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Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour #161167
21/02/2016 16:39
21/02/2016 16:39
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Muenchen, Deutschland
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HerrW Offline OP
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Muenchen, Deutschland
Hallo liebe Marokko-Forum-Mitglieder,

ich will Ende April/Anfang Mai nach Marokko und benötige noch ein paar Entscheidungshilfen, bei der Ihr mir helfen könnt.
Die Tourdetails der geführten Touren habe ich eingefügt, damit ihr nicht dem Link folgen müsst, sie können von Euch gegebenenfalls übersprungen werden.

Was ich machen will:
- Erlebnis-/Studienreise mit Tour in der Wüste (inkl. Kamel/Dromedar reiten)
- Hauptattraktionen Marokkos mit Land, Leuten und Kultur

Zu mir:
- männlich, 30 Jahre, man sieht mir an, dass ich Deutscher bin (nein, nicht die Tennissocken in den Sandalen ;D aber sehr typisch deutsches Aussehen)
- alleinreisend
- Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch, etwas Latein (manche Wörter lassen sich ableiten). Ich habe auch mal an der Uni spanisch und arabisch angefangen zu lernen, da ist aber eig. nichts mehr vorhanden, außer Kleinstbröckelchen. Französisch kann ich nicht.
- weltoffen, freundlich, höflich, zuvorkommend
- leider ab und zu ein wenig zu gutgläubig

Zur Entscheidung stehen folgende 2 Touren:
I) 15.04.-08.05.2016
II) 22.04.-08.05./15.05.

Tourdetails I)

1. Woche eigene Planung, allein und privat:

Anreise nach Marrakesch
auf eigene Faust nach Mhamid und eine geführte Tour in die Sahara, mit Kamel/Dromedar reiten (3-4 Tage)
der Rest der Woche nach Essaouria, entspannen und surfen, zum Tourstart am 22.04 nach Casablanca.
Ich denke es wird ein wenig stressig mit 1 Tag Anreise in die Wüste, 2-3 Tagestour Wüste, 1 Tag Reise nach Essaouria, 1-2 Tage Aufenthalt dort und Weiterreise nach Casablanca.

Hier ist die Frage, wie reise ich am besten, da ich alleine bin. Auto mieten? Findet man sich dort leicht im Straßenverkehr zurecht? Oder geht es auch ohne viel größeren Stress mit dem Bus? Gibt es häufiger Leute, die hier einen in eine Unfall verwickeln wollen? Es gibt z. B. einen Übernachtbus von Marrakesch nach Zagora von CMT habe ich gesehen...
Die Busse haben doch auch ne Toilette an Bord oder? (doofe Frage, abe ich will nur sicher gehen. Sind sie mit Fernbussen in Deutschland zu vergleichen?)
Nachts, alleine lange Stecken mit dem Auto fahren wurde nicht empfohlen. Was sagt ihr?


2.+3. Woche:
Marokko und Spanien in 15 Tagen

-------------
1. Tag: Anreise nach Casablanca
Eine Reise in zwei Länder, getrennt durch das Mittelmeer und geeint durch eine vielfach ineinander verwobene Kultur und Geschichte! Sie landen in Casablanca und werden schon am Flughafen begrüßt. Anschließend fahren wir gemeinsam ins Hotel. Eine Übernachtung in Casablanca.

2. Tag: Atlantik und Gaukler
In der größten Stadt Marokkos beginnen wir den Tag, schauen uns ein wenig um und sehen dabei die große moderne Moschee Hassan II., wenn auch nur von außen. Dann nehmen wir unser erstes Ziel ins Visier. Wir reisen nach Süden! In den Souks von Marrakesch lassen wir uns treiben und von Geräuschen, Gerüchen und Farben betören, bevor wir uns auf dem legendären Gauklerplatz Djemaa el Fna staunend um die eigene Achse drehen. Zwei Übernachtungen in Marrakesch. 210 km (F, A)
3. Tag: Marrakesch: Al Hamra, die Rote

Gleich nach dem Frühstück beginnen wir mit der Besichtigung. Maurische Baukunst wie die Nekropole der Saadier, der prächtige Bahia-Palast und die Medersa Ben Youssef stehen auf unserem Programm. Wie sah die Karawanenstadt früher aus? Beim Anblick des Minaretts der Koutoubia-Moschee und der Ruine des Badi-Palastes können wir uns das ein wenig vorstellen. Der Rest des Tages gehört Ihnen! Unser Tipp: Wie wäre es mit einem »thé á la menthe«, auf einer der zahlreichen Café-Terrassen rund um den Gauklerplatz? (F, A)

4. Tag: Schluchten, Täler und Kasbahs
Wir fahren auf einer atemberaubenden Straße in die Bergwelt des Hohen Atlas. Auf dem rund 2.260 Meter hohen Tichka-Pass genießen wir das Panorama, gelangen dann in eine immer karger werdende Landschaft, die uns an die Wüste denken lässt. Wir erreichen das schönste Wehrdorf des Südens, den Ksar von Ait Benhaddou, von der UNESCO mit dem Welterbetitel geadelt, und besichtigen eine der berühmten Wohnburgen. Weiter geht die Fahrt über Ouarzazate auf die Straße der Kasbahs, bis uns ein unwiderstehlicher Duft ankündigt, das wir uns der für ihr Rosenöl berühmten Oase von El Kelaa M´Gouna nähern. Eine Übernachtung in Boumalne. 320 km (F, A)

5. Tag: Durch den Hohen Atlas
Heute schlängeln wir uns durch das Dadèstal mit den schönsten Landschaften des Hohen Atlas. Wir gelangen jetzt tatsächlich in die Wüste und fahren über Tinerhir in die spektakuläre Todhraschlucht. Nach einer Pause geht es weiter nach Erfoud im Zentrum des Tafilalt, der größten Oase Marokkos voller Dattelpalmen. In Jeeps fahren wir ─ je nach Jahreszeit auch am Vorabend ─ zu den Sanddünen des Erg Chebbi, die teliweise bis zu 100 Meter hoch sind und lassen die Abenddämmerung in der Sahara auf uns wirken. Eine Übernachtung in Erfoud. 180 km (F, A)

6. Tag: Alpines Marokko
Wir folgen zunächst dem Lauf des Oued Ziz mit seinen Schilfgürteln bis in die Ausläufer des Hohen Atlas. Nach der Mittagspause in Midelt gelangen wir durch wunderschöne Landschaften über den Mittleren Atlas nach Ifrane ─ die Schweiz Marokkos und tatsächlich ein Wintersportgebiet! Hätten Sie hier mit einem Wald gerechnet? Wir spazieren inmitten von Zedern. Am Abend erreichen wir Fès, im Mittelalter wirtschaftliches und geistiges Zentrum des Landes. Zwei Übernachtungen in Fès. 430 km (F, A)

7. Tag: Fès: Stadt der Lehre
Heute widmen wir uns der größten Medina Nordafrikas. Wir erleben mit all unseren Sinnen die Souks der Gerber und Färber, besuchen die Stätten islamischer Gelehrsamkeit, die Kairaouine-Moschee und die Attarine-Medersa sowie die bunten Märkte und Gassen im Souk. Im Töpferviertel wird die berühmte blau-weiße Keramik hergestellt. Auch Fès el Jedid ─ »Neu-Fès« ─ mit dem Königspalast, den wir nur von außen betrachten können, und dem ehemaligen Judenviertel wird besichtigt. Wir lassen den Tag am blauen Tor Bab Boujeloud ausklingen. (F, A)

8. Tag: Römer und Araber
Über den Wallfahrtsort Moulay Idriss machen wir einen Abstecher in die römische Vergangenheit Marokkos. In der alten Stadt Volubilis bewundern wir die gut erhaltenen Bodenmosaiken ─ ihretwegen heute eine UNESCO-Welterbestätte. Wir fahren hinauf ins Marktzentrum Chefchaouen im Herzen des Rifgebirges, das erst mit dem Zustrom maurischer und jüdischer Flüchtlinge aus Andalusien zu neuer Größe kam. Beim Spazieren durch die pittoreske Altstadt haben wir fast schon das Gefühl, jenseits der Meerenge von Gibraltar zu sein. Nach einer eindrucksvollen Fahrt an die Nordwestspitze des afrikanischen Kontinents erwartet uns das mythenumwobene Tanger. Eine Übernachtung in Tanger. 410 km (F, A)

