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#132577 - 16/04/2012 16:14
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Najib]
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Registriert: 14/08/2011
Beiträge: 1554
Ort: no-man's-land
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ich habe die orginale threadüberschrift nicht mehr im gedächtnis gehabt und nur auf, ähhmmm.., ääh..., karin(?)geantwortet. katrinhiessedochgleich da es nun mal eine liebesheirat ist, was soll sie machen? ach ich war gemeint...  nein es war wegen des Geldes und nun muss´se schuften, bis der Fernseher aus- oder kaputtgeht. wobei  lesbisch werden, habe ich auch noch nie in Erwägung gezogen. Na, vielleicht komme ich doch mal deine Küche ansehen und lerne deine Frau dabei kennen. `n schicker Käfer isse ja.
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#132578 - 16/04/2012 16:19
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: whatshername61]
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Mitglied*
Registriert: 06/09/2003
Beiträge: 6354
Ort: Chefchaouen
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hallo Na, vielleicht komme ich doch mal deine Küche ansehen und lerne deine Frau dabei kennen. `n schicker Käfer isse ja. du hast sie nicht vollumfänglich gesehen.  aber bald ist sie auch wieder von der brust abwärts schick. gruss Najib
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um etwaigen rechtliche konsequenzen vorzubeugen: dieses posting wurde unter subjektivitätsvorbehalt erstellt. www.rif4you.com
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#132579 - 16/04/2012 16:47
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Najib]
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Mitglied
Registriert: 14/08/2011
Beiträge: 1554
Ort: no-man's-land
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Hey Najib, jede Phase des Lebens bringt seine eigenen schönen Seiten hervor. Hier lassen sich "Stars" inzwischen ihre Hochglanzfotos mit Babybauch teuer bezahlen. Deine Frau steht denen sicher in keiner Weise hinterher. (Ich meine in schnuckelig nicht in Magaziveröffentlichungen.) Was ist dieses Mal geplant, ein Mädchen? Oder kannst du nur Jungs? Trotzdem  alles Gute noch mal. Katrin
Bearbeitet von Youssef Alami (16/04/2012 16:51) Bearbeitungsgrund: Titel wiederhergestellt
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#132581 - 16/04/2012 16:55
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: whatshername61]
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Mitglied
Registriert: 29/01/2012
Beiträge: 208
Ort: Deutschland
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....autsch....
Wenn EINE keine Ahnung hat....
....einfach mal in der Stille der N8...
...im WENIGER....
...das mehr MEER suchen.
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#132594 - 16/04/2012 22:17
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Salomee]
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Mitglied
Registriert: 03/05/2006
Beiträge: 853
Ort: Im Tümpel chillen
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Vorwort Den folgenden Beitrag habe ich nach Najibs ersten Beitrag erstellt. Aufgrund der ersten vier oder fünf Beiträge danach habe ich ihn noch mal leicht verändert. Deine (@Salomee) neuesten Informationen habe ich zwar grob gelesen, lasse sie in diesem Beitrag aber bewusst unberücksichtigt. Ich will mein erstes Gefühl dir zuliebe nicht vertuschen. Oft ist der erste Eindruck nicht ganz so falsch. Jetzt würde ich den Beitrag nämlich ganz anders schreiben - viel positiver.... und ich glaube, dass dir nicht damit geholfen ist, denn wer weiß, ob du mit den positiven Beiträgen den ersten negativen nur kompensieren willst. Das haben wir doch alle schon mal erlebt: Wir erzählen dem besten Freund, wie doof alles ist und wenn er anfängt Mitleid zu haben, versuchen wir zu entkräften. Oder? (nicht rhetorisch gemeint) Mittlerweile wurden die im folgenden Beitrag niedergeschrieben Gedanken auch von anderen Mitgliedern aufgegriffen. Verzeiht mir, dass ich den Beitrag deshalb nicht neu strukturiere und überarbeite. Ich bin ja froh, dass ich ihn überhaupt poste. Eigentlich wollte ich ihn - genervt vom Zeitmangel - löschen. -------------------------------------------------------------- Hallo Salomee, ich verstehe deine Anfrage so, dass du einfach mal „sprechen“ möchtest. Dass du das in einem Marokko-Forum machst – schließlich ist er ja auch Marokkaner – liegt dann nahe. Es spricht für dich, dass du nichts unversucht lässt um deine Beziehung zu retten. Plus-Minus-Rechnung: Grundsätzlich hat Najib Recht: Den perfekten Partner wirst du nie haben und deshalb sollte deine Gesamtbewertung ausschlaggebend sein. Das heißt, dass man die eigenen Gefühle ausschaltet/verdrängt und die Pluszeichen mit den Minuszeichen addiert. Problematisch wird es leider nur, wenn die Minuszeichen (oder dieses einzige Minus) so stark wiegen, dass die Plus-Minus-Rechnung nicht mehr aufgeht. Vielleicht auch, weil die Gefühle doch nicht ganz ausgeschaltet werden können. Du bist schließlich kein Monster… – sondern immer noch ein Mensch. DIR bringt eine Plus-Minus-Rechnung sowieso nichts: Vergiss sie bitte und rede dir nichts schön. Um die Rechnung zu machen, musst du nämlich die Pluszeichen dingfest machen. Kennst du sie wirklich? Welche Pluszeichen sollen das denn bitte sein? Wir sehen uns in der Regel morgens wenn er nach hause kommt und ich dann zur Arbeit muss. Nochmal: Welche Pluszeichen meinst du? Ich sehe nur ein dickes, fettes MINUS! Wir sehen uns in der Regel morgens wenn er nach hause kommt und ich dann zur Arbeit muss. Ich wiederhole: Salmoee sieht ihren Lebenspartner nur ein paar Minuten am Tag. Würde er abends auch mal zu Hause bleiben oder früher nach Hause kommen, könnte sie mehr Zeit mit ihm verbringen. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund für seine lange Abwesenheit über Nacht. Typisch marokkanisch? Mit seiner Nationalität lässt sich seine Abwesenheit ganz sicher nicht begründen. Es stimmt zwar schon, dass der Durchschnitts-Moro nicht um 20 Uhr ins Bett geht. Eher nehmen wir um 22 Uhr noch eine warme Mahlzeit zu uns. Geselliges, abendliches (manchmal nächtliches) Zusammensitzen (1) in Cafes fern ab von der Familie finden wir natürlich auch erholsam. Vielleicht hängt es auch mehr damit zusammen, dass Marokkaner sehr freiheitsliebend sind. Und da fliegt er wieder, der stolze Adler. Und fliegt...und fliegt - manchmal auch vor der erdrückenden, geballten Liebe der großen Liebe. Aber: Ein Marokkaner bleibt doch bitte nicht Tag für Tag von 18 Uhr bis 6 Uhr von zu Hause fern. Der Durchschnitts-Marokkaner ist um seine Familie besorgt und trägt für sie Verantwortung – er würde sie niemals im Stich lassen. Stell dir mal vor, die Mutter des Mannes bekommt davon Wind. Ich höre schon schimpfen: „Wie kannst du nur diese Schande über uns bringen. WO treibst du dich nachts rum?“ Mütter haben doch sowieso (zu oft LEIDER) einen Hellseher-Sinn für die „Machenschaften“ ihrer Kinder. Tipp Nr. 1:Drohe ihm mit seinen Eltern. Verpetze in ruhig, wenn er sich nicht bessert. Aber zuerst nur bei der Mutter – die wird ihn schon zurecht bügeln. Väter dürfen sowas erst ganz zum Schluss erfahren. Sie quatschen zu viel und machen aus Mücken Elefanten und dein Lebenspartner wird es dir übel nehmen. Mütter halten in der Regel in solchen Angelegenheiten dicht. Flucht vor der Wahrheit?Und außerdem: Meinst du etwa, dass du sein Verhalten besser ertragen könntest, wenn du die Gewissheit hättest, es wäre „typisch“ marokkanisch? Hör bitte auf dich selbst so zu behandeln! Hör auf damit! Man ist immer selbst schuld an solch einem „Leid“ – kein anderer. Tut weh, ist aber so. Der (marokkanische) Mann und die Flucht vor dem DrachenDefinition Drachen:Ein Drachen macht uns Männer immer Vorwürfe. In einem Ton, der ähnlich einer Kreissäge ist. Im Mittelpunkt des Streits steht die lebensbedrohliche Passivität des Mannes: Kleidung rumfliegen lassen, Gläser überall rumfliegen lassen, nicht mit zur Familie wollen, Befehle ignorieren, telefonisch nicht abgemeldet, kein Wort rauskriegen, sich nicht für ihr neues Kleid interessieren…oder sich zumindest nicht die Mühe geben so zu tun. Spaß beiseite, auch wenn etwas Ernst mitschwingt: Diese ständige Nörgelei - und das können deutsche Frauen besser als marokkanische - ist doch sehr anstrengend. Frauen sollten sich darauf besinnen, dass sie sinnlich sind und damit Männer die Sinne rauben können. Seid einfach das, was euch ausmacht: Weiblich. Tipp Nr. 2:Das nächste Mal, wenn du sauer auf ihn bist und du weißt, dass du dich mit ihm streiten wirst, bereitest du ein Aufnahmegerät vor (Audio-Rekorder vom Laptop reicht auch) und zeichnest alles auf. Später solltest du dir - wenn du zur Ruhe gekommen bist - alles aufmerksam anhören. Danach wirst du selber beurteilen können, ob du solch ein Drache bist oder eben nicht. Es ist IMMER erschreckend, was man da zu hören bekommt. Nur Mut! Wer hat Angst vorm weiblichen Drachen? Niiiiiiiemand! Und wenn er kommt? Dann laufen wir. Ich habe vor kurzem mit meinen (marokkanischen) Kumpels darüber sinniert, was wir machen würden, wenn nach der Arbeit ein Drachen zu Hause auf uns warten würde. Wir würden alle die Flucht ergreifen und erst nach Hause kommen, wenn „der Drache“ schläft. