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#163619 - 30/07/2017 21:08 Re: Die Rif-Region und die neue Regierung *** [Re: Bilal_Khatabio]
Najib Offline
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Registriert: 06/09/2003
Beiträge: 6980
Ort: Chefchaouen
Hallo

Antwort auf:
Aber was soll der Schüler aus der Region Al Hoceima und Nador machen? Was soll der Krebspatient aus Nador und Al hoceima machen?


Es bleibt immer irgendeiner übrig, Ausser in Luxemburg, da ist man in einer halben Stunde überall wo man hin muss, sei es zum studieren, sei es zur Behandlung. Zudem gibt es in Nador eine Uni, wenn Google nicht irrt und eine Klinik, in der Krebs behandelt wird, wird es in Nador auch geben. Man darf natürlich nicht davon ausgehen, dass an jedem Ort zu jeder Zeit Koryphären für jede Krankheit auf Abruf sind.
In Al Hoceima gibt es jedenfalls eine Onkologie

Du sagst, jeder sei sich selbst der Nächste, aber das gilt dann auch für die protestierenden Ruafa.
Die wollen auch ihren Teil vom Kuchen haben, egal, ob das dann woanders fehlt.
Ich finde es richtig, dass die großen urbanen Zentren zuerst mi den Segnungen der Zivilisation bedacht werden. Dort kann man mit den geringsten Mitteln am meisten bewirken. Ein großes Krebszentrum in Rabat oder Casa kann halt viel mehr Menschen versorgen, als 10 kleine im Rif. Und 5 bis 10 würde man brauchen, wenn es Sinn machen sollte.
Von Bab Taza aus ist es egal ob man nach Al Hoceima muss, oder nach Rabat.
Wollte man die Krebsbehandlung für jeden schnell erreichbar machen bräuchte es 1000e Krebsstationen in Marokko.

Ich finde der Weg, erst die Ballungsräume und danach die Mittelzentren und am Ende erst der rurale Raum richtig, wenn man rationale Maßstäbe anlegt. Außer man hat unbegrenzte Mittel, dann ist es natürlich geboten, dass man alles zu Beginn macht.
Um jeden Bergwinkel mit Schweden oder Dänemark vergleichbar zu machen ist wohl eine unlösbare Aufgabe, solange nicht Gerechtigkeit auf der Welt ausbricht, und in meinen Augen wäre dann Marokko auch nicht mehr das Marokko, das ich liebe. Je mehr der Staat tut, desto mehr geht das Miteinander und Füreinander in der Gesellschaft verloren und jeder kämpft nur noch darum, dass er beschenkt wird und nicht der Andere. Teile von Europa und Amerika sind da ja wohl abschreckende Beispiele.
Ich will kein Marokko erleben , wo der H4er gegen Flüchtlinge auf die Strasse geht.

Antwort auf:
Auch bei uns sind schöne Parks entstanden die Bevölkerung nennt das Makeup

Es sind auch Parks, aber hauptsächlich Infrastruktur.
Hier in Chaouen wurde das Wasser- Abwasser- und Stromnetz grundlegend erneuert.Strassen würden erneuert oder frisch angelegt. Sogar Glasfaserinternet gibt es. Es wurde ein Staudamm gebaut, der einige Dörfer und Felder in der Umgegend mit Wasser versorgt. Es wurden Pisten zu abgelegenen Dörfern angelegt und andere Pisten verbreitert und leichter befahrbar gemacht. Das sind alles Dinge, die das Leben in den Bergen ungeheuer erleichtert.
Zudem ist das ja auch eine riesige Beschäftigungsmaßnahme für die ungebildeten Marokkaner, denen die Bedienung einer Schaufel Herausforderung genug ist. Es sind ja keine Billigarbeiter vom Balkan oder dem Maghreb, die da arbeiten, sondern Marokkaner in Marokko.

Beeindruckt hat mich ja die gestrige Thronrede von M6.
Der kennt sein Land noch besser als Thomas Friedrich.