9. Tag: Über die Straße von Gibraltar
Andalusien wartet! Mit der Fähre setzen wir von Tanger nach Algeciras über und fahren weiter nach Gibraltar. Schon von weitem ragt der Felsen ins Bild. Am Ortseingang der Kronkolonie begrüßen uns die wuchtigen Festungsmauern. In der Stadt kommt dann der Kulturschock ─ hier sieht es aus wie in England, nur die Autos fahren rechts. Minibusse bringen uns auf den Felsen hinauf, zu den Lieblingsplätzen der berühmten Berberaffen. Unser Tagesziel ist die andalusische Hauptstadt Sevilla. Zwei Übernachtungen in Sevilla. 250 km (F, A)

10. Tag: Sevilla: Hauptstadt Andalusiens
Sevilla ─ die Stadt der Romantiker! Wir machen uns auf zu einer Tour durch die Stadt und lernen alles kennen, was die Stadt zur Berühmtheit gemacht hat. Ein Höhepunkt ist die gotische Kathedrale mit der Giralda. Erinnert der Glockenturm unser geschultes Auge nicht an ein almohadisches Minarett? Richtig, unter der Kathedrale liegen die Fundamente der Freitagsmoschee. Im Alcázar sehen wir, wie sehr die Ästhetik der Mauren auf das christliche Spanien des 14. Jahrhunderts abfärbte. Der Palast des kastilischen Königs sieht aus wie ein Schloss aus 1.001 Nacht. Beim Bummel durch das Labyrinth des alten Viertels Santa Cruz bezaubert uns das romantische Sevilla. (F, A)

11. Tag: Christen und Muslime
Córdoba ─ im Mittelalter die Hauptstadt des islamisch geprägten Spaniens. Von den ehemals 500 Moscheen steht nur noch die Mezquita. Uns empfängt einer der schönsten Sakralbauten der Welt. Dass nicht nur Christen und Muslime im mittelalterlichen Andalusien lebten, macht unser Spaziergang im jüdischen Viertel deutlich. Unvermittelt stehen wir vor einer kleinen Synagoge des 14. Jahrhunderts, ein letzter Zeuge einer einst blühenden Kultur. Von der zweitausend Jahre alten römischen Brücke aus genießen wir schließlich das imposante Altstadtpanorama. Eine Übernachtung in Córdoba. 180 km (F, A)

12. Tag: Glanz der Kalifen
Sagenumwoben ist die Ausgrabungsstätte von Madinat al-Zahra. Die alte Palaststadt aus der Zeit des Omayyaden-Kalifats liegt am westlichen Rand Córdobas, an den grünen Hängen der Sierra Morena. Durch das weltgrößte Olivenanbaugebiet machen wir uns auf nach Granada, die dritte der großen »maurischen« Städte Spaniens. Wir mischen uns in den Gassen des alten arabischen Albaicín-Viertels unters vergnügungswillige Volk. Von hier eröffnen sich betörende Ausblicke auf die Alhambra und die Sierra Nevada. Zwei Übernachtungen in Granada. 170 km (F, A)
13. Tag: Maurisches Granada

Die rote Burg der Alhambra und die schönen Gartenanlagen des Generalife: Für uns der Höhepunkt des Tages, für die früheren nasridischen Herrscher der Höhepunkt ihres Schaffens! Die Renaissancekathedrale mit der Capilla Real und den Gräbern der katholischen Herrscher Ferdinand von Aragón und Isabella von Kastilien, die unten in der christlich geprägten Altstadt auf uns warten, zeigen uns die andere Seite der Medaille. Den Tag sollten Sie unbedingt in einer der zahlreichen Bars im Albaicín bei einem Gläschen »Fino« und Tapas ausklingen lassen. (F, A)

14. Tag: Über Ronda an die Küste
Von der Bergstadt Ronda aus genießen wir spektakuläre Aussichten auf die Schlucht, über der sie thront. Wir unternehmen einen Rundgang durch die Altstadt zu Spaniens ältester ganz aus Stein errichteten Stierkampfarena. 6.000 Zuschauer können sich hier an diesem Schauspiel weiden. Außerdem besuchen wir den Palacio de Mondragón, heute ein kleines Museum und früher ein maurischer Stadtpalast. Eine Übernachtung in Torremolinos an der Costa del Sol. 220 km (F, A)

15. Tag: Abschied oder mehr Urlaub?
Wenn die Zeit es zulässt, lädt ein letzter Bummel an der Costa del Sol ein, bevor es zurück in die Heimat geht. Sie bleiben noch ein bisschen? Dann freuen Sie sich auf die Sonne Andalusiens! (F)

(F=Frühstück, A=Abendessen)


---------------------------------------------------------------
Tourdetails II)

1+2. Woche:
Marokkanisches Kalaidoskop (14 Tage Rundreise)


1. Tag: Flug nach Casablanca
Heute geht es in den Orient! Bei Ankunft werden Sie bereits von Ihrem Reiseleiter erwartet. Ihr erstes Ziel ist die Königsstadt Rabat. 100 km

2. Tag: Rabat ─ Fès
Der Königspalast, die Kasbah des Oudaias, der Hassan-Turm und das neue Mausoleum von Mohammed V.: Rabat hat viele Gesichter, die Sie bei Ihrem Besuch kennenlernen. In Meknès besichtigen Sie das Bab el Mansour und das Mausoleum von Moulay Ismail, das einzige Mausoleum des Landes, das von Nicht-Muslimen betreten werden darf. Auf dem Weg nach Fès machen wir einen Abstecher nach Volubilis, der größten und am besten erhaltenen römischen Ruinenstadt Marokkos. 210 km (F, M, A)

3. Tag: Ein ganzer Tag in der Medina
Heute besichtigen Sie Fès, die älteste der marokkanischen Königsstädte. Die Altstadt, die Medina, steht bereits seit über 30 Jahren unter dem Schutz der UNESCO. Die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein. Mittags besuchen Sie ein typisch marokkanisches Restaurant in einem ehemaligen Palast in der Altstadt und genießen die Atmosphäre und die Speisen. Danach erkunden Sie die engen, verwinkelten Gassen, den Souk, das Töpfer- und Gerber-Viertel und die ehemalige Koranschule Medersa Bou Inania, mit ihren feinsten Stuckarbeiten und Holzschnitzereien ein besonders schönes Beispiel maurischer Baukunst. (F, M, A)

4. Tag: Fès ─ Midelt
Sie verlassen Fès und fahren durch Dörfer und sanfte Berglandschaft in die nördlichen Ausläufer des Mittleren Atlas. Der 1.660 Meter hoch gelegene Wintersportort Ifrane mutet sehr seltsam an, denn die Häuser und das Örtchen gleichen eher einem Wintersportort in den Vogesen. Auf der Weiterfahrt durch die Forèts des Cèdres, die berühmten Zedernwälder, können Sie bei einem kurzen Halt mit etwas Glück Berberaffen beobachten. Schließlich überqueren Sie den 2.178 Meter hohen Pass des Col du Zad und erreichen Midelt. 200 km (F, M, A)

5. Tag: Midelt ─ Merzouga
Morgens setzen Sie die Fahrt durch die östlichen Ausläufer des Hohen Atlas fort. Unterwegs unternehmen Sie eine etwa einstündige Wanderung durch die Palmenhaine des schönen Ziz-Tales. Über die Oasenstadt Erfoud führt der Weg ins Erg Chebbi, die größten und höchsten Dünenfelder Marokkos, welche teilweise bis zu 170 Meter Höhe erreichen. Spazieren Sie durch den gelbroten Sand zu einem Aussichtskamm, um das Farbenspiel bei Sonnenuntergang zu genießen. 270 km (F, M, A) ca. 1 Std.
6. bis 9. Tag: Trekking: Dünen, Dattelpalmen, Dromedare

Am Morgen des sechsten Tages treffen Sie die Begleitmannschaft mit den Lastkamelen. Sobald das Gepäck sowie die Küchen- und Zeltausrüstung auf die Tiere verteilt und festgeschnürt ist, brechen Sie zum viertägigen Trekking auf. Sie sind nur mit Lastkamelen als Karawane unterwegs. Wer möchte, kann optional ein extra Reitkamel dazu buchen. Vor Ihnen liegen epische und einmalige Tage in der Wüste des Erg Chebbi. Harmonische Formen und Farben machen die Wüste zu einer Landschaft, die zu Recht viele Liebhaber hat. Die Aussichten von den Kämmen der Dünen sind genauso spektakulär wie die Sonnenaufgänge und die Stille der Nacht. Die Zelte bauen Sie inmitten der Wüste auf, und genießen das Farbenspiel in den Abendstunden. Das Abendessen wird Ihnen im Messezelt oder im Freien immer erst nach Einbruch der Dunkelheit serviert und sie genießen es auf einer Matte auf dem Boden. (F, M, A) 170, 170 ca. 6 Std.

