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Re: Gedichte [Re: whatshername61] #145905
18/03/2013 23:00
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Re: Gedichte [Re: Shakir.] #145906
18/03/2013 23:33
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Ein trauriges aber auch sehr schönes Gedicht weinen3

laila saida

Re: Gedichte [Re: Shakir.] #145913
19/03/2013 00:56
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Re: Gedichte [Re: whatshername61] #145942
19/03/2013 16:49
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Re: Gedichte [Re: whatshername61] #146617
15/04/2013 15:10
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Re: Gedichte [Re: whatshername61] #147541
12/05/2013 16:45
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oohhh was für schöne Gedichte in diesem Thread. Da gibt es ja ein paar wahrhaftige Poet/Innen unter den Mitgliedern.


Habs auch schon versucht:


Allah, warum zögere ich manchmal gebete hinaus
erledige sie eilig
um tausend dinge zu tun
wo doch die momente
die stirn auf dem boden
und ganz bei Dir
die besten sind
die ich habe

Allah, warum lasse ich mich manchmal ablenken
in den gebeten
von tausend dingen
die mir durch den kopf gehen
wo doch die momente
die stirn auf dem boden
und ganz bei Dir
die schönsten sind
die ich habe

Allah warum höre ich manchmal
auf tausend stimmen
die mir sagen wollen
was wahr ist und was nicht
wo ich doch
im gebet
in versunkenen momenten
die stirn auf dem boden
genau weiss:
die wahrheit
ist bei Dir

und manchmal
in solchen momenten
da scheint
- ein flash nur -
alles ganz klar
als ob
das allwissen
mich kurz berührte
um sobald
ich es festhalten will
zu entgleiten
es bleibt
der glaube

Re: Gedichte [Re: Chadidscha] #147552
13/05/2013 05:50
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Chadidscha, wunderschön.


Ich bin nicht dumm, ich hab' nur voll so Pech beim Denken...
Re: Gedichte [Re: Chadidscha] #147553
13/05/2013 09:30
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@Chadidscha,

darf ich fragen wie alt Du bist?


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


Weitere Informationen über meine Aktivitäten:

http://lmgtfy.com/?q=thomas+friedrich+marokko
Re: Gedichte [Re: Thomas Friedrich] #147558
13/05/2013 11:25
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fragen darf man immer

antworten tu ich nur, wenn du mir sagst, warum du fragst wink

Aber als kleiner Anhaltspunkt: alt! lachen4

Last edited by Chadidscha; 13/05/2013 11:25.
Re: Gedichte [Re: Chadidscha] #147578
13/05/2013 20:57
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Bitte verrate es ihm nicht. Bitte schreibe ihm nichts privates. Bitte.

Re: Gedichte [Re: Chadidscha] #147580
13/05/2013 21:36
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Liebe Chadidscha,

du bist nicht alt! hahaha. Und selbst wenn Du alt wärest, so könntest Du doch nicht alt werden smile denn Du bist jung im Herzen. Allein Dein schönes Gedicht, das ich schon vor einigen Tagen lesen durfte, zeugt davon.

Bin schon gespannt auf das nächste Gedicht.

lg

Last edited by Koschla; 13/05/2013 21:36.
Re: Gedichte [Re: whatshername61] #147592
13/05/2013 23:13
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Hier mein absoluter Lieblingstext zum Thema Alter:

«Weil jeder Papalagi besessen ist von der Angst um seine Zeit, weiß auch jede Frau und jedes kleine Kind, wie viele Mond und
Sonnenaufgänge verronnen sind, seit er selber zum ersten Male das
große Licht erblickte. Ja, dieses spielt eine so ernste Rolle, dass es in gewissen, gleichen Zeitabständen gefeiert wird mit Blumen und gr0ßen Essensgelagen. Wie oft habe ich verspürt, wie man sich für mich zu schämen müssen glaubte, wenn man mich fragte, wie alt ich sei, und wenn ich lachte und dies nicht wusste. „Du musst doch wissen, wie alt du bist.“
Ich schwieg und dachte: Es ist besser, ich weiß es nicht. Wie alt
sein, heißt, wie viele Monde gelebt haben. Dieses Zählen und
Nachforschen ist voller Gefahr, denn dabei ist erkannt worden, wie
viele Monde der meisten Menschen Leben dauert. Ein jeder passt
nun ganz genau auf, und wenn recht viele Monde herum sind, sagt
er: „Nun muss ich bald sterben.“ Er hat keine Freude mehr und stirbt auch wirklich bald.»