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist Mann auch nicht mehr bereit die Kassette neu aufzulegen (der eine versucht es öfter, der andere höchstens ein Mal) und Frauen sind manchmal dann doch - sehr - anstrengend. Mit anderen Worten: Sie speien Feuer - dann kann Mann nur abhauen und für die Ewigkeit schmollen. Es muss ja auch nicht gleich eine Trennung sein – das ist sowieso verwerflich. Das geht nicht! Und wie Josi hier schön geschrieben hat: Wir Männer sind völlig unflexibel. Einmal die Liebe des Lebens gefunden (zumindest denken wir das), wollen wir nicht nochmal eine suchen müssen. Da kann die Liebe auch ruhig mal bröckeln… Das „Abhauen“ kann sehr, sehr lange gut gehen, wenn Mann zum emotionalen Krüppel (Ignoranz als Geschenk für die Frau) mutiert und die Verdrängung der eigenen Unzufriedenheit als letzten Ausweg nutzt. SexWenn der männliche Trieb seine Befriedigung fordert, versöhnt Mann sich halt schnell mit dem Drachen. Mann kann ihr ja danach immer noch aus dem Weg gehen. Frauen vergessen manchmal, dass der Mann nun mal zwischen Sex und Liebe trennen kann. An der Gesamtlage ändert das aber nichts. Gedankensprung: Freunde als gute Berater
Entschuldige bitte meine Direktheit. Es steht mir eigentlich nicht zu mit dir so zu sprechen wie in diesem Beitrag – dies obliegt nur deinen Freunden. Was sagen sie? Nahe Angehörige und enge Freunde sehen oft mehr als einem lieb ist. Ein erster Lösungsansatz (eher männlich (??)) - Salomee hat immer Recht:Die Frage, die du dir stellen solltest ist: Sieht er in mir genau diesen Drachen, den er nicht mehr ertragen kann? Wenn ja: Dann wird es Zeit einen Menschen zu suchen, der keinen Drachen in dir sieht bzw. dich als (zuckersüßen) (2) Drachen (3) so liebt, wie du bist. Es sollte aus deiner Sicht nicht darum gehen, ob er Recht mit seinen Empfindungen hat. Es geht nicht um die Schuldfrage – es geht darum, dass du und wie du glücklich sein kannst. Deshalb schrieb ich auch weiter oben: Hör auf dich selbst so zu behandeln. Wie oft willst du die Situation noch thematisieren und leeren Versprechungen Glauben schenken? Aus einem Drachen wird auch nicht so schnell eine Fee – aus seiner Sicht. Ja - ich weiß: Dieser Ansatz ist „typisch“ Mann – zu rational. Ebenso gilt das für die bereits beschriebene Plus-Minus-Rechnung. Dabei ist der Mann ja in seinem „Kaltherzigkeitslevel“ immer konstant. Die Frau dagegen kann so warmherzig sein, dass Weltfrieden herrschen würde, wenn alle Frauen sich zusammentun und diese entstehenden Auren in einem Zauberstab zusammenführen würden. Kein Mann könnte dem Zauber entkommen. Gleichwohl kann die Frau so kalt sein, wie es niemals ein Mann sein könnte. Ein Zusammenschluss dieser Auren dürfte man dann Armageddon nennen. Faszinierend! Zweiter Lösungsansatz (wohl eher weiblich(??)) – Salomee ist immer schuld:Auch hier ist die Frage, die du dir stellen solltest: Sieht er in mir genau diesen Drachen, den er nicht mehr ertragen kann? Wenn ja? Warum ist das so? Was habe ich verbrochen? Wieso rückt er nicht mit der Sprache raus? Es wird darauf hinaus laufen, dass du die Problematik ständig diskutieren möchtest. Er aber nicht. Noch mehr Flucht…. Frage an dich: Welche Maßnahmen hast du mit ihm vereinbart? Doch nicht etwa: Es wird alles besser..blubb..blubb…hab dich lieb…blubb..blubb…! Tipp Nr. 3:Wie wäre es mit einer kleinen Schauspieleinlage? Keine Wut – kein Streit – Kalkül! 1) Sag ihm, dass es in der Nachbarschaft einen Einbruch gegeben hat und du nun nachts alleine plötzlich Angst hast. Du hättest auch schon mit deinen Eltern vereinbart, dass - wenn er nachts nicht nach Hause kommt - du zu ihnen fahren kannst. Er soll sich dann nicht wundern, wenn er dich morgens um sechs nicht in der Wohnung findet. Am besten packst du noch eine Notfalltasche.... Bitte in einem sachlichen, besorgten Ton mit ihm sprechen. Pack ihn an seiner Ehre. Nutze die Prägung der islamisch-marokkanischen Kultur auch zu deinen Gunsten aus: Der Mann - „dieses jung gebliebene marokkanische Ding“ (4) – hat tatsächlich sowas wie Verantwortungsbewusstsein und verwandelt sich in einen starken Beschützer. 2) Du kannst ja auch mal so tun als wäre er dir nun auch gleichgültig. Probier es doch mal ein paar Tage aus – BLOSS NICHT LÄNGER – seine Abwesenheit nicht zu kommentieren. Uns Männer verwirrt es sehr, wenn Frauen schimpfen und gleichzeitig lieb sind. „Sie hat schon nichts…, sie ist nicht sauer!“ Der goldene Lösungsansatz - (männlichweiblich??):Mache mit ihm einen Termin aus (5), wann du mit ihm über eure Beziehung sprechen möchtest. Denn einen Streit kann man zwischen Tür und Angel nicht konstruktiv führen. Mache ihm klar, wie sehr du leidest und dass du mit ihm so nicht weiter leben kannst. Finde heraus, was ihn an dir stört. Es wird einen Grund geben, warum er über Nacht weg bleibt. Formuliere klare Grenzen und welche Konsequenzen du bei Überschreitung dieser treffen wirst. Eventuell musst du wirklich mal ausziehen. Vielleicht ja doch? Die Nächte mit dem Glücksautomaten:Was vermutest du eigentlich, wo er sich rumtreibt? In Cafes? Bei Freunden - arbeitslose Freunde? Wie du bestimmt NOCH NICHT festgestellt hast, sprießen in Deutschland die Spielhallen nur so aus dem Boden. Wenn du mal in so eine Spielhalle gehst, wirst du feststellen, dass der größte Teil der dort Anwesenden Schwarzköpfe sind. In so einer Spielhalle lässt es sich auch ganz gut die Nacht verbringen. Getränke umsonst, kleiner Imbiss zwischendurch und keine Uhren an den Wänden, die dich an Verpflichtungen erinnern könnten. Gibt es Unregelmäßigkeiten bzgl. seiner Finanzen? Welche Stimmung hat er, wenn er nach Hause kommt? Nicht während des Gesprächs mit dir, denn nichts ist einfacher für den Durchschnitts-Marokkaner als dir den zufriedensten Menschen der Welt vorzuspielen. Beobachte ihn doch mal ganz unauffällig... Nicht sauer sein - ich versuche dir nur zu helfen. Der schützende Islam:So sehr man auch Religion und hier speziell den Islam aus Sicht eines Unreligiösen kritisieren mag. Er macht aus bösen Männern anständige Männer. Aber - und entschuldige, dass ich das hier einfach so schreibe - scheint er ja nicht zu beten, wenn er so lange weg bleibt. Was viele Nichtmuslime wissen und ich habe schon vor Ewigkeiten geplant darüber einen Thread zu eröffnen: Die Gebete und die Gebetswaschungen davor strukturieren den Tagesablauf und lassen den Muslimen nicht in diesen Trott verfallen, sich hängen zu lassen. Die Gebete sind auch eine Orientierungshilfe für die Organisation des Lebens. Ist er gläubig, so erinnere ihn an seine Gebete und daran seinen Glauben verantwortungsvoll zu leben. Zum Schluss:Ohne meinen Beitrag schlecht machen zu wollen: Er ist lediglich eine Orientierungshilfe. Nicht die Wahrheit, aber auch nicht die Unwahrheit. Nutze ihn für dich oder knall ihn in die Tonne. Wie du es auch machst - es ist völlig ok. Denn auch Koschlas, Najibs und Choppys Beiträge könnten den Nerv getroffen haben und seine Abwesenheit ist nur eine blöde Angewohnheit. Wa allah ua3lam! Sollte ich dir zu nahe getreten sein, so bitte ich um Verzeihung. Ich wünsche dir nur das Beste! Wenn ich die Zeit finden sollte - das glaube ich aber weniger - werde ich bei Gelegenheit auf die neueren Beiträge eingehen. Shakir (1) Auch marokkanische Frauen bleiben lange wach. Sie hängen nur nicht in Cafes ab. (2) aus seiner Sicht (3) Du wirst in der Regel immer die bleiben, die du bist. (4) Nein - ich finde es nicht gut, wie du uns bezeichnet hast. (5) Der Marokkaner Shakir kann nichts für diesen Tipp - das ist der deutsche Shakir.  PS.: Wanderer - huhu! Was macht denn unser einbeiniger Lustmolch?
