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Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: 21merlina] #137680
19/08/2012 01:05
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salam aleikum,

auch von mir an alle MABROUK EID

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: JasminH] #137681
19/08/2012 02:05
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Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Koschla] #137682
19/08/2012 03:46
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Original geschrieben von: Koschla

@Ayoub: Bildung ist im Islam erwünscht, das ist wahr. Auch für Frauen. Was ich aber als sehr schwierig empfinde, ist hinterfragen in Glaubensdingen. Dies ist schon ein Tabu, zumindest mit den Muslimen, dich ich kenne.


Salamaleikum
Ein Muslim ist der festen Überzeugung das der Koran Gottes Wort ist.Ein Muslim hatt nicht den geringsten Zweifel das was im Koran steht das beste für einen Menschen ist,du darfst im Islam als Muslim selbstverständlich hinterfragen warum Gott dieses und jenes Gebot erlassen hatt.Aber einem Muslim ist es auch bewußt wenn irgendwas auf dem ersten blick man es als ungerecht empfindet aber es dann wieder von der anderen seite sieht,es Logisch und für alle Seiten das beste ist.Das es vier Rechtschulen gibt spricht dafür.

Original geschrieben von: Koschla
Das Schwierigste ist meiner Meinung nach, dass oft in Kategorien von Glaubensstufen eingeteilt wird. Ist eine Frau mit Niqab gläubiger als eine Frau mit Kopftuch? Kann eine Frau ohne Kopftuch überhaupt Muslima sein?


Almara kulluha 3aura ila louas wa lkafayn. Eine Frau als Muslima ist es Vorgeschrieben Verhüllt zu sein,ausnahme Hände und Gesicht. Ob Niqab oder Hijab jedem das seine. Kullu man kalla LaIlaha il Allah Mohamed RasullAllah ist ein Muslim,wenn eine Frau kein Kopftuch trägt sie aber der Überzeugung ist das es keinen Gott außer Gott gibt und Mohamed RasulAllah sein Gesandter ist ist sie noch Muslima aber sie sollte sich gedancken darüber machen und wissen das der Lohn nur bei Allah liegt,und diesem Zustand ändern AllahUa3lem

Original geschrieben von: Koschla
Ist ein Muslim ohne langen Bart überhaupt ein guter Muslim? Es wird sehr viel Wert auf Äußerlichkeiten gelegt und der Mensch bewertet. Das sind so die Dinge, die mich bewegen und wo ich mehr Akzeptanz vermisse. Allerdings liegt das in der Natur der Sache. Kein Überzeugter kann seine Überzeugung hinterfragen.


Sunna ist es den Schnurbart kurz zu Schneiden und den Bart Faustlang wachsen zu lassen,so hatt ihn der Prophet SaLAllahu3alayhi Wa Salam getragen. sollte ein Muslim diesem Vorbild befolgen aber trotzdem nur Shayatin im Kopf haben macht ihm das natürlich nicht zu einem besseren Muslim als der keinen Bart trägt aber Rechtschaffen ist.Dies ist meine persönliche meinung die ich als Muslim hinterfragt hab. Wa Allah Ua3lem ya Ukhti Aziza

Last edited by Ayoub1973; 19/08/2012 04:30. Reason: satz hinzugefügt
Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Ayoub1973] #137683
19/08/2012 07:55
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Antwort auf:
Nein es ist eben nicht erlaubt im Islam andere Ansichten zu haben , geschweige denn zu erfragen.



schrieb Ronaldo und Ayoub 1973 hat mit Aussagen wie

Antwort auf:
Vergiss es dazu taugst du genausowenig wie zu einem Marokko Scout der Urlaubern Ratschläge gibt wie sie Straffällig werden können und im schlimmsten fall hinter gitter landen können. Die Sonne scheint in Marokko dieses Jahr heftig,vielleicht solltest du dir mal ein Abstecher nach südostasien gönnen und die Birne etwas abkühlen ....



bewiesen dass Ronaldo Recht hat!

(Zwar nicht was alle moslemischen Menschen angeht aber leider bei vielen so ist.)


Danke Ayoub, dass Du ein so gutes Beispiel für Intolleranz gegeben hast!


