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Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: JasminH] #128254
12/01/2012 18:03
12/01/2012 18:03
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Anna24 Offline OP
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Anna24  Offline OP
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Sooo..also nochmal: Keinesfalls will ich hier jemanden diskriminieren oder abstempeln! Und auch eure Beschreibungen von den vielen Facetten eines Beziehungsendes kann ich verstehen..
Dennoch finde ich das Thema wichtig und nicht komplett "fehl am Platz".
Warum nicht darauf hinweisen, dass es diese Art von Betrug gibt...auch mal die Hintergründe betrachten und Frauen/ Männer, die vor einer schnellen Urlaubs- "Spontan"hochzeit stehen nochmal ins Überlegen bringen.
Ich weiß nicht, ob alle Schreiber, die hier fleißig die Frage nach den Hochzeitspapieren stellen auch wirklich darüber aufgeklärt sind...
Ja, Übeltäter gibts in jedem Land! Da gebe ich euch Recht und auch muss jeder seine eigene Beziehung im Blick haben, dennoch schadet ein gewisser Weitblick nicht.

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Anna24] #128255
12/01/2012 18:34
12/01/2012 18:34
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JasminH Offline

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JasminH  Offline

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Hallo Annely,

ich will ja nicht sagen, dass es deine Intention ist jemanden hier abzustempeln oder zu diskriminieren, aber wenn wir hier zB extra ein Bezness-Unterforum oder was auch immer eröffnen würden, dann steckt darin jedoch, ob gewollt oder nicht gewollt, meiner Meinung nach, schon eine gewisse Botschaft und Diskriminierung, weil es halt mal ein Forum über Marokko ist.
Was glaubst du zB was ein gebürtiger Marokkaner denkt, wenn er hier nur Austausch über sein Land sucht und dann gezwungener Maßen auf das Thema Bezness stosst indem Marokkaner die eine europ. Frau ehelichen dem Generalverdacht unterworfen sind?
Hingegen glaube ich es nicht, dass es präventiv wirkt um übereilig geschlossene Ehen zu verhindern, die in Bezness enden könnten. Ich glaube eben nicht, dass es noch Leute in biantionalen Beziehungen gibt, die noch nie was von Bezness gehört haben. Und selbst wenn sie das Wort "Bezness" noch nie gehört haben dann haben sie wohl genug darüber gehört und wurden gewarnt, dass sie womöglich nur ausgenutzt werden.
Man hört ja auch immer wieder bei solchen Geschichten, dass die Frauen vom ganzen Umfeld "gewarnt" wurden, aber sie blind vor Liebe waren und und und. Also glaube ich auch nicht, dass es hier Frauen abhalten würde vorschnell im Ausland zu heiraten wenn man sie eindringlich warnt davor.
Hingegen jedoch entsteht meiner Meinung nach schon ein diskrminierender Effekt wenn ein Marokko Forum zwangsläufig bedeuten muss, dass das Thema Bezness hier unbedingt reingehört. Hierfür gibt es andere Foren die sich nicht auf eine Nationalität beschränken, obwohl es dort auch Unterforen für die jeweilige Nationalität gibt, was ich kritisieren würde, denn Bezness bleibt Bezness! Aber das ist dann eben innerhalb dieses Forums und nicht auf Marokko alleine bezogen.

Von mir aus kann ja extra ein Bezness Thread oder sowas hier eingeführt werden, aber meine Meinung ist halt, dass das Marokko Forum ein ungeeigneter Platz für sowas ist, die Gründe bzw meine Meinung hierfür habe ich ja schon erklärt.

LG

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Anna24] #128256
12/01/2012 18:35
12/01/2012 18:35
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Summach Offline
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Antwort auf:
dennoch schadet ein gewisser Weitblick nicht


Tunnelblick.

Es heißt Tunnel- und nicht Weitblick.

Und der schadet immer (auch ein Betrüger hat keinen Weit-, sondern einen Tunnelblick).

Josi

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Summach] #128258
12/01/2012 19:56
12/01/2012 19:56
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Shakir. Offline
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Original geschrieben von: Josi

Tunnelblick.

Es heißt Tunnel- und nicht Weitblick.

Punktgenau getroffen!

Genau das meinte ich mit "Liebe Annely, ich habe das Gefühl, dass du Najibs und meine Beiträge nicht erfassen kannst......"

@sonnenuhr

Da treffen nun mal Angebot und Nachfrage aufeinander. Ich habe da eine andere Meinung zu! Wenn wir die Religion außen vor lassen, komm ich zu folgendem Schluss: Jeder ist für sich selbst verantwortlich und so lange beide glücklich und mit sich im Reinen sind, ist es doch ok. Was anderes ist es, wenn man die Notlage anderer für seine Befriedigung ausnutzen will.

Wenn ich dich aber richtig verstehe, beschwerst du dich eher über den Ruf der deutschen Frauen angehangen wird - nur weil manche sich freizügig geben oder auf einen Sexurlaub aus sind. Das ist schade und ist eher der fehlenden Weitsicht der Marokkaner anzukreiden.

Warum wir Männer (nicht nur Marokkaner) auf das anspringen, wovon wir uns die höchsten Erfolgschancen versprechen, liegt in unserer Natur. Und Reize (Freizügigkeit) tun ihr übriges dazu! Ob sie von einer Deutschen oder Marokkanerin ausgehen...das ist nicht relevant!

P.S.: Wir weichen vom Thema ab....

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: JasminH] #128265
13/01/2012 00:46
13/01/2012 00:46
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Najib Offline
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hallo

choppy,

Antwort auf:
hallo najib.

versteh ich jetzt nicht ganz, wie meinst du das?


das war als kompliment gedacht.
ich könnte so gut wie jedes posting von dir mit gutem gewissen guttenbergen und deine art die dinge zu sehen ist mir sehr sympathisch.
an sonnenuhr gerichtet wäre es demzufolge eine drohung gewesen.

aber ihr braucht beide keine angst zu haben. ich bin schon verheiratet und habe einen deutschen pass von geburt an.


gruss
Najib


um etwaigen rechtliche konsequenzen vorzubeugen:
dieses posting wurde unter subjektivitätsvorbehalt erstellt.

Wandern im Rif

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Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Najib] #128268
13/01/2012 11:41
13/01/2012 11:41
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JasminH Offline

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JasminH  Offline

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hallo naijb,

alles klar smirk

na als drohung habe ich das sicher nicht aufgefasst, wollte nur halt wissen wie du das meinst. jetzt weiss ichs ja grin

danke. dass mir deine art zu schreiben und zu denken ebenfalls sympathisch ist weisst du bestimmt auch..

lg

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: JasminH] #128277
13/01/2012 15:09
13/01/2012 15:09
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Summach Offline
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Dem schließe ich mich gerne an: höchstens, daß ich manchmal zittere, daß man Dich nicht zu sehr verletzt (ich weiß, ist genauso übergriffig wie Bezness-Warnungen), wenn Du so herzerfrischend für Deine Liebe in den Ring springst.

