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Leben nach dem Tod #133058
24/04/2012 17:20
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Koschla Offline OP
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Liebe Gemeinde,

wie steht ihr zum Leben nach dem Tod? Legt ihr für Euch die Beschreibungen der Religion zugrunde, der ihr angehört (falls ihr einer angehört), glaubt ihr an gar nichts oder an Wiedergeburt? Oder seid ihr zu einer eigenen Erkenntnis gekommen? Was ist mit Rechenschaft ablegen oder im nächsten Leben dafür bezahlen, was man im jetzigen falsch gemacht hat? Wie integriert ihr das in Euer Leben?

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133069
24/04/2012 20:32
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Summach Offline
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Ja, gute Frage: fang doch schon mal an.

There is no free lunch (blöder Spruch, ich weiß, aber leider auch sehr wahr).

Josi

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133082
25/04/2012 05:54
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whatshername61 Offline
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Hi Koschla,
dunkel und aus. Mit meinen Fehlern muss ich in diesem Leben klar kommen.
No scound chance.
LG Katrin

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133088
25/04/2012 09:13
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sinman7 Offline
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Hallo Koschla,

also ich selbst bin da für mich noch auf der Suche. Ich empfinde mich als gläubig, aber (noch) nicht religiös. Deshalb hab ich für mich persönlich bisher keine Antwort gefunden. In meiner Arbeit mit Krebspatienten begegnet mir das Thema allerdings fast jeden Tag. So erlebe ich wie Menschen ganz vielfältig mit ihrer Endlichkeit umgehen. Tief und vertrauensvoll in ihrem Glauben verwurzelt sind hier die Wenigsten. Die Angst überwiegt. Außer bei zwei Patientinnen, die mir von ihrer Nahtoderfahrung berichteten und dadurch jede Furcht vor dem Sterben verloren hatten. Diese Vorstellung fand ich sehr schön und es hat auch getröstet. Natürlich gibt es Wissenschaftler, die diese Wahrnehmungen ganz rational erklären wollen, aber ich bin der Überzeugung, dass es Einiges für uns unerklärlich (im Sinne von mit Fakten beweisbar) ist und bleibt. Und das ist meiner Meinung nach auch gut so. Hier stelle ich mir solche spirutellen Fragen wie du(?). Dabei beinflussen mich auch die Gespräche mit meinen Patienten. Ich habe das Gefühl, meine Arbeit hat mich mein eigenes Leben anders betrachten gelehrt.

Liebe Grüße, Sinman


Nutze die Talente, die Du hast. Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
[Henry van Dyke]
Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133105
25/04/2012 13:45
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Abdlali Offline
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Hallo koschla,
das ist ein sensibles Thema, man sieht weniger wollten sich für die Diskussion beteiligen, das ist klar, keine wollte sterben, man unterdrückt den Tod, nur die ältere Leute, die häufig an dem Tod denken, aber das Leben ist one way. Ich habe einen Arbeitskollegen ein mal gefragt, was wurde er tun, wennn er weißt morgen gegen 8 Uhr sterben wird. Er antwortete: ich werde die ganze Nacht nicht schlafen richtig feiern, saufen, richtig das Leben geniessen. Als er davor das Leben nie genossen hat. Was entscheidet den Menschen von Tier, es seitdem sind wir auch Tiere, wenn das Leben nur auf Genuß sich basiert....das ist meine Meinung und, ich respektiere jede andere Meinung.

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133107
25/04/2012 14:04
25/04/2012 14:04
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Koschla Offline OP
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Hallo Sinman, hallo whatshername, hallo marrouki,

danke für die Antworten. Sinman, ich hatte Dich noch gar nicht als neues Mitglied wahrgenommen...schön, dass immer wieder Neue kommen.
Josi hat außer einem nach ihrer eigenen Aussage blöden Spruch keinen sinnvollen Beitrag von sich gegeben ( was ja sowieso eher selten ist. Sinnfreie Beiträge sind ihre Spezialität, müssen aber unbedingt mit triefendem Sarkasmus gepaart sein, damit man sich unangreifbar macht. Mein herzliches Beileid.)

Ich selbst glaube auf jeden Fall an ein Leben nach dem Tod. Wie das allerdings aussieht, weiß ich naturgemäß nicht, denn ich war noch nicht "drüben". Es gibt Anhaltspunkte in den verschiedenen heiligen Schriften und auch Nahtodberichte sind interessant. Natürlich kann der Skeptiker alles irgendwie mit der "Vernunft" widerlegen, heilige Schriften können gefälscht sein und sind dann eben von Menschenhand geschrieben, Nahtoderfahrungen können Halluzinationserlebnisse im Gehirn sein. Beweise gibt es nicht. Deshalb heißt Glauben auch Glauben und nicht Wissenschaft.

Ich selbst bin sicher, dass ein jeder Rechenschaft ablegen muss und dass es je nach den Taten weitergeht. Das wäre auch logisch und gerecht, wenn es einen Gott gibt ( an den ich glaube, aber ist das nicht auch logisch für Atheisten?). Für mich ungeheuer interessant sind die Schriften von Emanuel Swedenborg. Er hat nach eigener Aussage die von ihm so bezeichnete "geistige Welt" sehen dürfen und sie wurde ihm erklärt. Vereinfacht gesagt sind die Taten in dieser Welt, die so genannte "Liebtätigkeit" gegenüber den Mitmenschen und auch die Sehnsucht nach Gott ( oder man könnte es auch Sehnsucht nach Vollkommenheit und da dies für einen Menschen nicht möglich ist- zumindest stetige Verbesserung) ausschlaggebend. Die ganze Welt ist eine Entsprechung Gottes und alles hat seine Entsprechung in der geistigen Welt. Er erklärt das auch, aber ich kann es nicht so widergeben wie er.

Thema Wiedergeburt: klingt logisch, es könnte sein, dass es so ist. Es wäre sehr gerecht, weil jeder genau das im nächsten Leben bekommt, was er verbreitet hat. Neulich allerdings sah ich eine Dokumentation über ein buddhistisches Kloster in Bayern mit buddhistischen Mönchen. Dort wurde gesagt, dass der Mensch wieder und wieder geboren wird, bis er die Anhaftung an irdische Dinge hinter sich lässt und ins Nirvana eingeht. Nirvana wurde als das NICHTS bezeichnet. Da stellt sich für mich die Frage: ist das erstrebenswert? Wenn irgendwann das Nichts auf mich wartet, warum sollte ich mich anstrengen, ein besserer Mensch zu werden oder Sünden zu unterlassen? Dann wäre es doch viel einfacher, einfach frisch und frei in den Tag hineinzuleben, zu tun, was mir Spaß macht, ob das auf Kosten meiner Mitmenschen geht oder nicht, könnte mir dann egal sein.