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


Weitere Informationen über meine Aktivitäten:

http://lmgtfy.com/?q=thomas+friedrich+marokko
Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Kunta] #137685
19/08/2012 08:04
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@Kunta,

Antwort auf:
Wissen ist eines der hoechsten, zu erlangenden Eigenschaften im Islam... „Er (Allah) sendet (Seinen) Zorn über jene, die ihre Vernunft nicht gebrauchen moegen.“ (10:101)
... und das bedeutet, fragen, fragen, fragen... jeder fuer sich findet Antworten im Leben, der Natur, dem Kosmos, der Gesellschaft, den Buechern... und fuer sich bedeutet, das er nicht seine Erfahrung zur Dogme Anderer macht sowie nicht die kritisiert, verurteilt, die nach ihrem Glauben leben...

Islam ist eine Lehre von Toleranz und bekaempft Intoleranz... jeder Muslim erbittet nur die Ausuebung seines Glaubens und laesst den Anderen den Ihrigen
60, 9: „Gott verbietet euch nur, mit denen Freundschaft zu schließen, die euch des Glaubens wegen bekaempft oder euch aus eurer Heimat vertrieben oder bei
eurer Vertreibung geholfen haben. Wer mit ihnen Freundschaft schließt, tut Unrecht.“



Leider besteht oft ein himmelweiter Unterschied zwischen dem was geschrieben und dem was getan wird!


Beste Grüße
Thomas

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Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Thomas Friedrich] #137686
19/08/2012 10:09
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aid moubarak kareem allen Muslimen

@Thomas... Don Ronaldo wuerde einen noch schwereren Stand haben, wuessten seine Nachbarn davon wie er teils sexistisch Muslima beleidigt, wie er den Glauben angreift und Muslime beleidigt. Es ist nicht intolerant sondern das gute Recht eines jeden Muslim Don Ronaldo dafuer anzugreifen.
Sie sind doch sehr tolerant ihn in Ihrer Gesellschaft leben zu lassen doch bitte hne Ihren glauben zu beleidigen.
Wo immer Du in Deinem Glauben angegriffen wirst, verteidigst Du Dich und wuerdest ihn auch beschimpfen.

Ich kann mich zb wunderbar outen das der Koran fuer mich das einzige und vollendete Wort Gottes ist. Darf kritisch gegenueber Hadhiten sein doch mir wuerde es nie in den Sinn kommen Glaeubige deswegen zu beleidigen weil sie daran glauben, so werde ich respektiert.
Fuer mich ist der Koran und die 5 Saeulen des Islam die Basis des Islam und nur dort wo Menschen im Namen des Islam anderen Menschen schaden zufuegen, gar morden, da ist es meine pflicht dieses zu verurteilen...

@Ayub... ich finde im Koran keine Stelle, die das Kopftuch vorschreibt, wohl die Bloesse zu verdecken. Wenn ich da an einen luesternen Don Ronaldo denke, kommt dieses Gebot auch nicht von ungefaehr...

Gruss
Guenter

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Thomas Friedrich] #137687
19/08/2012 13:35
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Antwort auf:
Leider besteht oft ein himmelweiter Unterschied zwischen dem was geschrieben und dem was getan wird!


Das kann man auf vieles umlegen, z.B. auf die Demokratie. Dort besteht ebenso "oft ein himmelweiter Unterschied" zwischen dem was getan wird und dem was geschrieben ist. Würde man deshalb aber die demokratische Verfassung grundlegend kritisieren?

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: JasminH] #137688
19/08/2012 13:49
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Hallo Kunta,

Antwort auf:
ich finde im Koran keine Stelle, die das Kopftuch vorschreibt, wohl die Bloesse zu verdecken.


im Koran steht davon nichts, aber den Überlieferungen kann man das entnehmen. Es gibt allerdings auch viele IslamwissenschafterInnen, die der Meinung sind, dass Kopftuch nicht Pflicht ist und viele muslimische Frauen leben den Islam ohne Kopftuch zu tragen.
Ich finde, das sollte jede Frau selbst entscheiden, wie sie das handhabt. Als wichtig erachte ich es aber durchaus, dass eine Frau ihre Reize verdeckt.
Ich sehe das mit dem Kopftuch so wie Ayoub das mit dem Bart sieht, es ist Sunna, eine Frau kann Hijab tragen und muss deshalb nicht unbedingt die bessere Muslima sein, als eine die kein Hijab trägt. Meiner Meinung nach ist es das wichtigste was eine Frau im Kopf hat, was sie im Herzen trägt und wie sie sich verhält, also auch, dass sie sich unbedingt an die 5 Säulen hält und sonst auch an die Gebote des Islams. Prinzipiell ist es so, dass die 5 Grundsäulen einzuhalten sind, aber sonst auch noch Gebote zu beachten sind, da gehört ja auch bspw. dazu, dass man keinen Alkohol trinkt und kein Schweinefleisch isst.

