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Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34305
07/03/2004 15:38
07/03/2004 15:38
Joined: Dec 2003
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Siegen
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fille du soleil Offline OP
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fille du soleil  Offline OP
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Joined: Dec 2003
Beiträge: 1
Siegen
Salut zusammen,

habe bisher eher zum passiven Leserpublikum dieses Forums gehört, bin also noch recht neu.

Meine Frage ist folgende:Warum ist es haram für eine Muslima einen Nicht-Moslem zu heiraten, umgekehrt aber nicht? Wo genau steht das geschrieben und wie ist es erklärt, bzw. begründet?

In meinem Bekanntenkreis konnte mir ausser der bloßen Bestätigung dass es eben so ist niemand mehr dazu sagen.

Vorab schon mal lieben Dank für eure Beiträge...

f.d.s.

Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34306
07/03/2004 18:20
07/03/2004 18:20
Joined: Feb 2001
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Stuttgart
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Sinah Offline
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Sinah  Offline
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S

Joined: Feb 2001
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Stuttgart
hallo!

Also ich versuche, das jetzt mal in meinen eigenen Worten wiederzugeben, in der Hoffnung daß ich es richtig begründe.
Da davon ausgegangen wird, daß der Mann in der Familie derjenige ist, der wichtige Entscheidungen trifft und "die Zügel in der Hand hat", folglich auch den größeren Einfluss auf die Kindererziehung hat, wird ihm zugestanden eine Andersgläubige (Voraussetzung: gläubig im Sinne der "Buchreligionen") zu heiraten, da so sichergestellt wird, daß die Kinder im muslimischen Glauben aufwachsen.
Eine Frau hingegen ist "schwach" und auch ein bißchen dumm (entschuldigt bitte, natürlich ist es nicht so, aber meiner Meinung zielt die Begründung darauf ab, im Prinzip ist das ja eher eine Sache der patriarchalischen Tradition) und kann die Sicherung der religiösen -muslimischen- Erziehung nicht gewährleisten. Deshalb ist ihr nur die Heirat eines Muslims gestattet.

Sollte es noch andere Begründungen geben, bin ich sehr daran interessiert!

Ach, und -NEIN!- ich bin nicht islamfeindlich eingestellt. Im Gegenteil. Aber ich bin dafür, daß die Frau gleichwertig behandelt wird, was sie auch ist. In JEDER Religion.


Wie ein Dieb schlich der Verstand herein und saß zwischen den Liebenden, erpicht darauf, ihnen Ratschläge zu geben. Aber sie waren unwillig. So verbeugte sich der Verstand und ging seiner Wege.
* Djelaleddin Rumi *
Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34307
08/03/2004 08:32
08/03/2004 08:32
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Hamburg
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broonsiede Offline
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broonsiede  Offline
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Hamburg
Der Islam geht davon aus, daß die Religion vom Mann an die Kinder weitergegeben wird. Wenn der Mann kein Muslim ist, sind die Kinder für die Umma "verloren". Das Verbot stammt aus der Zeit, als die Umma noch sehr klein war, und jede Person, die der Community verloren ging, schwächte sie entscheidend.

Yours,

I.

Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34308
08/03/2004 10:40
08/03/2004 10:40
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Yacin Offline
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Yacin  Offline
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Joined: May 2002
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D
salam broonside,

 Antwort auf:
Das Verbot stammt aus der Zeit, als die Umma noch sehr klein war, und jede Person, die der Community verloren ging, schwächte sie entscheidend.
da die umma nun groß genug ist und die frauen intelligenter geworden sind , könnte man das verbot vorübergehend außer kraft setzen \:D

Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34309
08/03/2004 22:03
08/03/2004 22:03
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bonn
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tazzarine Offline
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tazzarine  Offline
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bonn
@ yacin san
ich melde mich zum ersten mal hier im Forum

Zitat:
"da die umma nun groß genug ist und die frauen intelligenter geworden sind , könnte man das verbot vorübergehend außer kraft setzen "

Ich habe meine Frau Fatiha schon immer als sehr
intelligent eingeschätzt.Deshalb hat sie sich auch
nicht an dies Verbot gehalten und vor 7Jahren einen "Kafir"geheiratet.
Glücklicherweise stammt sie aus einer Familie ,die
mit Ausnahme eines Bruders "Islamist "mich als vollwertiges Mitglied der Familie akzeptiert und ,
wie ich festgestellt habe, auch liebt.
Das liegt bestimmt nicht nur daran ,daß meine Frau
und ich jedes Jahr mit vollbeladenem Auto nach
Kenitra und Rabat fahren.
P.S.den Benutzernamen "tazzarine"habe ich gewählt,
da meine Frau auch dort Verwandte hat, wo wir
letztes Jahr zu Besuch waren.
Werde aber nie mehr im August dorthin fahren.45Grad
http://www.tourisme-tazarine.com/tazarine.htm
P.S.wenn es nach mir ginge ,könnte das Verbot ganz
aufgehoben werden.
Gruß Hartmut

Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34310
08/03/2004 22:11
08/03/2004 22:11
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Bergisches Land
Farnmausi Offline
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Farnmausi  Offline
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Joined: Nov 2003
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Bergisches Land
Grüß Euch,
mit Spannung verfolge ich diese Diskussion die nach studieren der Familienrechte auch mir Plagen bereitet. Ich habe den Koran von vorne bis hinten (klar auf deutsch) durchfost...glaubensbedingte Grundlage nicht gefunden. Also...wo ist die Rechtfertigung von der Glaubensseite???? Nur frage...nicht provozieren will


Träume nicht vom Leben,
lebe Deinen Traum
Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34311
09/03/2004 12:05
09/03/2004 12:05
Joined: Jun 2002
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Deutschland
Khalilooo Offline
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Khalilooo  Offline
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Joined: Jun 2002
Beiträge: 424
Deutschland
Salam & Hallo zusammen ..

