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Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1231
18/12/2000 16:26
18/12/2000 16:26
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Süd-Baden
Blandina Offline
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Süd-Baden
Hallo zusammen,

möchte auch noch kurz was dazu beitragen.
Was für eine Mentalität kommt denn da zu Tage, wenn unsere lieben Rentner zu Kaffee-Fahrten eingeladen werden, bei deren Verkaufsveranstaltungen dann Psycho-Terror und Angst verbreitet wird, nur damit die Alten was kaufen.
Ist auch nicht die feine Englische, oder ?
Und es sind Deutsche und ich will mit denen auch nicht in einen Topf geworfen werden, bitte.

Grüsse


give peace a chance.

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1232
18/12/2000 23:59
18/12/2000 23:59
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Nordenham
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Guenter Offline
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Nordenham
Hallo Leute,

nochmal ein Komentar von mir zu dem Thema.
Ich war in fast ganz Marokko mit dem Rucksack. Die schlimmsten Ecken sind ausser Tanger, die Städte rund um Agadir (alles was als Ausflug angeboten wird), sowie die Straße der Kasbah's bis Erfoud, inkl Zagora.
In allen anderen Städten bleibt man so gut wie verschont von den so genannten "Führern" und "Freunden". Diese unfreundliche Gastfreundlichkeit ist nach meinem Erachten eine Folge des Tourismus.

Gruß Günter

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1233
19/12/2000 08:00
19/12/2000 08:00

A
Anonym
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Anonym
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A



Hi Olaf,
vielleicht hättest Ihr von Anfang an sagen sollen, dass Ihr ihn zwar in sein Dorf fahrt, aber nichts kaufen möchten. Wir leben hier in Deutschland im Überfluss, ist es da manchmal nicht ratsam...nur eine kleine Aufmerksamkeit zu geben ? Sicherlich hätte er sich darüber gefreut...aber nicht alle Marokkaner sind so...man muss ihnen nur von vornherein sagen, was Sache ist...Behalte die guten Erinnerungen im Herzen...und die haben ja überwogen, gelle ?

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1234
19/12/2000 08:41
19/12/2000 08:41

A
Anonym
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Hallo zusammen!
Da ich diejenige bin, die mit Olaf 2 Wochen durch Marokko gefahren ist, möchte ich hier auch noch mal ein paar Worte anbringen.

Ich verstehe durchaus, dass die Leute in Marokko, so wie überall anders auch, schauen muessen, dass sie für sich und ihre Familien ein halbwegs vernünftiges Einkommen haben.
Es ist nur so, dass man als Tourist auch nur beschränkte Mittel zur Verfügung hat und einfach nicht jedem die Freude machen kann, bei ihm einzukaufen oder eine andere Leistung (gegen Bezahlung) in Anspruch zu nehmen. Stellt Euch mal vor ihr gebt auf einem 2wöchigen Trip jeden Tag extra 10-20 Mark aus - für mich ist das eine Menge Geld....
Hinzu kommt für mich, daß wenn ich schon etwas einkaufe (ich denke ich falle nicht in die dekadente Touriklasse, die mit Geld nur so um sich schmeissen kann) ich mir genau überlegen möchte, wofür ich es ausgebe. In Marokko ist das unmöglich, denn die Fage nach dem Preis oder ein naeheres Begutachten der Waren impliziert fast schon einen späteren Kauf. Da ich mir ersparen wollte die Leute durch einen eventuellen Nichtkauf extrem zu verärgern, habe ich dann überhaupt nicht mehr geschaut. Dabei haette es sicher einiges gegeben, das ich ansonsten mitgenommen haette....

Wenn Olaf schlechte Erfahrungen angesprochen hat noch folgendes: der Mann in Asni war nur ein Beispiel. Sicher wir waren extrem blöd seine Einladung anzunehmen, aber es ist ja nun auch so, dass wir zuvor ihn und seinen Kumpel 45Minuten lang in sein Dorf geführt haben.
Wir hatten aber auch noch andere Erlebnisse, darunter Kinder, die Steine auf unser Auto geworfen haben. Andere Tramper, sie gingen zu Fuß, haben auch erzählt, dass sie ebenfalls mit Steinen beworfen wurden.