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: JasminH] #137689
19/08/2012 15:11
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Salam Alaikum,

Eid Mubarak smile


Eigentlich findet das Kopftuch schon Erwähnung im Quran:

Und sag zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. Und sie sollen ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer ihren Ehegatten, ihren Vätern, den Vätern ihrer Ehegatten, ihren Söhnen, den Söhnen ihrer Ehegatten, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und den Söhnen ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen, die ihre rechte Hand besitzt, den männlichen Gefolgsleuten, die keinen (Geschlechts)trieb (mehr) haben, den Kindern, die auf die Blöße der Frauen (noch) nicht aufmerksam geworden sind. Und sie sollen ihre Füße nicht aneinanderschlagen, damit (nicht) bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verborgen tragen. Wendet euch alle reumütig Allah zu, ihr Gläubigen, auf daß es euch wohl ergehen möge!" [An-Nur 24:31]

Es gibt deutsche Übersetzungen, in denen Das Wort "Khumur" (Plural von "Khimar")einfach mit Tuch oder Schal übersetzt wird, was nicht ganz so richtig ist, denn zu Zeiten des Propheten Muhammad s.a.s. trugen die Frauen den Khimar über dem Kopf.

"Imam Abu'l-Fida ibn Kathir: "Khumur is the plural of khimar which means something that covers, and is what is used to cover the head. This is what is known among the people as a khimar."

The dictionary of classical Arabic, Aqrab al-Mawarid: "[The word khimar refers to] all such pieces of cloth which are used to cover the head. It is a piece of cloth which is used by a woman to cover her head."


In den Überlieferungen von Sahih Buharyy findet man unter anderem dann diese:




Aischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, sagte:

"Als der Vers

....und daß sie ihre Tücher über ihre Kleidungsausschnitte ziehen...

offenbart wurde, nahmen die Frauen ihre Unterröcke,schnitten Teile davon am Rand ab, warfen diesen dann über ihren Kopf und bedeckten damit ihre Gesichter."Und weiter:

Worte des Propheten zu Asma;’ Bint Abu Bakr, Schwester Aischa's und Schwägerin des Propheten (a.s.s.), die vor ihm in ziemlich freizügiger Kleidung erschien:
”O Asma! Wenn die Frau ihre Geschlechtsreife erlangt hat, dann sollte nichts von ihr zu sehen sein außer diesem.“ Und er zeigte auf sein Gesicht und seine Hände.



Allah uahlem


Und zum Thema Intoleranz:

Bevor man hier anderen Intoleranz vorwirft, sollte man sich Gedanken machen wie man Kritik übt ohne andere Menschen dabei herab zusetzen wie z.B.:

Original geschrieben von: DonRonaldo
Ein Münchner Filmmanager sucht 2 gutaussehende gewandte Marokkanerinnen die Englisch und Französisch fliessend sprechen, Deutsch ist natürlich auch gut...Für das Büro in Marokko...wer da lust hat kann sich gerne bei mir melden und Unterlagen schicken an Jardin.Paradis@web.de.
Also keine Muselmanin mit Kopftuchzwang...



Und das ist nur einer von vielen Beitragen aus denen es nicht schwer ist die Verachtung und den Spott heraus zu lesen. Hier im Thread geht es ja schon wieder in dem Stil weiter. Diese Art von Beiträgen dient mehr der Herabsetzung anderer Menschen und ihrer Lebensgewohnheiten und dem brüsten der eigenen vermeintlichen Überlegenheit, als das sie der Kritik dient mit der Absicht einen fairen Dialog zu suchen.

Da braucht man sich also nicht zu wundern, wenn dann ebenso "nette" REaktionen kommen.