1. Ehe eines Muslim mit Nicht-Muslima
In Surat Maida 5 kommt die Erlaubnis für Muslim-Männer Christinen und Judinen (Frauen aus den Gemeinden der Schriftbesitzer) zu heiraten, unverwechselbar zum Ausdruck ..
 Antwort auf:
Heute sind euch die guten Dinge erlaubt. Das Essen der Schriftbesitzer ist euch erlaubt, wie euer Essen ihnen erlaubt ist. Ihr dürft freie, ehrbare muslimische Frauen und freie ehrbare Frauen aus den Gemeinden der Schriftbesitzer heiraten, wenn ihr ihnen die ihnen zustehende Morgengabe entrichtet mit der Absicht, eine Ehe zu schließen und nicht uneheliche Verhältnisse zu unterhalten oder Konkubinen zu nehmen. Wer den rechten Glauben verleugnet, dem nützen gute Taten nichts, und am Jüngsten Tag gehört er zu den Verlierern
Man soll jedoch daraus nicht ableiten dass die Ehe des Muslim mit einer Nicht-Muslima ohne weiteres erlaubt sei. Auch diese unterliegt gewissen Einschränkungen die jeder Muslim respektieren muss, dazu gab s schon mal ein thread im Forum ..

2. Ehe einer Muslima mit Nicht-Muslim
Sure Almoumtahina. 11 ist eindeutig was das Verbot der Ehe einer Muslima mit Nicht-Muslim angeht, egal ob s sich um Christ, Jude, Hindu oder sonstige Religionen handelt ..
 Antwort auf:
O ihr Gläubigen! Wenn gläubige Frauen als Auswanderer zu euch kommen, sollt ihr sie auf Wahrhaftigkeit hin prüfen. Gott allein weiß, wie es um ihren Glauben steht. Wenn ihr feststellt, daß sie gläubig sind, sollt ihr sie nicht zu den Ungläubigen zurückschicken. Sie sind ihnen als Ehefrauen nicht erlaubt, und die ungläubigen Männer sind ihnen als Ehemänner nicht erlaubt
WARUM ist es haram für eine Muslima einen Nicht-Muslim zu heiraten, umgekehrt aber nicht?

Der Glaube an die Gesandten Bücher an Christen und Juden (Bibel und Tora) ist ein Bestandteil des islamischen Glaubens. Somit ist der Muslim verpflichtet diese zu respektieren und darf seiner christlichen/Jüdischen Frau die Praxis Ihrer Religion keinerlei verbieten oder verhindern. Anders rum gibt s jedoch für eine Muslima mit einem Nicht-Muslim überhaupt keine Garantien dafür ..

Sure Frauen, 34
 Antwort auf:
Men are the protectors and maintainers of women, because Allah has given the one more (strength) than the other, and because they support them from their means
Ob wir es zugeben wollen oder nicht. Ein Mann mit normaler/gesunder Persönlichkeit hat in der Regel einen starken Einfluss auf seine Frau überall auf dieser Welt. Nicht in der Durchsetzung seines Willen/Meinung oder in seiner Übermacht innerhalb der Familie, sondern in seiner Standhaftigkeit in schwierigen Momenten in seiner Belastbarkeit bei emotionalen Ausbrüchen, in seiner relativen Fähigkeit seine Emtionen zu beherrschen usw.. Deswegen wird um die Muslima gefürchtet dass sie ihre Religion bei einem Nicht-Muslim mit der Zeit verliert oder dass diese zumindest gehindert wird. Auch wird um die Kinder gefürchtet bei denen Islam eine reine Glücksache sein wird abhängig von der Einstellung des Mannes.

Wallahu A3lam ..


wisdom is the lost property of a believer. Whenever he finds it, he takes it
Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34312
09/03/2004 17:17
09/03/2004 17:17
Joined: Mar 2002
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Allemagne
U l l a Offline
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U l l a  Offline
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Joined: Mar 2002
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Allemagne
Hallo Khaliloo, besten Dank für die Hinweise auf die Koranstellen. Diese sind richtig.

Du hast ebenso die landläufige Interpretation wiedergegeben:

 Antwort auf:
der Mann...hat großen Einfluß auf die Frau.....in seiner Standhaftigkeit in schwierigen Momenten in seiner Belastbarkeit bei emotionalen Ausbrüchen, in seiner relativen Fähigkeit seine Emtionen zu beherrschen usw..
Am Rande: Bei den oben zitierten Worten mußte ich schmunzeln. Denn: Wenn Männer mit ihren Emotionen umgehen könnten, dann gäbe es weder Vergewaltigungen noch Morde. Denn 90 % der Gewaltverbrechen werden NICHT von Frauen verübt. Der Mann ist immer noch das aggressivere "Tier" der Rasse Mensch, das seine Aggressionen nach außen weitergibt, während Frauen Aggressionen eher gegen sich selber richten und Depressionen bekommen (Depressionen sind nichts Anderes als nicht gelebte Aggressionen).

Desweiteren könnte man sich fragen, ob Mohammed (swt) - wenn er noch leben würde - seine Regel heute so für die Praxis weiterempfehlen würde.

Würde Gott nicht Anderes empfehlen? .. Ist es nicht Zeit, die Einteilung der Menschen in verschiedene Religionen, Farben, Rassen, Nationalitäten zu beenden... ?

Was würde er empfehlen, wenn eine muslimische Frau ein Kind von einem Nicht-Muslim bekäme (vorehelich). Trotz Sünde, Scham und Schade (wegen der Vorehelichkeit), würde er nicht wünschen, daß das Kind mit seinem Vater in einer liebevollen Familie aufwächst? Statt vaterlos, ausgestoßen von der "feinen" Gesellschaft ? (Ist die gelebte Praxis bei diesen Kindern in Marokko.)

Freche Fragen.... ?

Das nur am Rande. ;\)

Viele Grüße, Ulla


Viele Grüße, Ulla

"Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will" Francois Rabelais
Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34313
09/03/2004 18:31
09/03/2004 18:31
Joined: Feb 2004
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G
Gnothi Seauton Offline
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Gnothi Seauton  Offline
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@ Sinah
... eine wahrlich abenteuerliche Erklärung!