10. Tag: Rissani ─ Dadès-Schlucht
Das Oasendorf Rissani war früher ein bedeutender Karawanenstützpunkt. Sie besuchen den bunten Marktplatz, der von rosarot gefärbten Lehmhäusern umgeben ist. Auf der Fahrt nach Tinejdad besichtigen Sie die »Foggaras«, die hier typischen, unterirdischen Bewässerungskanäle. Durch Palmenoasen am Todra-Fluss geht es zur Todra-Schlucht mit ihren senkrecht steil aufragenden Felswänden in die landschaftlich spektakuläre Dadès-Schlucht, in deren Nähe Sie heute in einem Gästehaus übernachten werden. 240 km (F, M, A)

11. Tag: Dadès-Schlucht ─ Ait Benhaddou
Der Tag beginnt mit einer kleinen Wanderung in der Dadès-Schlucht mit ihren bizarren Erosionsformen und Oasen-Gärten. Die Häuser sind in den Erdfarben Ocker, Rot, Violett und Braun gehalten und bieten eine fotogene Szenerie. Typisch für die Gegend sind die vielen Kasbahs, historische, aus Stampflehm errichtete Festungsanlagen. Eine der bekanntesten sehen Sie in Skoura. Aber auch die Glaoui-Kasbah von Taourirt, eine der größten Wohnanlagen im Süden des Landes, lohnt einen Besuch. Typisch für die Stadt Kelaa M´Gouna sind die ausgedehnten Rosenplantagen. Aus den duftenden Blütenblättern wird Öl für die Parfümherstellung gewonnen. Passend zum heutigen Tagesprogramm übernachten Sie in einer Unterkunft im Kasbah-Stil. 180 km (F, M, A), ca. 2 Std.

12. Tag: Ait Benhaddou ─ Marrakesch
Zunächst besuchen Sie mit Ait Benhaddou ein malerisch am Hang gebautes und befestigtes Berberdorf, dass seit 1987 als Weltkulturerbe unter UNESCO-Schutz steht. Sie durchstreifen das Labyrinth aus Häusern, Türmen und Gemeinschaftsspeichern. Auch viele Filmgesellschaften haben diesen Ort als Kulisse für sich entdeckt. Über den 2.260 Meter hohen Tizi-n-Tichka, den höchsten befahrbaren Gebirgspass des Landes, geht es nach Marrakesch. 190 km (F, M, A)

13. Tag: Orient pur in Marrakesch!
Zu Fuß besichtigen Sie heute die Medina von Marrakesch, die zu Recht seit Jahrzehnten als UNESCO-Welterbe geschützt ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Neben monumentalen Stadttoren und den reich ornamentierten Gräbern der Sultane der Saadier-Dynastie sehen Sie auch den Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Am Abend treffen Sie sich in der Medina in einem stilvollen Restaurant und können das Erlebte der vergangenen Tage Revue passieren lassen. (F, A)

14. Tag: Heimreise
Zwei Wochen Marokko liegen hinter Ihnen ─ was war Ihr persönliches Highlight der Reise? Auf der Fahrt zum Flughafen verabschieden Sie sich vom Orient ─ Auf Wiedersehen in Marokko!

----------------------------

Eventuell:
3. Woche:

Reise nach Essaouria und Agadir zum Entspannen, Surfen, evtl. Tagesausflüge.

Hier wäre dann auch die Frage, wie ich am Besten von zwischen den Stationen reise. Es gibt aber gute Verbindungen mit Bussen oder Shuttle. Wäre deutlich entspannter.

Habt ihr mir hier noch Ausflugstipps für weitere Attraktionen in der Nähe dort?

Oder empfehlt ihr lieber an die Mittelmeerküste zum Entspannen zu gehen?


------------------------------------
3)Allgemeinere Fragen:

3a)Wie sind die Temperaturen zu dieser Zeit und wie muss ich mich kleiden?

3b)Welches ist für die Touren das beste Kleider-Transportmittel:
Rollkoffer, Sporttasche oder Bergrucksack?

3c) Was für Hygene Artikel sollte ich mitnehmen?
Klopapier? Hand-Seife? Desinfektionsspray?

3d) Was kommt/muss in die Reiseapotheke?

3e)Noch Tipps für Mitbringsel:
Ich denke ich werde marokkanischen Pfefferminztee mitnehmen, da ich Teetrinker bin. Was empfehlt ihr noch?
Kann man Kunstwaren ohne weiteres Aus-/Einführen?(nix teures, aber ich habe gerne ein Erinnerungsstück (kann auch kitschig werden), das ich dann zu Hause im Regal oder an der Wand sehe und mich gerne an die Reise erinnere).

-------------------------

Ich danke Euch von ganzem Herzen im Voraus für Eure Mithilfe.
Euer Herr W.

Last edited by HerrW; 21/02/2016 16:41.
Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161171
21/02/2016 21:23
21/02/2016 21:23
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Hallo, für deine Tour nach Mhamid kannst du Karla Ahansal anschreiben, sie lebt vor Ort und kann dir sicher Bescheid geben.

http://www.desert-trekking.eu/karla_ahansal.html

Wir sind damals mit dem Bus nach Ouarzazate, eine Übernachtung und Besuch in Aït-Ben-Haddou, dann nächsten Tag weiter.

Der Rest ist ja geführt, da musst du ja nicht planen, aber ich würde die Zeit für Marokko nutzen und Spanien bleiben lassen.

Essaouira finde ich persönlich besser als Agadir.

Wieviel Zeit hast du insgesamt, ich blick da nicht ganz durch!

lieben Gruß

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: Heidemarie] #161172
21/02/2016 22:13
21/02/2016 22:13
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Danke schon mal.

Ich habe 3 Wochen.

Entweder...

Tour I) 1. Woche selber reisen und 2+3. Woche geführte Tour

oder

Tour II) 1+2. Woche geführte Tour und 3. Woche selber reisen.

Bei Reise I) organisiere ich die Wüstentour mir selber plus den Aufenthalt am Meer, wobei das bissle stressiger ist.

bei Reise II) ist sie in der geführten Tour dann schon mit drin. Aber kann dann gemütlich am Ende ans Meer.

Last edited by HerrW; 21/02/2016 22:15.
Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161173
21/02/2016 23:17
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Würde dir eindeutig die zweite Tour emfehlen, ohne Spanien. Du siehst mehr von Marokko und in einem besseren Zeitrahmen. Auch die Zusatzwoche wird leichter zu planen sein.

Für mich ist das die viel bessere Option

LG
Bhaloulia

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161174
22/02/2016 00:02
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dann nimm Tour II, da hast du mehr davon und das Kamel reiten ist auch schon dabei.

Ich spreche auch kein französisch, bei der Tour ist es nicht so wichtig.In Agadir oder Essaouira kommst du gut mir deutsch oder englisch zurecht. Eigentlich findet sich überall im Land immer irgendjemand, der deine Sprache spricht. Die Marokkaner sind sehr sprachbegabt.

Mitbringsl kannst du kaufen, sofern es dein Gepäck erlaubt, aber informiere dich über die Preise, handel ist ein muss. Sie verlangen oft das dreifache und noch mehr. Gerade wenn sie merken, das du Neuling bist.