Aber zurück zu Bezness: Seit das Forum besteht wird das Thema diskutiert - hier der Warner, dort die nicht gewarnt werden wollende Frau, dann wieder der Warner, schließlich der Stalker und zum Schluß der Diffamierer, dann wieder der Warner im neuen Kleid usw. usf.

Woran liegt das, lieber Shakir (ich frage Dich das als dem ältesten noch aktiven Marokkaner dieses Forums)?

Bei der Suche nach der Ursache für die ungebrochene Faszination, die dieses Thema auf bestimmte Personenkreise ausübt, ist mir aufgefallen, daß das einzige mir bekannte Bezness-Opfer unser gemeinsamer Freund Rolf ist (Friede seiner Seele) und dieses einzige mir bekannte Bezness-Opfer keine Frau, sondern ein bekennender Schwuler war, der darüberhinaus zum hartnäckigsten Frauenwarner innerhalb und außerhalb dieses Forums geworden ist (neben Thomas Friedrich selbstverständlich). Wenn man dann zu 1001-Geschichte wechselt und nach Männern sucht, die sich als Marokko-Kenner den betrogenen Frauen andienen und/oder selbst genau zu wissen vorgeben, wie man Bezness erkennt und daß eigentlich alles Bezness ist, was mit Marokkanern (weiblich wie männlich) zu tun hat, dann entdeckt man sehr schnell, daß es sich auch hier um völlig desillusionierte Schwule handelt, die zynisch genug sind, ihr ganz spezielles Wissen als objektiv auszugeben und damit den Boden düngen, aus dem sie heraus sie ihre eigene Verkommenheit glauben rechtfertigen zu können. Wenn man dann zurückgeht in die Forengeschichte und wer sich hier in diesem Forum ungebrochen darum bemüht hat Frauen einen Weitblick zu verpassen, dann liegt man nicht ganz falsch, wenn man entdeckt, daß es sich dabei über fast durchweg um eingefleischte Junggesellen gehandelt hat, von denen man nicht so genau wusste, was sie eigentlich nach Marokko verschlagen hat. Man bewegt sich jedenfalls nicht ganz in die falsche Richtung, wenn man den Begriff Bezness mit Prostitution im weitesten Sinne (auch bei den mit der Lupe zu suchenden warnen zu müssen glaubenden Frauen dieses Forums) gleichsetzt und von dort her versucht zu verstehen, warum das Thema auf diese Weise sich auch noch die nächsten tausend Jahre im Kreise drehen wird.

Bezness ist nicht Prostitution

Ein auch von Dir regelmässig unterschlagener Aspekt ist die gleichgeschlechtliche Liebe, das eigentliche und klassische Sextourismus-Motiv europäischer Männer an Marokko - von den frühen 50er Jahren an bis heute: von Paul Bowles über Roland Barthes* bis hin zu Foucault - sie alle waren nicht nur auf marokkanische Jünglinge scharf, sie kannten auch den Preis, von Romantik konnte keine Rede sein. Von Barthes und Foucault wird sogar behauptet, daß sie sich gar nicht über ein philosophisches Problem zerstritten hätten, sondern wegen eines marokkanischen Strichjungen. Ein europäischer Homosexueller hätte sich niemals in einen seiner Strichjungen verliebt, ihm in Aussicht gestellt ihn nach Europa nachzuholen, sein Versprechen dann nicht gehalten und schließlich jahrelang im Internet lamentiert, daß er schnöde betrogen worden sei.

Die Liebeslüge ist keine nordafrikanische Erfindung

Bezness kam erst mit den 68ern und dem Anspruch auf, daß auch ein Schwuler ein Recht auf nichtkäufliche Liebe hätte, was den nordafrikanischen Bekanntschaften dann erst das nüchtern Geschäftsmässige genommen und den Beigeschmack von Betrug, Doppelmoral und Heiratsschwindel gegeben hat. Frivole Frauen, die sich auch in arabischen Ländern nach einem Gigolo umgesehen hätten und nicht in den Bädern und Grandhotels ihrer eigenen Schicht geblieben wären, gab es zu dieser Zeit nicht: ein Gigolo kostet Geld, Zeit und eine Abfindung - das stand nur begüterten Frauen offen, wie es auch nur begüterten Schwulen offen stand, sich in Marokko in der Kunstfertigkeit der gleichgeschlechtlichen (käuflichen) Liebe zu ergehen: zu Hause wurde man dafür noch immer entweder zu Tode gepeitscht (Friedrich des Großen schwuler Freund) oder aber man war ein 175er, was gleichbedeutend mit gesellschaftlicher Ächtung war: auch und gerade in den Männerbünden auf die es ankam. Dem Militär, dem Internat, der Kadettenschule, der Universität, den schlagenden Verbindungen.

Das Geschäft mit den Männern

Eine anschauliche Beschreibung der Rituale, Kosten, Orte und Tätigkeiten findet sich Roland Barthes, Begebenheiten unter dem o.a. link: wer wissen will, wie so etwas funktioniert, der kann sich dort auf hohem Niveau informieren ohne gleichzeitig mit irgendwelchen moralischen Skrupeln oder gar Warnungen belästigt zu werden. Die Wut, der Haß, der Verfolgungswahn, das Stalken von Frauen kam dann erst mit der Verwechslung von Bezness mit Prostitution auf: solange alles klar war, hatten beide Seiten etwas davon, niemand fühlte sich ausgebeutet oder als Opfer. Tanger verdankt einen Großteil seines heute noch vorhandenen Glamours den großzügigen Schwulen vergangener Jahrzehnte und die Marokkaner waren es immer zufrieden, genieren sich auch nicht diskret auf diese Vorzüge ihrer Nation hinzuweisen (körperliche Anmut und Schönheit ist unverdient und ungerecht, aber sie ist nunmal ein Kriterium).