aus: "der Papalagi"
(Der Südsee-Häuptling Tuiavii aus Tiave hat (anfang/mitte des letzten Jahrhunderts) eine Reise nach Europa
gemacht und erzählt seinen Landsleuten über die Sitten und
Gebräuche dort. Die Weißen heißen in Tuiavii's Sprache Papalagi.)

Der Abschnitt ist aus dem Kapitel "der Papalagi hat keine Zeit", das Kapitel fängt so an:



»Der Papalagi liebt das runde Metall und das schwere Papier1
, er liebt es, viel Flüssigkeiten von getöteter Frucht und Fleisch von Schwein und Rind und anderen schrecklichen Tieren in seinen Bauch zu tun, er liebt vor allem aber auch das, was sich nicht greifen lässt und das doch da ist - die Zeit.
Er macht viel Wesens und alberne Rederei darum. Obwohl nie mehr
davon vorhanden ist, als zwischen Sonnenaufgang und Untergang
hineingeht, ist es ihm doch nie genug. Der Papalagi ist immer
unzufrieden mit seiner Zeit, und er klagt den großen Geist dafür an, dass er nicht mehr gegeben hat. Ja, er lästert Gott und seine große Weisheit, indem er jeden neuen Tag nach einem ganz gewissen
Plane teilt und zerteilt. Er zerschneidet ihn geradeso, als führe man kreuzweise mit einem Buschmesser durch eine weiche Kokosnuss.
Alle Teile haben ihren Namen: Sekunde, Minute, Stunde. «
...............

hier kann man weiterlesen:

http://www.lehrerasm.it/angebote/lehrmat...eine%20Zeit.pdf

Viel Spaß!

Last edited by Chadidscha; 13/05/2013 23:22.
Re: Gedichte [Re: Chadidscha] #147593
14/05/2013 00:18
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Das Buch habe ich auch. smile


LG
Re: Gedichte [Re: 21merlina] #147595
14/05/2013 00:59
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Ich auch, schon seit vielen Jahren. Genial ist das.

Re: Gedichte [Re: whatshername61] #147994
04/06/2013 00:05
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Original geschrieben von: whatshername
TraumBaumBitte

Original geschrieben von: shakir
blätterlos



Ich bin traurig.

Re: Gedichte [Re: whatshername61] #147996
04/06/2013 06:39
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danke shakir

Re: Gedichte [Re: Shakir.] #148002
04/06/2013 18:28
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Nicht traurig sein Shakir,

sondern freudig und lustvoll jeden Tag genießen, sodass du im Winter deines Lebens eine große Schatztruhe voll von wunderbaren Erinnerungen hast und nicht um Versäumtes trauern musst.

LG
a´isha


Ein kleines Lächeln, ein freundliches Wort zwischen den unterschiedlichsten Menschen, sind die beste Anerkennung der Menschenrechte
Aletha Jane Lindstrom
Re: Gedichte [Re: a1isha] #148003
04/06/2013 21:49
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Hallo zusammen,

A1icha - herzlichen Dank für die Aufmunterung. Und auch den anderen fürsorglichen Menschen für die Nachfragen.

Mir ist das jetzt auch etwas peinlich. Ich wollte nicht, dass man sich um mich sorgt während ich in Wirklichkeit hastig beim Chinesen Ente mit Reis in mich am reinstopfen bin.