 Antwort auf:
Aber ich bin dafür, daß die Frau gleichwertig behandelt wird, was sie auch ist. In JEDER Religion.
Kann man deuten wie man lustig ist, insbesondere dann, wenn einem WISSEN fehlt...


“Adam wurde nicht getäuscht, aber da sich das Weib täuschen ließ, wurde sie sündhaft"

Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi. (1 Kor 11,3)

Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes.


Ich könnte noch einiges aus der Bibel zitieren, dennoch will ich sagen, dass Offenbarungstexte stets nur Teiltexte und als solche zu verstehen sind. Einzeltexte dürfen nie verabsolutiert werden. Sie stehen immer im Dialog mit anderen Texten zum gleichen Thema. Als Teiltexte haben sie nur begrenzte Aussagekraft. Ihren Tiefsinn erhalten sie von der Offenbarung als Ganzes her. (Reformation, Eigeninterpretation wie z. B. durch Paulus ausgenommen) (dient nur als Beispiel, wie simple eine Religion deformiert werden kann, wenn man sich nicht ausreichend mit beschäftigt hat)

Wie definiert man eigentlich gleichwertig? Ist es gleichwertig, wenn ich zwei Mitarbeitern mit völlig unterschiedlichen Eigenschaften, Interessen, Fähigkeiten die gleiche Tätigkeit gebe, oder ist es gleichwertig, wenn ich Mitarbeiter analysiere und Ihnen den Bedürfnissen nach eine Tätigkeit, zukommen lasse?

Die Entwicklung seit dem 20. Jahrhundert, verdeutlicht, dass gleiche Rechte zwischen Frau und Mann gefordert werden, tatsächlich hat es aber nie den Versuch der Gleichberechtigung gegeben, was durchweg realisiert wurde und wird, ist die Durchsetzung identischer Rechte.
Dieser Unterschied ist deswegen von tiefer Bedeutung, weil die Missachtung der natürlichen Veranlagungen, dabei ist das Geschlecht irrelevant, gleichzeitig deren Tod bedeutet.

Gegenwärtig (2004) haben wir erkannt, dass eine GLEICHBERECHTIGUNG und eine WERTEGLEICHHEIT zwischen Frau und Mann gegeben sein muss.

Göttliche Offenbarungen (unverfälscht) sind zeitlos...

Die Stellung der Frau im Islam, also nicht in pseudo-islamischen Staaten , stellt die derzeit einzige reale Forderung von Gleichberechtigung und Wertegleichheit zwischen Frau und Mann!

Rechte und Pflichten werden unter Berücksichtigung der natürlichen Veranlagung zugeteilt, insbesondere psychisch, biologische unterschiede zwischen Frau und Mann werden dabei beachtet und erhalten im Gegensatz zu identischen Rechten, den nötigen Freiraum der Entfaltung. Wertegleichheit wird von Beginn an gefordert, Ihre Missachtung wird verboten und aufs schärfste Verurteilt.

Wertegleichheit im Islam

Vor Allah (s) gibt es keinen Geschlechtspezifischen Vorteil, einzig die Stärke im Glauben wird als Maßstab für spätere Beurteilung angesetzt.
Im Koran werden bewusst Frauen erwähnt, die einen höheren Rang besitzen als Männer, dies untermalt die o. g. These und unterstreicht das gleiche Recht im Jenseits!

Der Koran nennt neben jeden großen und heiligen Mann eine große und heilige Frau; z. B. werden die Frauen Adams und Abrahams sowie die Mütter Moses und Jesu gepriesen.
Gleichzeitig ist von den unwürdigen Frauen Noahs und Lots die rede, aber auch von der guten Frau des Pharao, die, die Gefährtin eines schlechten Mannes war.
Zudem wird z. B. in folgender Aya eine Frau und ein Mann als Zeichen für die Welt gesetzt:

[21.91] Und der, die ihre Keuschheit wahrte, hauchten Wir von Unserem Geist ein und machten sie und ihren Sohn zu einem Zeichen für die Welten.

Der Koran bewahrt das Gleichgewicht und vermeidet, dass nur Männer die Hauptfiguren der Offenbarung sind!

Über Maria, die Mutter Jesu, heißt es, sie habe eine solche Stellung erreicht, dass sie an Ihrem Andachtsort immer Speisen vorfand und von den Engeln angesprochen wurde. Sie hatte eine so hohe religiöse Stufe erreicht, dass sie Zacharias, den Propheten ihrer Zeit hinter sich ließ und ihn in Erstaunen versetzte.
Zu Beginn wird bereits ein Zeichen gesetzt!

Gott gegenüber und ihrem Wesen nach steht die Frau als Mensch dem Manne gleich. So wird bei der Wiedergabe der Schöpfungsgeschichte nicht — wie bei den anderen semitischen Religionen — Eva als Frau zur Last gelegt, beeinflusst vom Teufel (der Schlange) ihren Mann Adam verführt zu haben. Das Vergehen kommt (Quran, 9:36) beiden gleichzeitig und gleichgewichtig zu:

" Da veranlasste sie (d.h. Adam und seine Gattin) der Satan. einen Fehltritt zutun, wodurch sie des Paradieses verlustig gingen ....,

Zum tiefgründigen Verständnis der folgenden Verse bedarf es Erläuterungen, die wie immer wirklich den Rahmen sprengen, bei Bedarf füge ich diese später hinzu.