Ein ehrenwerter Beruf

Strichjunge in Tanger zu sein konnte eine ganze Familie ernähren. Es war auch keine Tätigkeit, die besonders geächtet gewesen wäre: man war halt für einen Urlaub der Lover und ging dann zurück zu Frau und Familie. Schwule sind in dieser Hinsicht einfach zu handeln: man schaut sich an, wendet den Blick nicht ab, verhandelt und geht dann zusammen nach Hause. Nach getaner Arbeit gibt es Geld und man geht wieder auseinander. Manchmal ohne sich bei der Arbeit in die Augen geschaut zu haben (steht alles auch im o.a. Buch, den einzigen Satz, den ich nicht verstanden habe, frage ich hier lieber nicht näher nach). Wenn einem jemand ausnehmend gut gefiel, buchte man ihn für jeden Urlaub exklusiv, manchmal mehrmals im Jahr: kein Geschrei, keine Tränen, kein Streß und auch keine Fragen nach einem Visum.

Der schwule Bezness-Stalker

Ich habe mir schon zu Rolfs Lebzeiten den Kopf darüber zerbrochen, warum er sich als Objekt seines Stalkertums sich ausgerechnet auf Frauen eingeschossen hat, sind schwule Männer doch die besten Freundinnen von Frauen (gerne auch von älteren). Warum ist er nicht in Gayforen herumgeschwirrt und hat seinegleichen darauf hingewiesen (ja, er war auch sehr präsent in 1001 Geschichte), welche Gefahren in Nordafrika auf einen verliebten Schwulen warten: daß man Geld schickt ohne Ende, daß man trotzdem über den Tisch gezogen wird, daß man nie ein Visum versprechen und dann nicht halten sollte, daß sie unersättlich sind, kaum haben sie einen am Wickel und daß man ganze Clans versorgen muß, kaum hat man sich herbeigelassen, ihnen zu gestehen, daß man sie lieben würde. Der ganze Kitsch zu dem nur Schwule fähig sind und wofür wir Frauen sie so gerne haben.

Mir ist nichts anderes eingefallen als Neid:

ein Marokkaner, der eine ältere, jüngere oder gleichaltrige Europäerin heiratet ist auch dann noch eine respektierte Person bei seinen Landsleuten, wenn es sich um eine weithin sichtbar ungleiche Beziehung handelt. Er ist in den Augen seiner Peergroup eine Person, die für ihre Familie Ressourcen erschließt und das auf Kosten seines eigenen Wohlergehens bzw. Wohlbehagens (keine Cellulite ist auch bei nachts grauen Katzen angenehmer als Ganzkörper- oder Hirn-Cellulite): so etwas nennt man einen unfairen Wettbewerbsvorteil und noch dazu einen, der das Potenzial hat, sich im Laufe der Jahre in das zu verwandeln, was zwischen einem Strichjungen und seinem Freier für immer ausgeschlossen ist: in Zuneigung, Fürsorge, Wärme und Füreinandereinstehen.

Ich gehe nun nicht so weit, daß ich hier jeden, der auf Bezness hinweist, verdächtige in Wirklichkeit ein verkappter Schwuler zu sein, der den Frauen nur nicht gönnt, was ihm verwehrt ist. Ich denke auch nicht, daß es allzuviele marokkanische Strichjungen hier im Forum gibt, die auf diese Weise ihren Frauenhaß loswerden müssen - weil ihnen ebenso wie einem Schwulen eine normale Mann-Frau-Beziehung verwehrt ist (hat hier einer im Forum behauptet, der es wissen muß: wer einmal mit einem Mann geschlafen hat, ist für immer für Frauen verloren): ich fasse nur zusammen, was sich mir als lose Fäden in diesem Forum über die Jahre hinweg aufdrängt - wirklich erschlossen hat sich mir diese Bezness-Warnerei trotzdem nicht.

Nachdem Du mehr als vier Jahre mir hier im Forum an Forenerfahrung voraus hast und darüberhinaus der (ich wiederhole mich) der älteste noch lebende Marokkaner dieses Forums bist, sind Dir vielleicht doch noch andere Fälle von Bezness außer den o.a. hier aus dem Forum (und persönlich?) bekannt.

Laß uns teilhaben an DIESEN Geschichten. Die Frauen hier werden es Dir zu danken wissen.

Josi

*Breiten Raum nehmen anmutige Jünglinge ein, seine homosexuellen Eroberungen, ihr Sexualverhalten. Falls Frauen existieren sind sie Hippies und Touristinnen, aber selten Marokkanerinnen.

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Summach] #128294
13/01/2012 22:41
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JasminH Offline

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Original geschrieben von: Josi
Dem schließe ich mich gerne an: höchstens, daß ich manchmal zittere, daß man Dich nicht zu sehr verletzt (ich weiß, ist genauso übergriffig wie Bezness-Warnungen), wenn Du so herzerfrischend für Deine Liebe in den Ring springst.


Liebe Josi,

nein ich empfinde das nicht übergriffig von dir, sondern sogar irgendwie nett, dass du das ansprichst. Bei einem hast du allerdings nicht ganz recht, denn ich springe hier nicht in erster Linie für meine Liebe oder Beziehung in den Ring, sondern vor Menschenachtung und aus Überzeugung, weil es mir schon immer ein Anliegen war gegen Vorurteile und Diskriminierungen zu kämpfen und zwar schon bevor ich meinen Mann kannte. Natürlich verteidige ich dabei hier in gewisser Maßen auch meine eigene Beziehung, aber vordergründig geht es mir um ganz was anderes (zumal ja meine Beziehung nicht den hier "klassischen Weg" des Kennenlernens und heiratens gegangen ist und ich mich persönlich meist auch gar nicht betroffen fühle).
Recht gebe ich dir allerdings mit dem, dass ich schon sehr sensibel und in diesem Sinne auch verletzbar bin, da ich mir oft einfach viel zu sehr zu Herzen nehme wie Menschen (vor)verurteilt und diskriminiert werden wenn sie eine andere Herkunft haben (nicht umsonst werde ich mich in meinem Studium auf den Bereich Migration spezialisieren und das aus einem, vielleicht auch naiven, Gefühl der Berufung und Überzeugung) und da fühle ich schon oft stark mit den vielen Menschen die damit zu kämpfen haben, zerbrich mir oft zu sehr den Kopf und bin auch in einem gewissen Maß verletzlich dabei. Als Schwäche sehe ich dies allerdings nicht, sondern eher als Stärke so negative Gefühle und Gedanken auch zulassen zu können.

LG

Last edited by choppy; 13/01/2012 22:47.
Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Najib] #128304
14/01/2012 14:45
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um das riskiko einer einseitigen zweckehe zu vermeiden, muss man halt wieder die alte regel nicht unter stand zu heiraten, beachten.


Was auch noch gegen Bezness hilft (stand im Spiegel-Titel "Ewige Liebe" vor Weihnachten als Jahrtausenderkenntnis):

sich gut kennenlernen bevor man miteinander in die Kiste steigt. Weil das bei Frauen* erst den Hormonsturm verursacht, der dann blind macht.