Mein Resumee ist jedenfalls folgendes: ob berechtigt oder nicht, ich haette ständig ein ungutes Gefühl, was wir denn nun als nächstes für einen "Fehler" begehen werden, der uns in eine unangenheme Situation bringt.

Liebe Grüße, v.a. an die marokkanischen Leser unter Euch!!!!

Bibi

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1235
19/12/2000 10:38
19/12/2000 10:38
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Jena
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Olaf Offline OP
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Olaf  Offline OP
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Joined: May 2006
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Jena
Hallo Felix, die Geschichte mit dem Silberfux gefällt mir. Ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Geschichte ev. anders ausgegangen wäre. Nur: ich wollte nichts kaufen, sondern eine Bekanntschaft machen. Ok, soll man mir vorwerfen, dass ich die Situation nicht rechtzeitig erkannt habe. Dann hätte ich mich nicht einladen lassen... Bei meinen bisherigen Reisen in z.T. sehr arme Länder (Chile, Bolivien, Indonesien) habe ich allerdings die Erfahrung offener Gastfreundschaft machen dürfen - ohne Hintergedanken. Es hat mich in dieser Hinsicht einfach überrascht!

Hassan: ich habe eins von vielen Beispielen wiedergegeben. Tut mir leid, wenn sich jemand angegriffen gefühlt hat.

Chibo: hast schon recht. Auch hierzulande wird abgezockt. Und diese andere Art ist auch nicht besser.

Aber genau diese "andere Art" soll diskutiert werden. Das ist für mich die Mentalitätsfrage. Ich verurteile das Vorgehen des Silberfux ja nicht einmal. Sage nur, dass ich Schwierigkeiten damit habe. Meine Mentalität ist eben anders!

Liebe Grüße, Olaf

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1236
19/12/2000 15:35
19/12/2000 15:35

A
Anonym
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Ich habe für mich eine praktikable Lösung gefunden: Bist Du in Eile, so sauf keinen Tee, steht so ähnlich auch schon bei Karl May (und der MUSS es ja wissen).
Mir ist es auch schon so ergangen und lehnte bei Zeitnot immer öfters ab, oder lies mich auf das Abenteuer (die Abende waren nicht besonders teuer) fremde-Menschen-fremde-Sitten ein. Vielleicht liegt es an uns, wir fühlen uns nach einer solchen Aktion als Verlierer und Gearschte und wissen in der bösen Fremde wollen alle nur unser Geld.

Hat jemand eigentlich mal Silberfux bescheid gesagt und gefragt was er sich dabei gedacht hat ?

Kleine (erfundene) Geschichte: Ich verlange von einem japanischen Touri den vierfachen Preis für ein wasweißich (zB Eis), der Yenkacker bezahlt diesen und ich bedanke mich freundlichst und wünsche ihm einen schönen Tag in Deutschland. Jetzt war ich böse, habe aber mehr meine Jagdbedürfnisse als meinen Geldbeutel befriedigt (es verirren sich sehr selten Yenkacker, Dollarscheißer oder Dirhamgoldesel an meinen Eisstand).

Übrigens sind grüne Oliven die besten und mir ist es egal ober der Großgrundbesitzer einen marrokanischen oder deutschen Pass hat.

An Olaf & Co. Ich hoffe, daß der marokkanische Krug nicht an Euch vorrüber gegangen ist und ihr dieses wundervolle Land ein weiteres Mal "heimsuchen" werdet.