Aber wer "A" sagt, muss auch "B" sagen. Hier die Erklärung, was mich beim Hören des Liedes für ein paar Minuten versteinert und traurig Löcher in die Luft starren lies:

Die Kombination aus Whatshernames Gedicht und meiner Erwiderung darauf ist schon lebendig und traurig genug, aber dass ein Tim Bendzko das ganze auch noch visualisiert, so als hätten wir ihm das Drehbuch geliefert (Wind, Wahnsinn, "sich aufreiben", Verdrängung, Winter, Wald, Spuren, Hoffnungslosigkeit, Hoffnung, "Verdrängung gelingt nicht", unüberwindbare Barrieren, blätterlose Bäume, Erzwingen von Glück und Erfüllung, die Leere, hinterherlaufen), hat mich noch mal verstärkt daran erinnert, mit welcher Achterbahn der Gefühle ein Mensch während seines Lebens konfrontiert wird - Atemzug für Atemzug. Und ich denke auch, dass jeder für sich selbst wissen muss / herausfinden muss, ob er/sie dann schlussendlich angekommen ist oder nicht. ("Jeder Atemzug hängt am seidenen Faden, nur so lange bis wir da sind".)

Und traurig sein ist auch in Ordnung. So wie ich auch oft glücklich bin und es in Ordnung ist. Das alles macht doch unser Leben aus. Zu akzeptieren, dass dies Normalität ist, macht das Sein viel einfacher. Was bringt es schon mit seinem eigenen Leben zu hadern und immer wieder und wieder auf derselben Stelle zu treten? Anderseits: Wie soll man Glücklichsein schätzen können, wenn man Traurigkeit nicht kennt?

Die Mitte, das Gleichgewicht, die Ausgewogenheit ...sind Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Unterschiedlichste Spuren/Wege können zu den Schlüsseln führen. Die richtige Spur muss jeder für sich selbst finden.

Ich weiß, dass ihr das alles selbst auch wisst und trotzdem wollte ich den Lauf des Lebens noch mal hervorheben.

Bei mir ist also alhamdulillah alles in Ordnung.

Und zum Abschluss - mein Weg zu den Schlüsseln:

Abdullah Ibn Umar berichtete: Allahs Gesandter packte meine Schultern und sagte: „Lebe in dieser Welt, als ob du ein Fremder oder jemand auf der Durchreise wärest.“ (Hadith: Buchari )

"Man kann sie (die Prüfungen) bestehen, indem man sich immer wieder vor Augen hält, dass wir uns hier lediglich im Diesseits befinden, und das diese Welt irgendwann ein Ende haben wird. Wir befinden uns hier nur auf der Durchreise. Die Liebe zu Allah macht es uns möglich, jegliche Prüfungen zu bestehen, und seien sie noch so hart." Quelle**

** Die Quelle habe ich nicht auf Seriosität geprüft - mir ging es nur um die Überlieferung (Hadith) und eine kurze Erklärung dazu.

Re: Gedichte [Re: Shakir.] #148006
04/06/2013 23:38
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Für euch:

Was mich bewegt

Man muss den Dingen
die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann,
alles ist ausgetragen -
und dann geboren...

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst
dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

Er kommt...!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind,
als ob die Ewigkeit vor Ihnen läge,
so sorglos, still und weit.

Man muß Geduld haben
gegen das Ungelöste im Herzen
und versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben,
wie veschlossene Stuben
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

-Rainer Maria Rilke-

...sich gegenseitig die Wahrheit ans Herz legen und sich gegenseitig zur Geduld anhalten.

(diesen Versteil hatte ich auf arabisch gepostet aber das wurde in Zahlen umgewandelt - was habe ich falsch gemacht?

Und danke Shakir für die Erinnerung. Und den Hadith.

Salam! Chadidscha

Last edited by Chadidscha; 04/06/2013 23:43.
Re: Gedichte [Re: Shakir.] #148007
05/06/2013 00:22
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Original geschrieben von: Shakir.


Abdullah Ibn Umar berichtete: Allahs Gesandter packte meine Schultern und sagte: „Lebe in dieser Welt, als ob du ein Fremder oder jemand auf der Durchreise wärest.“ (Hadith: Buchari )

"Man kann sie (die Prüfungen) bestehen, indem man sich immer wieder vor Augen hält, dass wir uns hier lediglich im Diesseits befinden, und das diese Welt irgendwann ein Ende haben wird. Wir befinden uns hier nur auf der Durchreise. Die Liebe zu Allah macht es uns möglich, jegliche Prüfungen zu bestehen, und seien sie noch so hart." Quelle**

** Die Quelle habe ich nicht auf Seriosität geprüft - mir ging es nur um die Überlieferung (Hadith) und eine kurze Erklärung dazu.