Der Beischlafhigh ist es also, der Frauen ebenso willenlos wie unbelehrbar macht, höchstwahrscheinlich mal wieder von der Vorsehung in exakt dieser Form konzeptioniert (wirkt nicht bei gleichzeitiger Einnahme von Antikonzeptiva und/oder Schimmelpilz), um eine an sich völlig unspektakuläre (Zweck)-Ehe nach der ersten Nacht für mindestens anderthalb Jahre (so lange hält laut Spiegel der Hormonsturm an) haltbar zu machen. Aus demselben Grund hüten wahrscheinlich dann auch Väter ihre Töchter, Brüder ihre Schwestern und Ehemänner ihre Ehefrauen bzw. deren Jungfräulichkeit: denn anderthalb Jahre reichen ja normalerweise aus, um aus einem Hormonsturm ein Kind zu machen.

Ab dann richtet sich der Beischlafhigh der Frauen aber nicht mehr auf den Mann, sondern in aller Regel direkt und ungebrochen auf das Kind (der Liebe): aber das ist ein anderes Thema.

Josi

* von Männern stand da nichts.

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Summach] #128310
14/01/2012 20:21
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die ungebrochene Faszination, die dieses Thema auf bestimmte Personenkreise ausübt


liebe josi,

der rolf hat noch einen hohen Stellenwert bei dir…sehr menschlich!
das kommt in dem link in apropos deutlich zum ausdruck…

liebe grüsse, kladden

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Summach] #128316
15/01/2012 01:21
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Salam u3aleikum Josi,

hier deine Gute-Nacht-/Guten-Morgen-Lektüre!

1. Entstehung des Bezness-Diskussionswahns in der Forenhistorie - Rolle der Rubrik Partnerschaften

Es stimmt: Diskutiert wird Bezness (auch wenn der Begriff noch nicht bekannt war) seit Bestehen des Forums - vereinzelt in regelmäßigen Abständen. Seit der Eröffnung der Rubrik Partnerschaften hat dieser Diskussionswahn so starke Ausmaße angenommen, dass ich das "Fenster" zu dieser Rubrik (welches das MA-Forum für sich ganz allein vereinnahmt) bis vor kurzem ganz schnell wieder geschlossen habe. Der Impuls zur Eröffnung dieser Rubrik fußt wohl darauf, diese vereinzelten Threads unter einer Sammelstelle zu vereinen mit der Folge, dass noch mehr zweifelnde Heiratswillige eingeladen werden, ihre privaten Sorgen aufgrund ihrer Einzelschicksale ins Marokko-Forum zu tragen. Keiner von uns kann ihnen helfen, so gerne es wir manchmal wollen - wir können sie höchstens in den Arm nehmen oder zur Wachsamkeit ermahnen. Der Grund ist ganz banal: Es gibt nicht DIE Anleitung von der sowohl Sabrina und Said als auch Tanja und Tariq profitieren können. Manchmal denke ich, dass ihnen mehr Naivität gut tun würde anstatt sich "Ängste" (Neid!) fremder Menschen (diese haben entsprechende Textbausteine parat) aus dem Internet einzuverleiben, sich selbst im Internet zu entblößen und zur Zielscheibe der Hyänen zu machen. Für den Warner ist diese Rubrik gefundenes Fressen – dort kann er seinen Hass auf Marokkaner und Islam ausleben und Glück anderen missgönnen, welches man(n) selbst nicht erfahren durfte. Andere Gründe sehe ich nicht und doch darf man auch nicht vergessen: Ja, es gibt sie – die Liebesbetrüger!

Hierzu jm, Beitrag #44062 und #44065:
Antwort auf:
für meine begriffe ist das forum für was anders da als die darlegung einzelner schicksale und ihre auschlachtung in simple verallgemeinerungen.

ich vertrete weiterhin die meinung, daß private schicksale privat bleiben oder in entsprechende selbsthilfe-foren mit der möglichen unterstützung von experten und entsprechend kompetenten fachleuten behandelt werden sollten. ich würde unserem freund nicht die anmeldung in einem austauschforum über nigeria empfehlen, wenn ihm ähnliches mit einer nigerianische frau widerfahren wäre.
Hier versucht JM, den Spies umzudrehen, Beitrag #44355
Antwort auf:
um auf die frage einzugehen: wenn die trenungs- und scheidungsraten bei deutsch-deutschen ehen und beziehungen so schwindelerregend sind, dürfte die frage der besorgten eltern nach dem möglichen scheitern der partnerschaft ihrer tochter aufgrund ihrer binationalen oder bikulturellen eigenschaft sich wohl erübrigen.

vielleicht sollten sie ihr allein angesichts dieser tatsache das abenteur getrost gönnen, welches auf eine längere lebendauer eher chancen hat und beim scheitern lediglich im rahmen des normalen bliebe, und sich dann ernsthaft sorgen machen, würde die tochter eine ehe mit einem deutschen in erwägung ziehen !??

Wenn wir schon dabei sind - ein anderes Beispiel für die misslungene Rolle der Rubrik Partnerschaften: Ich kann Fragen wie "Fühlt sich euer Mann auch nur unter Marokkanern wohl?" nichts abgewinnen. Die Frage müsste doch eher heißen: "Warum fühlt sich ein Marokkaner nur unter Marokkanern wohl?" Dann würden wir Marokkaner uns eher "erbarmen", eine mögliche Erklärung zu suchen und vielleicht auch Tipps zu geben. Will man Marokko und seine Kultur verstehen oder Parallelen zu anderen Paaren suchen? Nur um dann sagen zu können: "Ach - das ist also typisch marokkanisch. Ja, dann ist gut!"

Die Warner:

Rolf hat das Marokko mit seiner "Freundschaft" zu Samir überfallen - vielleicht wollte er damals nur verstehen, was da mit ihm passiert ist? Er suchte Antworten, vielleicht auch Mitgefühl - ich weiß es nicht. Keiner hier hat sich darauf eingelassen! Wir Marokkaner wollten das alles nicht hören, das alles über die dunkle Seite Marokkos in solch einer detaillierten Erzählweise. Das hat ihn sicher sehr frustriert. Letztendlich hatte man nicht nur das Gefühl, dass er das Scheitern (fast) jeder binationalen Partnerschaft herbeisehnte und all denen applaudierte, die ihm in die Karten spielten sondern auch, dass Marokko zu seinem Hassobjekt wurde.