"Und die Gläubigen, Männer und Frauen, sind einer des anderen Freund. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Unrechte und verrichten das Gebet und zahlen die Steuer und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie - wahrlich, Allah erbarmt sich ihrer. Siehe, Allah ist mächtig und weise." (Quran, 9:71)

Und ihr Herr antwortet ihnen: "Siehe, Ich lasse keine Tat von euch verloren gehen, sei es von einem Mann oder einer Frau. Die einen von euch stammen ja von den anderen..." (Quran, 3:195)

"Wer das Rechte tut, und gläubig ist, sei es Mann oder Frau, dem werden Wir ein gutes Leben geben. Und Wir werden ihn nach seinen besten Werken belohnen." (Quran, 16:97)

"...Sie sind euch ein Kleid, und ihr seid ihnen ein Kleid..." (Quran, 2:187)

Wenn nun Rechte und Pflichten aufgrund der Geschlechtsspezifikation unterschiedlich sind, so finden wir die Rechtfertigung überwiegend in der natürlichen Veranlagung der Menschen.


 Antwort auf:
Warum ist es haram für eine Muslima einen Nicht-Moslem zu heiraten, umgekehrt aber nicht?
Deine Aussage ist nur bedingt richtig:

Kufr / Kafir

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass zwangsläufig (nicht nur von Un / Andersgläubigen) Unglaube mit diesem Wort in Verbindung steht, dies ist weder linguistisch, noch metaphorisch korrekt!

Der Islam unterscheidet fünf Arten von Kufr:

-Kufr als komplettes (ver)leugnen Allahs (Antitheist)

-Kufr als gesellschaftliches täuschen (äußerliche Glaubenshingabe, innerliches leugnen Allahs)

-Kufr als Ignoranz (innerliche Überzeugung von der Existenz Allahs, äußerliches verbales Abstreiten)

-Kufr als Trotz (Glaube ist sowohl innerlich, als auch äußerlich präsent, die notwendige Konsequenz – das dienen, so wie es uns in Quran und Sunna vorgeschrieben ist, wird ganz oder nur teilweise befolgt)

-Kufr als Schirk (Verinnerlichung des Glaubens mit Hinzunahmen eigenmächtiger Entscheidungen, oder Vermittler)


Die elementare Bedeutung für Kafir/Kafira in der Übersetzung lautet:

„der/die Nicht-Gottergebene“

Kafir ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Erscheinungsformen einer bestimmten Haltung Gott gegenüber!

Die Ahlul-kitab

Unter Ahlul-kitab versteht man die Schriftbesitzer. Sie nehmen im Islam eine besondere Stellung ein. Nichtmuslime deren Religion ursprünglich auf einem von Allah Herhabgesandtem Buch basiert, selbst wenn dieses Buch durch Menschen verfälscht und verändert wurde. Juden und Christen zählen zu den Ahlul-kitab, da ihre Religion auf die Thora bzw. auf das Evangelium basiert.

Zu Zeiten des Propheten (ass) waren die Anschauung der Christen überwiegend vergleichbar mit der heutigen Zeit, dennoch wurden sie als Ahlul-kitab bezeichnet, aus theologische Sicht sind sie jedoch als Kafirum zu betrachten.

„Wahrlich, Kufr begehen diejenigen, die sagen: "Messias, der Sohn der Maria, ist Gott", während der Messias doch selbst gesagt hat: "O ihr Kinder Israels, betet zu Gott, meinem Herrn und eurem Herrn." Wer Muschrik ist, dem hat Gott das Paradies verwehrt, und das Feuer wird seine Herberge sein. Und die Frevler sollen keine Helfer finden.

Wahrlich, Kufr begehen diejenigen, die sagen: "Gott ist der Dritte von dreien"; und es ist kein Gott da außer einem Einzigen Gott. Und wenn sie nicht von dem, was sie sagen, Abstand nehmen, wahrlich, so wird diejenigen unter ihnen, die Kafirun bleiben, eine schmerzliche Strafe ereilen.

Trotz dieser Tatsache erlaubt der Islam die Ehe mit den Schriftbesitzern unter besonderen Voraussetzungen!

"...es ist für euch gestattet, die unbescholtenen muslimischen Frauen und die unbescholtenen Frauen von den Ahlul-kitab zu heiraten..."[5:5]

Die Aussage ein Muslim darf eine Nichtmuslimen heiraten ist deswegen falsch, weil eine Nichtmuslimen entweder eine Muschrika (glaube ein Mehrgötterei), eine Atheistin, eine vom Islam Abtrünnige oder aber eine Frau von den Ahlul-kitab sein kann.

Einzig die Ehe mit einer Nichtmuslimen von den Ahlul-kitab ist einem Muslim erlaubt, aber selbst diese nur unter bestimmten Rahmenbedingungen:

1)Es muss mit Bestimmtheit geklärt sein, dass die Frau tatsächlich zu den Ahlul-kitab gehört, die Abstammung aus einer christlichen oder jüdischen Familie ist hierfür nicht ausreichend.

2)Die Frau dürfte keinen außerehelichen Geschlechtsverkehr gehabt haben ohne diesen aufrichtig vor Allah bereut zu haben.

3)Die Frau dürfte nicht von einem Volk sein, welches im Kriegszustand mit den Muslimen steht. Hier unterscheiden Rechtsgelehrte zwischen Ahlu-Dhimma und einer Frau aus einem Volk welches mit den Muslimen im Kriegszustand steht.

4)Die Ehe darf nicht Zustande kommen, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Schaden dadurch entstehen kann. Als Schaden wird z. B. der Abfall vom islamischen Glauben, oder einigen Pflichten gesehen.

Obwohl es den muslimischen Männern erlaubt ist, geht aus einem Hadith folgendes hervor:

"Bemühe dich darum, dass du es schaffst, eine fromme muslimische Frau zu heiraten, dann hast du einen reichen Gewinn gemacht."

Alle Rechtsgelehrten stimmen darin überein, dass eine Heirat mit einer frommen muslimischen Frau auf jeden Fall den Vorzug erhält.