Liebe whatshername, wenn mit dem Tode alles aus ist, welchen Grund hätte man dann, ein netter Mensch zu sein? Niemand ist von Grund auf gut, ich tendiere eher zu der Ansicht, dass jeder Mensch erst mal von Grund auf schlecht ist (leider verstärkt sich diese Weltsicht mit den Jahren noch, wenn man so diverse Mitmenschen erlebt) und dass man nicht besser wird, wenn man nicht nach Verbesserung strebt. Eigentlich wäre es toll, wenn man nur zufällig auf die Erde plumpst, dort auf Teufel komm raus lebt, alles mitnimmt, was man kriegen kann und nach dem Lustprinzip lebt....keine Folgen, das ist super. Und dann ist einfach alles aus, die Würmer zerfressen meinen Körper und ich zerfalle langsam zu Staub. Eine schöne Aussicht und die totale Freiheit!

Laut Swedenborg bestehen "Himmel und Hölle", also die geistige Welt, aus verschiedenen "Abteilungen". In dieser geistigen Welt gibt es keine Verstellung wie in der irdischen Welt. Hier im Leben hat fast jeder Mensch zwei Gesichter: jemand kann den guten Menschen spielen, innerlich aber verdorben sein. Dies in verschiedenen Abwandlungen. Diese Verstellungen ist drüben nicht möglich, deshalb verwandelt sich sein Aussehen genau nach seiner inneren Art. Der Mensch wird sozusagen EINS und je nach seiner Beschaffenheit des Inneren kommt er in die entsprechende "Abteilung". Mein Favorit ist Swedenborgs Buch " Der Mensch als Mann und Weib", eklärt von Gollwitzer. Erhältlich aber nur noch über Antiquariat, soviel ich weiß. Interessanter Link auch für andere alte Bücher ist www.zvab.de.
Kürzlich hat mir eine Christin ( Freikirchlerin) dasselbe gesagt, sie meinte, es gehe genauso weiter, wie man gelebt habe.

Die Bibel und den Koran habe ich gelesen ( nein, nicht komplett, aber ziemlich viel davon), in ihnen wird Strafe angedroht, in verschiedenen Bildern, aber auch Gnade im Fall der Reue und Umkehr.

Nach meiner Meinung sagen alle heiligen Schriften und alle Religionen das Gleiche aus, nämlich dass man auf seine Taten und Gedanken achten soll und dass man sich verbessern soll. Alle fordern Ehrfurcht gegenüber Gott. Deshalb glaube ich auch, dass es nicht entscheidend ist, welcher Religion man angehört, auch wenn ich selbst mich bekenne. Ich betrachte eine Religion eher als Anhaltspunkt für mich, um einen Wege gehen zu können, der ansonsten meine Kapazitäten überschreiten würde. Antworten auf Fragen kann man selten in sich selbst finden, weil der Mensch zu klein ist. Für mich selbst sind die beiden Religionen Christentum und Islam entscheidend, erklärbar anhand meiner Herkunft und meines weiteren Lebens. Mit den anderen Religionen kenne ich mich nicht wirklich gut aus und weiß nurin etwa die Inhalte. Was die letzte Wahrheit ist, kann ich nicht sagen, auch wenn das die Frage ist, die mich und wohl die gesamte Menschheit quält.
Die verschiedenen Gebote wie kein Schweinefleisch im Islam, keine Vermischung von Fleisch und Milch im Judentum, kein Rind im Hinduismus usw. haben nach meinem Empfinden keinen Grund außer den, den Gehorsam des Menschen auf die Probe zu stellen. Ich halte es auch durchaus für möglich, dass ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, aber sein Leben dergestalt lebt, dass er wie ein Gläubiger lebt, Gnade findet. Wie gesagt, dies ist nur mein persönliches Empfinden. Leider besitze ich kein definitives Wissen, was Gott und die geistige Welt betrifft.

Da wir uns hier in einem Marokkoforum befinden und somit der Islam ein Thema ist, will ich hier noch meine Sicht dazu beschreiben: im Koran ist immer wieder die Rede davon, dass niemand ins Paradies kommt, der sich nicht zum ISLAM bekennt, keiner, der nicht MUSLIM ist. Nun soll man die Bedeutung der Worte Muslim und Islam überlegen und dann ist meiner Meinung nach alles ziemlich klar.
Islam heißt "Hingabe an Gott", kürzlich hat jemand es sehr gut beschrieben, aber ich konnte es jetzt trotz Suche nicht mehr finden, als die " totale Hingabe durch Kapitulation". Kapitulation in diesem Fall positiv und nicht negativ!
Wenn also jemand sein Leben nach Gottes Willen richtet, so ist er ein Muslim- ich sehe das so. Ich fühle mich nicht in der Lage, zu sagen, Hinduisten oder Buddhisten oder sonstjemand kommt in die Hölle. Das wäre vermessen und ich würde mich auf eine Stufe mit Gott setzen.
Wenn man also das Wort ISLAM in dieser neuen Beleuchtung sieht, gewinnt es eine ganz neue Bedeutung. Dann gäbe es sehr viel Islam auf dieser Welt und sehr viele Muslime.

Marrouki hat es treffend gesagt: keiner will sterben, jeder hat Angst davor. Aber genau mit dem, wovor man Angst hat, muss man sich beschäftigen. Flucht nützt nichts. Wir sind, wie mein Schwager immer so schön sagt " ein Mückenschiss im Universum" und geboren um zu sterben.