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#132603 - 16/04/2012 23:06
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Koschla]
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Mitglied
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Was der Shakir sagt, da steckt sicherlich viel wahres dran. Besonders wenn Big Mama wind von der Sache bekommt dann liegt Zunder in der Luft. Eine andere Möglichkeit währ wenn sie ihn für für eine Zeitlang ignoriert,das mögen wir Männer gar nicht und dann kommen wir meistens ins Grübeln und Überdenken alles.
Bearbeitet von Youssef Alami (16/04/2012 23:17) Bearbeitungsgrund: Titel wiederhergestellt
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#132606 - 16/04/2012 23:37
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Salomee]
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Mitglied
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Ayoub das stimmt schon, haben sicher alle Frauen schon xmal ausprobiert. Aber leider hält die Wirkung nicht lang an....jeder ist eben wie er ist und einer, der gerne ausgeht wird eher selten zum Stubenhocker. Man müsste das akzeptieren können, auch wenn es schwer ist und seine eigenen Sachen machen. Aber ist das dann der Sinn einer Ehe? Was noch erschwerend hinzu kommt, wurde ja schon gesagt, dass Männer eben diesen Freiheitsdrang haben und ganz ungern machen, was andere ihnen sagen. Irgendwie habt ihr dann das GEfühl, ihr führt Befehle aus, auch wenn das überhaupt nicht stimmt. Ich finds schwierig  ist man lieb und süß, dann denkt ihr, alles ist super in Ordnung, spricht man Probleme an, dann ist man gleich ne Meckertante....hach, und nun den goldenen Mittelweg finden? Übrigens finde ich schon, dass es sehr marokkanisch ist, dieses Thema Ausgehen. Überhaupt empfinde ich die Marokkaner als ein sehr umtriebiges Völkchen. Kein Weg ist zu weit, keiner zuviel, auch doppelte und dreifache Wege sind kein Problem. Irgendwie bewundernswert.
Bearbeitet von Youssef Alami (16/04/2012 23:42) Bearbeitungsgrund: Titel wiederhergestellt
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#132608 - 16/04/2012 23:49
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Koschla]
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Moderator
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Ort: Erkelenz
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@Koschla
Off-Topic
Bitte das Titelthema "Betreff" nicht ändern. Ansonsten kannst du ein neues Thema eröffnen.
Danke
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#132609 - 17/04/2012 00:00
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Ayoub1973]
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Mitglied
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Beiträge: 1481
Ort: agadir
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Was der Shakir sagt, da steckt sicherlich viel wahres dran stimmt leider nicht immer. Deroua weiß das besser. ich habe immer noch zwei beine. manchmal sogar drei. (mit spazierstock)
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#132610 - 17/04/2012 00:04
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Najib]
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Moderatorin
Registriert: 13/02/2010
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Ort: Austria
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Hallo Najib, letztendlich sind der mann und das kapital die wahren gewinner der emanzipation. ganz so sehe ich das nicht, vielmehr ist es meiner Meinung so, dass Frauen durch den Kapitalismus dazu gezwungen wurden, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen und Männer sich aber an der Arbeitsteilung von Beruf und Familie nicht beteiligen wollen. Jahrhundertelang war die gesellschaftlich notwendige Arbeit, nämlich die Produktion von Lebensgütern und die (re-)generative (Re-)Produktion, also die Hervorbringung und Versorgung einer Generationenfolge, in der Ökonomie des ganzen Hauses untergebracht, dh. es fand die Produktion von Güter zuhause statt wo auch nebenbei die Familie, also Kinder sowie auch ältere und kranke Familienmitglieder, versorgt und gepflegt wurden.. Mit der Produktivkraftentwicklung, der industriellen Produktion wurde dann die Produktion entfamiliarisiert und in die Bereiche private Versorgungsarbeit und öffentliche Warenproduktion gespalten. Hierbei waren nicht nur Männer anfangs eingespannt in die industrielle Produktion, sondern auch Kinder und Frauen, bis es dann deutlich wurde, dass die regenerative Versorgungsarbeit gesellschaftlich notwendig ist, damit die Arbeitskraft Mensch sich vom harten Arbeitsleben regenerieren kann und die Arbeitskraft erhalten bleibt um sie bis ans Limit auszuschöpfen. In Folge dessen wurde dann die ausserhäusliche produktive Arbeit und die private Versorgungs- und Pflegearbeit zwischen den Geschlechtern aufgeteilt, Männer wurden in der Produktion eingesetzt und Frauen in der Hausarbeit. Leider mit der Folge, dass nur die produktive Arbeit der Männer einen Wert erhielt und die regenerative (Re-)produktionsarbeit der Frauen entwertet wurde. Obwohl diese Arbeit der Frauen genauso wichtig für die Gesellschaft ist, weil sie ja dafür sorgt, dass die "Arbeitskraft Mensch" für die Produktion erzeugt und erhalten wird. Die regenerative Arbeit der Frauen im privaten Bereich ist als unabdingbar für den Produktionsbereich und ist Voraussetzung dafür, dass die Arbeitskraft erhalten bleibt für die industrielle Produktion. Daraus resultiert allerdings die patriarchale Dividende, nämlich, dass Männer für ihre Arbeit entlohnt werden,ihr eigenes Einkommen haben, Pensions- und Sozialabsicherungen erhalten etc und zudem auch anerkannten Wert, während die Arbeit der Frauen als selbstverständlich angesehen wird und ihrem Wert beraubt wird, sie kein Ansehen bekommt (zumindest nicht in dem Maße wie der Mann für seine Arbeit) und auch keinen eigenen Lohn mit den dazugehörigen Sozialleistungen. Dass Frauen irgendwann begannen selbst berufstätig zu sein ist mit Sicherheit auch ein Verdienst der Emanzipation. Aber man darf dabei auch nicht das WARUM übersehen, nämlich waren Frauen nicht abgesichert, verfügten über keine eigenen Einkommen und zudem keine Anerkennung. Dies kann natürlich dazu führen, dass Frauen in Abhängigkeit rutschen und auch in frustrierenden Beziehungen zu schlechten Ehemännern bleiben müssen (nein, es sind nicht alle Ehemänner schlecht, aber es gibt auch schlechte, man stelle sich zB nur vor eine Frau ist von einem Mann wie kathi oder ethomas abhängig  ) Ausserdem findet nun mal nicht jede Frau ihre Erfüllung darin, "nur" Hausfrau und Mutter zu sein. Ich möchte Hausfrau- und Muttersein überhaupt nicht infrage stellen und schon gar nicht abtun, im Gegenteil ist es meiner Ansicht nach ein richtiger Fulltime-Job und eben wie gesagt gesellschaftlich notwendige und sehr wertvolle Arbeit, auch wenn ihr dieser Wert nicht zugesprochen wird bzw. ihre Notwendigkeit für Gesellschaft und Produktion verschwiegen wird. Aber vor dem Hintergrund der ungleichen Behandlung zwischen den der Frauen zugeschriebenen Arbeiten und der den Männer zugeschriebenen Arbeit und den daraus resultierenden Benachteiligungen der Frauen, sowie individueller Bedürfnisse mancher Frauen selbst arbeiten zu gehen finde ich diese Errungenschaft der Emanzipation sehr wichtig. Allerdings hängt die Erwerbsarbeit der Frauen, und besonders in unserer heutigen Zeit und westlichen (aber nicht nur westlichen) Gesellschaft, nicht nur mit der Emanzipation zusammen, sondern auch und vielleicht vordergündig mit dem Kaptitalismus und der Ausbeutung des Menschen als Arbeitskraft. Der Industrialismus und der Kapitalismus ist darauf bedacht immer schneller und immer billiger zu produzieren, Arbeitsplätze werden weniger weil entweder die Technologie die menschliche Arbeitskraft ersetzt und/oder die Arbeitskraft Mensch immer mehr und immer schneller arbeiten muss. In Folge dessen werden auch die Löhne immer geringer und das Modell wo der Mann als Alleinverdiener mit seinem Lohn eine ganze Familie noch ernähren kann funktioniert nicht