Von Rolf:
Antwort auf:
du sprichst das an, was mich seit langem beschäftigt. ob es überhaupt zwischen unseren verschiedenen kulturen zu einer gemeinsamen auffasssung kommen kann. wenn schon immer mehr ehen in deutschland geschieden werden, wie sollen dann binationale ehen unter dem starken gesellschaftlichen druck bestand haben? ich bedauere aufrichtig, wenn der gute wille und alle liebe nicht ausreichen, einer ehe bestand zu geben.

Inwiefern er andere Frauen über private Mails oder im 1001-Forum warnte, vermag ich nicht einzuschätzen.

Thomas Warnungen rühren aus einer Unfreundlichkeit gegenüber Marokko, den Marokkanern und dem Islam her - das ist meine Sicht und ich wünschte es wäre nicht so. Warum jemand wie er - sich als Samariter ausgebend - meint, Frauen warnen zu müssen, kann ich nicht verstehen. Hält er sich für intelligenter? (Deine Schlüsse hast du sehr gut herausgearbeitet und überzeugen mich, aber lass uns nicht spekulieren und im Dreck wühlen!)

Seine Denkweise erinnert an die 90-jährige Oma von nebenan, die ihre Handtasche ganz fest an sich drückt, wenn sie uns "Moros" in ihrer Nähe wähnt. Ich könnte mich gar nicht wagen, den Deutschen in Deutschland mit solchen Vorurteilen zu begegnen, wie es Thomas bei den Marokkanern pflegt. Diesen letzten Satz werfe ich nur ein, weil normalerweise wir Ausländer genau diesen Satz hier in Deutschland hören: "Wenn wir in Marokko leben würden...BLA BLA BLA.."

Erklär es mir Thomas - was sind deine Ambitionen?
Stimmt es, dass du gezielt Frauen per Mails vor Beziehungen zu Marokkanern warnst?


Hier im Forum gibt es allerdings viele Thomas-Unterstützer - mit denen steht hauptsächlich Najib fast immer im Clinch. Ich persönlich kann diese Personen/Fakes (einer hat sich gerade hier gemeldet) nicht auseinander halten.

Den "guten" Warner wie Annely24 nimm ich die Absicht ab, dass sie sensiblisieren wollen – wie jeder nun mal meint ständig andere bevormunden zu müssen. Das kennt man von sich selber ja auch… - bloss die anderen keine eigenen Fehler machen lassen. Ich glaube, dass sie jetzt beleidigt ist, aber sie hat keinen Grund dazu. Es ist nicht ihre Person auf die ich mich / wir uns "eingeschossen" habe(n).

Ich glaube, ich habe mich ein einziges Mal im Forum zu Liebesbetrügern geäußert - korrigiert mich, wenn es nicht stimmt. Hier für Annely - damit sie nicht ganz so beleidigt ist:

Shakir zu Bezness:
Antwort auf:
Wenn du sie wirklich liebst, wirst du dich auch dementsprechend benehmen. Sie wird es zur Kenntnis nehmen und dir vor dem Altar ein "Ja - ich will" zuhauchen. Vor allem sollte eine gute Beziehung zumindest ein gesundes Maß an Offenheit voraussetzen. Wer nicht miteinander redet, wird den Partner nicht kennenlernen. Also rede mit deiner Freundin! Höre dir ihre Sorgen an, habe Verständnis für ihr Mißtrauen und entkräfte ihre "falschen" Anschuldigungen. Kannst du nicht mit ihr reden, ist sie nix für dich und du nichts für sie, denn ohne etwas Vertrauen kann eine Ehe nicht gut gehen.

Solltest du sie nicht lieben, bedarf es einer Portion Schauspielerei, Hinterhältigkeit, Ausdauer und Intelligenz, um sie zu beznessen. Aber das willst du ja gar nicht. Und ein hinterhältiger Schauspieler bist du ja auch nicht, wenn vielleicht doch intelligent und ausdauerfähig. Ich hoffe es für dich, denn mit Gefühlen anderer Menschen sollte man doch nicht spielen - schon gar nicht in dieser Größenordnung! Verstanden?! Denk einfach nur daran, wie du dich fühlen würdest. Und solltest du gläubig sein: Scheinehen widersprechen der Lehre des Islams.

Die Faker haben einen großen Anteil an den vielen Threads. Wer dahinter steckt - Allah ua3lam. Das ist sicherlich mit ein Grund, warum ich die Partnerschaften-Rubrik, so gut es geht, meide. Es ist immer das gleiche Muster...

Die uneinsichtige Frau ist deshalb so uneinsichtig, weil sie etwas wagen will. Ich finde es unverschämt, ihr mit mahnendem Zeigefinger hinterherzulaufen als wenn sie kein Hirn hätte. Bei aller Verliebtheit und dem Beschlafhigh (kein Sex vor der Ehe ist ein probates Mittel um Bezness vorzubeugen! Jedoch hat Sex bei Deutschen einen zu hohen Stellenwert, als dass Frau nicht vorher wissen will, was da im Sack steckt), sie kann noch denken.... Außerdem erreicht man mit Ermahnungen je nach Charakter auch das Gegenteil - eine Trotzreaktion: "Jetzt erst recht!" Wie choppy schon sinngemäß schrieb: Jede Frau wird schon oft genug von ihrem Umfeld geimpft - da benötigt man nicht noch ein Bezness-Forum.

Der Stalker und der Diffamierer: Zuerst lauert der Stalker und dann wird er beleidigend/bedrohlich, wenn Frau nicht hören will. Ist der Hass auf Marokko so groß, dass man schon Frauen droht, wenn sie nicht voreingenommen sein wollen? Ist das wirklich so Josi?


2.1. (schwuler) Sextourismus und Auswirkungen auf das Gefühlschaos der Marokkaner / marokkanischen Forenteilnehmer

In der Tat habe ich im Forum nicht viel dazu geschrieben. Das einzige Mal, wo ich mich dem Thema angenommen habe, ist hier:

Die rosa Balett-Diva
:
Antwort auf:

Sie nahm ihn aus, raubte ihm die Seele, den Stolz, sein Leben, seine Familie, seine Ehre, sein Ich und seine Aura.Sie dachte..Wenn nicht ich, dann eine andere Ballett-Diva aus Europa. Aber wenn sie Samir lieben würde -so hätte sie ihm nicht sein Leben genommen, seine Würde.

Für Samir hätte Rolf auch Heinz sein können, solange dabei Kohle rausspringt! Er hätte sich auch den nächstbesten geholt und sich selbst verraten!

Antwort auf:
Samir - er hat sich auf sie eingelassen. Dieser Gedanke verfolgt ihn bis an sein Lebensende,
denn er verkaufte sich. Hochverrat an sich selbst.

