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Die Isolation durch den Camper #163149
30/05/2017 10:20
30/05/2017 10:20
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ferbitz Offline OP
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Ich meine natürlich nicht die Isolierung /Wärmedämmung des Fahrzeuges.
Viele Europäer auch Rentner verbringen die Wintermonate im Camper in Marokko,
Das hat natürlich Gründe, Marokko ist als einziges nordafrikanisches Land, fast zu 100 % auf Rädern erreichbar. Die gesparten Hotelkosten wiegen den Aufwand der Fähre Gibraltar auf, Alles ist dabei, Pött und Pann, Bett, und auch in Marokko gibt es eine Reihe guter Campings, die allerdings auch nicht kostenlos sind.
Nur ? erlebt man im Camper das Land ? ist man nicht buchstäblich davon istoliert, was auch das Kennenlernen eines Landes ausmacht ? Es ist ja nicht nur die landschaftliche Schönheit, die ein Land ausmacht, sondern auch das Drumherum, das Durchstreifen einer Medina,. nicht nur das Tanken an einer Tankstelle, nicht der angstvolle Blick auf das Gefährt nach Rückkehr von einem Spaziergang, sondern auch das Suchen nach einem Hotel, das Befragen der Leute,
Kann nicht das weiße Schff, das an der Straße hält, für den Kauf von Lebenssmiteln direkt am Straßenrand nahezu bedrohlich wirken, aber auch zu Begehrlichkeiten und höheren Forderungen
animieren ?

Re: Die Isolation durch den Camper [Re: ferbitz] #163150
30/05/2017 10:55
30/05/2017 10:55
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saharasepp Offline
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saharasepp  Offline
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..zum teil hast du recht.meine erfahrung mit campern ist die das land intressiert nur zweitrangig sie fahren einen camping an und bleiben dort 3 monate,siehe das umfeld von Agadir.etwa 10 % fahren durch das land und haben keine bedenken mit der sicherheit für ihren Yogurtbecher.nach meinen kenntnissen und gesprächen ist der womotourismus um ca.50 % rückläufig,welche gründe dahinterstehen weiß ich nicht.selbst franzmänner bleiben im winter in Spanien.
Gr.GÜNTHER


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sahara-s.kein sand im getriebe
Re: Die Isolation durch den Camper [Re: saharasepp] #163152
30/05/2017 15:29
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ferbitz Offline OP
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Wenn man google earth mti dine guten Auflösung hat, dann sieht man z.B. entlang der Küstenstraße von TGan-Tan plage bis Tarfaya die weißen Leblinge stehen. , was den rückgang angeht, das stimmt sicher, ich habe in den 10 Tagen meiner letzten Reise in 5/17 bewusst keinen Camper gesehen.
Die Stigmatisierung Fremdsprachiger, nicht zum europäischen Kulturkreis Gehörender zeigt Wirkung.
Was nun die beste Form des Bereisens Marokkos ist, dürfte sicherlich auch eine Frage des Alters sein. Nicht jede Rentnerin neigt zum Nächtigen in einem Dachzelt auf dem PKW (Wenn Du aus Hamburg kommst, müsste Dir eigentlich mein Wagen aufgefallen sein, roter Toyota HJ 45 lang , mit 2 Reifen Michelin Sahara S der Größe 7.50 x 16 hinten, das ist die Liga in der ich in Nordafrika gespielt habe, nur 13 Ltr. auf 100 km, das sind bis Algeciras 400 Ltr. x 1,20 Euro = 520 Euro und das x 2.
Wer mit dem PKW(Mietwagen reist, würde natülich gerne die eine oder anderr Fossilie mitnehmen, die eine oder andere marokkanische Töpferware oder von den wunderbaren Kristallen aus dem Atlas,aber Fluggepäck ist teuer.

Eher nicht mit Zelt, und schon garnicht in Wüstengebieten, Ich war immer verwundert, welche Spuren ich morgens in Algerien um den Wagen im Sand vorgefunden habe.
Das beste wird wohl Flug, Mietwagen, Hotel sein, ungeführt.