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133110
25/04/2012 14:40
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Rahden
hi

man sollte das emotionslos betrachten.

jeder erinnert sich noch an die zeit vor seiner zeugung.
genauso isses dann mit dem tod.

hoffe geholfen zu haben
best regards
borgward

Re: Leben nach dem Tod [Re: Borgward] #133112
25/04/2012 14:59
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Gigt es ein Leben nach dem Tod? Ich glaube, emotionslos lässst sich diese Frage nicht beantworten. Ist sie doch sehr stark mit der Angst vor dem Sterben verbunden.
Gäbe es ein Paradies, wäre das ein großer Trost für viele.
Ich persönlichweiß es nicht und glaube auch nicht, dass wir als Individuum weiterexistieren. Ich denke, dass das Paradies geschaffen wurde, um das Leben im Diesseits zu ertragen und die Last des Lebens zuversüßen. Es ist ein schöner Ausblick für ein pflichterfülltes, arbeitsreiches und glaubenstreues Leben am Ende belohnt zu werden.
Habe ich mein Leben darauf ausgerichtet und gelebt, sterbe ich glücklich und zufrieden.
Dieses Glück müssen "Ungläubige" wie ich anders erwerben, wobei ich denke, dass die Koordinaten ähnlich sind.
Dennoch ist Glück natürlich eine sehr individuelle Komponente.
Für mich lebt die Seele weiter in den Menschen, mit denen ich verbunden war. So empfinde ich es jedenfalls bei geliebten Menschen, die bereits gestorben sind. Sie sind für mich nicht wirklich weg, sondern sind in bestimmten Situationen da.
So möchte ich z.B. für meine Kinder da sein, wenn sie mich brauchen.
Katya

Re: Leben nach dem Tod [Re: Katya] #133114
25/04/2012 15:56
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Rahden
Original geschrieben von: Katya
.
Habe ich mein Leben darauf ausgerichtet und gelebt, sterbe ich glücklich und zufrieden.
Dieses Glück müssen "Ungläubige" wie ich anders erwerben, wobei ich denke, dass die Koordinaten ähnlich sind.
Dennoch ist Glück natürlich eine sehr individuelle Komponente.

Katya


hi katya, ist doch ganz einfach ,kukst du:

Glück ist das letzte Ziel menschlichen Handelns.
Der Mensch kann jedoch erst dann glücklich sein,
wenn sein Leben in tugendgemäßer Tätigkeit vollbracht wird.

Das heißt, dass jeder Mensch das Ziel eines glücklichen Lebens erreichen kann.
Die Voraussetzung dafür ist jedoch durch gezieltes Handeln
eine positive Sache zu vollbringen, die nicht nur dem eigenen Wohl dient,
sondern auch der Allgemeinheit nutzt.

ist von asterix oder aristolis

regards
borgward

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133117
25/04/2012 16:02
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Ich finde nicht, dass ihr Recht habt. Natürlich findet man ein gewisses Glück im Befolgen von Regeln, in Tugendhaftigkeit oder Arbeit. Aber JEDER Mensch hat doch auch das Bedürfnis nach Freiheit. Hat nicht jeder manchmal den Wunsch, einfach fünf gerade sein zu lassen und das zu tun, was er möchte? Ich glaube nicht, dass auch für die strengsten Gläubigen ihr Glaube einfach ist. Glauben befolgen heißt nämlich sich dauernd an die Kandare nehmen und versuchen, sich zurückzunehmen. Klar, letztendlich entsteht ein Gefühl der Befriedigung darauf, etwas "geschafft" zu haben, aber Spaß macht das nicht immer.

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133128
25/04/2012 17:43
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Freiheit beginnt im Kopf. Wenn ich mein Handeln als selbstbestimmt sehe, sind meine Entscheidungen auch frei. Zwänge entstehen erst dann, wenn ich sie so für mich empfinde und ihnen ausgeliefert bin.
Solange äüßere Vorgaben mit meinen inneren Werten korrespondieren und ich keinen Zwang empfinde bin ich frei in meinen Entscheidunden und Taten.
Leider sind es die äußeren Zwänge, die ich als nicht problematisch empfinde, die das Leben schwer machen. Aber das idt hier nicht das Thema.
Regeln, die mein Leben bestimmen, können auch eine Freiheit darstellen, da sie mich davon befreien, mir selbst eigene aufzustellen. Ich muss sie nur als richtig und wertvoll für mich erkennen und akzeptieren.
Müßiggang widerspricht keiner Kultur und Religion, denn ein freier Tag ist immer vorgesehen für Ruhe und innere Einkehr.
Viele Grüße Katya

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133130
25/04/2012 17:51
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Hallo Koschla,

ich schreibe hier nur sporadisch, eben wie es Zeit und Interesse hergeben. Außerhalb des Forums bin ich nicht mehr ganz neu wink Mit meinen 29 Jahren habe ich leichte Gebrachspuren in Form von Narben und Lachfalten - und beides möchte ich nicht missen.

Danke für das ausführliche Darstellen deiner Ansichten. Ich finde es spannend sich über verschiedene Ansichten auszutauschen, auch mit Diskussionsteilnehmern, die nicht an ein Leben nach dem Tod glauben. Dein Kommentar "Ich finde nicht, dass ihr Recht habt." gibt mir das Gefühl, dass du von einer größeren Wahrheit ausgehst. Für mich ist Glaube, Spiritualität oder Atheismus immer eine individuelle Frage, eine ganz persönliche Weltsicht. Swedenborg sagt mir nichts und deine Wiedergabe seiner Gedanken ist für mich nicht eingängig und noch abstrakter als das Nachdenken über ein mögliches Leben nach dem Tod eh schon ist.

An meinem Punkt der Suche lese ich gerade Nossrat Peseschkian "Glaube an Gott und binde dein Kamel fest - warum Religion unserer Seele guttut". Ich lese seine Bücher gern und habe ihn vor einigen Jahren auch einmal live reden hören (damals zum Thema interkulturelle Psychologie). Ich erhoffe mir einige Anregungen und bin schon gespannt, wie es sich entwickelt. Allerdings denke ich auch, dass Religion nur ein möglicher Weg ist, um Sinn in seinem Leben zu finden. Für andere mag es das Streben nach Glück, das Lustprinzip, die Karriere oder so viel anderes mehr sein. Eine Bewertung nach richtig oder falsch steht niemandem zu, finde ich.

Liebe Grüße, Sinman

Last edited by sinman7; 25/04/2012 17:54. Reason: Wort vergessen

Nutze die Talente, die Du hast. Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
[Henry van Dyke]
Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133134
25/04/2012 18:21
25/04/2012 18:21
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Hallo sinman,

naja, 29 junge Jährchen sind noch taufrisch, würde ich sagen.