 Antwort auf:
Warum ist es haram für eine Muslima einen Nicht-Moslem zu heiraten
Zunächst ist es deswegen nicht erlaubt, weil es Allah (s) explizit verboten hat:

O ihr Gläubigen! Wenn gläubige Frauen als Auswanderer zu euch kommen, sollt ihr sie auf Wahrhaftigkeit hin prüfen. Gott allein weiß, wie es um ihren Glauben steht. Wenn ihr feststellt, dass sie gläubig sind, sollt ihr sie nicht zu den Nicht-Gottergebenen zurückschicken. Sie sind ihnen als Ehefrauen nicht erlaubt, und die Nicht-Gottergebenen Männer sind ihnen als Ehemänner nicht erlaubt.

Heute sind euch alle guten Dinge erlaubt. Und die Speise derer, denen die Schrift gegeben wurde, ist euch erlaubt, wie auch eure Speise ihnen erlaubt ist. Und keusche Frauen der Gläubigen und keusche Frauen derer, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, wenn ihr ihnen ihre Morgengabe gebt, nur in richtiger Ehe und nicht in Unzucht, noch dass ihr heimlich Buhlweiber nehmt. Und wer den Glauben verleugnet, dessen Werk ist sonder Zweifel zunichte geworden, und im Jenseits wird er unter den Verlierenden sein.

In dieser Thematik ist das Fehlen der Erlaubnis ausschlaggebend für das Verbot. Während den Männern ebenfalls die Heirat von Nicht-Gottergebenen Frauen verboten ist, in einer der letzten Verse des Korans dieses Verbot jedoch eine Einschränkung vorsieht, fehlt die Einschränkung bei den Frauen, daher sind Frauen einzig gläubige, keusche Muslime als Ehepartner erlaubt.

Versuch einer Erklärung:

Im natürlichen Sinne verhalten sich Frau und Mann stets komplementär zu einander. Diese Erkenntnis beweist, dass es psychische, physische und emotionale Unterschiede geben muss. Die Aufzählung aller Unterschiede würde die Kapazität des Datenbankservers sprengen, daher beschränke ich mich auf die Unterschiede, die meiner Erklärung dienlich sind. Vorab sei gesagt, dass es hier nicht um einen Wettstreit zwischen Frau und Mann geht, hier geht es nicht darum Vor und Nachteile beider Geschlechter zu beurteilen, wesentlich wichtiger ist die Erkenntnis, dass erst durch eine Ehe die Perfektion erreicht werden kann.

-Der Mann lässt sich durch seine Leidenschaft führen, während die Frau mehr von der Liebe angezogen wird.

-Die Mann liebt eine Frau die er gesucht und gefunden hat, eine Frau liebt einen Mann, der sich Ihres Wertes bewusst ist.

-Der Mann möchte die Frau besitzen und über sie verfügen, sie dagegen möchte sein Herz erobern und ihn dadurch beherrschen und binden.

-Sie sucht in Ihm Mut und Tapferkeit, während er ihre Schönheit und Anmut sucht.

-Die Frau begibt sich gern unter dem Schutz des Mannes, während der Mann gern schützt.

-Frauen können Ihr sexuelles Verlangen besser zügeln und kontrollieren, während das sexuelle Verlangen der Männer offen und aktiv ist

Der bekannte amerikanische Psychologe Professor Reag hat nach jahrelange Recherche folgendes Mentalitätsunterschiede festgestellt:

“Für einen Mann ist es langweilig, ständig mit einer Frau zusammen zu leben, auch wenn er sie liebt. Für eine Frau gibt es nichts Erfreulicheres als immer an der Seite des Mannes zu sein, den sie liebt.“

“Männer sind glücklich, wenn sie eine angesehen gesellschaftliche Stellung errungen haben. Eine Frau ist glücklich, wenn sie das Herz des geliebten Mannes erobern und ihn ein Leben lang für sich behalten kann“

Was nun folgt ist eine sachlich dokumentierte Aussage von einem amerikanischen Professor (REAG), der nun wirklich gar nichts mit dem Islam gemein hat:

“Der Mann möchte, dass die geliebte Frau seine Religion und Nationalität annimmt. Die Änderung der Religion und der Nationalität wegen des geliebten Mannes fällt der Frau ebenso leicht wie die Änderung des Familiennamens“

Primär geht es nicht um den Erhalt der Religion, vielmehr geht es in erster Linie um eine Schutzmaßnahme für die Frau. Diese Schutzmaßnahme resultiert aus den o. g. Unterschiede, sekundär geht es natürlich auch um den Erhalt der islamischen Gemeinschaft.

Sämtliche Rechte die einer islamischen Frau durch die Religion verliehen wurden, müssen von einem Ehemann (Ahlul-Kitab) nicht eingehalten werden. Sie als gläubige Muslimin hat Pflichten, wie z. B. das Fasten, darauf müsste ein solcher Ehemann keine Rücksicht nehmen. Eine Muslimin hat das Recht auf Verlangen sogar für das Stillen der Kinder Geld zu bekommen. Ein Muslim hat die Pflicht Geld zu verdienen und die Verantwortung, für die Familie Sorge zu tragen, diese Verantwortung ist eine von Allah (s) aufgetragene Pflicht. Ein Muslim wird durch sein Glauben an viele Sachen gehindert, welche die westliche Zivilisation gar nicht, oder aber sehr Spät durch Gesetzte geregelt hat (Alkohol, Vergewaltigung in der Ehe)

Aber all dies müsste ich eigentlich gar nicht aufführen, denn:

Einem Juden ist die Ehe mit einem Nichtjuden nicht erlaubt, so lt. Thora!

Einem Christen ist sie nur bedingt erlaubt, erst nach Reformation!

Für all die Menschen, die nicht so recht verstehen können, oder aber wollen:

Schlechte Frauen passen zu schlechten Männern, und schlechte Männer zu schlechten Frauen. Gute Frauen passen zu guten Männern, und gute Männer zu guten Frauen. Diese sind frei von allem, was die Verleumder über sie reden. Ihnen gebühren im Jenseits Vergebung und edle Gaben.(24.26)

Mit Ausnahme von EINEM ist der Kenntnisstand über die eigne Religion ein wenig beunruhigend.