Apotheken gibt es in Marokko, aber nimm dir mit, was du zu hause auch mal spontan brauchst und eventuell etwas gegen Durchfall. Das höre ich öfter, das manche Leute nicht alles vertragen. Mir ist in den 15 Jahren Reisen in Nord- und Westafrika diesbezüglich noch nie etwas passiert.

Für die letzte Woche nimmst du einfach einen Bus nach Essaouira oder Agadir und mietest dir dann vor Ort tageweise ein Auto für Tagesausflüge(dazu schreibe ich dir morgen noch etwas).

Merzouga ist schöner und weitläufiger als Mhamid, da hast du die Dünen direkt vorm Hotel.

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161175
22/02/2016 07:18
22/02/2016 07:18
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Thomas Friedrich Offline
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Hallo.

Noch einige Ergänzungen auf Deine bisher noch nicht beantworteten Fragen:
Du bist größtenteils an touristischen Orten. Da kommst Du ganz gut mit englisch zurecht.
Autofahren ist auch kein Problem, vor allem nicht ausserhalb der Großstädte.
Einiges ist zwar gewöhnungsbedürftig und vor allem musst Du sehr viel mehr als in Deutschland ständig mit dem Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer rechnen aber das ist durchaus machbar.
Zudem hast Du als Selbstfahrer alle möglichen Freiheiten: Kannst z.B. hinfahren und anhalten und Fotografieren oder Pinkeln wo Du möchtest.
Es gibt keine Leute die einen Ausländer beabsichtigt in einen Unfall verwikeln wollen.
Nachts fahren ist möglich aber recht anstrengend. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer, insbesondere Radfahrer und auf der Straße laufende Fußgänger sind nicht oder unzureichend beleutet.
Aber warum willst Du nachts fahren? Nacht schläft man doch!
Du solltest morgens wenn es hell wird losfahren, dann hast Du noch viel vom Tag, kommst ausgeruht an und kannst während der Fahrt eine Menge interessanter Dinge sehen.

Busfahren (ohne Bordtoilette) ist auch gut möglich aber Du hast bei Weitem nicht die Freiheiten wie mit einem eigenem Fahrzeug, weil Du nur punktuell von Bushaltestelle zu Bushaltestelle gebracht wirst.
Wenn Du mit dem Bus fahren möchtest, so brauchst Du nicht auf ctm angewiesen sein, auch wenn in manchen Reiseführern noch die (überalterte) Information steht, dass das die beste Busgesellschaft wäre.
Es gibt zahlreiche Busgesellschaften, wovon einige besser, manche aber auch schlechter als ctm sind und viele sind gleichgut.


Typisch deutsch aussehen heißt für die Einheimischen, dass Du Millionär bist aber als solcher wirst Du auch angesehen, wenn Du nicht typisch deutsch aussiehst, den die Einheimischen erkennen auch bei dunkelhaarigen Europäern, dass sie keine Marokkaner sind.
Aber keine Sorge, Du wirst nicht überfallen aber Du must bei Preisverhandlungen dementsprechend handeln.
Dabei könnte Dir Deine Gutgläubigkeit zum Nachteil werden: ("Ich habe eine Familie die verhungern wird, wenn Du mir nicht den gewollten Preis bezahlst" oder "Meine Schwester ist krank und wir brauchen dringend Geld für Medikamente.")


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


Weitere Informationen über meine Aktivitäten:

http://lmgtfy.com/?q=thomas+friedrich+marokko
Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: Thomas Friedrich] #161176
22/02/2016 13:47
22/02/2016 13:47
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HarunAlRashid Offline
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HarunAlRashid  Offline
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"Autofahren ist auch kein Problem, vor allem nicht ausserhalb der Großstädte.
... vor allem musst Du sehr viel mehr als in Deutschland ständig mit dem Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer rechnen ..."

Die zwei Aussagen widersprechen sich.
Und ich würde aus meiner Erfahrung den ZWEITEN TEIL hervorheben wollen.
Auf rund 5000 km in 4 Wochen habe ich TÄGLICH haarsträubende Situationen erlebt, und etwa auf je 100 km einen katastrophalen Verkehrsunfall entweder direkt beobachtet oder dessen Spuren (Fahrzeugwracks, Blutlachen, Krankenwagen + Polizei im Einsatz etc) gesehen...

Ich war früher (80er/90er Jahre) sehr oft in MA und fand das Fahren sehr entspannt.
Beim letzten Besuch 2010 war das ganz und gar nicht mehr der Fall. Sowohl die Verkehrsdichte als auch die "Potenz" der Fahrzeuge ist immens gestiegen, aber die Fahrer sind leider zum größten Teil immer noch auf dem Niveau von Kameltreibern.
Mit dem Problem, dass Kamele und Mulis selber aufpassen wo sie hinlaufen, im Gegensatz zu Kraftfahrzeugen laugh

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HarunAlRashid] #161177
22/02/2016 16:52
22/02/2016 16:52
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bulbulla Offline
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bulbulla  Offline
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@HarunAlRAshid

Ich möchte dich bitten, auf rassistische Äußerungen zu verzichten.

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: bulbulla] #161178
22/02/2016 17:17
22/02/2016 17:17
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München/Tanger
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latino Offline
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München/Tanger
Kameltreiber ist doch ein ehrenwerter Beruf, sicher nicht rassistisch gemeint von Harun

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: Thomas Friedrich] #161181
22/02/2016 18:50
22/02/2016 18:50
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Süddeutschland
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Steppenwolf Offline
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Steppenwolf  Offline
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Süddeutschland
Original geschrieben von: Thomas Friedrich
Hallo.

Noch einige Ergänzungen auf Deine bisher noch nicht beantworteten Fragen:


Es gibt keine Leute die einen Ausländer beabsichtigt in einen Unfall verwikeln wollen.


Oh, da habe ich als alleinreisender Tourist aber was anderes erlebt.

Und dieser Vorgang ist wohl eine bekannte Abzocke von zwielichtigen Typen:


Hier ein Auszug aus meinem Reisetagebuch:


“Der Unfall“ (Marrakech)

Ca. 3 km außerhalb des Stadtzentrums, auf der übersichtlichen zweispurigen Ausfallstraße, ich fuhr, bzw. stand auf der linken Spur. Ich dachte noch, der Fiat, der rechts reindrängte, hat Glück gehabt, dass er nicht in die Seite der Taxe fuhr.

Ich fuhr im Stop and go Verkehr weiter. Nach einigen hundert Metern machte mich der Fiat Fahrer darauf aufmerksam, dass ich anhalten solle. An einer Bushaltestelle stoppte ich.

Der Fahrer machte deutlich, dass ich sein Fahrzeug beschädigt hätte und zeigte auf das zerbrochene linke Blinkerglas.

Ich schaute an der Taxe. An der rechten Ecke der Stoßstange war nur der Dreck weg. Hier muss er aufgefahren sein. Bemerkt hatte ich dies nicht.

Der Fahrer zeigte auf die Polizeimütze, die vorne auf dem Armaturenbrett positioniert war, sagte er sei Polizist und ich solle den Schaden bezahlen.

Ich weigerte mich und machte deutlich, dass er seine Kollegen anrufen solle. Er telefonierte.

Seinem Verhalten nach, konnte ich mir diesen gelackten Typen nicht als Polizist vorstellen. Man kann sich ja auch mal irren.

Nach einer Stunde immer noch keine Polizei. Ich fragte nach. Er meinte, sie kommen noch, haben gerade viel zu tun.

Ich wollte seinen Ausweis sehen, bzw. seine Adresse aufschreiben. Kein Erfolg.

Nach der zweiten Stunde Wartezeit, bin ich gegenüber zu einer Bank, um nach der Adresse, bzw. Straße zu fragen, wo wir gerade stehen. Der Typ hatte mir eine andere Straße genannt.

Ich versuchte Adil, den Polizisten zu erreichen, den ich als Anhalter mitgenommen hatte. Leider vergebens.

Im Reiseführer nach der Nummer der Polizei geschaut. Mehrmals angerufen. Entweder besetzt oder Freizeichen.