Hoffentlich folgen den Worten auch Taten und das Volk traut sich das Maul auf zu machen, wenn etwas falsch läuft. Er sagt es ja, schreibt mir und ihr bekommt in angemessener Zeit eine angemessene Antwort.
Nicht für mehr Krebsstationen und Unis, sonder gegen genau die Beamten, die durch ihre Inkompetenz alles Behindern und die schlicht keine Lust haben, etwas zu tun, das sie noch nie getan haben und kein passendes Formular vorhanden ist. Alle, die davon ausgehen, dass der Bürger ein Bittsteller ist, gehören gefeuert oder degradiert.

Sobald die Nieten weg sind aus den öffentliche Ämtern jeder Bürger weis, dass er vor Gericht recht bekommt, wenn er Recht hat und er auch weis, dass er verdonnert wird, falls er Unrecht hat, ist es genau das Marokko, das ich mir wünsche.
Ob es sonst wie in Schweden oder Dänemark ist, ist mir persönlich nicht so wichtig. Eine nahe Krebsstation macht nicht gesünder. Sie nutzt nur der Minderheit, die Krebs hat, wenn überhaupt. Unis nützen nur den Wenigen, die nach dem Studium auch einen angemessenen Job bekommen, da ist es Unsinn eine Uni in ein Fischerstädtchen wie Al Hoceima zu stellen. Was ist in Al Hoceima ansässig, das die Absolventen oder auch nur die Praktikanten aufnehmen könnte? Außer Fischerei fällt mir da nichts ein. Und auch die werden nicht mehr als ein paar Diplomfischer brauchen.

Gruß
Najib
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#163626 - 30/07/2017 22:47 Re: Die Rif-Region und die neue Regierung [Re: Najib]
Bilal_Khatabio Offline
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Beiträge: 59
Ort: MA
Original geschrieben von: Najib

Es bleibt immer irgendeiner übrig, Ausser in Luxemburg, da ist man in einer halben Stunde überall wo man hin muss, sei es zum studieren, sei es zur Behandlung. Zudem gibt es in Nador eine Uni, wenn Google nicht irrt und eine Klinik, in der Krebs behandelt wird, wird es in Nador auch geben.
Ich finde de


Die Weiterführende Universität liegt in Oujda. Der Student hat die Wahl zwischen Oujda Tetouan oder Fes. Wenn einer Übrig bleiben sollte dann nicht die Irifiyen unsere leute sind es die im Mittelmeer ertrunken sind und die heute jährlich Milliarden von euros nach Marokko überweisen wir sind es die durch Tanger Tetouan und der Gharb den wohlstand gebracht haben unsere Leute sind es die die Eier haben an dem Zoll Wöchentlich hunderttausende Euros für Importe auf den Tisch legen. Wenn einer übrig bleiben muß dann ist es der jibli der seine Frau auf den Feldern zum Arbeiten schickt und an der Tür wartet das er ihr 10 Dirham für Kiff abnimmt 60 Jahre Geduld und wenn man dann den Mund aufmacht dann ist man ein separatist Rassist awbasch und was weiss ich noch alles

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#163633 - 31/07/2017 19:13 Re: Die Rif-Region und die neue Regierung [Re: Bilal_Khatabio]
Najib Offline
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Registriert: 06/09/2003
Beiträge: 6980
Ort: Chefchaouen
Hallo

Antwort auf:
Wenn einer übrig bleiben muß dann ist es der jibli der seine Frau auf den Feldern zum Arbeiten schickt und an der Tür wartet das er ihr 10 Dirham für Kiff abnimmt

Das ist das gleiche Niveau, wie die Behauptung über Marokko allgemein, dass die Männer im Café sitzen und die Frauen schuften müssen.
Das kommt zwar vor, betrifft aber eindeutig nur eine Minderheit.

Ich würde auch behaupten, dass die hiesige Landwirtschaft genausoviel Devisen bringt, wie die Auslandsüberweisungen der Ostler.
Der Vorwurf des Separatismus wurde ja wohl aus höchstem Mund zurück genommen.

Gruß
Najib
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#163635 - 31/07/2017 21:32 Re: Die Rif-Region und die neue Regierung [Re: Najib]
Bilal_Khatabio Offline
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Registriert: 06/06/2017
Beiträge: 59
Ort: MA
Original geschrieben von: Najib
Hallo
Ich würde auch behaupten, dass die hiesige Landwirtschaft genausoviel Devisen bringt, wie die Auslandsüberweisungen der Ostler.