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Filfil] #137690
19/08/2012 15:29
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Ich habe gelesen, dass zur Zeit des Propheten Sklavinnen und Prostituierte barhäuptig gingen und wohl in gewisser Weise als sexuell verfügbar galten. Vor diesem Hintergrund wird das Gebot, sich äußerlich zu unterscheiden, verständlicher.
In der heutigen Zeit ist das aber nicht so. Ich sehe es wie choppy, wer Kopftuch tragen möchte, soll es tragen. Man macht sich dadurch öffentlich als Muslima kenntlich und bricht vielleicht auch eine Lanze für den Islam. Ob diese Lanze nützlich oder schädlich ist, ist heute fraglich. Denn nach allem, was der Islam für den "Otto Normalbürger" verkörpert, wäre es vielleicht sogar nützlicher für den Islam, sich so "normal" wie möglich zu präsentieren, um den Mitmenschen zu zeigen, dass auch Muslime ganz normale Menschen sind. Viele Muslime zeigen ein Äußeres, das gewöhnliche Mitmenschen befremdet und wundern sich dann über Ausgrenzung. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist es förderlich und sogar im Sinne des Islam, dass man sich den Sitten eines Volkes anpasst ( solange man gegen kein religiöses Gebot verstößt- ein Saufgelage mit Schweinshaxe geht also eher nicht). In Marokko wird man eher mit knappen Kleider auffallen, in Deutschland eher mit Walle-Walle-Gewändern. Man kann selbst entscheiden, inwieweit man wo der Mittelpunkt der Blicke sein möchte.

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Koschla] #137691
19/08/2012 15:44
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Hallo Koschla,

Für die meisten Muslimas die ihren Kopf bedecken, zählt nicht an erster Stelle der Gedanke sich von anderen zu unterscheiden, sondern einem Gebot Allahs zu folgen und ihre Aura zu bedecken - zu dem die Haare auch zählen. was aus europäischer Sicht vielleicht als "normal" gilt, würde für die meisten Muslimas bedeuten sich nackt zu fühlen.

Der Sinn sollte nicht darin bestehen sich anderen anzupassen, sondern so leben zu können wie es den eigenen vorstellungen entspricht solange man anderen damit kein Leid zufügt. In einer vielfalt miteinander so zusammen leben, dass man den anderen und sein "anders sein" respektiert.

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Filfil] #137692
19/08/2012 16:06
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hallo filfil,

da stimme ich dir zu. Wollte nur mal so ein paar Gedanken in die Runde werfen, weil der Islam mittlerweile ein so schwieriges Thema geworden ist. In Bezug auf Anpassung meinte ich weniger, dass Muslimas ihr Kopftuch ausziehen sollen, sondern ich meine, dass es ganz einfach ist, sich islamisch zu kleiden, ohne besonders aus der Menge hervorzustechen. Auch ich praktiziere dies in Deutschland, allerdings trage ich kein Kopftuch. Jeder sieht das anders und soll machen, wie er möchte. Man muss aber keinen bodenlangen Popelinemantel tragen, um islamisch gekleidet zu sein.
Antwort auf:
Der Sinn sollte nicht darin bestehen sich anderen anzupassen, sondern so leben zu können wie es den eigenen vorstellungen entspricht solange man anderen damit kein Leid zufügt. In einer vielfalt miteinander so zusammen leben, dass man den anderen und sein "anders sein" respektiert.


Solange diese Toleranz von allen gelebt wird, klappt es. Ich selbst erlebe leider auch Muslime als teilweise sehr intolerant. Dies allerdings nur in Deutschland. In Marokko sind die Menschen sehr tolerant.

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Koschla] #137693
19/08/2012 16:58
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Hallo Koschla und Filfil,

ich finde auch, dass man sich nicht um jeden Preis "anpassen" muss. Wenn eine Frau der Überzeugung ist Hijab zu tragen, dann sollte sie es nicht ablegen nur damit sie nicht auffällt. Ihr Hijab ist auch Teil ihrer Identität weil sie es mit ihrem Glauben verbindet. Die Mitmenschen sollten da eher an sich arbeiten und sich fragen, warum sie Negatives damit verbinden.

Zum Thema Intoleranz: Intolerante Menschen gibt es überall. Die Muslime die ich in Österreich kenne erlebe ich zumeist als sehr offen und tolerant, während ich viele Nichtmuslime oft als äußerst intolerant erlebe. Da wird man oft schon dumm angesprochen wenn man kein Schweinefleisch isst. Insgesamt traue ich mich aber zu behaupten, dass die Menschen in Marokko gegenüber "andersartig" lebenden Menschen offener und toleranter sind als eine Menge europäischer Nicht-Muslime.
Aber man kann das nicht verallgemeinern. Ich kenne auch viele Österreicher, die sehr tolerant sind. So war es für meine Familie als auch für meinen Bekanntenkreis weder ein Problem als ich einen Muslim geheiratet habe noch als ich selbst den Islam annahm. Es wurde einfach so hingenommen und es wird auch darauf sehr Bedacht genommen, dass es zB bei gemeinsamen Essen nur Halal-Fleisch gibt.