Yallah (nach Marokko) Felix

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1237
19/12/2000 17:23
19/12/2000 17:23
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64390 Erzhausen
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Renate Offline
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64390 Erzhausen
Hallo Leute,
wir sind jetzt gerade wieder richtig daheim und ich muss zum einen einfach loswerden was fuer ein tolles Reiseland Marokko ist. Vor allem wenn man (ca. 3800km) doch ziemlich durchs Land kommt und die unterschiedliche Landschaftstypen erlebt.
Zum andern muss ich aber mit unserer Erfahrung auch etwas zu dem offensichtlichen Dauerthema "Belaestigung/Bettelei + Gefaehrlichkeit fuer Individualreisende" loswerden.
Vorab; wir fuhren mit einem Veranstalter mit 11 Einheiten ab Faehre Ceuta. Schon beim Vorgespraech in Spanien wurden wir gewarnt was alles passieren kann, wenn man nicht am Rockzipfel der Reiseleitung bleibt. Vor allem beim Grenzuebergang wuerde ohne die besonderen Beziehungen (Schmiergeld!) des Veranstalters das Wohnmobil sicherlich auseinandergeschraubt ... Seltsamerweise fuhren wir dann aber nicht im Konvoi, sondern immer 2-3 Einheiten miteinander. Und die Reiseleitung fruehmorgens alleine schon weit voraus, ohne Kontakt zu uns! Abends traf man sich dann wieder am festgelegten Ort + Standplatz (Campingplatz oder frei). Mit der so doch gegebenen Freiheit, am Tage, lernten wir das Land als voellig anders als vorab geschildert und gewarnt kennen. Dass am Strassenrand die Kinder versuchten ihr Obst zu verkaufen u.s.w. empfanden wir nicht als laestig. Auch wurden wir bei unseren Einkaeufen tagsueber, auch in den kleinsten Orten, nicht bedraengt oder belaestigt. Im Gegenteil, wir lernten die Leute als sehr nett und wie ich meine, auch ohne sofortige Hintergedanken kennen. Auch wenn wir nicht dauernd etwas kauften war es nach einem Nein gut und die Leute blieben freundlich. Auch hat nach uns in diesen 3 Wochen nie jemand den beruehmten Stein geworfen!
Was uns allerdings auffiel war der Unterschied zwischen dem weiten Land und den Touristengegenden, wie Agadir. Hier sind die Sitten offensichtlich, durch die Touristen?, verdorben und hier ist das Verhalten dann teilweise laestig. Aber auch hier kommt man mit einem klaren Nein ganz gut zurecht und wird dann doch in Ruhe gelassen.
Die in den Beitraegen im "schwarzen Brett" teilweise angefuehrte Problematik der "Provision" fuer einen Fuehrer ist kein Marokko(Leute)problem! Auch unser, deutscher, Reiseleiter war ganz wild darauf dass wir abends in ganz bestimmte Laeden odere Fabriken sollten. Dreimal darf geraten werden warum wohl.
Zum Schluss moechte ich daher klar sagen dass wir das naechstemal alleine fahren werden, wie auch in Europa oder den USA. Die Tour selbst planen und ohne festen Zeit-/Etappenplan, wie diesesmal durch den Veranstalter, die Vorteile unserer Unabhaengigkeit ausnutzen. Und dies ganz ohne ungute Gefuehle wegen Sicherheit usw.
Dieter Schlittenhardt

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1238
20/12/2000 13:04
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Anna Norge Offline
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Hallo,
ich bin erst seit ungefähr einer Woche Mitglied und ich bin ziemlich erstaunt über diese "Mentalität"-Diskussion. Ich hätte eher erwartet, dass Teilnehmer bei marokko.com darauf hinarbeiten, das Vorurteile abgebaut werden und nicht noch verstärkt. Wenn man gute "Interkulturelle Begegnungen" wünscht, kommt man meiner Ansicht nicht weiter, wenn man nach einzelnen negativen Erlebnissen gleich darüber spekuliert, ob diese Verhaltensweisen denn zur "Mentalität" der Menschen in einem Lande gehören. Stellt Euch mal vor, wie es wäre, wenn die Marokkaner jetzt noch die "deutsche Mentalität" in die Diskussion mit einbringen würden! Denn in diesen Erlebnissen sind ja deutsche und marokkanische Representanten vertreten.

Die mehrfach genannte Statistikk "90 Prozent der Touristen, die in Marokko waren, wollen nicht wieder dorthin zurück" zementiert die Vorurteile dann endgültig. Oder ist dieses Ergebnis wirklich das Resultat einer Umfrage unter allen Touristen in ganz Marokko? Und auch dann wäre das Resultat einer solchen Umfrage immer noch abhängig von der Art der Fragestellung.

Ich hoffe, es kommen noch mehr Reiseberichte wie der von Renate/Dieter Schlittenhardt!