Antwort auf:
Ich finde es spannend sich über verschiedene Ansichten auszutauschen, auch mit Diskussionsteilnehmern, die nicht an ein Leben nach dem Tod glauben. Dein Kommentar "Ich finde nicht, dass ihr Recht habt." gibt mir das Gefühl, dass du von einer größeren Wahrheit ausgehst.


Das finde ich auch spannend, deshalb habe ich den Thread eröffnet. Die Weltsicht anderer ist immer interessant und manchmal bringt sie einen auch weiter. Besonders interessant finde ich Deinen Beruf. Ich würde mich freuen, wenn Du darüber mehr erzählen könntest- wenn Du das möchtest.

Auf den Schlips treten wollte ich niemand. Selbstverständlich ist jeder frei zu leben, wie er möchte, solange er niemandem schadet.

Mit meiner Antwort habe ich vor allem borgward gemeint, der schrieb

Antwort auf:
hi katya, ist doch ganz einfach ,kukst du:

Glück ist das letzte Ziel menschlichen Handelns.
Der Mensch kann jedoch erst dann glücklich sein,
wenn sein Leben in tugendgemäßer Tätigkeit vollbracht wird.

Das heißt, dass jeder Mensch das Ziel eines glücklichen Lebens erreichen kann.
Die Voraussetzung dafür ist jedoch durch gezieltes Handeln
eine positive Sache zu vollbringen, die nicht nur dem eigenen Wohl dient,
sondern auch der Allgemeinheit nutzt.

ist von asterix oder aristolis


Das klang für mich so, als ob jeder glücklich würde, der tugendhaft lebt oder etwas für die Allgemeinheit tut. Trifft nicht zu nach meiner Meinung.

Original geschrieben von: sinman7
Allerdings denke ich auch, dass Religion nur ein möglicher Weg ist, um Sinn in seinem Leben zu finden. Für andere mag es das Streben nach Glück, das Lustprinzip, die Karriere oder so viel anderes mehr sein. Eine Bewertung nach richtig oder falsch steht niemandem zu, finde ich.


Das ist richtig. Jeder soll das Recht haben, seinen eigenen Weg zu gehen.

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133139
25/04/2012 19:14
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Hallo Koschla,

ich verstehe jetzt, was du gemeint hast. Auf den Schlips bist du mir nicht getreten, aber auf mein bei dem Thema überempfindliches Ohr getroffen. Ich bin getauft und konformiert, durfte mich aber damals nicht offen mit Glauben und Religion auseinander setzen. Mit meiner Mutter war da keine offene Diskussion möglich, deswegen hohle ich das jetzt für mich nach.

Ich arbeite auf einer onkologischen Klinik und biete den Patienten eine psychologische Begleitung an - von der Diagnose bis zur Nachsorge, manchmal auch bis zum Tod. Wenn du mehr wissen möchtest, gern auch per pn. Über meine Tätigkeit könnte ich seitenlang schreiben, deshalb würde ich gern wissen, was genau dich interessiert.

Liebe Grüße, Sinman


Nutze die Talente, die Du hast. Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
[Henry van Dyke]
Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133142
25/04/2012 21:24
25/04/2012 21:24
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Hallo Koschla,

warum benutzt du eigentlich immer das Wort „Ungläubige“. Es klingt in meinen Ohren abwertend. Jeder Mensch glaubt an etwas: einige an Gott, andere an sich selbst oder das Geld ihrer Eltern, wieder andere an ihre Kinder oder daran dass die U-bahn pünktlich oder die Bundesbahn unpünktlich kommt, Kinder an den Weihnachtsmann und andere an den Sieg ihres Fußballteams. Kein Mensch ist ungläubig, einfach deshalb, weil die Zukunft noch nicht geschrieben ist (zumindest aus meiner Sicht).
P.S. Ich denke, dass du es nicht so meinst. Es wäre trotzdem schön, wenn du mal d`rüber nachdenkst.

Antwort auf:

Liebe whatshername, wenn mit dem Tode alles aus ist, welchen Grund hätte man dann, ein netter Mensch zu sein? Niemand ist von Grund auf gut,


Liebe Koschla, logischer Gegenzug: Wenn du „nur“ gut bist, weil dir ein Paradies als Belohnung oder eine Hölle als Strafe angedroht wird. Wie ehrlich ist dein “Gutsein“ dann? Und würde Gott deine Lüge dann nicht erkennen, wenn er so allmächtig ist?
Tut mir leid, das klingt in meinen Ohren verlogen.

Da niemand Gott beweisen oder nicht beweisen kann, heißt es ja Glauben. Und mir persönlich ist es egal, ob Himmel oder Hölle existiert. Wenn ein so großartiger Gott abhängig von meinem Glauben an ihn und von Regeln und Ängsten ist, dann ist es mir egal, was mir nach dem Tode passiert. Wenn er mich nach solchen Dingen beurteilt, brauche ich kein Paradies.

Ich lebe mein Leben mit der Sicherheit, dass danach das Licht ausgeknipst wird und gut. Mir deshalb vorwerfen zu lassen, dass ich keinen Grund habe gute Dinge zu tun oder ein innerlicher Lügner zu sein, habe ich deshalb nicht nötig. Du beurteilst nach Religionszugehörigkeit und danach werden die Menschen eingestuft. Erst Moslems, dann andere Religionen und dann der dreckige Rest.
Da ich davon ausgehe, dass du es nicht wirklich böse meinst, denke doch noch einmal über deine eigenen Vorurteile nach (Meine kenne ich und kämpfe dagegen an).

Ich persönlich würde die Seele (Ich benutze dieses Wort wegen Fehlens eines atheistischen Wortes dafür, vielleicht fällt Brogward eines ein.) gern als eine Art Informationsträger sehen.
Denn irgendetwas unterscheidet Menschen und Tiere (Ihnen spreche ich auch so etwas wie eine Seele zu.) ja von Steinen. Und da Energie laut Einstein nicht verloren gehen kann, wird sie auch irgendwo wieder auftauchen.

