abstand zu den Menschen nur vergrössert und eine wirkliche Begegnung erschwert. Man braucht ja nur mal dran zu denken, was selbst bei uns in den ökonomisch
wohlhabenden Ländern passiert, wenn mal irgendetwas umsonst(oder einige wenige Waren zu erheblich herabgesetzten Preisen) z.B. in einem Einkauszentrum verteilt wird! Ob da wohl jemand an einer menschlichen Begegnung interessiert ist, wenn es darum geht, sich ein "Schnäppchen" zu sichern?

Warum sollte man Menschen in ökonomisch ärmeren Ländern grundlegend anders behandeln als unsere Mitmenschen hier? Hier werfen wir ja normalerweise auch nicht mit Bonbons und Kugelschreibern um uns. Und hier warnen wir z.B. unsere Kinder davor von Fremden Geschenke anzunehmen! Auch aus dem Grunde finde ich es angemessener, evtl. Sachspenden z.B. dem Lehrer des Ortes zu überlassen.

Ich muss hier leider schliessen, aber werde später noch mal etwas über gemeinsames Spielen von meinen und marokkanischen Kindern am Strand von Agadir schreiben.

Gruss von Anna \:\)

Re: Rundreise-Zusammenfassung #1981
26/06/2001 15:48
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Diedfried Jilge Offline OP
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Diedfried Jilge  Offline OP
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Deutschland, 33102 Paderborn
Hallo Erika, hallo Adi,
danke fuer die positive Reaktion auf meinen Kurzbericht. Trotz des relativ kurzen Aufenthaltes in MA, koennte ich leicht einen wirklichen Bericht schreiben. Wir haben tatsaechlich jeden Tag genossen. Wir waren aber auch trotz intensiver Vorbereitung, ueber 4 Monate lesen von Reiseberichten Publikationen, Buechern und Reisefuehren (den von Erika braucht man sicherlich nicht nochmals zu erwaehnen bzw. hervor zu heben, weil Standardwerk)bestens geruestet. Dennoch haben uns das Land und die Menschen ueberrascht. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft trotz Armut waren an der Tagesordnung. Dass die Menschen die reichen Touris zum Kauf bewegen wollen ist sehr legitim. Wir hatten das Glueck, dass wir nicht Betruegern begegnet sind, wie es sie ja ueberall gibt. Natuerlich sind wir bettelnden Menschen begegnet und haben hier und da ein paar DH gegeben. Natuerlich sind wir in Geschaefte gelockt worden, um zum Kauf bewegt zu werden. Natuerlich ist meine Partnerin angemacht worden, wenn sie ohne Begleitung herum lief (natuerlich in Agadir).
Natuerlich sind wir Schleppern begegnet.
Natuerlich....
Aber wegen der Vorbereitung sind wir nicht ueberrascht worden. Es galt jedoch trotzdem fuer uns Beruehrungsaengste mit einer fuer uns fremden Kultur, Lebensart, Lebenseinstellung und eben Menschen abzubauen. Ich denke mal, dass hier unsere Zugfahrt der beruehmte Sprung ins kalte Wasser war. Ab da galt es nur noch auf die Menschen zu zugehen bzw. einzugehen, eben Zeit zu haben. Und diese Zeit hatten wir, weil wir unabhaengig waren. Wie haben wir es genossen, Karawanen von Touris gelassen vor zu lassen, um dann, wenn sich alles wieder in die Busse verdrueckt hatte, zu geniessen.
Erika, meine Stellungnahme zu Geschenken jeglicher Art war nur meine Meinung.
So wie Du jetzt schreibst, teile ich Deine Meinung absolut. Dienstleistungen wie Wegweisungen zum Dorf, zur Kashba, zum Cafe haben wir ja in Anspruch genommen und entsprechend "belohnt". Ich vergass tatsaechlich, dass solche kleinen Dinge ja auch Leistungen sind. Man lernt ja.
Ach ja, 2x war ich aber auch der "boese Onkel". Ich bestand ganz einfach auf teilen.
Naemlich, dass einmal erhaschte Kugelschreiber gerecht aufgeteilt werden. Das war nicht einfach aber es hat funktioniert.

Alles in Allem haben die positiven Begegnungen mit den Menschen ganz einfach ueberwogen - alles Andere eben mehr als aufgewogen. Dieses Andere gehoert zum Land wie das Atlasgebirge. Das muss ich vorher wissen, dann kann man damit sehr gut umgehen.
Wenn nicht,fahre ich in den Schwarzwald.
Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit fuehren eben doch weiter. Ich kann nur jedem empfehlen dieses Land auf eigene Faust zu bereisen. Grosse Sprueche fuer jemanden, der das erste Mal dort war? Nee, Erfahrungen auch in anderen Laendern wie z. B. Israel.

Adi, fahr los! Leider habe ich (noch) keine HP. Wird mir also im Moment nicht moeglich sein, Dias ins Netz zu stellen.Obwohl ich glaube, dass ich einige sehr aussage kraeftige mit gebracht habe. Bis ich also soweit bin, hast Du Deine eigenen Dias geschossen.
Gruss
Diedfried


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