mehr und Frauen MÜSSEN nun arbeiten gehen damit sie die Familie versorgen können, ob sie wollen oder nicht (ich glaube die meisten Fabriksarbeiterinnen, Putzfrauen, Kassiererinnen etc. würden lieber bei ihren Kindern zuhause bleiben als einen schlecht bezahlten Job zu verrichten, der sie körperlich und geistig auslaugt.) Während aber nun Frauen zum Familieneinkommen beitragen MÜSSEN, wurde aber die private Familienarbeit nicht zwischen Mann und Frau aufgeteilt und bleibt in den meisten Fällen trotz erforderlicher Berufstätigkeit an den Frauen haften. Ein Balance-Akt wird da von den Frauen erwartet. Womit wir wieder bei der patriarchalen Dividende wären, wobei diese nicht nur als Gewinn der einzelnen Männer in Person zu verstehen ist, sondern auch des "Vater" Staates und zwar deshalb weil Frauen unebezahlte Arbeit nach wie vor leisten, auch wenn sie selbst erwerbstätig sind und dieser Arbeit wird vom Staat einfach von den Frauen eingefordert (und von dem Männern nicht). Männer gehen (und das ist in den meisten Fällen noch so) arbeiten und kommen dann abends nach hause, während die Frau eben in der Früh aufstehen muss, Kinder versorgen muss, Abends wieder kochen, Hausaufgaben mit den Kindern machen muss und ganz "nebenbei" noch den Haushalt schmeißen, während der Gatte schon längst die Beine hochgelagert hat und nach dem servierten Abendessen die Nachrichten schaut. Ist jetzt ein wenig zugespitzt formuliert, aber es ist leider Realität, dass Frauen dazu gezwungen sind zum Familieneinkommen in Form von Erwerbstätigkeit beizutragen und, dass nach wie vor die private Familienarbeit den Frauen aufgezwungen ist und damit für Frauen Doppelbelastungen entstehen Diese Doppelbelastungen ist eben nicht nur eine Selbstverschuldung der Frauen durch ihr Emanzipationsstreben, sondern ist auch und vor allem durch den Kapitalismus und Staat verursacht. Natürlich muss man da auch an die Männer appelieren, dass sie sich mehr involvieren in die gesellschaftlich notwendige private Arbeit wie etwa Kinderbetreuung,aktive Erziehung (zB Hausaufgabenbetreuung und Hausarbeit etc. aber es muss auch und vor allem vom "Vater" Staat etwas unternommen werden, da gerade er hier eine große Verantwortung trägt wo doch der Kapitalismus Frauen drängt erwerbstätig zu sein. Ich könnte hier ewig noch weitermachen und ausführen was der Staat/ die Politik hier unternehmen und verändern könnte. Aber es gäbe hierfür verschieden Modelle, angefangen von der bezahlten Betreuungsarbeit der Mütter duch den Staat und damit auch eine Absicherung der Frauen und eine Aufwertung der privaten regenerativen Arbeit, was unter Umständen dazu führen könnte, dass auch Männer diese Arbeit übernehmen, aber zumindest Frauen für diese Arbeit Lohn als auch Anerkennung finden und die Familieneinkommen wieder erreicht werden, bis hin zu Modellen wo Männer wie Frauen mit ihrer Erwerbstätigkeit etwas herunterfahren (zB nicht mehr 100% sondern 70%) bei gleichen Löhnen und wo Kinderbetreuung nicht mehr vom Staat organisiert wird sondern von den Mitgliedern der Gesellschaft unabhängig und autonom und diese Arbeit dann wiederum bezahlt wäre, sei es dass Familienmitglieder oder aussenstehende Personen diese Arbeit verrichten. Kinderbertreunggsstätten dürften dann auch nicht mehr eine Ausbauung des bestehenden Schulbetreuungssystems sein, sondern müssten LEBENSorte für die Kinder werden, in denen sie sich frei entfalten können und sich ausleben können und wo auch freizeitliche Aktivitäten gefördert werden und Spiel und Spass Platz haben. Frauen und Männer hätten dann weniger berufliche Belastung, da sie weniger arbeiten müssten, aber dennoch gleiche Löhne beziehen, ältere oder kinderlose Menschen würden Betreuungsarbeit übernehmen und zu Kindern Kontakt und eine sinnvolle Aufgabe mit Entlohnung haben und dennoch können sich Mütter (und auch Väter) dafür entscheiden, zuhause zu bleiben wenn sie wollen und diese Arbeit belohnt bekommen. Das Familienleben wäre nicht mehr belastet durch tägliche Hausaufgaben weil das jetzige Schulssystem die Familien damit belastet, diese Arbeit auf den privaten Bereich abzuschieben. Kinder würden nach so einem Tag nachhause kommen, hätten keine HAUSaufgaben mehr, sich zudem kreativ, sportlich oder was auch immer ausgelebt und Väter wie Mütter könnten ihr Familienleben durch die vermehrte Freizeit und den nichtmehr vorhandenen Schuldruck gemeinsam mit ihren Kindern genießen. Ja, ja das ganze ist sehr utopisch, rein theoretisch wäre es aber möglich wenn es eine Menge gesellschaftlicher und politischer Umstrukturierungen geben würde. Aber das war jetzt wieder mal ein mehr oder weniger unbeabsichtigter Ausschweifer von mir, hinaus wollte ich eigentlich darauf, dass die Erwerbstätigkeit der Frauen nicht nur ein Resultat der Emanzipation ist (wobei ich schon erwähnt habe, dass es meiner Meinung nach auch gute Gründe dafür gibt, dass Frauen nach dieser Emanzipation streben) sondern, dass eine bedeutende Ursache auch im Kapitalismus liegt, der Familien dazu zwingt, dass Männer wie Frauen erwerbstätig sind um ihre Familien zu versorgen. Aber, dass eben Männer auf diese neuen Herausforderungen/Anforderungen nicht eingehen, während von Frauen ein Balance-Akt abverlangt wird und sie nun Erwerbsarbeit und Familien- und Hausarbeit vereinbaren MÜSSEN und dies eine extreme Doppelbelastung darstellt. Natürlich gibt es auch Frauen, die zuhause bleiben können und möchten, das ist auch schön für sie wenn das möglich ist und sie damit zufrieden sind und da finde ich es auch okay, dass sie die Hausarbeit und Kinderbetreuung übernehmen und nicht vom Mann erwarten, dass der noch die Wohnung putzt wenn er nachhause kommt (ungerecht ist es dennoch, dass Frauen dafür keine gesellschaftliche Anerkennung und keine eigene Entlohnung mit den selben Sozialleistungen wie Männer bekommen) Wenn jedoch beide, Mann wie Frau, erbwerbstätig sind bzw. sein müssen, dann ist es unfair wenn die Doppelbelastung allein auf den Frauen hängen bleibt und zumal wir weit davon entfernt sind, irgendwelche utopischen Modelle zu verwirklichen und die Dinge so sind wie sie nun mal sind, müssen halt auch da die Männer mehr mitanpacken, sich in der Kinderbetreuung mehr einbringen und auch ein wenig Haushalt schmeißen, so sind die Dinge gemeinsam viel leichter zu bewältigen und Frauen müssen nicht mehr diese Doppelbelastung alleine tragen. Zudem ist es ja so, dass berufstätige Väter oft wenig Zeit mit den Kindern verbringen und wenn die sich mehr involvieren würden, würde das auch der Vater-Kind-Beziehung zu gute kommen und auch die partnerschaftliche Beziehung hätte mehr Zeit und Raum.. Also wenn Frauen schon erwerbstätig sein müssen um die Familie zu versorgen und ihren Teil zum Familieneinkommen beitragen müssen, dann müssen auch Männer ihren Teil zur privaten Versorgungs- und Betreuungsarbeit beisteuern. Um jetzt nicht den Eindruck zu erwecken,ich sei eine Hardcore-Emanze, möchte ich nochmal sagen, dass es vollkommen berechtig ist wenn eine Frau daheim bleiben KANN und möchte und das auch etwas schönes ist und sie natürlich dann auch das meiste an privater Arbeit verrichtet (bzw. verrichten sollte). Aber, ich finde eben, dass Frauen für diese Arbeit zu wenig Anerkennung bekommen und, dass sie auch dafür entlohnt gehören, weil sie durch diese Arbeit dafür sorgen, dass sich die Gesellschaft sowohl regenerativ und kulturell (re-)produziert und auch dadurch die Bedingungen schaffen, dass die materielle Produktion ermöglicht wird. Andererseits sind viele Frauen dazu gezwungen erwerbstätig zu sein und hier müssen dann Frauen und Männer GEMEINSAM anpacken und sich die Arbeit GERECHT teilen. Und owbohl da viele Missstände herrschen muss man auch sagen, dass viele junge Männer da schon sehr vorbidlich sind und diese neue Herausforderungen auch annehmen und mit ihren Frauen und Familien gemeinsam meistern. LG PS:Sorry für das lange (gewordene) Off-Topic
Bearbeitet von choppy (17/04/2012 00:06)
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#132611 - 17/04/2012 00:40
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Shakir.]