Aber, da muss ich wiederum Borgward Recht geben:

Antwort auf:
jeder erinnert sich noch an die zeit vor seiner zeugung.
genauso isses dann mit dem tod.


der ist guuuuuuuuuuut crazy

Also wegen Mangels an Beweisen, fühle ich mich freier ohne Religion, was nicht heißt:

Antwort auf:
Eigentlich wäre es toll, wenn man nur zufällig auf die Erde plumpst, dort auf Teufel komm raus lebt, alles mitnimmt, was man kriegen kann und nach dem Lustprinzip lebt....keine Folgen, das ist super. Und dann ist einfach alles aus, die Würmer zerfressen meinen Körper und ich zerfalle langsam zu Staub. Eine schöne Aussicht und die totale Freiheit!


Du spricht also Menschen, die nicht deine/eine Religion haben ein Gewissen ab? Vorurteil!

Antwort auf:
Ich selbst bin sicher, dass ein jeder Rechenschaft ablegen muss und dass es je nach den Taten weitergeht.


Wunschtraum und unrealistisch aus meiner Sicht.
Menschen mit gleichen Erlebnissen mit nicht- und religiösem Hintergrund reagieren nicht gleich. Es gibt ehrliche Muslime und verlogene. Es gibt Atheisten, die sich für andere einsetzen und solche, die Kriege führen. Es wurden im Namen Gottes Menschen getötet und gefoltert. Und es gibt auch religionslose Menschen, die sich selbstlos für religiöse Menschen einsetzen.
Ich beurteile Menschen nicht danach, ob sie an ein Leben nach dem Tod glauben oder nicht, sondern nach ihren Taten. Leider ist es in einem Internetforum so, dass du deinen Mitmenschen glauben kannst oder auch nicht. Also wieder eine Glaubensfrage.

Also für mich: Licht aus und Schluss, ohne wenn und aber! Also alles, was ich als wichtig empfinde, versuchen zu erreichen. Ohne Frage was „er“ als richtigen Weg uns sagen zu müssen, über Mittler, denen man glauben kann oder auch nicht.
Ich bin, wie ich bin. Man muss mich so nehmen, wie ich bin. Hier oder später. Egal für mein irdisches Leben.

Katya: Angst vor dem Tod. Warum? ER IST DAS EINZIG 100% EHRLICHE AM LEBEN. ER HOLT ALLE, OHNE AUSNAHME! smile

Antwort auf:
Ich will nicht ins Paradies, wenn der Weg dorthin so schwierig ist
wenn ich nicht rein darf, wie ich bin, bleib ich draußen vor der Tür.


Und jetzt Licht aus für heute Nacht. Ich glaube im Moment daran, dass es für mich morgen früh noch einmal angeknipst wird.
Gute Nacht Koschla
Gute Nacht für alle


When the rich wage war
is the poor who die.
LP
Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133154
25/04/2012 22:36
25/04/2012 22:36
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Koschla Offline OP
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Fes, Marokko
hallo whatshername,

Du drehst mir das Wort im Munde ( in diesem Fall auf dem Blatt) um.

Wann habe ich das Wort "Ungläubige" benutzt? Diesen Thread habe ich jetzt zweimal wegen Deiner Kritik durchgelesen, aber das besagte Wort nicht in meinen Beiträgen finden können. Oder habe ich da was überlesen? Ich bitte um Zitate von mir, wo das drinstehen soll. Eigentlich achte ich nämlich sehr genau darauf, genau DIESES Wort NICHT zu benutzen, weil ich es nicht richtig finde, jemanden so zu betiteln. Viele Muslime sprechen ja andauernd von "Ungläubigen" und den "kuffar", was mich ungemein nervt, da es eine Wertung darstellt, die niemandem zusteht. Ich benutze eigentlich immer die Wendung " SO GENANNTE Ungläubige", um deutlich zu machen, dass jemand vielleicht als ungläubig bezeichnet wird, es deswegen aber noch lange nicht ist.
Sollte ich das angekreidete Wort nicht geschrieben haben, so wäre eine Entschuldigung angebracht. Sollte ich es wirklich benutzt haben( als eigenen Ausdruck, nicht als Zitat. Eventuell habe ich eine Koranstelle erwähnt?), so werde ich mich entschuldigen.
Du hast keine Ahnung, wie frei ich im Kopf bin. Die meisten Menschen denken in Kategorien und Schubladen. Jeder wird in Schubladen gesteckt wie"rassistisch", "Ausländer", "böser Muslim", "guter Christ", "böser Christ", "kindsmissbrauchender Pfarrer", "religöser Idiot", also da gibt es eine Million und mehr Beispiele. Für mich gibt es keine Schubladen, ich betrachte Menschen und will verstehen, wie sie ticken, wie sie innen sind. Sind sie gut, sind sie negativ, sind sie sarkastisch, bitter, positiv, desillusioniert, hoffnungsvoll, was auch immer. Ich will Menschen VERSTEHEN. Wenn ich jemand einordnen konnte, bilde ich mir ein Urteil und danach entscheide ich, ob ich mit ihm Umgang haben möchte oder nicht. Aber auch wenn mit jemandem nichts zu tun haben möchte, urteile ich nicht über ihn im Sinne von "gut" oder "schlecht". Das weiß ich ja gar nicht! Es muss schon sehr weit und sehr lange gehen, bis ich jemand als schlechten Menschen betrachte. Meistens sind ja solche Menschen auch sehr traurig in ihrem Inneren und das ist nicht schön anzusehen. Ich würde mich freuen, wenn alle Menschen "gut", hoffnungsvoll und glücklich wären. Ein bitterer, trauriger Mensch ist nicht das, was für den Menschen bestimmt ist, daran glaube ich fest. Der Mensch ist zur Freude gemacht.

Original geschrieben von: whatshername
Liebe Koschla, logischer Gegenzug: Wenn du „nur“ gut bist, weil dir ein Paradies als Belohnung oder eine Hölle als Strafe angedroht wird. Wie ehrlich ist dein “Gutsein“ dann? Und würde Gott deine Lüge dann nicht erkennen, wenn er so allmächtig ist?
Tut mir leid, das klingt in meinen Ohren verlogen.


Da hast Du total Recht!!!! Wenn das so wäre, dann wäre es in der Tat verlogen. Ich tu mich auch ein bisschen schwer mit manchen Dingen in der Religion und habe mich auch lange dagegen aufgelehnt ( z.b. gibt es im Islam die so genannten "hasanat", das sind eine Art Belohnungen für gute Taten, so ähnlich wie Gutschriftspunkte:) ich weiß, das klingt total verrückt. ) Ich hab immer gesagt " ich hab doch keinen Bausparvertrag beim lieben Gott". Wenn ich was Gutes mache, dann doch eher weil es richtig ist, nicht weil ich Paybackpunkte fürs Paradies bekomme crazy
Mittlerweile bin ich da etwas milder geworden, denn es gibt viele Wege und ich darf nicht abwerten, was für einen anderen vielleicht eine Hilfe ist. ich denke, es steht mir nicht zu, darüber zu urteilen.