Ich denke nicht, dass sich die Marokkaner dabei wohlfühlen - zumal der größte Teil heterosexuell ist. Spätestens (und auch das vergessen viele Christen, die einen Muslim heiraten) wenn die Zeit des Todes (gefühlt!) näher kommt, siehst du sie alle für vergangenes Buße tun und eine Wandlung um 180 Grad. Dafür reicht ein Funken Imam! Sollte Samir diesen Funken besitzen, kann man sich ungefähr vorstellen, wie sehr er diese Zeit später bereuen wird - genauso wie die heutigen "70er-Jahre- Marokkaner", die in der Moschee für "die sexuelle Revolution" Buße tun - möge Allah (swt) ihre Gebete erhören und ihnen verzeihen.

Dazu Khalilooo, Beitrag #11316
Antwort auf:
genaue Tips kann ich zu deinem Anliegen nicht geben. Nur öfters wenn ich in der Zeitung die Krimi-Fälle lese kreuzen die Ereignisse in Homo-Milieus, keine Ahnung warum. Nicht selten sind die Opfer Europäer, Asiaten .. Nicht vergessen die meisten die das in MArokko praktizieren machen das aus Geldgier und dafür riskieren sie meistens auch Einiges ..


Hier habe ich MSM (Männer, welche Sex mit Männer haben) in Marokko in einem Nebensatz erwähnt:

Von Jungfrauen und "Hosen"
Antwort auf:
Es wird immer auf den Islam hingewiesen, aber selber treiben es die Männer unter sich!

Wir Marokkaner kennen die dunklen Seiten Marokkos (nicht aber das Ausmaß - das schockierte uns) und doch mögen wir nicht darüber reden - zumindest nicht so offen, wie es sich manche erhoffen. Ich insbesondere deshalb, weil ich hier niemanden in die Karten spielen wollte! Das müssen wir ja auch nicht, das können die Deutschen auch ganz alleine:

Thomas Friedirch:
Antwort auf:
In keinem anderen Land in der Welt habe ich soviel Prostitution und Sex unter Maenner mitbekommen, wie in Marokko. Vor vielen marok. Staedten gibt es Jungenstriche, ja es gibt Gebiete, an dessen Strassenraendern Nachmittags und Abends scheinbar die gesammten Jungen (ab 10 Jahren) der umliegenden Doerfer auf Kundschaft warten, die ausschliesslich aus Einheimischen besteht.
Ueber die Ursachen bin ich mir noch nicht ganz im klaren. Die Marokkaner finden dies anscheinend auch gar nicht mal so schlimm. Anders sieht es aus, wenn Auslaender es mit jungen Marokkanern machen. Gerade als alleinreisender Mann kommt man sehr schnell in den Verdacht, nur aus dem einen Grund nach Marokko gekommen zu sein.
So bleibt zu hoffen, dass Marokko nicht bald in den internationalen Ruf eines Sextouristenlandes kommt aber wie will man dem entgegensteuern, wenn es unter Einheimischen auch stark verbreitet ist?

Was kommt bei mir an: Wir Marokkaner sollen ein schwules Volk sein!

Rolfs Antwort an Thomas:
Antwort auf:
ich gehe sogar so weit zu sagen (und dafür mag man mich kritisieren!), dass die homosexualität integrativer bestandteil männlichen denkens und fühlens in der arabischen welt ist.

Was kommt bei mir an: Wir Marokkaner würden schwul fühlen und denken!

Und vor kurzem hier sinngemäß irgendwo in Halka gelesen (Den Link mag ich jetzt nicht suchen):

"Wer es ein mal mit einem Mann machte, der ist nur noch für Männer empfänglich!"

Was kommt bei mir an: Marokkaner könnten gar keinen Sex mit Frauen haben!

Hier stellt sich tatsächlich die Frage, ob es sich um ein Wunschdenken handelt oder wir Marokkaner diffamiert werden sollen?

Wie gehen wir Marokkaner mit (schwulem) Sextourismus um?

Amira:
Antwort auf:
Mir kommt echt das Kotzen. Sorry. Früher hab ich sowas nie mitbekommen. Aber seit den letzten 5 bis 6 Jahren wird es auch für Unbeteiligte immer offensichtlicher was in Marokkos Großstädten los ist. Ich sehe keine gute Zukunft für das Land, wenn von den Behörden nichts unternommen wird. Ich will nicht, dass Ausländer egal ob Europäer oder Ölstaatler in unser schönes Land kommen u. dort ihren perversen Trieben freien Lauf lassen, und ich will nicht erleben, dass es irgendwann zu Amokläufen gegen Touristen in unserem Land kommt.

Amine Elbekkali im gleichen Thread:
Antwort auf:
mein Gott ya Allah, als ich den Link erst heute, was "Yacin San" verlinkt hat mir teilweise angeschaut, da diese Bilder sehr traurig sind, kamen wirklich tränen in meine Auge.
Was hilft, wenn tränen kommen und alles noch da.

Essarghinis Eröffnungsbeitrag im gleichen Thread:
Antwort auf:
Ich war in der letzten Zeit in Marokko und was die Menschen dort erzählen bringt einem, als Marokkaner, zum weinen.

Etwas was das Herz zerbricht
und die Augen nur noch schwarz sehen läßt.
Meine liebe liebe rote Stadt
Der Teufel erobert dich
und deine Kinder müssen machtlos dabei zuschauben.

Rettet die alte Stadt von Marrakech !!

Diese alte Stadt wird durch Sexmafia und Bordellen erobert, die sich tagsüber als harmlose Restaurants und Gaststätte tarnen, um sich am Abend in Fleischreien zu verwandeln, die jede Art von Fleisch anbieten.

Rachida
Antwort auf:
egal wie weltoffen Marokkaner sind, das ist ein tabou und es kratzt ein wenig wenn ein Muslim darüber gefragt wird.
Marokko ist weltoffen und Tolerant, dennoch gibt es Themen die sind nicht gern gesehen einer davon ist Homosexualität.
In Marokko kannst du wenn du Glück hast überhaupt keine Probleme haben, oder wenn du irgendwelche Extrimsten auf dem Weg läufst schlimmeres erlebst.
ich wünsche Dir John dass du ein schönen Urlaub verbringst und dass du und dein Partner gute Erfahrungen macht

Daran siehst du, wie schwer es uns fällt dies alles als wahr anzunehmen. Es mag sich etwas übertrieben anhören, aber wir fühlen uns genauso ausgenutzt, wie die Kinder, Frauen und Männer in Marrakesch, Agadir...etc. Wem gefällt es schon, wenn sein eigenes Land ein großer Puff sein soll? Die Wut auf diese Sextouristen ist groß - und ganz besonders auf die Saudis!

