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Benzinversorgung im Hohen Atlas und weiter südlich #156200
05/01/2015 10:19
05/01/2015 10:19
Joined: Jun 2008
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70 km NW v. Tanger
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usenetmailer Offline OP
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70 km NW v. Tanger
Mit einer leichten 250er Enduromaschine möchte ich in den Hohen Atlas fahren. Zuletzt kam ich vor fünfzehn Jahren in die Region, damals ausschließlich auf asphaltierten Hauptrouten. Die Benzinversorgung war ausreichend, das seinerzeitige Motorrad hatte eine Reichweite von 300 km.

Das Tankvolumen des Motorrads für die nun geplante Tour verleiht mir jedoch nur eine Reichweite von 130 bis 160 km und ich möchte bestenfalls einen 2-Liter-Notkanister mitführen, der reicht im Zweifel für weitere 50 km.

Wie ist heute die Benzinversorgung in ländlichen Gebieten Südmarokkos (z. B. Region Imilchil und Strecke Tizi n'Test)?

Danke für Eure Hilfe!


An die Hersteller:
Beim Krad liegt die Freude in seinem geringen Gewicht.
Re: Benzinversorgung im Hohen Atlas und weiter südlich [Re: usenetmailer] #156204
05/01/2015 18:40
05/01/2015 18:40
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Süddeutschland
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Mogador52 Offline
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Süddeutschland
Hallo,

zum Tizi N Test - erstmal kommt es darauf an zu welcher Jahreszeit du den Pass fahren möchtest.Bei schweren Regenfällen oder gar Schnee ist der Tizi N Test nicht immer befahrbar.Die Strasse könnte beschädigt sein.Auch das Unterkunftsangebot auf der Passhöhe ist nicht gerade üppig.

Es gibt keine Tankstelle zwischen Asni im Norden und Oued Bheril im Süden lt. diesem Bericht

http://www.bikerdream.de/touren/marokko/punkt6/punkt6_7.html

http://reisen.michelin.de/web/reiseziele/Marokko/sehenswurdigkeiten-Tizi_n_Test_Test_Pass

Wie die weitere Benzinversorgung ist,kommt auf die weiteren (Neben) Strecken drauf an.In Marokko ändert sich ja ständig etwas....

In jedem grösseren !!! Ort gibt es Tankstellen.Das ist jetzt gut ausgebaut.Allerdings kann auchmal eine zu sein.

http://www.mopedmap.net/de/route/1718131-14tag-tinerhir-marakesh/

Offroad Touren bis 2OO km

http://www.mdmot.com/Marokko-GPS-Daten.html

Von 2O1O

http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.68602.html

Im Süden kam es ja vor wenigen Wochen zu schweren Unwettern,die viele Strassen beschädigt haben und unpassierbar machten.Das betraf auch den Tizi N Tichka Pass.Ist aber wieder befahrbar.

Bei starkem Regen können immer Oueds und die Furten,sowie manche Brücken,da gebrochen nicht befahrbar sein.Das siehst du dann vorort und im Sommer eher unwahrscheinlich.Besonders betrifft das die Offroad Strecken(Pisten), da können sich die Fahrzeiten auch oft verlängern.

Ich würde mir halt in etwa eine Strecke basteln und dann nach den Orten googlen.

Hier kannst du auch nachfragen oder das Reisehandbuch für Selbstfahrer von Edith Kohlbach besorgen,da stehen auch die Tankstellen drin.

http://saharaforum.iphpbb3.com/forum/678...eden-t1031.html

Speziell auch für Südmarokko NEU !!!

http://www.marrakechtours.de/index.php?id=150



Freundliche Grüsse

Gabriele


Last edited by Mogador52; 05/01/2015 19:33.
Re: Benzinversorgung im Hohen Atlas und weiter südlich [Re: usenetmailer] #156207
06/01/2015 10:11
06/01/2015 10:11
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Thomas Friedrich Offline
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Errachidia, Marokko
Hallo.

In Imilchil wird Benzin aus Fässern und in Flaschen verkauft.


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


Weitere Informationen über meine Aktivitäten:

http://lmgtfy.com/?q=thomas+friedrich+marokko
Re: Benzinversorgung im Hohen Atlas und weiter südlich [Re: Mogador52] #156210
06/01/2015 12:00
06/01/2015 12:00
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Danke, danke, danke, Gabriele, für Deine zahlreichen Hinweise!

Ich bin beim Durchgehen Deiner Antwort ja nochmals auf die Welt gekommen - soviele aktuelle und tiefgehende Information hast Du mir da zum Lesen geschenkt. Allein Mopedmap.net ist abendfüllend!

Und danke, Thomas, für die Rückversicherung, daß es Flaschen- und Faßbenzin in Imilchil gibt. Was war die Reisevorbereitung vor 15 Jahren dagegen doch noch für ein lückengefülltes und unsicheres Holpern.