Gruss von Anna aus Norwegen

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1239
21/12/2000 00:21
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zaza Offline
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Hallo Anna

ich finde Du hast recht, die "Mentalitaetsfrage" hatten wir ja auch schon anderen Stellen im Forum. Es ist immer schwierig soetwas zu diskutieren und trotzdem ueber den Tellerrand zu schauen. Das interessante dabei ist aber auch, dass viele von uns andere Erfahrungen haben, weil sie diese entweder als Tourist, oder als Partner/in eines/r Marokkaners oder weil Sie eben von dort stammen gemacht haben.
Deshalb finde ich auch dass Reiseberichte
zur Verstaendigung beitragen.
Als Tip fuer Alleinreisende (ohne Neckermann)
habe ich das Buch "Morocco The Rough Guide" in London entdeckt.
Ich hoffe, dass ist nicht ein uralter Hut, den Erika schon zigmal vorgestellt hat. Falls doch, sorry.
Auf jeden Fall wuensche ich allen Reisenden
einen tollen Aufenthalt.
Zaza

P.S. Rainer, der Beitag von Olaf hat mich uebrigens auf den Gedanke gebracht, ob wir unsere Herbalife "Freunde" nicht doch unterstuetzen sollten nach Marokko zu gehen. Stossen Sie dort auf die beschriebenen Haendler.....

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1240
21/12/2000 14:21
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64390 Erzhausen
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Renate Offline
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64390 Erzhausen
Hallo,
zum Beitrag von Zaza moechte ich ergaenzen,
dass das marokkanische Tourismusministerium untersucht hat, warum der Anteil der deutschen TouristInnen in Marokko staendig abnimmt:
1. der Bierpreis ist zu hoch
2. die Air Maroc bringt es nicht fertig, Direktfluege nach Agadir zu Pauschalpreisen anzubieten, die die Anreise flexibler machen,nicht nur dienstags Agadir und Ende.
3. Kein zeitgemaesses Rahmenprogramm fuer die
TouristInnen, was immer das heissen mag ..
und unter ferner liefen die Uéberlegung, dass
die Haendler zweifelsfrei mehr verkaufen wuerden, wenn sie die Leute nicht so bedraengen wuerden..
Schoene Feiertage
Renate

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1241
21/12/2000 17:07
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Rainer Guntermann Offline
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Renate,
Royal Air Maroc gilt nicht nur als unflexibel und unzuverlässig (durch Verspätungen und Überbuchungen etc.), sondern ist für uns Deutsche auch total überteuert.
Was die von einem Deutschen (für die 3stündige Flugzeit) für ein normales Flugticket nach Marokko nehmen wollen, dafür kann man bei einem Billiganbieter im benachbarten Ausland einen USA-Flug mit Hotel und evtl. sogar noch mit Mietwagen bekommen!!!!
Rainer

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1242
22/12/2000 10:07
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Nordenham
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Nordenham
Hallo Leute,

mal eine Frage. Wer von würde Euch mit jemanden den er in Deutschland auf dem Wochenmarkt kennengelernt hat, mit in die Wohnung gehen?
Ich glaube kaum jemand, aber dann im Urlaub.

Gruß Günter

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1243
22/12/2000 10:22
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Silla Offline
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da hast du wirklich recht. da würde wohl keiner mitgehen!!
auch dir lieber günter wunderschöne weihnachten und ein gesundes neues jahr!
gruss
silla

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1244
22/12/2000 16:15
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Hallo Rainer,
das ist ja gerade der Punkt, die Unflexibilitaet der Air Maroc,
deshalb fliegen die Leute woanders hin, und nicht wegen der Haendler.
Schoene Feiertage
Renate

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1245
23/12/2000 11:01
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Thomas Friedrich Offline
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Liebe Renate,

nicht wegen der RAM fliegen die Leute nicht nach Marokko. So ein Quatsch. Die allermeisten kommen mit LTU, Condor und anderen auslaendischen Gesellschaften. Wer nach Marokko moechte, ist nicht auf die RAM angewiesen.
Uebrigens nimmt der Anteil deutscher Touristen in Marokko auch nicht ab, sondern zu. Das Problem liegt jedoch bei der Wiederkehr.