Was das diskutieren dieses Themas anbelangt, sehe ich es eher wie Sara:
Antwort auf:
auf der anderen seite natürlich darf man und soll man alles posten in einem forum was einem passt,, was mit marokko zu tun hat,,
will man demokratisch sein ,,offen über alles reden,, oder soll mal zumindest jetzt rücksicht auf die mitschreibenden haben,, bzw. auf diesem monat,,

hmm,,,
eine schwierige sache,, wie soll man es handhaben?? ich weiss es nicht genau!!
es hängt m.m.n. von der absicht bzw. dem sinn des postings ab:
Will man mit den anderen diskutieren ??
oder will man nur seine meinung aussprechen???
bleibt natürlich jedem überlassen!!!

Es gibt einen Thread, wo wirklich ernsthaft über Sexualität in Marokko gesprochen wird und dem einige Erkenntnisse abzugewinnen sind. Kein Wunder - es ist auch von der sehr guten Marokko-Kennerin Sara geschrieben, die andere aus der Reserve locken wollte.

Sexualität in Marokko


2.2. Bezness ist keine Prostitution - die Verbindung schwuler Europäer / marokkanischer Jüngling ist immer Prostitution

Genau deshalb hat sich mein Mitleid bei Rolf in Grenzen gehalten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ihn dieser Marokkaner oder andere vollgesülzt haben. Rolf hat geliebt und gehofft während Samir arbeiten wollte und sich ein schönes Leben aufbauen wollte. Hier sind die Fronten viel klarer gewesen. Und selbst wenn Samir von einem gemeinsamen Leben schwärmte, wie blauäugig muss man als männlicher Europäer denn sein. Das ist nicht Bezness - das ist pure Verdrängung der Realität - Romantik hin oder her. Vor allem: Uns Marokkanern liegt der Charme im Blut. Und seine Anwendung bedeutet rein gar nichts.

Im Grunde genommen schreibe ich nichts anderes als du:
Antwort auf:
Ein europäischer Homosexueller hätte sich niemals in einen seiner Strichjungen verliebt, ihm in Aussicht gestellt ihn nach Europa nachzuholen, sein Versprechen dann nicht gehalten und schließlich jahrelang im Internet lamentiert, daß er schnöde betrogen worden sei.

Und seit dem hat sich doch nur insofern was verändert, dass der Stricherjunge nicht wie eben einer daherkommt und etwas Romantik versprüht. Oder? Aus Sicht des Strichjungen war das immer Prostitution und ist es immer noch.

Fazit: Rolf ist kein Beznessopfer!


2.3. schwuler Neid auf Frauen

Darüber habe ich nie nachgedacht, aber es ist es wert:

Warum sollte ein schwuler Mann einen anderen auch warnen, wo er doch diesen lieber scheitern sehen will. Geteiltes Leid ist halbes Leid! Liebe wird auch diesem verwehrt bleiben!

Was anderes ist es, wenn der Angebetete eine deutsche oder italienische Frau kennen lernen würde! Und du triffst den Nagel auf dem Kopf:
Antwort auf:
so etwas nennt man einen unfairen Wettbewerbsvorteil und noch dazu einen, der das Potenzial hat, sich im Laufe der Jahre in das zu verwandeln, was zwischen einem Strichjungen und seinem Freier für immer ausgeschlossen ist: in Zuneigung, Fürsorge, Wärme und Füreinandereinstehen.

Und so ist es!


3. Der ehrenwerte Beruf und Bezness vs. Islam

Antwort auf:
Es war auch keine Tätigkeit, die besonders geächtet gewesen wäre: man war halt für einen Urlaub der Lover und ging dann zurück zu Frau und Familie.


Vielleicht innerhalb der Familie. Meistens ist die Schwester auch Prostituierte, der kleine Bruder.... - die Familie weiß es, aber sie fragen nicht, woher das Geld kommt.

Innerhalb der Gesellschaft werden sie doch schon gebrandmarkt sein. Es wird sehr fies über sich gesprochen: "Der hält den Arsch hin...!" und "Die ist nur eine B*tch!"

Man darf eins nicht vergessen: Marokko ist nichtsdestotrotz ein muslimisches Land. Und Gewissensbisse werden vorhanden sein, wenn sie denn Imam haben.

Aus islamischer Sicht ärgere ich mich ja mehr über die Marokkaner, die ihre Religion durch Bezness verraten. Eine Ehe ist etwas heiliges und eine Scheidung das schlimmste, was erlaubt ist. Wer aber eine Ehe mit der Absicht schließt, sie nach Erhalt der Papiere scheiden zu lassen, der hat die Ehe nicht richtig verstanden. Das gleiche gilt für Scheinehen! Frauen die jetzt meinen sie könnten ihrem zukünftigen Mann mit dem Islam kommen und bei jeder Gelegenheit "Das ist eine Sünde!" schreien, die sollte ihre eigene Glaubwürdigkeit überprüfen. Im netten Ton - interessiert am Islam - und mit der Aura, die eine Frau ausmacht, (Das sind doch eure Waffen!!!!) wird sie Wunder erreichen. Wir Männer hassen nichts mehr als diese Alice Schwarzers - ob Marokkaner oder Deutscher!


4. Mein Beitrag zum Erkenntnisgewinn

Forenerfahrung mit Bezness:

Du fragst mich nach DIESEN Geschichten schon wissend über meine Antwort: Ich kenne in diesem Forum kein einziges Bezness-Opfer.

Fairnesshalber muss ich erwähnen, dass ich nie den Kontakt zu Frauen in binationaler Beziehung gesucht habe:

1) Habe ich nie Lust gehabt, Seelenklempner zu spielen.
2) Hab ich den Kontakt aus Respekt vor diesen Beziehungen nie gesucht (marokkanischer Ehrenkodex).
3) Gehen mich diese Geschichten nichts an! Selbst Silla mit der ich mich super verstehe, habe ich nie über ihren Alli ausgefragt!
4) Dieser Austausch erfordert die Offenlegung des eigenen Lebens - daran besteht von meiner Seite erst recht kein Interesse!
5) Habe ich außerhalb des Forums generell wenig Kontakt zu Forenmitglieder und wenn, dann waren die intensiven Kontakte eher zu MarokkanerInnen.

Anfangs gab es parallel zu diesem Forum einen Chat von Said Lali (hat hier auch mitgeschrieben), wo ich die ein oder andere Deutsche mit marokkanischem Partner "kennengelernt" habe. Aber ich habe sie nie über ihre Beziehung ausgequetscht! Und keine von ihnen hat sich jemals über Bezness beschwert.