Im Touristenbüro in Marrakech angerufen, die Situation geschildert. Mir wurde die Telefonnummer des Polizeipräsidiums genannt. Hier hatte ich Erfolg und wurde mit einem englisch sprechenden Beamten verbunden.

Ich schilderte ihm die Situation und bat um Hilfe. Er wollte dann mit dem Unfallgegner sprechen. Ich reichte mein Handy weiter.

Das Telefonat war auffällig kurz. Eine Information bezüglich der Straße hatte ich nicht gehört. Es zog sich weiter hin.

Sollte ich einfach losfahren und den Typen stehen lassen?. Da hatte ich doch ein schlechtes Gewissen. Nicht, dass ich bei der Ausreise Problem bekomme.

Der Typ wollte immer nur Geld. Nach dem Betrag hatte ich erst gar nicht gefragt. Er hatte hunger und wollte weiter. Ich hielt ihn nicht von seinem Vorhaben ab.

Hier, der in schwarz gekleidete Abzocker, mit seinem Fiat und der Polizeimütze im Auto. Falls ihr mal Kontakt mit ihm habt, grüßt ihn von mir :-)

Dem, mir doch recht unsympathischen Jüngling zeigte ich nun deutlich, dass der deutsche Tourist sehr, sehr viel Zeit hat. “No hurry in Africa“ ist ja auf dem Zebra deutlich zu lesen.

Ich habe vor seinen Augen gut gegessen, mir einen Kaffee gekocht und mich eine halbe Stunde aufs Ohr gelegt. Ja, ich bin richtig weggenickt.

Als ich wieder aus der Taxe stieg, war der Typ verschwunden. Ich schaute noch kurz in den Seitenstraßen nach. Nein, der war weg.

Mit etwas gemischten Gefühlen bin ich dann weiter gefahren, mit dem Ziel den Vorfall auf der nächsten Polizeistation zu melden.


Die Fortsetzung, auch mit Fotos, hier:

http://www.der-steppenwolf.com/marokko-u...-reisetagebuch/



Wie von Thomas erwähnt, solltest du bei Dunkelheit nicht fahren.


Für mich als entspannter Vielfahrer, ist das für mich auch der Horror. Vor allem auf Nebenstraßen.

Und die vielen Schlaglöcher sieht man meist nicht. Aber man(n) spürt sie weinen1

Autobahnen sind ok. Jedoch sind hier teilweise auch Fußgänger und Radfahrer unterwegs.


Das angebotene Reiseprogramm ist schon sehr sportlich smile

Wenn du "das Marokko" erleben möchstest, miete dir ein Auto und mache die Tour alleine. Dann kommst du gut erholt und mit vielen schönen Erlebnissen zurück.

Aber egal wie du reist, es lohnt sich daumen1


____________

Liebe Grüße

Martin

http://www.der-steppenwolf.com/
Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: Steppenwolf] #161182
22/02/2016 21:34
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Vielen Dank für Eure Antworten!!

Ich schlafe nochmal eine Nacht darüber und überlege dann ob ich alleine reise oder doch die Tour II mache.
Die geführte Tour ist schon sehr viel Programm in kürzester Zeit, aber es hält sich noch in Grenzen. Bin aber eigentlich auch der entspanntere Reisetyp und mit schnell schnell übersieht man viel und kann die Atmosphäre in diesem Land und die Kultur nicht richtig auf sich wirken lassen.

Über Nacht fahren wollte ich nur, dass ich schnellstmöglich von Marrakesh nach Mhamid in die Wüste komme. Aber bei so einer Hindernisfahrt ist das wirklich doofe Idee gewesen.

Beim Handeln werde ich meine Künste mal auf die Probe stellen. Ich war schon in der Türkei und in China, wo auch überall gehandelt wird. Meist bin ich mit einem für mich akzeptablem Preis heraus gekommen. Fies ist halt immer, wenn man etwas "unbedingt" möchte, das einem gefällt und der Händler das spürt.

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161183
23/02/2016 02:25
23/02/2016 02:25
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Hallo

Da hätte ich aber auch Angst, bei so einer Spur des Schreckens:

Antwort auf:
Auf rund 5000 km in 4 Wochen habe ich TÄGLICH haarsträubende Situationen erlebt, und etwa auf je 100 km einen katastrophalen Verkehrsunfall entweder direkt beobachtet oder dessen Spuren (Fahrzeugwracks, Blutlachen, Krankenwagen + Polizei im Einsatz etc) gesehen...


5000=50x100
D.h. in vier Wochen 50 Katastrophen mit Blut, ausgelaufenen Hirnen und überhaupt schrecklichen Bildern von zerbeulten Autos.
Das macht ja keinen Spaß, da kann man gleich nach Syrien.

Ich kann da nur fast voll und ganz dem guten Tom zustimmen. Wenn man einigermassen konzentriert fährt und nicht damit gerechnet wird, dass immer und überall der Blinker gesetzt wird, dann kommt man schon unbeschadet durch. Man muss nur einfach damit rechnen, dass die anderen machen, was sie wollen. Man bekommt aber auch eine Blick dafür, was gleich abgeht, wenn man eine Weile aufmerksam in Ma fährt.
Man muss aber manchmal auch Geduld aufbringen, wenn der Vorausfahrende in einer engen Gasse oder wo man wirklich nicht vorbei fahren kann, mit einem Passanten die Telefonnummern tauscht und gleich noch fragt ob alle gesund sind. Andererseits muss man sich auch manchmal einfach sein Recht nehmen, komme was wolle, oder man steht ewig, wo eigentlich rechts vor links gilt.
Taxis halten oft unvermittelt an.
Da gibt's tausend Sachen, wenn man die verinnerlicht hat, dann kann man in D nicht mehr autofahren.
Die meisten schweren Unfälle sind ja nicht darauf zurückzuführen, dass die nicht fahren können, sondern es sind ganz einfach wirtschaftliche Gründe. Da sind Fahrzeuge überladen, da haben es Taxifahrer eilig, da werden Busse und LKWs nicht richtig gewartet. Wenn da was passiert, dann ist liegt das nicht daran, dass der Eselstreiber nicht fahren kann, sondern daran, dass der ein zu großes Risiko auf sich nimmt, weil es sich sonst nicht lohnt, oder weil er den Hals nicht vollbekommt.
Die unberechenbaren Strassen tun ein Weiteres dazu.

Der Eselstreiber war's, ist eine Pegida-Antwort auf eine Anreihung von 50 Katastrophen in 4 Wochen.

Ein provozierter Unfall ist mir auch noch nicht begegnet, aber ich wohne auch nicht in Marrakesch.

Ich würde mir da keine Sorgen machen, das mit dem Autofahren klappt dann schon. Bei Harun Al Rachid hat's ja auch geklappt.


um etwaigen rechtliche konsequenzen vorzubeugen:
dieses posting wurde unter subjektivitätsvorbehalt erstellt.

Wandern im Rif

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Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161184
24/02/2016 08:14
24/02/2016 08:14
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Guten morgen,
dann noch zu Agadir und Essaouira.
Agadir ist halt sehr touristisch, hat aber dafür eine gute Infrastruktur mit endlos langem Strand, du bekommst alles, vom Big Mäc bis günstiges einheimisches Essen in Talborjt und ist ein guter Ausgangspunkt zum Auto mieten für Ausflüge. Da wäre das Paradise Valley, Taroudant mit der Oase Tiout, Legzira oder das Tal der Ammeln bis Tafroute( das braucht 2 Tage). Tagesausflüge sind auch vor Ort an jedem Eck buchbar.
Eine schöne Alternative zu Agadir ist Taghazout, da wären wir dann bei den Surfern.
Essaouira ist eben viel kleiner, authentischer, auch ein schöner Strand, viele Surfer, sehr schön, sollte man auch schon gesehen haben. Sidi Kaouki ist ein schöner Strand Nähe Essaouira.
Google einfach nach den Städte und Orten und schau, was dich anspricht.