Lebe wie ein Fremder (Gharib) in dieser Welt den sie ist Vergänglich



Re: Gedichte [Re: Chadidscha] #148010
05/06/2013 13:09
05/06/2013 13:09
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JasminH Offline

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Schönes Gedicht, Chadidscha...

PS: Du hast nichts falsch gemacht beim Posten, die arabische Schrift funktioniert im Forum nicht...

Re: Gedichte [Re: JasminH] #148282
26/06/2013 08:39
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Wetterbericht von heute:
Es ist kalt, es regnet und morgen ist Siebenschläfer.

Dieser Sommer ist schön.
Winken3

Weisheit des Alters

Ein 92-jähriger Mann beschloss nach dem Tod seiner Frau, ins Altersheim zu gehen. Die Wohnung schien ihm zu groß, und er wollte für seine letzten Tage auch noch ein bisschen Gesellschaft haben, denn er war geistig noch in guter Verfassung.

Im Heim musste er lange in der Halle warten, ehe ein junger Mann zu ihm kam und mitteilte, dass sein Zimmer nun fertig sei. Er bedankte sich und lächelte seinem Begleiter zu, während er, auf seinen Stock gestützt, langsam neben ihm herging.

Bevor sie den Aufzug betraten erhaschte der Alte einen Blick in eines der Zimmer und sagte. „Mir gefällt es sehr gut.“ Sein junger Begleiter war überrascht und meinte, er habe doch sein Zimmer noch gar nicht gesehen.
Bedächtig antwortete der alte Mann. „Wissen Sie, junger Mann, ob ich den Raum mag oder nicht, hängt nicht von der Lage oder der Einrichtung, sondern von meiner Einstellung ab, von der Art, wie ich ihn sehen will. Und ich habe mich entschieden, glücklich zu sein. Diese Entscheidung treffe ich jeden Morgen, wenn ich aufwache, denn ich kann wählen.
Ich kann im Bett bleiben und damit hadern, dass mein Körper dies und jenes nicht mehr so reibungslos schafft - oder ich kann aufstehen und dankbar sein für alles, was ich noch kann. Jeder Tag ist ein Geschenk, und solange ich
meine Augen öffnen kann, will ich sie auf den neuen Tag richten, und solange ich meinen Mund öffnen kann, will ich Gott danken für all die glücklichen Stunden, die ich erleben durfte und noch erleben darf.
Sie sind noch jung, doch nehmen Sie sich den Rat eines alten Mannes zu Herzen. Deponieren Sie alles Glück, alle Freude, alle schönen Erlebnisse als Erinnerungen auf einem Spezialkonto, um im Alter über einen Schatz zu verfügen, von dem Sie zehren können, wann immer Sie dessen bedürfen. Es liegt an Ihnen, wie hoch die Einlagen auf dem Konto sind. Ich verrate Ihnen noch zwei einfache Tricks, mit denen Sie ihr Konto rasch wachsen lassen können:
Hegen Sie in Ihrem Herzen nur Liebe, und in ihren Gedanken nur Freude. In dem Bewusstsein, so ein Konto zu besitzen, verliert die Zukunft ihre Ungewissheit und der Tod seine Angst.“

Der junge Mann hatte staunend zugehört und bedankte sich nun mit einem strahlenden Leuchten in seinen Augen. Freudig drückte er den Arm des Alten und meinte: „Vielen Dank, soeben habe ich ein Erinnerungs-Konto bei meiner Bank eröffnet, und dieses Gespräch ist die erste Einlage.“

Mit diesen Worten öffnete er die Tür, um dem neuen Bewohner sein Zimmer zu zeigen.
Mit einem Schmunzeln sagte dieser: „Mir gefällt es sehr gut.“


When the rich wage war
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Re: Gedichte [Re: whatshername61] #148716
10/07/2013 08:58
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Wetterbericht von heute:
Sonne, 27°C, überall in Deutschland beginnen die Ferien

Dieser Sommer ist schön. Winken3


Es war einmal ein Leben. Das hatte sich verlaufen und auf diesem Wege auch etwas verloren. Es wusste nicht, dass es sich verlaufen hatte. Und das Verlorene vermisste es nicht.