Najib auch "eure" hiesige Landwirtschaft liegt zu mindestens 80% in den Händen der Irifiyen von Vertrieb über Transport bis zum Verkauf das ist wohl kein Geheimnis. Eine Kleine Stadt mit Geschätzten zweihunderttausend Einwohnern wie Nador mit einer einzigen fabrik (Eisen) lässt eine Großstadt mit geschätzten 6Millionen Einwohnern wie casablanca zum vergleich der Steuereinnahmen links liegen.Wenn du dann Behauptest das einer nunmal in der Entwicklung kurz kommen kann war meine antwort Gerechtfertigt. Und wenn das auch noch von unseren Nacbarn kommt umso mehr.

Original geschrieben von: Najib
Der Vorwurf des Separatismus wurde ja wohl aus höchstem Mund zurück genommen.
Gruß
Najib


Ja aber es hat Spuren und Narben hinterlassen. Wer wollte diesen Hass sähen? Sogar in Europa gibts jetzt Massenschlägereien zwischen uns. Keiner ist Patriotischer als unsere Leute wir haben sich fast bis zum letzten Blutstropfen für Marokko immer eingesetzt. Diesen Zoll bezahlen wir mit unseren Krebserkrankungen noch heute. Wir wollten ein Krankenhaus für unsere Krebskranken und man hat uns die Armee geschickt das jetzt 10 Krankenhäuser nicht reichen würden. Wir wollten eine Universität und man hatt uns mit 3aich Al Malik bombadiert und uns ein Erdbeben gewünscht. Der König ist auch unser König und er soll Leben wie das ganze Marokkanische Volk auch. Er wird wenn wir eine Universität bekommen bestimmt nicht umfallen denn wir sind auch ein Teil des Volkes

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#163636 - 01/08/2017 18:09 Re: Die Rif-Region und die neue Regierung [Re: Bilal_Khatabio]
Najib Offline
Mitglied*

Registriert: 06/09/2003
Beiträge: 6980
Ort: Chefchaouen
Hallo

Bilal,

Antwort auf:
Najib auch "eure" hiesige Landwirtschaft liegt zu mindestens 80% in den Händen der Irifiyen von Vertrieb über Transport bis zum Verkauf das ist wohl kein Geheimnis.


Der Vertrieb, Transport und Verkauf braucht den, der das vertriebene, transportierte und verkaufte Gut herstellt. Den Bauern, der in der gegenwärtigen Hitze die Plantagen bewässert und das Unkraut entfernt.
Es braucht die, die mit dem Muli die ganzen Felder pflügt und den der erntet. Erzähle mir nicht, dass das die Frauen machen, während der Alte zuhause wartet um ihr für 10 Dh Kif abzupressen.
Letztendlich tut jeder das, was er kann. Die Einen arbeiten im Schweisse ihres Angesichts und die Anderen machen das schnelle Geld.
Beide brauchen einander.

Antwort auf:
Wenn du dann Behauptest das einer nunmal in der Entwicklung kurz kommen kann war meine antwort Gerechtfertigt. Und wenn das auch noch von unseren Nacbarn kommt umso mehr.


Es hat jeder seine Gründe, weshalb zuerst er zuerst etwas vom Kuchen abbekommen sollte. Da ist es schwer zu entscheiden, wessen Gründe schwerer wiegen, als andere.
Deshalb ist es keine schlechte Idee, den Kuchen effizient zu verteilen und Effizient ist es halt wenn man da anfängt, wo die meisten satt davon werden. Und das sind nun mal die Ballungsräume.

Antwort auf:
Keiner ist Patriotischer als unsere Leute wir haben sich fast bis zum letzten Blutstropfen für Marokko immer eingesetzt. Diesen Zoll bezahlen wir mit unseren Krebserkrankungen noch heute. Wir wollten ein Krankenhaus für unsere Krebskranken ...


Das ist so eine Sache. Die Krebserkrankungen als eine Folge der Giftgasangriffe anzuerkennen hätte Schadensersatzansprüche an den spanischen Staat zur Folge. Ich weis nicht, ob es klug ist, da noch ein Konfliktfeld zu eröffnen. Die Problematik gibt es ja auch hier, also bräuchte Chaouen auch eine Krebsstation.