Seit Jahren fahre ich selber in Maroc, auch in Marrakech, es ist so wie Thomas und Najib es schreibt, wurde noch nie bedrängt und habe auch keine Unfälle gesehen. Der Vorteil ist eben, man kann anhalten, wo es einem gefällt.

Wenn du in kurzer Zeit viele Highlights sehen willst, dann mach die geführte Tour, ich habe da keine Erfahrung. Aber, wenn du wirklich das Leben der Mensch und deren Kultur kennen lernen möchtest, dann mach es auf eigene Faust, da entstehen die schönsten Erfahrungen........

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: Heidemarie] #161473
19/04/2016 02:08
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Danke für Eure hilfreichen Tipps.
Hatte und habe vorm Urlaub noch n bisschen Umzugsstress gehabt.
Jetzt volle Konzentration auf den Urlaub. Geht am Samstag los.
Woche 1+2 geführte Tour wie in Tourdetails 2 beschrieben.
Woche 3 auf Eigenregie: Marrakesch>Casablanca>Essaouria>Agadir>Tafraoute>Marrakesch

Ist nur die Frage, ob ich das alles schaffe in 7 Tagen oder ob da kein Tag zum "Ausruhen am Strand" bleibt.

Mietwagen muss ich noch buchen, da gibts ja n eigenen Thread.
Würdet ihr lieber von hier buchen, wenn ihr wie ich kein französisch könnt?
Wie ist das Tankstellennetz in Marokko?
Kleinwagen ist für die Strecke geeignet oder eher eine Kompaktklasse? Oder gar 4x4? Letzteres hatte ich noch nie. Offroad wollte ich eig. nicht fahren.Aber vielleicht gut, wenn man mal n einsamen Strand besucht.

Würdet ihr empfehlen die Quartiere im Voraus zu buchen? Ist ja schon die Hauptsaison und wollte es eig. spontan vor Ort entscheiden, wo ich übernachte. Oder ist es besser hier vorab zu buchen?

Gibt es eine gute Straßenkarte für Marokko(s Westküste)?
Oder sind die Navis dort gut genung?

Wieviel Geld würdet ihr mitnehmen, da ich zu Beginn ja eh auf einer geführten Tour bin. Reichen 100€/1000Dirham? Mehr sind ja nicht erlaubt, aber soll ich evtl. zunächst weniger mitnehmen und vor Ort dann holen?

Kann man in der Wüste duschen oder ist hier Trockenshampoo angesagt?

Gibt es gute Phrasebooks, Wörterbücher oder auch Apps die man offline gute zur Kommunikation verwenden kann?

Danke und Grüße!

Last edited by HerrW; 19/04/2016 03:07.
Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161474
19/04/2016 07:28
19/04/2016 07:28
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Hallo Herr W,

wenn Du Dir den Schlenker nach Casablanca sparst, wo Du ja ohnehin schon in den ersten 14 Tagen hinkommst - Kurzvisite reicht völlig - und stattdessen von Marrakech Richtung Essaouira-Agadir-Tafraout-Marrakech steuerst, bleibt auch noch Zeit für ein Bad im Atlantik.

Tankstellen gibt es genügend. Kleinwagen reicht. Buchen geht auch vor Ort (meistens klappt´s auch mit Englisch), über´s Internet von zu Hause aber oft günstiger. Hotels vorbuchen nicht unbedingt. Im Moment geht außer Hardcore-Fans eh kaum jemand nach Marokko, weil Paris, Brüssel und Köln den Tourismus kaputtgemacht haben und ich den Eindruck habe, nahezu ganz Deutschland und Europa hält die Marokkaner inzwischen für das schrecklichste und gefährlichste Volk überhaupt.

Umso besser, wenn sich der eine oder andere in Marokko noch vom Gegenteil überzeugen lassen kann :-)

Gruß Lothar

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161476
19/04/2016 09:36
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Thomas Friedrich Offline
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Hallo Herr W.,

Antwort auf:
Gibt es eine gute Straßenkarte für Marokko(s Westküste)?
Oder sind die Navis dort gut genung?

Wieviel Geld würdet ihr mitnehmen, da ich zu Beginn ja eh auf einer geführten Tour bin. Reichen 100€/1000Dirham? Mehr sind ja nicht erlaubt, aber soll ich evtl. zunächst weniger mitnehmen und vor Ort dann holen?

Kann man in der Wüste duschen oder ist hier Trockenshampoo angesagt?

Gibt es gute Phrasebooks, Wörterbücher oder auch Apps die man offline gute zur Kommunikation verwenden kann?


Als ganz normale und gut überschaubare Straßenkarte ist die vom ADAC geeignet.
Wenn Du mehr sehen willst, hole Dir eine von Michelin.
Navi ist nicht erforderlich.

Dirham kannst Du ohnehin nicht in Deutschland wechseln, daher ist es unwichtig, ob Du 1.000,00 DH einführen darfst oder nicht.
An Bargeld (Dirham) kommst Du innerhalb marokkos durch Bargeldwechsel oder Bankkarten.
Inkl. Kosten für die geführte Tour, Betanken vom Mietwagen, ect. reichen 1.000,00 Dh sicherlich nicht aus.

In allen Unterkünften in der Wüste gibt es Duschen.

In Touristengebieten sprechen die meisten Einheimischen mit denen Du etwas zu tun haben wirst Deine Sprachen. Ein elektr. Übersetzer ist daher nicht notwendig.


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


Weitere Informationen über meine Aktivitäten:

http://lmgtfy.com/?q=thomas+friedrich+marokko
Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161477
19/04/2016 11:36
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Hallo Herr W,

also warum nach Casablanca für die restlichen 7 Tage,wenn der Rückflug ab Marrakech geht.Erst rückwärts,dann in den Süden.Hast du dir mal ne Karte von Maroko angeschaut und wie weit es bis nach Tafraoute ist? Casa ist eine Industriestadt.Ok man kann die Moschee Hassan 2 am Meer besichtigen.Es gibt da bestimmte Zeiten oder mal an die Corniche.Mit Casablanca und dann bis nach Tafraoute in den Anti Atlas sind 7 Tage wie Lodrice sagt viel zu kurz.Du möchtest doch auch einen Aufenthalt an den Orten haben....

Ich finde es so schon ohne Casa für 7 Tage zu kurz.Du sitzt ob der Fahrstrecken lange im Wagen,kennst dich noch nicht so aus und benötigst vielleicht noch vor dem Rückflug eine Ü in Marrakech.

Du musst bedenken,das die Fahrzeiten/Transfer in Marokko viel länger dauern.Ausser auf der Autobahn.3O bis 6O Stundenkilometer maximal....

Zum Autofahren in Marokko smile Vorsicht es wird viel geblitzt und abgeschleppt....

https://www.erlebe-marokko.de/infos/selbstfahrer/

Für die Fahrstrecke kämen mehrere Routen in Frage.Ich würde zuerst in den Anti Atlas fahren(von Marrakech über die A7),da es bereits in manchen Gegenden sehr heiss ist.Zwischen Ü natürlich nötig...Heidi ist ja gerade mit dem Womo und den Hunden unterwegs im Süden.Dann Essaouira an den Schluss setzen.Aber ich kann rechnen wie ich möchte.Für Tafraoute sollte man ja auch 2 Ü einplanen - sonst lohnt das ja nicht....

Mit Anti Atlas(Tafraoute) bleibt da kaum Zeit zum Ausruhen am Strand.Oder eben über die A7 nach Agadir und von dort eine Rundtour mit Tafraoute.Es gibt soviele Möglichkeiten.Um Essaouira wäre es natürlich schade.Kann nicht mehr zählen wie oft ich schon dort war.

Einen guten Autovermieter in Marrakech (Crystal Cars,seriös) kann ich dir nennen.Bist halt etwas spät dran.Da musst du noch korrespondieren.Ansonsten z.B. über billiger-mietwagen.de

Oder Sunny Cars direkt.

Nur ein gutes Angebot nehmen mit Ausschluss der Selbstbeteiligung,mit Reifen und Glas.Eine ausreichende Haftpflicht ist auch wichtig.

Ich würde ob der kurzen Zeit die Unterkünfte vorbuchen.Vor allem in Marrakech.Das geht gut über booking.com
Ist aber ein grosser Dschungel.