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Thomas Friedrich] #137694
19/08/2012 17:49
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Original geschrieben von: Thomas Friedrich

Danke Ayoub, dass Du ein so gutes Beispiel für Intolleranz gegeben hast!


Wenn ein Ronaldo ohne Wissen Fatwas ausspricht dann sag ich ihm das er das sein lassen soll weil er davon keine Ahnung hatt.
Wenn ein Ronaldo sich als Marokko Scout ausgibt (Wer braucht den Heutzutage sowas) und seinen Kunden Ratschläge gibt wie sie Strafällig werden, dann sag ich ihm das er sich einen anderen Job suchen soll. Das hatt nichts mit Toleranz zu tun sondern mit "Schuster bleib bei deinen Lanzen"

Und wenn ein Thomas Friedrich mal wieder den Heiligenschein aufsetzt dann sag ich ihm; Thomas mich kannst du mit deinem Gesülze nicht beeindrucken geh lieber im Müll der Nachbarin wühlen vielleicht findest du den Dildo noch HAHA

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Ayoub1973] #137698
19/08/2012 19:07
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Lieber Ayoub,

Du kannst ja anderer Meinung sein als ich und mir/uns das auch mitteilen aber warum denn gleich wieder Phrasen wie

"Thomas mich kannst du mit deinem Gesülze nicht beeindrucken geh lieber im Müll der Nachbarin wühlen vielleicht findest du den Dildo noch HAHA"?

Wenn Du freundlich und sachlich bleibst wirst Du sicherlich nicht nur von mir ernster genommen!


Beste Grüße
Thomas

In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.


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Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Thomas Friedrich] #137699
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...ob er das will?


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Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: whatshername61] #137702
19/08/2012 21:02
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Original geschrieben von: whatshername61
...ob er das will?


An dem Tag an dem mich einer wie Thomas Lobt an dem Tag werde ich wissen das ich was falsch gemacht habe.

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: whatshername61] #137704
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also ich wünsche erst mal allen gläubigen einen schönen feiertag!

...ich war dieses jahr schon das 2.mal in marokko und ich tausche mich gerade per email mit einem bekannten über das dasein als moslem in marokko aus...
was mir in marokko auffiel, war eben dieses ständige inshallah ,was die menschen dort schon sehr vom eigenantrieb abhält,so viele männer in cafes habe ich noch nie in irgendeinem anderen land gesehen und ich habe mich die ganze zeit gefragt,warum die nicht irgendwas produktiveres tun,das land könnte es gebrauchen?
wenn ich hier die diskussion lese dann tauchen immer wieder die begriffe von guten muslims und guten muslima auf und ich hatte vor ein paar tagen schon den gedanken,dass es doch mal höchste zeit wäre ,den glauben an den zeitgeist anzupassen,das würde den menschen doch sehr helfen und würde doch auch zeigen wie tolerant allah ist...
das fotografieren mit handykameras hat er ja mittlerweile genehmigt,da erinnere ich mich noch früher war das verboten . und anscheinend darf eine gute muslima bedeckt mit kopftuch glühwein und schweinswürstchen verkaufen,so gesehen hier auf dem wochenmarkt.
ebenso habe ich noch nie so viele sexy gekleidete damen im gate nach teheran gesehen und war sehr erstaunt,was den männern da entgeht in der regel...
und ich kann mir auch nicht vorstellen,dass allah so kleingeistig ist und so gute und schlechte menschen einteilt ,das klingt für mich ehrlich gesagt nach einem jahrtausend altem regelwerk,was damals sicher noch sinn machte...aber heute einfach ganz schwierig ist .
der glaube ist was inneres,menschliche größe ebenso und ich finde es schade,dass es immer wieder um so profane themen geht wie eine gute muslima muss sich bedecken,man darf dies und das nicht ,so wird man beschäftigt mit nicht wirklich heute relevanten themen.
göttlichkeit wird nicht mit den gleichen simplen maßstäben messen wie menschen,ich fürchte da ist ein denkfehler in fast jedem glauben zu finden...
und allein in diesen diskussionen offenbart sich dann nämlich intoleranz ,kleingeistigkeit und geringschätzung..
das ist alles weit entfernt ,was einen guten gläubigen ausmachen sollte und zwar ganz egal wohin er sich gehörig fühlt.
es ist auch sehr interessant wie unterschiedlich der islam interpretiert wird und mein gefühl ist da ,dass die gemeinschaft der gläubigen eigentlich das primär wichtige ist.der zusammenhalt ist wichtig für viele menschen und gibt ihnen das gefühl dazugehörig zu sein.
erstaunlicherweise hat man mich versucht in marokko ständig richtig abzuzocken(also nicht nur doppelter preis sondern 3-5 mal so viel) wie verträgt sich das eigentlich mit dem glauben,hab ich mich da gefragt?ist das jetzt in ordnung ,da ich keine muslima bin oder fällt das unter eigentlich nicht besonders guter muslim? andererseits aus der warte des anderen vielleicht notwendig ,da sehr arm,obwohl vielleicht fühlte er sich ja auch nur arm,das ist ja auch schwierig zu messen?
es hört sich vielleicht komisch an ,aber das ist genau die ebene ,die hier diskutiert wird,also ich meine das wirklich ernst.
vielleicht kann mir jemand geistige erhellung geben?