Wir kehren zurück...
Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34314
09/03/2004 20:09
09/03/2004 20:09
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AvP Offline
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... und wer wird daran gehindert, diese "Kilometerwurst" zu leben?

Noch welt- und gottfremder ist's wohl nicht mehr formulierbar?!

Es ist halt im Totalitarismus nun mal so, daß Vorschriften (Willkür) immer für den/die andere/n gelten und nicht für den "Verfasser" selbst.

Beispiele hierzu?

Kaum notwendig, jeder einzelne (irdische) Tag schreibt seine Geschichte. Die Geschichte des Tages ist zugleich die Geschichte des Menschen. Und das Leben findet nicht im Gurkenglas statt, egal wie blutleer die Formulierungen klingen mögen. AvP.

Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34315
09/03/2004 20:43
09/03/2004 20:43
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… welch tiefgründige Aussage! Nein wirklich, beinahe hättest Du mir eine Träne entlockt, versetzt mich in die längst vergangene Zeit des Epimetheus, welcher von deinesgleichen geblendet wurde und anstelle der lang ersehnten Gabe - hast nicht Du es geschafft die Hoffnung zu rauben?


Totalitarismus wurde im Westen geboren, keine Offenbarungsreligion lässt sich mit diesem Begriff in Zusammenhang bringen, es sei denn, man benutzt gern Begriffe, welche man nicht wirklich definieren kann! Totalitarismus wurde durch Faschismus geprägt und dient eher der Beschreibung einer Staatsform.

 Antwort auf:
Es ist halt im Totalitarismus nun mal so
Entweder ich streiche das “halt“ oder ich entferne das “nun mal“, dadurch verleihst du deinem Gequake noch mehr Authentizität und du weißt doch, Authentizität ist ein Qualitätsmerkmal


Wir kehren zurück...
Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34316
10/03/2004 00:04
10/03/2004 00:04
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Mannheim
Hallo liebe Leute,

@khalilooo, dein
 Antwort auf:
Ein Mann mit normaler/gesunder Persönlichkeit...
verweist schon auf den Stolperstrick.
bei nicht normaler/gesunder Persönlichkeit, deiner Meinung nach, ist´s defektes Gen oder ist´s Eziehung???

Eine reine Glaubensfrage, nichts anderes, hier wissenschaftlich für einen einseitigen Standpunkt zur argumentieren ist unseriös.

Niemand kann beweisen, ob Mann und Frau im Mittel unterschiedlich sind. Und selbst wenn es so wäre, signifikant??? Welchen Maßstab lege ich dann an um Signifikanz anzunehmen, sind im Hinblick auf die Menschheitsgeschichte 50 Millionen Jahre angemessen oder reichen 40 Tausend? Und was ist mit den letzten 2-3 Tausend Jahren, die eher noch im Blick sind (Schrift), Ist hier, im eng begrenzten individuellen Fokus, den wir ja ausschließlich wahrnehmen, die Vererbung, das Gen, für individuell beobachtete Unterschiede verantwortlich, also ein objektiver Unterschied zwischen Mann und Frau, oder ist es nichts anderes als die über die Generationen unveränderte patriarchalische Erziehung, die ich in einem gleichgeprägten Umfeld als Generalismus wahrnehme?

Hallo Gnothi Seauton, dass sich Mann und Frau " stets komplementär zueinander verhalten" und das auch noch im "natürlichen Sinn" ist eine Verabsolutierung, die man als Glaubensgrundsatz einnehmen kann. Die absolute Wahrheit ist es nicht.

Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34317
10/03/2004 09:00
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Hallo Dolphin,

vermutlich ist es ein Glaubensgrundsatz, aber selbst wenn dies der Fall wäre, könntest du mir nicht das Gegenteil beweisen, denn sowohl die Pädagogik als auch die Philosophie streiten über die “absolute Wahrheit“! Die Geschichte der Wissenschaft trägt eine Männerhandschrift, daher erspare ich mir die Benennung großer Philosophen.

Der Kern meines Glaubensgrundsatzes, welcher nun mehr als 1400 Jahre alt ist, kann bis heute nicht widerlegt werden, für mich persönlich Grund genug ihn als absolute Wahrheit zu akzeptieren.


Wir kehren zurück...
Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34318
10/03/2004 18:27
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@ gno ...,

"... deinem Gequake ..."

Du hast recht, ja, und du signalisierst damit, daß es "angekommen" ist, du es irgendwie "verstanden" haben dürftest. In einem langen Lernprozeß durfte ich erfahren, daß man mit dem Menschen in "seiner" Sprache sprechen muß, sonst er nix versteht. Das ist hiermit geschehen. Danke. Da hilft eine geschwollene Formulierung genau so wenig wie eine Textdarstellung "in der 3. Person". Denn es gibt keinen Gott innerhalb und außerhalb aller Universen, der sein geliebtes (oder vielleicht auch weniger geliebtes) Menschenkind in der 3. Person anspricht.

"Totalitarismus wurde durch Faschismus geprägt und dient eher der Beschreibung einer Staatsform."

In den sogenannten Ostblockländern (Mauern, Stacheldraht, Minen usw..) wurde nie und niemals Gott in die Mangel genommen zur Durchsetzung ihrer Willkürsakte. Kein Mensch wurde dort gemartert im Namen Allah's, im Namen Gottes, sondern im Namen der "Demokratischen" Diktatur.

Völlig konträr dazu in den "Islamischen Gottesstaaten", ich weiß, du kannst nix dafür, du bist ein Kind dessen! Deshalb bleibt das für deine Wahrnehmung ausgeblendet - und gibst es auch so weiter, sofern du Kinder hast. Weil du den Kreislauf nicht hinterfrägst, du das nie lernen durftest, nie einüben durftest.