Original geschrieben von: whatshername
Und mir persönlich ist es egal, ob Himmel oder Hölle existiert.


Das ist ganz allein Deine Sache und Dein Recht.

Original geschrieben von: whatshername
Wenn ein so großartiger Gott abhängig von meinem Glauben an ihn und von Regeln und Ängsten ist, dann ist es mir egal, was mir nach dem Tode passiert. Wenn er mich nach solchen Dingen beurteilt, brauche ich kein Paradies.


Ich verstehe sehr genau, was Du meinst.
Lass mich dagegenhalten mit meiner persönlichen Meinung: Gott ist natürlich nicht abhängig von Dir. Er hat Dich geschaffen und er liebt Dich. Für ihn gäbe es nichts Schöneres, wenn Du ihn kennenlernen wolltest. Aber er drängt sich nicht auf. Wenn Du ihn nicht willst, dann lässt er Dich in Ruhe. Wenn Du ihn kennenlernen willst, dann kommt er Dir entgegen. Aber das musst Du selbst ausprobieren, wenn Du das magst.

Original geschrieben von: whatshername
Ich lebe mein Leben mit der Sicherheit, dass danach das Licht ausgeknipst wird und gut. Mir deshalb vorwerfen zu lassen, dass ich keinen Grund habe gute Dinge zu tun oder ein innerlicher Lügner zu sein, habe ich deshalb nicht nötig. Du beurteilst nach Religionszugehörigkeit und danach werden die Menschen eingestuft. Erst Moslems, dann andere Religionen und dann der dreckige Rest.


Entschuldige mal, von was sprichst Du eigentlich? Habe ich ein einzigesmal sowas behauptet? Du fantasierst Dir hier was zusammen, was nicht zutrifft. Ich wiederhole es nochmal: ich ordne Menschen niemals nach der Religionszugehörigkeit ein, sondern ich ordne Menschen nach ihren Taten und Worten ein. Wie kommst Du darauf, dass ich eine Abstufung von Muslimen absteigend bis zum "dreckigen Rest" mache??? Absurd.

Original geschrieben von: whatshername
Antwort auf:
Eigentlich wäre es toll, wenn man nur zufällig auf die Erde plumpst, dort auf Teufel komm raus lebt, alles mitnimmt, was man kriegen kann und nach dem Lustprinzip lebt....keine Folgen, das ist super. Und dann ist einfach alles aus, die Würmer zerfressen meinen Körper und ich zerfalle langsam zu Staub. Eine schöne Aussicht und die totale Freiheit!(geschrieben von Koschla)


Du spricht also Menschen, die nicht deine/eine Religion haben ein Gewissen ab? Vorurteil!(geschrieben von whatshername)


Nein! Ich sprach im Konjunktiv und meinte, WENN es so wäre, dass es keinen Gott gibt und keine Rechenschaft am Ende der Zeit, DANN könnte THEORETISCH jeder machen, was er wollte, denn es hätte keine Konsequenzen. Ich habe niemals gesagt, dass Menschen ohne Religion kein Gewissen haben. Wie kommst Du darauf? Hast Du total falsch verstanden. Wie könnte ich sowas sagen?

Antwort auf:

Antwort auf:
Ich selbst bin sicher, dass ein jeder Rechenschaft ablegen muss und dass es je nach den Taten weitergeht.(geschrieben von Koschla)


Wunschtraum und unrealistisch aus meiner Sicht.
Menschen mit gleichen Erlebnissen mit nicht- und religiösem Hintergrund reagieren nicht gleich. Es gibt ehrliche Muslime und verlogene. Es gibt Atheisten, die sich für andere einsetzen und solche, die Kriege führen. Es wurden im Namen Gottes Menschen getötet und gefoltert. Und es gibt auch religionslose Menschen, die sich selbstlos für religiöse Menschen einsetzen.
Ich beurteile Menschen nicht danach, ob sie an ein Leben nach dem Tod glauben oder nicht, sondern nach ihren Taten. Leider ist es in einem Internetforum so, dass du deinen Mitmenschen glauben kannst oder auch nicht. Also wieder eine Glaubensfrage.(geschrieben von whatshername)


Das sage ich ja die ganze Zeit. Vielleicht denkst ja DU in Schubladen und empfindest religiöse Menschen als Bedrängung? Hast Du das Gefühl, dass sie sich moralisch über Dich erheben? Also ich erhebe mich nicht über Dich*lach* denn ich kenne Dich ja gar nicht und auch ich weiß um meine eigenen Abgründe ( die werde ich hier aber nicht darlegen, da es ein zwei drei oder mehr Forumsgenossen/ -genossinnen gibt, die das weidlich ausschlachten würden lachen2) .

Ich hoffe, ich konnte die Unklarheiten beseitigen und wünsch dir auch gute Nacht.

Re: Leben nach dem Tod [Re: whatshername61] #133157
25/04/2012 23:21
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Da niemand Gott beweisen oder nicht beweisen kann, heißt es ja Glauben. Und mir persönlich ist es egal, ob Himmel oder Hölle existiert. Wenn ein so großartiger Gott abhängig von meinem Glauben an ihn und von Regeln und Ängsten ist, dann ist es mir egal, was mir nach dem Tode passiert. Wenn er mich nach solchen Dingen beurteilt, brauche ich kein Paradies.


daumen1

Antwort auf:
Es gibt Atheisten, die sich für andere einsetzen und solche, die Kriege führen. Es wurden im Namen Gottes Menschen getötet und gefoltert. Und es gibt auch religionslose Menschen, die sich selbstlos für religiöse Menschen einsetzen.
Ich beurteile Menschen nicht danach, ob sie an ein Leben nach dem Tod glauben oder nicht, sondern nach ihren Taten.