Gerne bin ich dir behilflich.Marokko ist mein Hobby.War und bin im Krankenstand und habe deinen Thread erst heute gesehen.

Wenn du mir deine exacten Daten der letzten Woche nennst,kann ich dir Vorschläge machen und eine sinnvolle Route basteln.Mit der Rückflugzeit ?

In Essaouira ist vom 12.5. bis 15.5. das Weltmusikfestival der Gnoaua Musik.Falls das in deine Reisezeit fällt,solltest du schnell ein Domizil buchen oder eben doch E. an den Anfang setzen.

Wenn du mich fragst würde ich mich auf Essaouira,Agadir und die schöne Umgebung dort und Marrakech konzentrieren.Nach einer Rundreise ist man gerne etwas ko und dann gleich mit dem Wagen wegen praktisch 5 Tagen noch so eine Tour?????

Wie schon gesagt,kannst du mich auch direkt anmailen - Addie steht im Profil.Dann muss ich hier nicht rein.Gerade für Amikaro gemacht.

Noch 3 Tage bis es los geht!!!

Zur Sicherheit - eine absolute Sicherheit gibt es nirgends auf der Welt.Passe gut auf Deine Wertsachen auf.Eine kleine Messenger-Crossover Tasche unter dem Hemd.Wertsachen in den Safe.An frequentierten Plätzen,wie dem Djemma el Fna in Marrakech und an den Stränden unbedingt besonders aufpassen.

Ich bin schon oft in Marokko solo als Frau gereist, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.Sogar nachts alleine von einem Festival in Tanger heimgelaufen.Einfach den gesunden Menschenverstand einschalten.

Falls noch Fragen - gerne smile


Liebe Grüsse

Gabriele

Heidis Blog - mit dem Womo und 2 Hunden mehrere Wo. durch Marokko smile auch auf fb

http://www.black-is-the-colour.at/2016/04/11/neuer-blog-artikel/


Die geführten Touren in Marokko sind meist zu empfehlen für Alleinreisende Neulinge.Im Moment auch sehr günstig.Freunde von mir haben 14 Tage mit Phönix eine Fahrt gemacht - mit 4 Tagen Bade in Agadir.Sie waren begeistert.Der Preis knapp über 1OOO Euro letzten September - allerdings im Dozi.Alles dabei - Flug nach Casa und Rückflug ab Agadir - Airport Frankfurt.

Nach Marokko sollte man öfter Reisen.Das Land hat soviel zu bieten auch an Geheimtipps.Bei Rundreisen ist man halt auch relativ kurz an den Orten.Bei 3 Wochen auf eigene Faust hätte man natürlich auch eine tolle Reise basteln können.Meine 1. Reise 2OO2 war eine geführte Königsstädtereise - solo.Danach nur noch Reisen auf eigenen Faust,sprich individuell.Inzwischen habe ich auf über 3O Reisen sehr viel über Land und Leute gelernt.Man sollte normal mit Muse reisen und nicht nur abhaken.Die ihren gehen langsamer wie bei uns.

Allgemeine Infos von Edith Kohlbach die meist auch noch stimmen.

http://www.marrakechtours.de/index.php?id=153

Bester Reiseführer für den Süden - die Bibel - schadet auch bei geführten Reisen nicht - da werden alle Deine Fragen beantwortet! kommt noch bis Sa.

http://www.amazon.de/Know-How-S%C3%BCdma...eisef%C3%BChrer

Karte für mich nur die Michelin - allerdings sind da einige neue asphaltierte Strassen noch nicht drin.Aber du bleibst ja auf den National- und Regionalstrassen.

http://www.amazon.de/Michelin-Marokko-To...chelin+Marokkoi

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: Mogador52] #161478
19/04/2016 14:21
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Wow Danke! Ich antworte später ausführlich.
Nur vorab: Casablanca lande ich abends, fahren dann direkt nach Rabat...
Aber ich lasse die Stadt dann einfach aus.
Fahre dann direkt nach Westen, so viel rumreisen, ist vielleicht dann doch nicht sinnvoll. Sollte dann doch mehr Erholung werden in der dritten Woche.

Am 6.5. endet die geführte Tour in Marrakesch
Am 14.5. Rückflug von Marrakesch. Würde vom 13. auf 14. in Marrakesch übernachten.
Dazwischen können wir gerne hier noch ne Tour planen.

Buch und Karte auf empfehlung von Mogador52 gerade bestellt. Sollte also noch rechtzeitig ankommen.

Es gab vom Reiseveranstalter eine Packliste in der auch ein Schlafsack mit Komfortbereich +0°C Grad gefordert ist. Meint ihr, da wirds noch so kalt zu der Zeit oder reicht n kleinerer mit Komfortbereich +9 Grad?

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161479
19/04/2016 15:33
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Nichts zu Danken - ich plane und informiere schon seit Jahren für Individualreisende auch über Wochen.Marokkoforum,Tripadvisor,Facebook usw. Nur als Hobby und Liebe zum Land.

Wenn ich das richtig verstanden habe möchtest du gleich am 6.5. weiterfahren?

Für die Ü zum Schluss in Marrakech Medina ist es am besten ein Riad in zentraler Lage zu nehmen.Rund um de Djemma el Fna z.B.

Dann solltest du wissen wo du dein Auto abholen oder abgeben kannst - Airport oder Stadtbüro oder wenn du einen marokk. Vermieter nimmst (besondere Bestimmungen) wo der den Wagen hinbringen soll.Das Prozedere und die Taxikosten zum Airport raus kann ich dir dann noch erklären.

Normal wäre der Abschluss in Essaouira ja super.Aber am 12.5. ist der 1. Festivaltag - die Eröffnung mit Gnaoua Konzerten an der Stage Moulay Hassan und wenn du den dort erleben möchtest,musst du jetzt schnellstens vorbuchen.Bis 11.5. sind auch andere Deutsche in E.Um diese Zeit ist auch Souira viel lebhafter wie sonst.Eine tolle Atmosphäre.2 bis 3 Nächte in Essaouira sind eigentlich ein MUST!

Das Programm am 12.5. lohnt sich! Es gibt VIP Karten für ganz vorne an der Moulay Hassan Bühne.So hat man kein Gedränge.Bin seit 2OO6 dieses Jahr aus Gesundheitsgründen das 1. Mal nicht zum Festival in Essaouira.

http://www.festival-gnaoua.net/fr/programme/2016/journee/

Lese gerade das ihr ein 3-tägiges Trekking macht und die Zelte immer neu aufbaut.In einem festen Biwak hättest du garkeinen Schlafsack benötigt,weil es dort immer warme Decken gibt.So kann ich dir die Frage nach dem Schlafsack nicht beantworten.Da solltest du den Veranstalter anrufen.Ich hab schon bitterlich gefroren - das war aber im Winter....das du ohne zusätzliches Reitkamel nur läufst ist dir klar?!

Ich kann dir hier für die Tage die Orte nennen,aber für Unterkunftsempfehlungen mache ich das nur über mail.Ist hier viel zu umfänglich.In Marrakech gibt es über 1OOO online buchbare Riads.Da sollte man eh erstmal das Budget wissen und sehen was überhaupt frei ist.Der Mai ist ein gefragter Monat.Mein Traumriad Lyla in dem ich seit Jahren wohne, wenn es frei ist,vermietet z.B. nur ab 2 Nächten.

In Natura noch schöner,aber fast immer ausgebucht.Im ruhigen,sicheren Mouassine Viertel

http://www.booking.com/hotel/ma/riad-lyl...tal;ucfs=1&

Es sozusagen 1OO1 Möglichkeiten smile

In Essaouira muss man schnell die exacten Tage wissen.Bei mir geht so eine Planung mit den Unterkünften ruckzuck smile jede Menge Übung.

usw.

Wenn du dich auf Agadir und Essaouira zum Relaxen und ein wenig Sightseeing beschränkst,könnte das auch mit dem Bus klappen.Oder Bus und Grand Taxi gemischt.Wie das geht kann ich dir auch erklären.