Es gibt auf der ganzen Erde keine, absolut keine vergleichbare Menschengruppe mit einem derart terroristischen Nährboden, wie es uns "nun mal" Tag für Tag die Menschen vorleben, die sich auf den Islam berufen. Mit oder ohne authentischen Qualitätsmerkmal. Es ist halt nun mal so. AvP.

Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34319
10/03/2004 19:06
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Muss dich sehr hart getroffen haben… \:D

Von uns beiden spiegelst du den Terroristen wieder, scheinst die Nächstenliebe ja ganz vergessen zu haben und nimmst die Verteidigungsstellung, oder doch Angriffsststellung ein?!

Mir fehlt die Lust und auch die Geduld einem Menschen wie dir den Werdegang einer Religion, die westliche Ideologie und die Grundvoraussetzungen von terroristischen Akten näher zu bringen, mir fehlt die Hoffnung solchen Menschen das Ergebnis von Vorurteilen und damit verbundenen Auslöser zum Hass zu erläutern.

Offensichtlich scheinst du mit deinen Entscheidungen nicht ganz die Zufriedenheit erlangt zu haben die du ständig zu Wort bringst, denn ein Mensch der eine für ihn getroffene Entscheidung für richtig akzeptiert, greift nicht so unbedacht und profan 1,4 Milliarden Mitmenschen an.

Du bist nicht in der Lage und dies beweißt dein letztes Statement eine sachlich-nüchterne Diskussion zu führen, dein Anliegen wird bei mir nicht gestillt werden und deinen Aufmerksamkeitsdrang werde ich nicht länger nähren.


Zeit aufzuwachen Anton !


Wir kehren zurück...
Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34320
11/03/2004 19:05
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@ Tach, gno ...,

ewig gültige Wahrheiten haben (und brauchen) keinen "Werdegang". Niemals! Aber irgendwie ein geiles Wort in Verbindung mit (deiner) Religion, "Gott" - allerdings müßtest du da ausklammern.

An diesem "...Werdegang, ...Näherbringen, ...Erläutern, ...profan, ...sachlich-nüchtern" - Gequasle (wohl mit erhobenen Zeigefinger, denke ich...) können Anal(/)phabeten durchaus großen Gefallen finden, denn von den genannten 1,4 Milliarden Zwangsmitgliedern hat ein nicht unbeachtlicher Anteil noch nie "Tafel und Kreide" gesehen, kennen das gar nicht. Denn das fördert/liefert zugleich die Zahl der Zwangsmitgliedschaft.

Degenerierung der Individien, Degenerierung der Nachkommenschaft, kann man nicht rückgängig machen, im Gegenteil, sie schreitet unaufhörlich voran, mit unumstößlicher Dynamik.

Unsere Unterhaltung würde mir sehr viel Spaß machen, "leicht verdauliche Kost" würde ich es nennen, wenn die Früchte der Friedensreligion-Alltagspraxis eine andere Sprache sprechen würden. An den Früchten sind sie erkennbar...! AvP.

Heute wieder ganz "besonders" aktuell!

Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34321
11/03/2004 20:05
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(T)ach Anton,

eigentlich hatte ich gehofft, dass du dich von mir verabschiedest, leider findest du gefallen an dieser langen und zu gleich nichts aussagenden Diskussion!

Nicht ewige Wahrheiten benötigen einen Werdegang (könnte meinen ich schreibe auf arabisch), das Verständnis für diese Wahrheiten hatten und haben stets einen Werdegang….

"Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis" aus einer vergangenen Zeit und immer noch aktuell da real existierend!

Als Analphabet erlaube ich mir, meine Rechtfertigung ist das nicht vorhandene Wissen, den Nährboden und deine erschreckende “schwarz-weiß Doktrin“ genauer zu analysieren, wir aus dem Orient haben nun mal nicht das “Know-how“ der Antons und zeichnen stets den “Worst-Case“, da selbst dieser es nicht vermag, das getrübte Aug zu erhellen…

... 121.237 irakisch-muslimischen Säuglingen, die in den letzten 12 Monaten (World Heath Organisation Statistiken)
aufgrund der von der amerikanischen Regierung auferlegten Sanktionen starben, die die Ankunft von Kindermedikamenten an irakischen Krankenhäusern verhinderten. Jeden Monat sterben durch dieseSanktionen dreimal mehr Kinder als bei den 11. September 2001 Angriffen umgekommen sind.

... 32.202 afghanisch-muslimischen Zivilisten, die seit Oktober 2001 auf brutalste Art und Weise
ermordet wurden, nachdem amerikanische Kampfflugzeuge ihre Dörfer, Häuser, Moscheen, Krankenhäuser
und Hochzeitsfeiern bombardierten. Es wurden 10-mal mehr unschuldige Afghanen von der amerikanischen Regierung
getötet, als in den 11. September 2001 Angriffen ums Leben kamen.

... 6084 getöteten indischen Muslimen, welche durch skrupellose Methoden verbrannt wurden.
Das Ganze organisiert von der indischen Regierung in Gujarat, während der letzten zwölf Monate.

... 5078 tschetschenisch-muslimischen Zivilisten, die in den letzten 12 Monaten durch
die russischen Luftangriffe getötet wurden, nachdem ihnen ein grünes Licht von der amerikanischen
Regierung bei ihrem "Kampf gegen den Terror" gegeben wurde.

... 3039 palästinensischen Muslimen, die von der amerikanischen Regierung
(durch die Waffen in den Händen der israelischen Soldaten) seit September 2001 getötet wurden.

... 2170 usbekischen Muslimen, die von der amerikanischen Regierung gestützten Karimov Regierung
mitten in der Nacht
für immer verschleppt wurden.

... 1472 chinesischen Muslimen, die in Ostturkestan (muslimisch) öffentlich hingerichtet wurden,
nachdem sie dazu gezwungen wurden, Alkohol zu trinken und Schweinefleisch zu essen.