Wieder richtig daumen1
Allerdings fehlt mir hier der Agnostiker,
denn ich glaube nicht an so etwas "künstliches, kleinkariertes" wie der "strafende, zornige, erbarmende usw." Gott/Allah usw., sondern einfach an ein höheres Wesen, der/das sicher nicht auf die Uhr schaut um festzustellen, das ich, wie oft auch immer und wann auch immer zu ihm bzw. mit ihm spreche.
Genausowenig ob ich nun ein Schweineschnitzel zu mir nehme, ink. einem kleinen Glas Bier wink , bzw. ob und wann und wie lange ich faste. Dies nur als Beispiele angeführt!

Re: Leben nach dem Tod [Re: LOE120312] #133158
25/04/2012 23:44
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Original geschrieben von: khati

Allerdings fehlt mir hier der Agnostiker,


salve

agnostiker,?
ist das nicht die geschichte mit dem esel,
der zwischen 2 karotten steht
und verhungert weil er sich nicht entscheiden kann

best regards
borgward
Tequila ist ein mexikanisches getränk

Re: Leben nach dem Tod [Re: Borgward] #133160
25/04/2012 23:49
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Antwort auf:
ist das nicht die geschichte mit dem esel,
der zwischen 2 karotten steht
und verhungert weil er sich nicht entscheiden kann


Nein, das ist der Esel der zwischen 2 Karotten steht
aber lieber den Hopfen und das Malz zu sich nimmt das vor ihm steht wink

Last edited by khati; 25/04/2012 23:49.
Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133165
26/04/2012 00:13
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Original geschrieben von: Koschla


Die verschiedenen Gebote wie kein Schweinefleisch im Islam,


Ich mein mal in der Bibel gelesen zu haben das Schweinefleisch auch im Christentum Verboten ist. An den genauen Wortlaut kann ich mich nicht mehr Erinnern. Aber in etwa steht da Geschrieben: Alle werden Vernichtet die die Schweinefleisch Mäuse und andere Unreine Tiere essen. Oder Irre ich mich?

Original geschrieben von: Koschla
Islam heißt "Hingabe an Gott", kürzlich hat jemand es sehr gut beschrieben, aber ich konnte es jetzt trotz Suche nicht mehr finden, als die " totale Hingabe durch Kapitulation". Kapitulation in diesem Fall positiv und nicht negativ!
Wenn also jemand sein Leben nach Gottes Willen richtet, so ist er ein Muslim- ich sehe das so.


Sorry Derjenige ist Muslim der bezeugt,das es nur einen Gott gibt und Mohamed der Gesandte Gottes ist.

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133167
26/04/2012 00:22
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hallo Ayoub,

Du hast insofern Recht, als Schweinefleisch bei den Juden verboten war und ist. Allerdings haben die Juden noch eine Vielzahl an weiteren Speisegeboten und -verboten, übrigens ist auch Blut verboten, genau wie im Islam.
In der christlichen Kirche gibt es keinerlei Verbot, was Speisen betrifft, fußend auf dem Wort Jesu:
Original geschrieben von: Bibel
1 Kurz darauf kamen einige Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und fragten ihn: 2 «Weshalb befolgen deine Jünger unsere alten Traditionen nicht? Sie waschen sich nicht einmal vor dem Essen die Hände.» 3 Jesus fragte zurück: «Und weshalb brecht ihr mit euren Vorschriften die Gebote Gottes? 4 So lautet ein Gebot Gottes: 'Ehre deinen Vater und deine Mutter! Wer seine Eltern verachtet, der soll sterben.'1 5 Ihr aber sagt: 'Wenn jemand seinen hilfsbedürftigen Eltern erklärt, dass er ihnen nicht helfen kann, weil er sein Vermögen dem Tempel vermacht hat, dann hat er nicht gegen Gottes Gebot verstossen.'2 6 Damit setzt ihr durch eure Vorschriften das Gebot Gottes ausser Kraft. 7 Ihr scheinheiligen Heuchler! Jesaja hat ganz richtig von euch gesprochen: 8 'Diese Leute können schön über Gott reden, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei. 9 Ihr Gottesdienst ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gebote als Gebote Gottes ausgeben.'»3 10 Dann rief Jesus die Menschenmenge zu sich: «Hört, was ich euch sage, und begreift doch: 11 Nicht was ein Mensch isst, macht ihn unrein, sondern das, was er denkt und redet.» 12 Da traten die Jünger näher zu ihm und sagten: «Weisst du, dass du damit die Pharisäer verärgert hast?» 13 Jesus antwortete: «Jede Pflanze, die nicht von meinem himmlischen Vater gepflanzt worden ist, wird ausgerissen. 14 Lasst euch nicht einschüchtern! Sie wollen Blinde führen, sind aber selbst blind. Sie werden zusammen mit den Blinden, die sie führen wollen, in den Abgrund stürzen.» 15 Da sagte Petrus: «Das haben wir nicht verstanden.» 16 «Selbst ihr habt es immer noch nicht begriffen?» fragte Jesus. 17 «Versteht ihr denn nicht, dass alles, was ein Mensch isst, zuerst verdaut und dann ausgeschieden wird? 18 Aber böse Worte kommen aus einem bösen Herzen, und sie beschmutzen den Menschen, der sie ausspricht. 19 Aus dem Herzen kommen böse Gedanken, die dann zu Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, Lüge und Verleumdung führen. 20 Durch sie wird der Mensch vor Gott unrein, nicht dadurch, dass man zum Essen geht, ohne sich vorher die Hände zu waschen.»(Matthäusevangelium, 15,1-20


Last edited by Koschla; 26/04/2012 00:25.
Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133170
26/04/2012 00:46
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In der Bibel Jesaja Kapitel 66 Vers 17 steht;Alle, die sich um eine Götzenpriesterin scharen und an den Opferfeiern in den heiligen Hainen teilnehmen – sagt der HERR –, werden vernichtet, sie alle, die Schweine, Mäuse und andere unreine Tiere essen.

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133171
26/04/2012 00:59
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Jesaja ist das Alte Testament mit den jüdischen Gesetzen. Jesus hat dies aufgehoben. Die jüdischen Gesetze gelten für Christen nicht. Ich weiß schon, was Du meinst. Zu den Wurzeln gehen.....aber so ist es festgelegt worden. Das Christentum sticht ja ziemlich aus den anderen Religionen heraus, weil die beiden einzigen Forderungen die Gottesliebe und die Nächstenliebe sind. Diese Freiheit ist auch eine Herausforderung, denn es gibt nicht so starre Regeln wie in anderen Religionen.