Eines Morgens wachte es auf und verstand plötzlich die Welt nicht mehr. Es wurde immer trauriger und trauriger und als es in den Spiegel schaute, begriff es, dass es nicht mehr lachen konnte.
Es machte sich auf die Suche nach dem Lachen. Manchmal, wenn es andere Leben traf, bekam es ein Gefühl davon, was es bedeutet, wieder lachen zu können.
Das Leben traf viele andere Leben, sehr unterschiedliche. Fremde Welten und Gefühle stürzten auf es ein und es begann die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Es begann den anderen Leben zuzuhören, ließ sich ihre Geschichten erzählen und war bei vielen glücklichen Ereignissen dabei. Es erfuhr von neuen Leben, Leben die zu einem wurden und Leben, die neues Leben schufen. Es lernte und lernte. Es half und verschenkte Liebe und fand viele Leben, die sich mit seinem verbanden. Es überwand Entfernungen und suchte und suchte und…

Sein Lachen blieb verschwunden. Den richtigen Weg fand es ebenfalls nicht. Es wusste nicht mehr weiter. Die Leben, denen es verbunden war, schenkten ihm Vertrauen, gute Wünsche und tiefe Freundschaft.
Eines Tages traf es auf ein anderes Leben, dass es faszinierte. Es hatte einen Traum in jener Nacht. Zu ersten Mal seit unendlich langer Zeit schien es das Lachen wieder entdeckt zu haben. Als es aufwachte, war das Lachen, ohne eine Spur zu hinterlassen, verschwunden. Es hatte sich aufgelöst wie der Morgennebel in den sumpfigen Wiesen seiner Heimat.

Das Leben konnte nicht verstehen, dass sich das Lachen einfach nicht an ihm festhalten wollte. Es fasste einen Entschluss. Ab heute wollte es glücklich sein. Es wollte keinen Weg mehr suchen.

Da verstand das Leben. Zuerst muss man ein Leben beenden, bevor man ein Neues beginnt. Es ist gleichgültig, wo man ist, dachte das Leben. Es ist wichtig was man tut, wo man ist. Ab heute ist der erste Tag meines neuen Lebens, dachte das Leben und stellte fest, dass es sich gar nicht verlaufen hatte. Es war bereits auf dem Weg. Es war ein kleiner, noch nicht betretener Pfad, doch er führte voran, mal bergauf, mal an steilen Klippen vorbei, mal schien die Sonne, mal regnete es und manchmal schien der Mond und spendete ihm sein Licht.

Das Leben begann laut zu lachen. Es sah all die anderen Leben um sich herum. Sah wie sie glücklich waren und jeden Tag irgendwo ein neuer Traum in Erfüllung ging. Da war sich das Leben sicher, es würde nicht mehr suchen. Es würde jeden Tag einmal laut lachen. Es konnte sich gar nicht verlaufen, weil jeder Weg, den es beschritt eine Möglichkeit war. Jeder Tag war ein Neuanfang mit neuen Chancen.

Das Leben begann zu träumen:

Es war einmal ein Leben. Das hatte sich nicht verlaufen, es beschritt nur unbekannte Wege. Und es hatte auf diesem Wege auch nichts verloren. Es hatte nur das Lachen für eine Weile tief in sich verborgen gehalten.


When the rich wage war
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Re: Gedichte [Re: whatshername61] #149297
07/08/2013 23:41
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Re: Gedichte [Re: whatshername61] #149301
08/08/2013 09:09
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Du unterschreibst immer mit "good riddance" das bedeutet aber soviel wie:
"ein Glück, dass ich den los bin" ! Ich kenne das so und Leo bestätigt das auch auf seiner Seite. Was willst du denn damit sagen?
Unbenommen, das Gedicht ist sehr schön!

Last edited by tagbasil; 08/08/2013 09:10.
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