liebe grüße von kiko

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: Kunta] #137705
19/08/2012 21:32
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Original geschrieben von: Kunta

@Ayub... ich finde im Koran keine Stelle, die das Kopftuch vorschreibt, wohl die Bloesse zu verdecken. Wenn ich da an einen luesternen Don Ronaldo denke, kommt dieses Gebot auch nicht von ungefaehr...

Gruss
Guenter


salamalaikum
Du wirst auch keine Stelle im Koran finden die dir Rituelle Waschung beschreibt,aber aus der Sunna des Propheten SalAllahu3alayhi wa salam die in den Ahadithen z.b. Riyad U Salihin (Gärten der Tugendhaften) überliefert wurden wissen wir wie Er das Gemacht hatt wie wir das machen müßen.

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: kiiko] #137706
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Antwort auf:
warum die nicht irgendwas produktiveres tun,das land könnte es gebrauchen?


mach ne firma auf und stelle 100 leute ein.

gruß


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Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: whatshername61] #137707
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Original geschrieben von: whatshername61
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warum die nicht irgendwas produktiveres tun,das land könnte es gebrauchen?


mach ne firma auf und stelle 100 leute ein.

gruß



produktivität bedeutet ,dass sie es selbst machen,genau das ist ja das merkwürdige ...
das hat aber nix mit dem islam oder wird anders interpretiert? zu tun,denn z.b. indonesien oder malaysia ist extrem produktiv und ich glaube gehören zu den größten islamischen ländern?

lieben gruß von kiiko

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: kiiko] #137709
19/08/2012 22:02
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whatshername61 Offline
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hi,

obwohl ich´s for 3 tagen in einen anderen thread gesetzt habe (kannst ja auch mal ein bisschen querlesen)

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wir...l-ab-1.17474751

Antwort auf:
das hat aber nix mit dem islam oder wird anders interpretiert?


nein aber mit geld, also wenn du es nicht machen willst, gebe jemandem geld damit er/sie es für dich machen kann und investiere.
meckern kann jeder.

bd


When the rich wage war
is the poor who die.
LP
Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: whatshername61] #137710
19/08/2012 22:12
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ganz ehrlich,es geht nicht um meckern sondern um produktivität ...und wenn ich sehe ,dass die nicht allzu hoch ist,warum sollte ich mein geld dann dahin gehend investieren?(davon mal abgesehen,dass ich das nirgendwo vorhabe)es hilft auch nicht leute anzustellen,sondern sie müssen in eigeniniative hochkommen.

Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: kiiko] #137711
19/08/2012 22:20
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und wie soll sie sich erhöhen, wenn nicht investiert wird?

Antwort auf:
(davon mal abgesehen,dass ich das nirgendwo vorhabe)


also doch nur meckern

Last edited by whatshername61; 19/08/2012 22:24. Reason: tiergeräusche
Re: Ramadan - so schlimm wars gar nicht [Re: whatshername61] #137713
19/08/2012 22:35
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ich bin nicht für marokko verantwortlich ,oder?sondern in erster linie ,die menschen die da leben...
und wenn ich investieren wollte ,dann würde ich in ein land investieren,wo ich den anschein hätte,es ist produktiv...ansonsten ist es keine investition sondern geld versenken...und wenn ich was wahrnehme,dann ist das nicht mit meckern gleichzusetzen...jeder hat das recht wahrzunehmen...
in der regel gibt es genug reiche in jedem land,warum investieren die denn nicht?tun sie doch anscheinend ,nach deiner statistik?nur entspricht das nicht dem,was mir menschen dort erzählen ...tja..
aber ich will marokko nicht retten...das beste wäre es rettet sich selbst..nur das ist nachhaltig...

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