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133174
26/04/2012 01:09
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Das ist deine Meinung, ich hab eine ganz andere Meinung,aber o.k. ich möchte euer Thema "Leben nach dem Tod" nicht in eine andere Richtung lenken

Re: Leben nach dem Tod [Re: Koschla] #133177
26/04/2012 06:46
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Antwort auf:
Liebe whatshername, wenn mit dem Tode alles aus ist, welchen Grund hätte man dann, ein netter Mensch zu sein?


Liebe Koschla
Logik: Für mich ist es aus, also habe ich keinen Grund gut zu sein, deiner Meinung nach. Oder doch? Na, vielleicht auch nicht!

Antwort auf:
Niemand ist von Grund auf gut, ich tendiere eher zu der Ansicht, dass jeder Mensch erst mal von Grund auf schlecht ist…


Antwort auf:
ich betrachte Menschen und will verstehen, wie sie ticken, wie sie innen sind. Sind sie gut, sind sie negativ…


Was denn nun, sind sie gut oder schlecht oder werden sie dann gut, wenn sie an Gott glauben, wenn nicht, bleiben sie dann schlecht? Aber wenn sie nicht glauben und schlecht sind von Geburt (Warum sollte ein Baby schlecht sein oder beginnt das von Natur aus schlecht sein erst etwas später?) was wird dann aus ihnen?
Für mich ist es andersherum. Menschen sind gut, wenn sie geboren werden (krankhaft bedingte Fehlentwicklungen ausgeschlossen). Und dann entwickeln sie sich über Familie, Schule, Freundschaften, Arbeit, gesellschaftliche Voraussetzungen u.s.w.
Nur weil jemand an ein Paradies glaubt oder auch nicht, macht aus ihm keinen guten oder schlechten Menschen. Das macht er schön allein.

Antwort auf:
Für ihn gäbe es nichts Schöneres, wenn Du ihn kennenlernen wolltest. Aber er drängt sich nicht auf. Wenn Du ihn nicht willst, dann lässt er Dich in Ruhe. Wenn Du ihn kennenlernen willst, dann kommt er Dir entgegen. Aber das musst Du selbst ausprobieren, wenn Du das magst.


Woher weißt du, was für „ihn“ schön ist und was er will. Das ist schon wieder eine Glaubensfrage? Hast du niemals in Betracht gezogen, dass du diejenige bist, die fehl liegt? (Nein natürlich nicht!)
Zweifelst du eigentlich nie an irgendetwas und setzt dich mit Problemen immer wieder neu auseinander? (Nein, natürlich nicht!)
Würdest du dir deinen Weg zum Atheismus überlegen, nur weil ich es toll finden würde? (Nein, natürlich nicht!)
Was machst du, wenn ich Recht habe und du nicht? Wenn es einfach nur dunkel ist? (Na das wirst du dann nicht mehr rauskriegen, weil: es ist eben dunkel.)
Und nein, ich werde es nicht ausprobieren. Testfahrten mache ich nicht mal bei einem Autohaus, wenn ich nicht die Absicht habe, zu kaufen.

Antwort auf:
Für mich selbst sind die beiden Religionen Christentum und Islam entscheidend, erklärbar…


Tut mir leid, das mit dem „Rest“ war mein Fehler. Du berufst dich auf Religionen, die dir im Leben begegnet sind.

Antwort auf:

…den Gehorsam des Menschen auf die Probe zu stellen.


Ich mache etwas freiwillig, nur mit dem Gedanken der Eigenverantwortung im Hinterstübchen. Das ändert an den Tatsachen und Wirkungen meines Tuns auf dieser Welt nichts.

Antwort auf:

Ich halte es auch durchaus für möglich, dass ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, aber sein Leben dergestalt lebt, dass er wie ein Gläubiger lebt, Gnade findet.


entgegengesetzte Logik:
Ich halte es durchaus für möglich, dass ein Mensch, der an Gott glaubt und sein Leben nach dessen Regeln gestaltet, durchaus ein selbst bestimmtes und humanes Leben führen kann.

Sorry, aber wir wollen keine Gnade von niemand. Wir sind, wie wir sind und leben nicht auf eine Gnade von irgendwem hin, wir stehen für unsere Fehler in diesem Leben ein. Das Wort dafür heißt Gewissen. Wenn ich Fehler mache sind es meine eigenen.

Antwort auf:

Wenn also jemand sein Leben nach Gottes Willen richtet, so ist er ein Muslim- ich sehe das so.


Logik: Vielleicht würde jemand lieber einen aufrechten Atheisten in dir sehen. Was hältst Du davon?

Das ist einfach die Sicht von der anderen Seite. Mache aus uns keine Gläubigen, weil wir (aus deiner Sicht) mal ´ne gute Tat vollbracht haben. Auch die steht und dann ganz allein zu, wie unsere Fehler. Dann kannst du höchstens danach urteilen, wie oft wir ein Dankeschön dafür verlangen oder ob es auch ohne Lobeshymnen für uns okay ist.

Liebe Koschla,
P.S. Es ist nur eine Diskussion, kein Streit. Ich halte dich für einen aufrichtigen freundlichen Menschen. Aber Gott da oder nicht, Hoffnung auf ein Jenseits oder nicht, darüber werden wir uns nie einig sein. Dafür denke ich dass wir uns einigen können, die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen, in dem wir versuchen, sie zu verändern.
PP.S. „so genannte“ Idioten sind immer noch Idioten, wenn ein „so genannt“ davor steht, versuche es mit Atheisten oder Religionslosen. Das beschreibt die Fakten und der Stich in der „Seele“ ist beim Lesen weg. Vor allem, weil du das Wort eh` nicht magst.

PPP.S. Ich finde den Spruch deines Schwagers Klasse!

Lass mich jetzt nicht noch weiter alles einzeln auseinander nehmen und sag Salam-Frieden-Peace-Paix-Mir-Paz-Pace.

Antwort auf:
Das ist deine Meinung, ich hab eine ganz andere Meinung,aber o.k. ich möchte euer Thema "Leben nach dem Tod" nicht in eine andere Richtung lenken.

Das ist das Schöne an Diskussionen, die landen immer anderswo, als sie mal begannen, wie der Beberteppich. lachen5

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