Antwort auf:
Der König ist auch unser König und er soll Leben wie das ganze Marokkanische Volk auch. Er wird wenn wir eine Universität bekommen bestimmt nicht umfallen denn wir sind auch ein Teil des Volkes


Ihr werdet aber auch nicht umfallen, wenn das Geld für eine Universität in Al Hoceima zunächst einmal für Dinge verwendet werden, die mehr als ein paar tausend Menschen nutzen. Der Sinn von Steuern ist ja die Umverteilung auf möglichst viele, sonst bräuchte es keine Steuern. Wenn jeder das zurück bekommt, was er an Steuern zahlt, dann hätte Nador zwar jetzt Universitäten, einen unterirdischen Bahnhof und für jede Krankheit eine spezielle Klinik, aber in um Al Hoceima herum gäbe es nur Petroleumlampen, wie vor 30 Jahren.

Antwort auf:
.Wenn du dann Behauptest das einer nunmal in der Entwicklung kurz kommen kann war meine antwort Gerechtfertigt. Und wenn das auch noch von unseren Nacbarn kommt umso mehr.


Was ich behauptet habe entspricht der Realität.
Kein Flächenland kann für alle Bürger gleiche Bedingungen schaffen. Das kann sich auch Deutschland nicht leisten. Luxembourg und Singapore können es, das sind keine Flächenländer.

Marokko war in den 80ern noch ein 3.Weltland par excellence. Ich war Anfang der 80er Jahre zu erstenmal im Rif, auch in Al Hoceima. Da war nichts im Rif. Zwischen Chaouen und Al Hoceima gab es keinen Strom. Die einzige Asphaltstrasse war eine üble Schlaglochpiste mit einer Durchscnittsgeschwindigkeit von 25 km/h. Die Leute in den Dörfern hatten buchstäblich nichts. Da hat sich nichts geändert, bis M6 den Thron bestieg. Seither geht es ab. Es gibt keinen Menschen im Rif, dem es seither nicht besser geht. Um für ganz Marokko zu sprechen, fehlt mir der Vergleich, aber ich kann mir vorstellen, dass es überall so ist.
Das sind jetzt 18 Jahre, wovon die ersten 6 oder 7 Jahre sichtbar nicht soviel lief, aber sowas braucht auch einen planerischen Vorlauf.
Das heißt jetzt nicht, dass es allen so geht, wie den Schweden, aber wenn es denn so weiter geht, kommt man da einmal dran. Dänemark wurde auch nicht in 18 Jahren erbaut.
Prioritäten setzten gehört nun mal zu einem guten Plan mit beschränktem Budget.
Was ist wichtiger, eine Uni mit Masterabschluss in Nador, oder für das Geld 100 Brücken und 1000 km Pistenverbreiterung hinten im Berg, wo die Leute ohne Brücke manchmal wochenlang nicht rauskommen?
Ist das Recht von 5000 Abiturienten in der Gegend in Nador zu studieren höher zu bewerten, als das Recht von 50 000 Bauern, auf den Markt zu kommen? Was ist mit deren Recht auf Behandlung, wenn sie nicht mal aus ihrem Dorf rauskommen?

Meiner Meinung nach ist es richtig zuerst das Geld in die Infrastruktur zu stecken. Damit hilft man den Meisten am meisten. Wenn die Strassen gut sind, kann man von Al Hoceima auch nach Fes zum Spezialisten.



PS:
Ich habe keine Lust hier ein Front, West versus Ost, aufzumachen.
Al Hoceima und Chaouen unterscheiden sich nicht , wenn man von der Altstadt absieht. Was bei euch fehlt, fehlt hier auch.
_________________________
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#163637 - 01/08/2017 19:48 Re: Die Rif-Region und die neue Regierung [Re: Najib]
Steppenwolf Offline
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Registriert: 25/01/2015
Beiträge: 172
Ort: Süddeutschland
Das hast du sehr gut erklärt, Najib. Danke.

Ich denke, alles braucht seine Zeit.

Ich bin nicht der "Marokkokenner" mag jedoch dieses schöne Land und die Menschen.