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Moderatorin
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Beiträge: 1356
Ort: Austria
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Hallo Shakir,
ob du den Punkt/Nerv genau getroffen hast, kann man wohl nicht beurteilen. Du hast einen sehr eigenen Schreibstil, der trotz seines Sarkasmus dennoch (irgendwie) empathisch wirkt und zudem auch witzig-spritzig geschrieben ist, (obwohl es kein lustiges Thema ist). Ich denke, deine Worte könnten auch die Threaderstellerin vielleicht verletzten oder treffen, allerdings denke ich, dass wenn es das tut, vielleicht auch ein kleines Stückchen Wahrheit angesprochen wurde. Jedenfalls denke ich, dass deine Beitrag, trotz des Sarkasmus, auch dazu führen kann, über sich selbst/die Beziehung zu reflektieren. Ich hoffe für Salomee, dass sie das auch richtig verstehen und damit umgehen kann und wenn es einen (wunden) Punkt bei ihr trifft sie das nützt um dies eben zu reflektieren, zu hinterfragen und die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Und wenn sie rein gar nichts damit anfangen kann, dann hat sie hoffentlich soviel Humor, dass sie darüber lachen kann.
Tja mit den deutschen (auch österr. und schweiz. Frauen) hast du gar nicht so Unrecht. Natürlich können auch Marokkanerinnen zicken, aber es ist schon so typisch für die westlichen Frauen, dass die mehr nörgeln, als Marokkanerinnen. Deshalb habe ich ua. auch das Beispiel gebracht mit der nörgelnden Frau, die ständig schimpft weil der Mann in die Kneipe geht und der Mann sich daraufhin immer öfter in die Kneipe verzieht, woraufhin die Frau immer mehr nörgelt und schimpft -das ist wohl der Drachen den du meinst. (Man könnte jetzt auch einen Thread erstellen, ob Nörgeln die europ. Mentalität der Frauen ist)
Tja der Tipp mit dem Familie-Einschalten: prinzipiell kann es vielleicht schon helfen wenn man seine Familie einschaltet. Die beiden sind allerdings nicht verheiratet, ich weiss nicht, ob dies dann so wirkungsvoll wäre. Ist es eine gläubige Familie, dann ist diese Partnerschaft so oder so haram..
Wenn eine so problematische Beziehung noch Bestand haben und sich bessern sollte, müsste sich etwas grundlegend innerhalb der Beziehung ändern und nicht durch Einfluss von außen. Ich habe bereits erwähnt, dass man immer zwei Seiten kennen muss, die zweite Seite kennen wir ja in diesem Fall nicht. Meistens ist es schon so, dass eine wechselseitige Bedingtheit vorhanden ist und die Konflikte dann eben zu einem Teufelskreis werden können. Hier wäre es wichtig einen Weg zu finden den Teufelskreis zu durchbrechen, den anderen kann man eh nie ändern, man kann nur selbst an sich etwas ändern und vielleicht mal eine Verhaltensmöglichkeit (auch eine andere Perspektive) ausprobieren und durch diese Veränderungen wird immer in irgendeiner Weise das System mit seinen festgefahrenen Mechanismen etc angeschupst und vielleicht würde sich ja auch etwas zum Positiven ändern..?
Bearbeitet von choppy (17/04/2012 00:55)
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#132629 - 17/04/2012 02:38
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Jasmin Hauser]
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hallo choppy, ganz so sehe ich das nicht, vielmehr ist es meiner Meinung so, dass Frauen durch den Kapitalismus dazu gezwungen wurden, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen und Männer sich aber an der Arbeitsteilung von Beruf und Familie nicht beteiligen wollen. weil man sie dazu letztenendes nicht zwingen kann. männer sind im allgemeinen in haushaltsfragen fehlertoleranter als frauen. wenn der mann den abwasch noch gut 3 tage in der spüle liegend ertragen kann, juckt's die frau halt schon gegen abend in den fingern. wenn das bett nicht gemacht ist, dann legt sich der man in's ungemachte, die frau wird schon morgens um 9 nervös. der mann kann sich also ruhig auf das sofa setzen und eine alte stones-scheibe auflegen. "tai-ai-ai-aim is on mai sait, jes it is!" ich mach es auf jedenfall so. das andere: das ist ja alles schön und gut, aber es fällt doch auf, dass die emanzipation hauptsächlich darin besteht, dass frauen jetzt wie männer behandelt werden, rechtlich und gesellschaftlich. das kann es ja nicht sein, frauen sind keine männer. man hätte sie ja, anstatt ihnen einzureden, dass sie wie manner funktionieren müssen, dem mann ebenbürtig absichern können und die versorgungsarbeit rechtlich der erwerbsarbeit gleichstellen. ich will nicht, dass gar keine frauen arbeiten, das soll ihr immer noch selbst überlassen sein, aber sie sollte durch die reine versorgungsarbeit zuhause keine finanziellen nachteile haben. sie sollte, wenn sie ein oder mehrere kinder erzieht oder einen angehörigen pflegt zumindest den h4 satz vom staat zusaätzlich zum einkommen des ehepartners erhalten. wenn man bedenkt, dass so ein platz im pflegeheim einige tausend im monat kostet, dann sind 500 für die tochter des zu pflegenden ein schnäppchen. am besten wäre das sowieso geschlechtsneutral, dann könnten auch die neuen männer windeln wechseln und staubsaugen, während ihre neue frau morgens auf den bau geht und abends erschöpft heimkommt. da hätte ich auch nichts dagegen. man hat der frau eingeredet, sie müsste sich selbst verwirklichen und jede hat gedacht, das macht sie jetzt. es sieht halt so aus, das für eine, die sich selbst verwirklichen konnte, 100 beim schlecker regale einräumen oder am fliessband stumpfsinnig löcher stanzen. für die eine kreativdirektorin ist das natürlich ein gewinn und die anderen 100 sind zu doof. in dem jahrzehnt, als die frauen verstärkt diesem gedanken gefolgt sind, das war in den 70ern, ist auf einmal die arbeitslosigkeit hochgeschnellt, die sozialkosten sind sprungartig hoch und das schuldenmachen hat so richtig angefangen. auf der anderen seite hat es seit damals auch keine dem produktivitätsfortschritt entsprechende lohnerhöhungen mehr gegeben. das war ja auch nicht nötig, weil sich ja das angebot auf dem arbeitskräftemarkt ziemlich erhöht hat. ein stark erhöhtes angebot und eine nur schwach oder gar nicht erhöhte nachfrage senkt bekanntlich den preis. die versorgungsarbeit, die vorher in der famillie organisiert war wird immer mehr zur öffentlichen aufgabe, dh man muss auch immer mehr abgaben zahlen, da es ja irgendwo herkommen muss. man muss sogar den ganzen verwaltungsapparat mitfinanzieren, den so eine famillie, wenn sie das selbst organisiert, gar nicht braucht. letztendlich ist der normalfall so, dass jetzt zwei für etwas mehr arbeiten, wo vorher einer gearbeitet hat. der gewinner an der sache ist das kapital. das ist die versorgung der frau losgeworen. sie macht das jetzt selbst bis zum bluthochdruck. dein ansatz, wie die kinder versorgt werden sollten ist ja nicht anderes als eine famillie, die auseinandergerissen, gut vermischt und dann nach dem zufallsprinzip wieder zusammen gefügt wird. der einzige unterschied, ausser dem emotionellen, ist der verwaltungsaufwand, den man betreiben muss, um die sache am laufen zu halten. ich möchte jetzt niemanden seine emanzipation vermiesen. wenn sie halt ist, dann ist sie. es gab schon schlimmere experimente in der geschichte. aber dass wirklich das drin ist, was draufsteht, bezweifle ich. für mich ist sie das bisher gelungenste beispiel einer gehirnwäsche. ausser dem durch den klerikal-rigiden klerus natürlich. gruss Najib