Re: Die Isolation durch den Camper [Re: ferbitz] #163155
31/05/2017 07:35
31/05/2017 07:35
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Heidemarie Offline
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Guten morgen,
natürlich kann man/frau auch mit einem Camper das Land und die Bevölkerung erleben, sehr gut sogar.
Kommt jedoch sicher auch auf den Camper und die Offenheit des Besuchers an.
Ich mache es für meine Hunde, die mich überall begleiten.
So haben die beiden ihr gewohntes "zu Hause".
Um Hotelkosten zu sparen geht es da nicht, die lange Anfahrt, Diesel und sonstige KFZ Kosten sind auch nicht weniger.
Gruß Heidi

https://www.black-is-the-colour.at/blogarchiv/

Re: Die Isolation durch den Camper [Re: Heidemarie] #163156
31/05/2017 12:24
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ferbitz Offline OP
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Generell und da gebe ich dir Recht, wird eine Einzelperson immer einen intensiveren Kontakt haben , als ein Paar, schon alleine aus kommunikativen Gründen. , aber und das wollte ich sagen, mit einem Camper, prinzipiell autark, spielt sich der Kontakt zur Bevölkerung doch im wesentlichen nur auf der Tankstelle ab .
Und , und das ist für mich das Hauptargument gegen Camper zu sein, man ist auf gute und breite Straßen angewiesen, kein Abstecher in eine abgelegene Gegend. Die Geschütze, mit denen überwintert wird, messen durchweg 6 m und mehr, da scheidet schon jede spanische Altstadt aus.
Aber villeicht ist bei mir noch die alte Pfadfinderromantik lebendig.

Re: Die Isolation durch den Camper [Re: ferbitz] #163157
31/05/2017 13:54
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marocmineral Offline
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ferbitz,

deine Argumente kann ich nicht nachvollziehen. Mit meinem Sprinter steuere ich die entlegensten Gegenden an. Das Teil ist lang, liegt von Werk aus hoch wie ein Geländewagen und braucht keine breiten, ausgebauten Straßen.
Das einzige Manko sind schottrige steile Steigungen, da ohne 4WD und mit Hinterradantrieb. Ausgebaut komfortabler als ein GW und mit einem fantastisch kleinem Wendekreis. Mit dem Wagen fahre ich durch jede spanische Altstadt, gerade eben im April gecheckt.
Vernünftige Reifen drauf und ab die Post.
Kontakt zur Bevölkerung findet derjenige, der möchte, immer. Ob alleine oder zu zweit oder mit mehreren, wo ist das Problem?

Sind Camper Menschen 2. Klasse? Viele, z.B. die Dauercamper an der Küste, haben sicherlich andere Interessen, ist doch überall so.
EIn 100000Euro Camper ist in der Regel auch nicht dafür gedacht, um das Teil auf Pisten zu verhunzen.

Mit Zelt am Auto gabs nie Probleme. Die Umgebung von größeren Städten würde ich allerdings auch meiden.

Sieh das mal ein bißchen lockerer.

Piet

Last edited by marocmineral; 31/05/2017 13:56.
Re: Die Isolation durch den Camper [Re: marocmineral] #163164
02/06/2017 09:28
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ferbitz Offline OP
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Ich habe mit meinem Beitrag No. 1 nicht Tausendsassa oder Spezialisten wie Dich gmeint, die mit einem fast 2 m breiten fahrzeug (Sprinter) problemlos durch enge spanische Altstadt-Straßen von Durchlässen von max 1,8 m bei Seitenparken anderer Fahrzeuge driven oder vom Bürgermeister eines Bergdorfes bereits am Ortsanfang mit Fanfahren begrüßt werden, ich hob auf diejenigen ab, denen ihr 6 m langer Liebling als Refugium dient, in dem oder in seiner Umgebung sie sich ständig aufhalten und sich damit von der Umgebung des Landes isolieren.
Sie könnten genauso in jedem beliebigen Land der Erde stehen und sähen keinen Unterschied.
Und es ist müßig darauf hinzuweisen, dass jeder seine Freizeit nach eigenem gusto gestalten und verbringen kann, wobei die Ansprüche, die man hat, sicherlich kausal zur früheren Lebensgesgaltung und auch Position im Beruf zu sehen sind, wer sich in der heimeligen Geborgenheit eines Campingplatzes wohlfühlt, soll s genießen


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