Jedoch habe ich auch tiefere Einblicke in das tägliche Leben der Menschen auf dem Land.

Und ich sehe in den letzten Jahren viele positive Veränderungen bzw. Verbesserungen in der Infrastruktur.
Viele Dorfstraßen und Zufahrten zu den Dörfern wurden neu gemacht, bzw. verbessert.

Auch in der Versorgung mit Strom und vor allem mit Wasser wurde einiges getan.

Und alles auf Einmal geht halt nicht.
_________________________
____________

Liebe Grüße

Martin

http://www.der-steppenwolf.com/

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#163638 - 02/08/2017 02:01 Re: Die Rif-Region und die neue Regierung [Re: Najib]
Bilal_Khatabio Offline
Mitglied

Registriert: 06/06/2017
Beiträge: 59
Ort: MA
Hallo
Zur Klarstellung ich hab mich hier zu diesem Thread mehr rausgehalten als es mich betrifft. Der Grund hierfür ist weil es ein innerMarokkanisches Problem ist und das intern genutzt werden muß. Ich seh auch keinen Sinn darüber hier mit euch zu Diskuttieren. Ich wollte des Stolzes wegen hier die Realität erklären das das Rif sehr hohe steuereinnahmen hat und nicht das ihr denkt das wir bei anderen Regionen betteln müßten. andere Landesteile in Marokko rechnen immer noch mit centimes. Die niedrigste Währung sind bei uns 50 Franken also einen halben Dirham und das seit mittlerewile 15 jahren nicht mehr

Original geschrieben von: Najib


Der Vertrieb, Transport und Verkauf braucht den, der das vertriebene, transportierte und verkaufte Gut herstellt. Den Bauern, der in der gegenwärtigen Hitze die Plantagen bewässert und das Unkraut entfernt.
Es braucht die, die mit dem Muli die ganzen Felder pflügt und den der erntet. Erzähle mir nicht, dass das die Frauen machen, während der Alte zuhause wartet um ihr für 10 Dh Kif abzupressen.
Letztendlich tut jeder das, was er kann. Die Einen arbeiten im Schweisse ihres Angesichts und die Anderen machen das schnelle Geld.
Beide brauchen einander.


Ja Natürlich brauchen beide einander ich hab auch nichts anderes gesagt. ja der Bauer ist das ärmste schwein der kann froh sein wenn er nach jahren sich ein mittelmäßiges Auto kaufen kann

Original geschrieben von: Najib
Es hat jeder seine Gründe, weshalb zuerst er zuerst etwas vom Kuchen abbekommen sollte. Da ist es schwer zu entscheiden, wessen Gründe schwerer wiegen, als andere.
Deshalb ist es keine schlechte Idee, den Kuchen effizient zu verteilen und Effizient ist es halt wenn man da anfängt, wo die meisten satt davon werden. Und das sind nun mal die Ballungsräume.


Ja der Liebe kuchen Mama war ist immer Froh das es uns Geschmeckt hat und natürlich das wir auch an sie denken und von dem Kuchen ihr was übriglassen.


Original geschrieben von: Najib
Die Problematik gibt es ja auch hier, also bräuchte Chaouen auch eine Krebsstation.


Nein chaouen könnte sich zwischen Rabat und Al Hoceima entscheiden. Wenn man Al Hoceimauns eine 12 Stunden Reise zur Krebsklinik zumutet kann man euch ohne mit der Wimper zu zucken chaouen eine 5 Stunden Reise zumuten. viel Spaß noch bei dieser Diskussion







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#163810 - 13/08/2017 09:21 Re: Die Rif-Region und die neue Regierung [Re: Uschen]
whatshername61 Offline
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Registriert: 14/08/2011
Beiträge: 2472
Ort: Deutschland





geklaut :-)

Es gibt viele schöne Threads in diesem Forum, die zum Lesen einladen. Vielleicht habe ich in den letzten Tagen ein paar Tipps für interessierte Leser geben können.
_________________________
When the rich wage war is the poor who die.

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#163904 - 21/08/2017 00:08 Re: Die Rif-Region und die neue Regierung [Re: rolf5]
rolf5 Offline
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Beiträge: 47
Ort: Marokko

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