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um etwaigen rechtliche konsequenzen vorzubeugen: dieses posting wurde unter subjektivitätsvorbehalt erstellt. www.rif4you.com
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#132661 - 17/04/2012 14:49
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: ThaiMaroc]
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Junior Mitglied
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Da wäre ich andere Meinung wie Mandie. Ich selber finde es nicht so toll wenn man zusammen zuhause rumhängt. Wir gehen gerne Weg ,das aber gemeinsam. Zwar keine gemeinsame Freunde aber Aktivitäten wie Tierpark oder Volksfest machen wir gemeinsam. Ich bin dann auch mal froh wenn er ausser Haus geht. Zuhause ist mein Revier das dann wenigstens ordentlich bleibt. Sag ich auch immer wieder liebend gerne zu ihm. Hier habe ich das sagen draussen darf er was sagen  Ich glaube Du hast da etwas missverstanden Thai-Maroc. Ich habe nichts davon geschrieben dass wir ständig zusammen zu Hause herumhängen. Dies ist schon aufgrund unterschiedlicher Arbeitszeiten gar nicht möglich. Auch unsere Freizeit gestalten wir gewiss nicht nur zusammen, ganz im Gegenteil, jeder hat auch seine eigenen Interessen und ich möchte auch nicht dass er ständig dabei ist wenn ich mich mit meinen Freundinnen treffe und umgekehrt genauso. Jeder Mensch braucht auch seinen Freiraum, das steht hier gar nicht zur Diskussion. Jedoch, wenn man seinen Partner liebt verbringt man auch gerne gemeinsame Zeit mit ihm und kommt gerne nach Hause und das nicht nur für 1 Stunde morgens wenn man genau weiß der Partner verlässt danach das Haus. Mir ging es darum zu verdeutlichen dass es keine Sache der Mentalität ist wenn der Partner es überhaupt nicht für nötig erachtet gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen und sich ständig die ganze Nacht herumtreibt. Wahrscheinlich weiß Salomee auch überhaupt nichts über seinen Bekanntenkreis und was er so nachts macht. Aber der Herr macht es sich einfach, Handy-Aus und fertig! Dies ist eher eine schlechte, rücksichtslose Eigenschaft eines Einzelnen, dem es dabei völlig egal ist wie es seiner Partnerin dabei ergeht. Hauptsache er macht sich ein bequemes Leben und Salomee lässt sich immer wieder darauf ein obwohl sie ihm bestimmt schon 100mal damit gedroht hat er solle sich eine eigene Wohnung suchen. Solch ein Verhalten kann man nicht an einer Nationalität festmachen und wäre für mich ein absolutes No-Go. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden inwieweit er sich darauf einlässt und damit unglücklich wird.
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#132663 - 17/04/2012 16:12
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Shakir.]
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Mitglied
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Hallo Shakir, danke für deine ausführliche Analyse. Du hast es ganz richtig erkannt. Ich wollte einfach nur mal reden. Wollte mir hier vielfältigen Rat holen von Menschen die mein Lebensumfeld eben nicht so gut kennen. Das hat auch, wie ich finde gut geholfen. Sicher habe ich die Problematik etwas zu stark überzeichnet. Es ist zwar schlimm aber nicht so dramatisch wie du es verstanden hast. Es gibt natürlich auch Zeiten wo wir uns sehen, nicht nur morgens zwischen sechs und sieben. Aber seine Tagesorga wird schon davon bestimmt ob und wann er dann abends ins Kaffee gehen wird... Und wann eben nicht. Und... ich komme mir schon blöd dabei vor wenn ich ihn darum bitten muss mal Zuhause zu bleiben. Was den Drachen in mir betrifft so kann ich sagen das der mal mehr und mal weniger Feuer spuckt. Im Moment habe ich die Flamme ganz weit runter gedreht. Ich habe keine Lust mehr mich und meine Gefühle ständig erklären zu müssen. Ich bin gerade mal wieder dabei meinen Fokus mehr auf mich selbst zu richten und das ist gut so. Der positive Nebeneffekt ist das er nun plötzlich nach Hause kommt  ... So sind sie halt die (marokkanischen) Männer. Und... @ Mandie: Ich danke die für deine klare Antwort und sichtweise. Allerdings liegst du mit deinen Vemutungen hier nicht ganz richtig denn ich weiß sicher wo er seine Abende verbringt. Was nützt es mir denn noch hier auch noch Misstrauen zu hegen??? Das Thema ist schon so unangenehm genug. Und.... Ich gratuliere dir zu deinem Tollen Marokkaner. Halt ihn gut fest. Denn das was du hier beschreibst ist sicher nicht die Regel. Lg Salomee
Bearbeitet von Salomee (17/04/2012 16:16)
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Gott braucht keine Religion ( Mahatma Gandhi)
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#132670 - 17/04/2012 19:37
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Najib]
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Moderatorin
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Hallo Najib, das ist ja alles schön und gut, aber es fällt doch auf, dass die emanzipation hauptsächlich darin besteht, dass frauen jetzt wie männer behandelt werden, rechtlich und gesellschaftlich. das kann es ja nicht sein, frauen sind keine männer. man hätte sie ja, anstatt ihnen einzureden, dass sie wie manner funktionieren müssen, dem mann ebenbürtig absichern können und die versorgungsarbeit rechtlich der erwerbsarbeit gleichstellen. genauso sehe ich das auch, das war vielleicht meinem Beitrag nicht genug zu entnehmen. Es gibt ja auch nicht nur DEN Feminismus, sondern verschiedene Feministinnen die verschiedene Richtungen anstreben. Ich zB bin gegen das Gleichheits-Streben weil eben Frauen keine Männer und Männer keine Frauen sind und auch die Männer den Frauen nicht das (zurück)geben können was den Frauen fehlt. Wenn Frauen sich den Männern angleichen müssen, dann impliziert das auch, dass der Mann das Maßstab aller Dinge ist und Frauen ihre Persönlichkeit und ihre Eigenschaften ablegen müssen um gerechte Behandlung zu erfahren. Ich bin da eher eine Verfechterin des Differenz-Feminismus, weil Frauen ihre eigene Identität entwickeln, entfallten und behalten sollten, eine Identität die sich nicht über die Identität der Männer identifiziert, sondern eine eigenständige weibliche Identität. Ausserdem sind Differenzen auch wichtig weil sie gegenseitige Abhängigkeiten schaffen, die für das Leben und Zusammenleben der Menschen grundlegend sind und sich Differenzen auch gegenseitig ergänzen. ich will nicht, dass gar keine frauen arbeiten, das soll ihr immer noch selbst überlassen sein, aber sie sollte durch die reine versorgungsarbeit zuhause keine finanziellen nachteile haben. sie sollte, wenn sie ein oder mehrere kinder erzieht oder einen angehörigen pflegt zumindest den h4 satz vom staat zusaätzlich zum einkommen des ehepartners erhalten. wenn man bedenkt, dass so ein platz im pflegeheim einige tausend im monat kostet, dann sind 500 für die tochter des zu pflegenden ein schnäppchen.