Thomas


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


Weitere Informationen über meine Aktivitäten:

http://lmgtfy.com/?q=thomas+friedrich+marokko
Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1246
23/12/2000 17:44
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64390 Erzhausen
Also, lieber Thomas,
ich habe mich in meinem Beitrag auf eine offizielle Untersuchung gestuetzt, deren Ergebnis ich im Herbst in Marokko in der Zeitung gelesen habe.
Da wurde das Problem untersucht, warum die Anzahl der TouristInnen aus Deutschland kontinuierlich abnimmt. Siehe Beitrag weiter oben. Sind alle Untersuchungen Quatsch?
Fragt sich und Dich und Euch
Renate

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1247
28/12/2000 01:33
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Rainer Guntermann Offline
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Lieber Thomas,

leider hast Du nicht ganz recht: Oujda und Nador wird (fast) ausnahmlos nur von der RAM angeflogen und die immer schon genau wussten, wie man eine Monopolstellung ausnutzt!!! Freut mich, dass die jetzt auf Dauer ähnlich wie die Telekom lernen muss umzudenken!

Gruss Rainer

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1248
28/12/2000 11:16
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Thomas Friedrich Offline
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Errachidia, Marokko
Hallo Rainer,

besten Dank fuer die Information. Ich gehe jedoch davon aus, dass diese beiden Orte zum allergroessten Teil von Marokkanern und weniger von Touristen angeflogen werden.

Auf dann.

Thomas


Beste Grüße
Thomas

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Weitere Informationen über meine Aktivitäten:

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Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1249
28/12/2000 14:20
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Ruhrgebiet
Abbas Offline
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Ruhrgebiet
Hallo Rainer ,

was meinst du denn mit "umdenken" ?? die RAM hat doch immer noch eine monopolstellung in allen teilen des Rif`s (nador,oujda,alhoceima).
es gab mal vor jahren den versuch einer holländischen fluggesellschaft ,flüge nach oujda anzubieten und das deutlich günstiger als RAM.
nachdem aber die damaligen technischen "verhältnisse" geprüft wurden , hat sich diese fluggesellschaft ganz schnell zurückgezogen und die bereits im vorfeld verkauften tickets zurückerstattet.

glaubst du wirklich dass die RAM ihr lukratives geschäft mit den zahlreich ansässigen rif-berbern aufgibt ??

Abbas


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Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1250
29/12/2000 01:51
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Rainer Guntermann Offline
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Rainer Guntermann  Offline
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Ja, Abbas, leider hast Du Recht.
Es sind aber zunehmend auch mehr außermarokkanische Angehörige oder z.B. europäische Freunde die mit den marokkanischen Familien in die Gebiete reisen möchten und ebenfalls diese unerfreuliche Erfahrungen mit der RAM machen dürfen!!!
Rainer

Re: Eine Frage der Mentalitaet? #1251
25/01/2001 00:02
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malaga
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reni Offline
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malaga
Lieber Olaf, ich kann Deine Einstellung zu Marokko nur bedingt verstehen. Ich weiß noch wie ich einer Familie sagte, dass ich es sehr traurig finde,dass sie mit einer schlechten Erinnerung Marokko verlassen und nie wieder kommen wollen. Ich selbst als Touristin hatte ein paar Tage vor meiner Abreise auch ein sehr schlimmes Erlebnis, was ich nicht so schnell vergessen werde. Ich hadere auch mit einer erneuten Reise nach Marokko. Nur meine Sehnsucht ist so groß nach diesem wunderbaren Land. Ich habe die wirkliche marokkanische Gastfreundschaft nur eine Viertelstunde vom Massentourismus kennengelernt. Das allein wird mich wieder dorthin bringen. ich für mein Teil werde die typischen Touristenpfade meiden, denn weit weg von dem Tourismus war die Welt in Ordnung. Es ist schade, wenn man nur wegen weniger schlechter Menschen, die es auch in Deutschland zur Genüge gibt, ein ganzes Land verschmäht. In Deutschland fragen wir uns doch 'mal, wo gibt es denn da noch Gastfreundschaft?!

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