Liebe Grüsse

Gabriele

Prima das du dir noch das Reisematerial bestellt hast.Ich habe Prime,da kommt das meist schon am nächsten Tag.

Zwecks Verständigung empfehle ich ein kleines deutsch/franz. Wörterbuch mitzunehmen.In touristischen Orten geht englisch.Es gibt arabische Wörterbücher,die bringen dir aber nicht viel,weil du es wahrscheinlich nicht richtig aussprichst.Dazu kommt noch das die einfache Bevölkerung Darija - marokk. Arabisch spricht.

Wenn du den Südmarokko Därr hast,findest du hinten glaube ich auch Sprache.Hab ja selbst mitgeschrieben.Glaub mir alles ganz easy.


Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161480
19/04/2016 16:15
19/04/2016 16:15
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Fortsetzung

Lange Route mit Anti Atlas

Marrakech - Essaouira - Taghazout - Ait Baha - Tafraoute - Mirleft( Legzira,Sidi Ifni) - über A7 retour nach Marrakech

https://www.google.de/maps/dir/Marrakesc...d31.6294723!3e0

2. Route

Marrakech - Essaouira - Taghazout - durchs Paradise Valley bis hoch zum Wasserfall - Imouzzer - Taroudant - über die A 7 retour nach Marrakech.

https://www.google.de/maps/dir/Marrakesc...d31.6294723!3e0


Route mit Essaouira am Schluss

Marrakech - Agadir - Tamraght/Taghazout - Ausflug ins Paradise Valley - Essaouira (12.5.16 Gnaoua) - Marrakech

https://www.google.de/maps/dir/Marrakesc...d31.6294723!3e0

Das nur mal grob,das kann man im Detail und nach möglichen Tagen noch verfeinern.Die Fahrzeiten auf Google stimmen natürlich nicht.Da muss man einiges zurechnen,je nach Topographie! Der Via-Michelin Routenplaner funktioniert da am besten plus Pausenzugabe.

Beispiel Küstenstrasse von Essaouira nach Agadir ca. 3 1/2 bis 4 Stunden mit Stop an den schönsten stellen.

Z.B. der Souss Massa Nationalpark ca. 1 bis 1 /2 Stunden südlich von Agadir

La Dune

http://www.ladune.de/cms/index.php?menuid=27


Man kann natürlich auch ne Woche,sprich 6 Tage in Essaouira bleiben - Meer und Medina geniessen.Das geht mit Supratours wunderbar.Ausflüge kann man mit einem Grand Taxi machen.Z.B. zu Berbermärkten.

Es gibt noch genügend Unterkünfte - sprich Riads.Richtig voll wird es ja dann erst zum WE.

Günstig zu diesem Hochsaison Termin

Dar Assalama - 6 Nächte

http://www.booking.com/hotel/ma/dar-essa...tal;ucfs=1&

Was ich eigentlich praktischer fände,wenn Essaouira der Standort alleinig zu relaxen wäre,vom 6.5. bis 7.5. in Marrakech zu bleiben.Du bist ja eh dort.Auch gemütlicher um den Wagen abzuholen oder eben Tickets für den Bus zu kaufen.

Mit meinem Stammtaxifahrer aus E. Aziz el Kouchi kannst du zu jeder Tages- und Nachtzeit direkt zum Flughafen gebracht werden.Zuverlässig und seriös.Schon oft gehandhabt am Tag des Rückfluges.Also mit Bus hin und Taxi retour.

Preise - einfach hinmailen in englisch - Ansprechpartner HAMID im Büro

http://www.transport-nawrasmogador.com/transport--touristique.html

Oder mit dem Bus nach Agadir - dort habe ich einen guten Autovermieter,der keine Kaution verlangt und man die Selbstbeteiligung mit 5 oder 8 Euro ausschliessen kann.Viele gute Feedbacks.Von dort könntest du dann in den Anti Atlas und an die Küste.

Hicham Zarrouk ist der Ansprechpartner

http://www.rayhane-cars.com/contact.php

Wie schon gesagt in Marokko gibt es fast nichts was nicht machbar wäre.

Klar gäbe es noch einige spektakuläre Strassen wie den Tizi N Test Pass - von Marrakech runter nach Taroudant.5 bis 7 Stunden Serpentinen und grandiose Aussichten.Aber bei praktisch 6 bis 7 Tagen kann man nicht die Welte einreissen.Hast ja genug im Vorfeld erlebt.

El Walaa

Beispiel Marrakech 13.5. auf 14.5.- hier war ich im letzten Mai da Lyla voll - gut anzufahren und nicht sehr weit zum Djemma el Fna - ist normal immer ausgebucht - aber noch EIN Zimmer frei.Die Terrasse ist auch toll.Der Wein sehr gut,nur das Diner nicht so.Das kann man aber woanders haben.Die Massage war Spitze.Ich nehme in Marrakech nur Riads mit Bewertungen über 9.

http://www.booking.com/hotel/ma/amp-spa-...tal;ucfs=1&

Flughafen Transfer 15 Euro oder du nimmst den Shuttle am Djemma.Der braucht aber oft ewig und die Abfertigung in Marrakech auch.Also da solltest du 3 Stunden vorweg aufbrechen.2 Stunden unbedingt vorweg am Airport sein!

Auf Wunsch noch mehr Tipps,dann aber über mail.



Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: Mogador52] #161484
20/04/2016 02:29
20/04/2016 02:29
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Hi Mogador52,

wir können gerne auch privat hin- & hermailen. Denke aber, dass vielleicht der ein oder die Andere hier auch profitieren kann.

geführte Tour endet am 6.5. würde dann gleich weiter und lieber den Tag vorm Abflug nutzen um hier noch die restlichen Erledigungen zu machen. Bspw. Fahrt zum Flughafen, Einkäufe, und evtl. Hammam.
Zur Erinnerung, in der geüfhrten Tour sind wir die letzten 2,5 Tage, ich denke, da sehe ich dann genug.
12. Tag: Ait Benhaddou; Marrakesch

13. Tag: Orient pur in Marrakesch

14. Tag (6.Mai): Heimreise (also auch Marrakesch, hier könnte ich bestimmt mit zum Flughafen und n Mietauto holen)


Ansonsten will ich Woche 3 ruhig angehen.
Also dann doch nicht so viel rumreisen.

Die Tour gefällt mir von Dir:
Antwort auf:
oute mit Essaouira am Schluss

Marrakech - Agadir - Tamraght/Taghazout - Ausflug ins Paradise Valley - Essaouira (12.5.16 Gnaoua) - Marrakech

https://www.google.de/maps/dir/Marrakesc...d31.6294723!3e0


Dann kann ich das auch noch mit 1-2 Tagen surfen verbinden lachen2

Das Festival würde ich auch noch mitnehmen. Ich liebe Musik und sowas ist bestimmt eine tolle Erfahrung.

Budget: wenn möglich max. 100€ pro Nacht. Bin hier aber eher sehr sehr spartanisch. Brauch nicht so viel. Wenns nur 30€ oder 50€ oder noch ganz wenig kostet, reicht völlig. Ich fände auch eine gute Idee n Hostel (evtl. auch Surf Hostel). Da lernt man schnell neue Leute kennen und die sind oft auch sehr gut.

Schlafsack kläre ich ab.

Ist auf der Route n Mietwagen besser oder doch lieber Bus?
Benötige ich für den Verleih einen internationalen Führerschein oder reicht der deutsche?

Planung:
6.Marakesch
7.Agadir
8-9.(+-1) Tamraght oder Taghazout (letzteres ist bekannt fürs surfen)
10(+-1)-13. Essaouira
13.-14. Marrakesch
14. Rückflug (18 Uhr Abflug)

Re: Alleinreisender - Sicherheit, Verkehr + Tour [Re: HerrW] #161485
20/04/2016 06:14
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bulbulla Offline
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Eine gute Reise!

Also wer hier bei den tollen Planungen kein Reisefieber bekommt,...
Da könnte man ja direkt neidisch werden .

Ich wünsche euch einen schönen Verlauf eurer Reise! Genießt das Land.

@mogador: Danke nochmals für deine Tipps. Ich lese stets gerne mit und lerne immer noch dazu.


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