eben das ist es was ich sagen wollte, nämlich, dass diese Arbeit einer Erwerbsarbeit gleichgestellt gehört und Frauen nicht mehr von Männern abhängig sind, mit denen sie todunglücklich sind, es gibt ja tatsächlich Männer die das Leben einer Frau und der Kinder zur Hölle machen können (solche Frauen gibt es ja auch). Eine Frau wäre in solch einem Fall auch selbst abgesichert und wäre dann nicht gezwungen, als Kassiererin, Produktionsarbeiterin oder was auch immer ganztags zu arbeiten und Kinder in Betreuungsstätten zu geben, die keine Lebensorte sondern Aufbewahrungsstätten für Kinder sind. Ausserdem würden diese Frauen mehr Anerkennung für ihre Arbeit bekommen und vor allem gerecht entlohnt, über h4 müsste das allerdings allemal liegen meiner Meinung nach. dein ansatz, wie die kinder versorgt werden sollten ist ja nicht anderes als eine famillie, die auseinandergerissen, gut vermischt und dann nach dem zufallsprinzip wieder zusammen gefügt wird. der einzige unterschied, ausser dem emotionellen, ist der verwaltungsaufwand, den man betreiben muss, um die sache am laufen zu halten . also Realität ist (leider), dass sehr viele Frauen dazu gezwungen sind, arbeiten zu gehen. Da kann man den Lebenssatndard noch so zurückschrauben, aber vielen Familien ist es leider nicht mehr möglich, dass die Frauen bei ihren Kindern zuhause bleiben. Ich kenne da genug Paare, die sagen, dass sie es lieber hätten wenn die Frau zuhause bleiben würde, aber dass das so einfach nicht mehr funktioniert. Bei einer Familie wo der Mann super verdient, da geht das ja, aber es gibt immer mehr Männer die keine ausreichenden Verdienste mehr haben um eine ganze Familie alleine zu versorgen. Ein Mann der 1200 Euro monatlich hat und Frau und Kinder, der kommt nicht weit, und man will ja nicht nur arbeiten um irgendwie zu überleben sondern man will auch LEBEN. Selbst der Zuverdienst der Frau verspricht da kein Luxusleben, sondern ist häufig wirklich NOTWENDIG damit die Familie ohne (größere) Schulden zu machen über die Runden kommt, gerade in den letzten Jahren wird diese Entwicklung immer extremer und führt ja teils dahin, dass die Geburtenraten zurückgehen, weil Frauen gezwungen sind entweder Beruf und Familie zu vereinbaren oder sich für Beruf und gegen Kinder zu entscheiden. Das finde ich traurig, dass Frauen UND Männer in solche Bedingungen gedrängt wurden und werden. Mit dem Modell, dass ich erwähnt habe, würden aber viele Frauen (und auch Männer) die Möglichkeit erhalten sich selbst um die Kinderbetreuungs- und Hausarbeit zu kümmern und diese zuhause zu belassen weil sie ja als Erwerbsarbeit gilt. Frauen aber die weiterhin arbeiten möchten, können dies tun, aber ein Teil der Betreuungsarbeit würde dann Menschen übergeben werden, die selbst keine derartigen Verpflichtungen habe, eben etwa Menschen ohne Kinder und Familie, die so auch wieder familiäre Einbindungen erfahren würden und zudem auch dafür entlohnt. Das finde ich wäre eine großartige Sache wenn man bedenkt wieviele Menschen allein und einsam sind. Familien könnten damit also frei entscheiden, ob sie selbst die ganze Betreungs- und Versorgungsarbeit leisten wollen oder ob sie doch berufstätig sein möchten, Kinder dabei aber nicht in Aufbewahrungsstätten schicken, sondern in Lebensorte wo sie sich frei bewegen und entfalten können und schulische Hausaufgaben nicht mehr an der Familie hängen bleibt und das Familienleben sich nur auf die Familie bezieht, zudem würden einsame Menschen wieder Einbindungen in soziale Beziehungen erhalten. Wie gesagt finde ich es ja auch schön und toll wenn eine Frau zuhause bleibt bei den Kindern, aber ich selbst finde da nicht meinen Lebensweg darin. Nach meinem Studium möchte ich micht in den sozialen Bereich begeben um mich dort beruflich zu verwirklichen, nicht nur wegen dem Lohn, sondern weil ich darin einen Sinn für mich sehe. Wenn ich mal Kinder habe, dann werde ich bestimmt die ersten Lebensjahre zuhause bleiben, aber dann wieder in das Arbeitsleben einsteigen, da möchte ich meine Kinder dann auch gut "aufgehoben" wissen, sie nicht einfach nur abschieben sondern wissen, dass sie sich dort auch wohlfühlen und dann meine Freizeit mit den Kindern gemeinsam genießen und für die Kinder da sein. Dabei wäre auch mein Ziel, dass ich auch nicht vollzeit berufstätig bin, das wäre ohnehin mein Ziel weil ich der Meinung bin, dass der Mensch viel zu viel Zeit mit arbeiten verbringt, ich möchte nicht leben um zu arbeiten, sondern arbeiten UND LEBEN (also auch nicht unbedingt arbeiten um zu leben). Frauen die also in ihren Berufen Verwirklichung erfahren würden, könnten Beruf und Familie gut unter einen Hut bringen ohne andauerndem schlechtem Gewissen weil mein die Kinder ind Aufbewahrungsorte schicken muss. Und andere Frauen wiederum könnten sich gegen Beruf entscheiden und "nur" zuhause bleiben,würden dann ihren Wert in Form von Gehalt und Anerkennung bekommen. Hätte natürlich zur Folge, das immer weniger Frauen schlecht bezahlte Jobs machen, was ABER wiederum dazu führen würde, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften wachsen würde, mehr Arbeitsplätze wieder frei werden würden und damit auch die Löhne wieder steigen würden. Das sind wie gesagt, (noch) utopische Visionen und sie werden hauptsächlich in der westlichen Gesellschaft aufgrund der hier vorherrschenden Bedingungen diskutiert. In Marokko etwa sind diese Themen nicht in dieser Weise relevant. Obwohl auch dort nun auch immer mehr Frauen gezwungen sind, zum Familieneinkommen beizutragen und erwerbstätig zu sein. Hier sind aber die Kinderbetreuungsarbeiten anders organisiert weil es (noch) so ist, dass etwa Großmütter und (Groß-)tanten zuhause sind und auf die Kinder ihrer Kinder aufpassen können, während die jungen Mütter arbeiten gehen. Würde ich jetzt ein Kind bekommen und müsste ich arbeiten gehen, hätte ich niemanden aus der Verwandschaft der sich um die Kinder kümmern könnte, weil meine Mutter selbst noch einige Jahre zu ackern hat. In Marokko gehen aber schon junge Mütter arbeiten und deren Mütter kümmern sich dann eben um die Enkelkinder, was auch eine schöne Sache ist. Ich sehe das bei meiner Schwiegermutter, die seit sie ein Enkelkind hat, total happy ist weil sie sich um den kleinen Knirps kümmern kann  Bei "uns" im Westen ist allerdings leider auch der Individualismus und Egoismus schon so stark ausgeprägt, dass selbst Großmütter die nicht (mehr) arbeiten müssen, keinerlei Betreuung für die Enkelkinder mehr übernehmen WOLLEN, Großmütter und -väter sind oft nur mehr für Besuche da, aber die eigenen Kinder bei der Kinderbetreuung will man nicht mehr unterstützen, da heißt es dann etwa "das habe ICH schon alles hinter mir und nun schaue ICH auf MEIN Leben". Umgekehrt aber übernehmen auch (erwachsene) Kinder keine Versorgungs- und Pflegearbeit für deren alten und gebrechlichen Eltern und schieben diese lieber in Heime ab. Da geht es in Marokko wesentlich menschlicher und weniger egoistisch zu! weil man sie dazu letztenendes nicht zwingen kann. männer sind im allgemeinen in haushaltsfragen fehlertoleranter als frauen. wenn der mann den abwasch noch gut 3 tage in der spüle liegend ertragen kann, juckt's die frau halt schon gegen abend in den fingern. wenn das bett nicht gemacht ist, dann legt sich der man in's ungemachte, die frau wird schon morgens um 9 nervös. der mann kann sich also ruhig auf das sofa setzen und eine alte stones-scheibe auflegen.