... 1399 ermordeten kaschmiri Muslimen, und den 852 Kollektiv-Vergewaltigungen, die von den Hindu und Sikh Soldaten im besetzten Kaschmir durchgeführt wurden.
... 1261 indonesischen Muslimen, die von Christen in der Maluku Region von Indonesien massakriert
wurden, deren Ausrüstung: M-16 Sturmgewehre und Raketenwerfer, die ihnen von den Niederlanden
gestiftet wurde.

... 598 Muslimen, Gefangenen, die in kleinen Käfigen auf Guantanamo Bay gefangen gehalten werden,
nachdem ihnen ihre Bärte zwangsweise rasiert, ihre Hände und Füße gefesselt, ihre Augen und Ohren
verbunden wurden. Dies alles unter Bedingungen in, welche sich Hitzeschläge, Malaria und andere tropische Krankheiten ganz leicht hätten ausbreiten können.

Aber bitte, der Nährboden ist nun mal vorhanden, dies hat die Menschheit noch zu lernen, während große Debatten über die Gleichberechtigung der Frau gehalten werden, bleiben die Massaker an Muslime durch “wen auch immer“ legitim, denn Anton und Co. definieren den Wert eines Menschen nach Herkunft und Religion…

Gedenken wir den Auslöser und lasst uns nie vergessen, welch große Schuld wir auf uns geladen haben:

“WAR ON TERRORISM“ diente NIEMALS der geostrategischen und wirtschaftlich Sicherung der Dominanz, sondern allein der Ergreifung der Verantwortlichen des 11.09

- die gesamte Welt war überrascht, aber Bush konnte bereits 22 std. nachdem Anschlag 19 Hijacker und den Anführer namentlich nennen. Beweise liegen bis heute nicht vor, aber eine Menge Menschen, die einfach blubbern...

- die CIA traf sich eine Woche vor dem Anschlag mit Ben Laden im Krankenhaus von Dubai, Le Monde publizierte diesen Beitrag ungehört und ungelesen, lasst die Menschen einfach weiter blubbern....

- Bush ließ sämtliche Ermittlungen vom FBI-Anti-Terrorchefs O'Neill gegen Ben Laden, seine Familie und die terroristischen Verbindungen in Jemen und Saudi-Arabien stoppen, lokale Polizei-Agenten durften auf Anweisung von Bush verdächtige Flugschüler nicht weiter observieren, sämtliche Ermittlungen wurden von der FBI-Zentrale blockiert!

- Tiefergehende Untersuchungen der Anschläge, wie es der Oppositionsführer Tom Daschle gefordert hat, wurden unterbunden und geblockt, mit der Begründung der “Nationalen Sicherheit“.

- deutliche Warnungen, wie z.B. vom BND, wurden belächelt, die Konsequenz für die Inkonsequenz- das Budget wurde erhöht, kein Mitarbeiter entlassen

- die sensibelste “No-Fly-Zone“ der Welt, über der Schaltzentrale der einzigen militärischen Weltmacht, ist für 45 min unbewacht und NIEMAND war für die Luftverteidigung verantwortlich, bla bla

- westliche Medien keinerlei Recherche unternahmen, niemals den Worten von Bush widersprachen und auch keinerlei Beweise forderten, vergessen wir einfach, dass wir es mit einer von Amerika bezahlten Prostituierten zu tun haben. Durch permanente Wiederholung, blubbern Menschen, weil sie ohnehin so gern blubbern, wiedergegebenes nach!

- Gesetze die bereits vor dem 11.09. in der Schublade von Bush lagen, sind ohne durchgelesen worden zu sein, durch den Kongress abgesegnet worden (Patriot Act, Homeland Security), ohne Anklage, ohne Anwalt und ohne Verfassungsrechte, werden Menschen gefangen gehalten und verurteilt, viel Spaß als Muslim in Amerika, dem Land der Demokratie!

- Terroristen sind ausschließlich islamisch orientiert, denn so Bush: "Gott ist nicht neutral".

- der Krieg gegen Afghanistan - der schon bis Dezember 2001 mehr Unschuldige das Leben gekostet hat als die Anschläge vom 11.9. - zwar nicht wegen Öl geführt wird, dass aber ein Ex-Angestellter des Ölriesen UNOCAL in Kabul neuer Präsident wurde und als erste Amtshandlung die "größte Auslandsinvestition" unter Dach und Fach brachte: eine Pipeline.

- Bush niemals Zeichen im Nahen Osten setzt, auf das friedliche Juden und Palästinenser NIE eine Chance bekommen und die aggressive ethnische Säuberung durch Sharon fortgeführt wird

Gewiss Anton, schlag so fest zu wie du kannst, ich verspreche dir ich steh wieder auf …


ETA nehmen wir selbstredend auch auf unsere Kappe und wenn irgendwo in Australien ein Tourist auf eine Bananenschale ausrutscht, dann und dies steht außer Frage, war es ein Analphabet aus diesen “Gottesstaaten“!


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Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34322
11/04/2004 22:10
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Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm.........
also mir hat dieser erste lange Beitrag von Gnothi S. sehr gut gefallen...................!!!!!!!!!!

Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34323
11/04/2004 22:31
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Shakir Offline
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Salam und Salut liebe Mrvi,

mich hat der Beitrag vom Gnothi auch vom Hocker gerissen, als ich ihn las. Endlich mal einer, der das, was ich dachte, auch in Worte fassen konnte, ohne dass es bei diesem sensiblen Thema lächerlich wirkte. \:D Hut ab!

Schau doch mal in Forum zum Forum "Forumstreffen in Köln". Ich würde mich freuen, wenn du Lust und Zeit hättest. \:\) Die Anja-Maria hatte damals auch Lust auf so ein Treffen, wieso seid ihr beiden so verschollen? \:\(

Gruß
Shakir - immer noch männlich ;\)

Re: Warum darf eine Muslima keinen Nicht-Moslem heiraten? #34324
12/04/2004 19:24
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Das ist ja spannend. Ich muss jetzt Gnothi...
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Was ist die logische Schlussfolgerung Deiner Sätze?

Wer steht hinter den Anschlägen?

Gruss

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