Jetzt kann die Vorfreude auf die Tour mit der 110-kg-Maschine weitergehen! Der Schmied und der Aluschlosser bauen uns (Reise mit Sozia) derweil schmale Seitenkoffer und einen Halterahmen dafür; die ab Werk beinharte Sitzbank hatte ich bereits unter Einsatz von Material aus den 1980er Jahren auf "komfortabel" umgestaltet.

Zacharias


An die Hersteller:
Beim Krad liegt die Freude in seinem geringen Gewicht.
Re: Benzinversorgung im Hohen Atlas und weiter südlich [Re: usenetmailer] #156211
06/01/2015 12:14
06/01/2015 12:14
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Hallo, Zacharias,

wie siehts denn technisch mit einem größeren Tank aus? Das würde mich nerven, alle paar km zu tanken.

Grüße
Piet

Re: Benzinversorgung im Hohen Atlas und weiter südlich [Re: marocmineral] #156216
06/01/2015 15:23
06/01/2015 15:23
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Piet, danke für den Einwurf.

Bei meiner Motorradauswahl bin ich, Fahrerlaubnis Klasse A seit 1979, immer wieder zu dem Schluß gekommen: keine Maschine ist in allen Aspekten perfekt.

Soviel Spaß das jetzt gefahrene Leichtgewicht Rieju Tango 250 macht, so klein bleibt auch sein Tank mit sechseinhalb Litern. Im Solobetrieb im Flachland liegt der Verbrauch mit dem Loncinmotor bei 3,3 l/100 km, bei Soziusbetrieb im Gebirge sind's auch schon einmal leicht über 4 Liter. Rahmen (und Ästhetik) lassen einen größeren Tank leider nicht zu.

Im bergreichen portugiesisch-spanischen Grenzgebiet, wo ich mehrere größere Touren in menschenleeren und menschenverlassenen Gebieten mit diesem Fahrzeug zurückgelegt habe, bin ich - solo wie mit Sozia - mit meinem 2-Liter-Reservekanister gut zurechtgekommen.

Sorge hatte ich beim Hohen Atlas nur für die Imilchil-Stecke, doch da gibt's ja Flaschenbenzin. Die Tizi-n'Test-Paßstraße werde ich nach aktualisierter Planung nun doch nicht be-, stattdessen südlich umfahren.

Allzeit Gute Fahrt!

Zacharias


An die Hersteller:
Beim Krad liegt die Freude in seinem geringen Gewicht.
Re: Benzinversorgung im Hohen Atlas und weiter südlich [Re: usenetmailer] #156222
06/01/2015 21:04
06/01/2015 21:04
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BerndOum Offline
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Ich bin auch seit 1983 Biker und habe viele Auslandtouren von Sizilien bis Russland bestritten, allerdings immer auf Kawasaki´s. In Marokko habe ich leider nicht die Unterstellmöglichkeiten, aber hier würde für mich nur eine BMW GS in frage kommen, eine 800er wäre genau richtig für hier, nicht zu schwer und Kraft genug in den Bergen. Mit einer 250er zu zweit hätte ich bedenken.


_____________________________________________________
Mein Job : http://www.youtube.com/watch?v=dfxJRzL4dHk

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Re: Benzinversorgung im Hohen Atlas und weiter südlich [Re: usenetmailer] #156226
07/01/2015 08:04
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Mogador52 Offline
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Hallo nochmal,

habe mich an einen sehr schönen Motorradreisebericht von Drachenstein - Wolfgang D. aus der Schweiz erinnert.Vom März 2O1O.Einfach auch amüsant geschrieben.

http://www.drachenstein.ch/flugkuh/

http://www.drachenstein.ch/fotos/system/gmap/gmap.php?load=../../web/public/album_kml.php?id=5

Liebe Grüsse

Gaby

Re: Benzinversorgung im Hohen Atlas und weiter südlich [Re: BerndOum] #156230
07/01/2015 12:54
07/01/2015 12:54
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70 km NW v. Tanger
Fahrer und Sozia wiegen zusammen knapp 125 kg. Kleidung, Schutzkleidung, Alukoffer und geschmiedeter Halterahmen werden incl. Gepäck und Werkzeug die 80 kg nicht überschreiten, so daß die Fuhre vollgetankt unter 330 kg bleibt. Damit hat der 12-kW-Einzylinder keine Schwierigkeiten.

Unsere Reise-Höchstgeschwindigkeit liegt (ganz freiwillig) bei nur 80 bis 90 km/h, schneller gefahren wird der Fahrtwind unter dem Jethelmvisier zu kräftig. In der Vergangenheit mußte die Sozia nur an einer einzigen Steigung einmal ein paar Dutzend Meter zu Fuß gehen, um das Anfahren zu erleichtern. Man möge sich das wie das Autoreisen im R4 oder 2CV vorstellen - und welche Pässe sind damit schon genommen worden!

Zitat
"Mit einer 250er zu zweit hätte ich bedenken."


An die Hersteller:
Beim Krad liegt die Freude in seinem geringen Gewicht.

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