haha, da hast du aber auch sowas von Recht, dass Männer "fehlertoleranter" sind. Wie oft ich mir von meinem Mann anhören muss, dass ich eine Putzsucht habe, während für mich das einfach normal so ist  er versteht überhaupt nicht, dass ich jeden Tag die Wohnung aufräume. Nein zwingen kann man niemanden dazu, ich habe allerdings das Glück, dass mein Mann da sehr verständnisvoll ist und eben schon mitanpackt obwohl er es nicht nachvollziehen kann. Ich staubsauge zB jeden Tag, das ist in seinen Augen der Wahnsinn, hat er aber wochenends frei und ich den ganzen Tag Uni oder Arbeit, so staubsaugt er trotzdem obwohl ich doch am Vortag gestaubsaugt habe und ich SCHWÖRE ich habe ihn nie dazu gezwungen, er sagt dann, dass er aber doch weiss, dass ich putzkrank bin und mich nicht wohlfühle wenn es nicht sauber ist und er es nicht mag wenn ich müde heim kommen und ich noch putzen und staubsaugen "muss". Zugegeben: ich bin da schon ein bischen krass und nicht ganz normal mit meinem Ordnungstick, aber es zeugt von großer Empathie und Liebe, dass mein Mann es dennoch macht und mich unterstützt, damit es mir gut geht und ich zeige ihm immer wieder aufs Neue meine Wertschätzung, Achtung und Dank dafür 
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#132943 - 23/04/2012 00:09
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Jasmin Hauser]
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Ort: Hessen
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Erst einmal "Hallo!" an alle, ich bin die Neue  . Und ich bin ein Grünschnabel, was marokkanische Männer und ihre Verhaltensweisen betrifft und im Grunde auch nur hier gelandet, weil ich versuche herauszufinden, wie ich am Sinnvollsten ein Paket von Marokko aus nach Deutschland schicken kann. Aber wie das so ist, so bin ich in den Tiefen dieses Forums verloren gegangen, was ich meinem Chef mal besser nicht erzähle… Ich lese eure Beiträge mit sehr großem Interesse, nicht zuletzt gerade diesen Thread hier, da ich in Ansätzen auch den Meinen hier wiedergefunden habe. Nach kürzlich drei Wochen in Marokko, war ich mir nicht sicher, ob es "normal" ist, täglich im Café zu sitzen und mit Freunden zu reden, dort Fußball zu gucken und ich habe so meine Probleme mit dem marokkanischen Zeitmanagement. Bei uns war es so, dass ich "ihn" besucht habe und leider an einigen Abenden alleine zuhause, bei den Freunden bei denen wir wohnten, saß und "er" sich KURZ mit Freunden treffen wollte, dann aber leider erst nachts um Zwei nach Hause kam. Nach dem dritten Abend, der nach diesem Schema abgelaufen war, habe ich das Thema angesprochen und ihm gesagt, dass ich doch hier bin um mit ihm Zeit zu verbringen und nicht um alleine bei seinen Freunden zu sitzen. Als er zwei Tage später im Taxi meinte, er würde mich zuhause absetzen und sich dann noch einmal kurz mit Freunden treffen, ist mir der Kragen geplatzt, ich habe ihm einen ordentlichen (verbalen) Einlauf verpasst und ihn auf offener Straße stehen lassen. Danach war er ein Engel. Ein sturer zwar, der dann konsequent erst einmal forderte dass wir wirklich alles gemeinsam machen, aber ein Engel  . Wir sind sehr aufeinander zugegangen und haben beide Zugeständnisse gemacht - ich saß ab da eben mit im Café, dafür blieben wir nicht so lange dort. Und wenn er sich zu wenig mit mir beschäftigt hat, habe ich mich blendend mit seinen Freunden unterhalten, so dass er plötzlich ganz viel Zeit für mich hatte... Er geht auch nicht gerne einkaufen, findet aber, dass es ein Unding ist, wenn ich mich alleine in der alten Medina Casablancas herumtreibe. An den Abenden im Café habe ich mir meine Meinung über diese „Zusammenkünfte“ gebildet, was wahrscheinlich sogar einen eigenen Threat wert wäre. Es scheint so, als sei diese „Kommunikationsplattform“ unheimlich wichtig um sich auszutauschen, nicht aus dem sozialen Gefüge herauszufallen und nicht zuletzt auch Geschäfte zu machen. Unter diesem Aspekt kann ich das alles nachvollziehen. Mir persönlich war bislang eine solche Kommunikationskultur nicht bekannt und hier ist es an mir einen Schritt auf ihn zuzugehen. Für mich steht, und hier möchte ich auf Salomee zurückkommen, allerdings fest, dass ich es mir künftig nicht bieten lassen werde, dass ich nach Marokko fliege (die Distanz besteht hier leider) und dann dort abends alleine herumsitze. Ich weiß nicht, wie eine Marokkanerin sowas handhaben würde. Mehr Freiheiten bräuchte auch ich, würden wir zusammen leben und uns nicht blos ein paar Wochen sehen. Und genau dieses „Fernbleiben“ ist das einzige, was mich bislang noch nicht sicher sein lässt, ob ich diese Beziehung auf Dauer haben möchte oder nicht. Nächstes Mal werde ich ja sehen, ob er gelernt hat. Aber ich habe mich dort und auch danach auch gefragt, ob das vielleicht „typisch marokkanisch“ sein könnte. @Shakir Danke für dein großartiges Posting!
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#132948 - 23/04/2012 08:33
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Porphyr]
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Mitglied
Registriert: 23/01/2012
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Ort: Österreich
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Hallo und willkommen!
Ich hab deinen Text mit großer Aufmerksamkeit gelesen, weil ich sehr spannend finde, hier auch über Erfahrungen von Paaren zu lesen, die nicht ständig zusammen leben.
Ich habe auch eine Fernbeziehung und bin umso gespannter, ob es beim nächsten Mal ähnlich laufen wird, wie du das beschreibst... Als ich meinen Freund das erste Mal besucht habe, hat er kein einziges Mal Anstalten gemacht, Freunde zu treffen oder ins Café zu gehen. Das hat mich dann schon fast gewundert. Gut, es war nur eine Woche, aber trotzdem hatte ICH dann schon mal das Bedürfnis, auch mal was allein zu unternehmen, anstatt 24/7 zusammen zu kleben. Ich bin dann mal am Strand spazieren gegangen mit meiner Freundin, die im selben Ort wohnte, und hab ihn daheim fernsehen lassen (davon brauchte ich echt mal Pause :))
Meinst du nicht, dass es bei 3 Wochen Zusammensein ganz ok ist, wenn er mal abends weg ist? Kennst du denn niemanden (weiblichen) in Casablanca, mit der du was unternehmen könntest? Ich glaube, dass du ganz richtig liegst, dass diese Zusammenkünfte sehr wichtig für deinen Freund sind - nicht nur aus sozialen Gründen - Finde die Vorstellung lustig, dass du dann mit im Café warst...war das nicht komisch für dich, das war doch sicher ein reines Männer-Café, oder?
Auf jeden Fall gut, dass ihr miteinander reden konntet. Vielleicht muss er sich erst daran gewöhnen, sich seine Zeit etwas einzuteilen. Wie oft warst du denn schon bei ihm, wenn ich fragen darf?
Liebe Grüße Lisa
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#132950 - 23/04/2012 11:16
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: Porphyr]
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Beiträge: 1756
Ort: Hessen/ Hanau bei Frankfurt
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Anfangs war es auch so das er mich nicht mal vor die Tür gelassen hat ohne Schwester oder Bruder hinterher zu schicken die dann nach 15 Min keine Lust mehr hatten hinterher zu rennen und mich wieder nach Hause gelotst haben.
Sehr oft hatte ich meine Eltern dabei , da war das nicht so tragisch.
Im August wird es nun das 13. mal das ich nach Marokko fliege und auch hier hat er sich die Zeit genommen mit Bruder ca um 22 Uhr zu verschwinden in die tiefen der Kommunikation mit anderen Männern. Zwischendrin ist er auch mal für 2 Stunden weg und hängt wo bei jemanden und ich darf auch mal alleine draussen wandern ohne das jemand hinterher dackelt.
Das ist auch weiterhin in Deutschland so geblieben anfangs sehr extrem. Alles hat nachgelassen, aber für manch einer immer noch ungewöhnlich und nicht der norm entsprechend, das dann immer hintenrum geredet wird.
Das mit Strassen stehen lassen hab ich schön öfters hinter mir. Allerdings weil er wie nen blöder durch die Strassen rennt und ich nicht wirklich was anschauen kann. Da musste meisst Schwiegermama schlichten die dabei war.
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#132952 - 23/04/2012 13:37
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: ThaiMaroc]
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gesperrt!
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Ort: Austria
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und ich darf auch mal alleine draussen wandern ohne das jemand hinterher dackelt. Das ist aber wirlich nett, finderst du nicht auch Wie weit wollt ihr euch eigentlich noch verbiegen?
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#132958 - 23/04/2012 18:16
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: LOE120312]
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Mitglied
Registriert: 15/12/2011
Beiträge: 348
Ort: Deutschland
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Wenn ich wieder mal die letzten Beiträge hier lese, bin ich doch sehr verwundert. Ist das wirklich marokkanische männliche Mentalität? 
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Zuerst ignorieren sie dich,dann lachen sie über dich,dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Wenn du im Recht bist,kannst du dir leisten,die Ruhe zu bewahren;Und wenn du im Unrecht bist,kannst du dir nicht leisten,sie zu verlieren.
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#132961 - 23/04/2012 18:28
Re: Die Mentalität der marokkanischen Männer -2
[Re: _Sandra_]
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gesperrt!
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Beiträge: 316
Ort: Austria
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Ja Sandra, das ist sie. Sie trauen einer Frau keine 5 Meter bzw. keine 5 Minuten weit, weil ihr "Denken" ebenso ist. Kaum sehen sie ein bißchen nackte Haut an der falschen Stelle, sind sie fast nicht mehr zu halten, und das übertragen sie natürlich auch auf die Frauen.
Was meinst du, wie meine Frau anfangs bei uns in Europa eifersüchtig war. Kaum sprach ich auf der Strasse, im Supermarkt usw. mit einer Bekannten ein paar höfliche Worte, schon stand ihrerseits die Vermutung nahe, das ich mit dieser Frau mehr hätte. Diese dauerte mehr als 3 Jahre und ist heute noch nicht ganz "Geheilt". Ja, ich nenne das absichtlich "Geheilt", weil das für mich schon krankhaft ist. Aber das kommt in Marokko nicht von dem Einzelnen sondern vom Verhalten der (männlichen) Gesellschaft.
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