Auch hier im Forum hat sich nie ein nachweislich echtes Mitglied über Bezness beschwert.

persönliche Erfahrungen im privaten Umfeld:

Auch hier muss ich zum Teil passen. Ich kenne keine deutschen Beznessopfer. Ich hab hier mal von einem Algerier geschrieben, der sich von seiner deutschen Frau scheiden lassen wollte. Ich habe diesen Fall nie nachverfolgt.

Einwand:

Hier wird immer über deutsche Beznessopfer geschrieben. Ein Personenkreis wird jedoch immer vergessen: Die Marokkanerinnen aus Deutschland, die einen Marokkaner aus Marokko heiraten. Hier wird die Zahl der Beznessopfer viel viel höher sein als bei den deutschen Frauen. Niemand aber hier im Forum nimmt sich dieser an - kein Mitgefühl, kein Ermahnen! Aber das verwundert ja auch nicht: Keine Marokkanerin loggt sich in dieses Forum ein, um sich über ihren Beznesser zu beschweren.

Warum?

Seit ich klein bin, kriege ich diese Diskussionen in den Familien mit. Es ist kein Geheimnis, dass die Männer aus Marokko Papiere wollen und oft fallen von Marokkanerinnen Sätze wie: "Er will nur Papiere - aber ich vertraue auf Allah!" Auch hier beteuern die Männer, dass sie wegen Zuneigung heiraten wollen und nicht wegen den Papieren. Und berücksichtigt man, dass auch Marokkanerinnen in Deutschland eher eine deutsche Einstellung zum Leben haben, so sind auch hier die Probleme vorprogrammiert. Es sind haargenau die selben Probleme vor denen auch deutsche Frauen stehen, wenn ihr marokkanischer Mann ungenießbar wird, den Macho machen muss ohne etwas zur Beziehung beizusteuern. Die ersten zwei Jahren ist mehr eine Umerziehung des Mannes (auf Biegen und Brechen) und er sollte so schnell wie möglich Arbeit finden, damit er außer Reichweite ist und die Frau verschnaufen kann. Wir sprechen hier nicht von Marokkanerinnen, die gerne in die Disco gehen möchte, sondern von Marokkanerinnen, die fest im Leben stehen, für sich selbst sorgen können und dieses jammernde Anhängsel nicht mehr ertragen können: "Familie in Marokko braucht Geld!" Auch die Marokkanerinnen müssen ihrem Mann beim Ertragen des Kulturschocks behilflich sein. Scheitern diese Ehen ist die Frau sehr traurig, aber sie nimmt es hin: Schließlich wusste sie ja worauf sie sich einlässt. Keine kommt auf die Idee die Frauenwelt vor den Marokkanern warnen zu wollen.

Einen Vorteil haben die Marokkanerinnen natürlich gegenüber deutschen Frauen:

1) Sie hat eine marokkanische Familie, die hinter ihr steht - so einfach wird das für den Marokkaner nicht, sein mieses Spiel zu spielen.
2) Sie ist Muslimin und kennt ihre Rechte sehr gut! "Er ist der Ernährer!"
3) Sie weiß sehr wohl, wo sie ihn packen und brechen kann! Ein Anruf bei seinem Vater bewirkt manchmal Wunder!

Die glücklichen unter den Marokkanerinnen heiraten einen Marokkaner aus Deutschland - aber auch hier muss nicht alles klappen und eine Scheidung ist nicht auszuschließen.

Jetzt kann man argumentieren, dass es kein Bezness ist, weil die Marokkanerin die Kultur kennt analog zum schwulen Europäer, der ja nicht so naiv sein darf, um nicht zu sehen, dass der Marokkaner schwindelt. Der Vergleich hinkt: Auch die Marokkanerin hofft auf eine intakte Beziehung, da die natürlichen Voraussetzungen eben gegeben sind während es bei der gleichgeschlechtlichen Liason nicht so ist.

Ich denke, dass 80 Prozent der im "Einwand" genannten Paarkonstellation geschieden werden - auch hier spielen filmreife Abschiebungen keine geringe Rolle.

Zusammenfassend lässt sich auch hier wieder eins sagen: Eine Beziehung scheitert nicht wegen Bezness (Liebesbetrug ist nur das Gefühl was nach der Scheidung übrig bleibt) - sie scheitert wegen fehlender Kommunikation und fehlendem Einfühlungsvermögen in die Gedankenwelt des Partners. Und das gilt im übrigen für jede Ehe. In einer Ehe geht es darum, einen Konsens zu finden, Grenzen auszutesten und die Ehe selbst ist dann ein Kompromiss von zwei sich hoffentlich liebenden Menschen.

Eine gute Nacht wünsche ich!

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Anna24] #128317
15/01/2012 10:42
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Sali Shakir

Kompliment zu deinem Beitrag.

Grundsätzlich möchte ich mich zu diesem Thema nicht gross äussern, da ich denke, dass es nicht spezifisch mit Marokko zu tun hat. Es geht vielmehr um gesellschaftliche Fragen, um Nord-Süd Differenzen, um die Möglichkeiten der Länder und somit jeden einzelnen.

Bezness, Sextourismus, Profite rausschlagen, das geschieht in vielen anderen Ländern ebenfalls, wo ich unter anderem die Leute viel berechnender wahrgenommen habe.

Und schlussendlich können wir immer wieder dankbar sein, dass wir nicht in ein Leben geboren wurden, in dem wir sogar uns selber zum Überleben verkaufen müssen.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag.

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Shakir.] #128319
15/01/2012 12:00
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As-salamu alaikum Shakir!
Respekt, da hast du dir aber wirklich Mühe gegeben.
Was einen Punkt angeht ist meine Erfahrung allerdings ein bisschen anders (was alle anderen angeht, habe ich gar keine). Nämlich, dass es keiner Marokkanerin einfallen würde, Frauen vor Marokkanern ohne Papiere zu warnen. Das fällt, zumindest im Schutz der Anonymität des Internets, nicht wenigen sehr wohl ein. Ich habe in anderen Foren schon öfter gelesen, dass eine einen Thread öffnet mit der Frage "Würdet ihr einen aus Marokko heiraten?" oder gleich mit dem Statement "Bloß keinen aus Marokko!". In solchen Threads geht es dann immer sofort unter die Gürtellinie, von wegen Männer aus Marokko wollen nur Papiere, sind Analphabeten, Machos, Meister der Doppelmoral usw. versus Marokkanerinnen aus Deutschland sind alle Schlampen. So geht das dann ein paar Seiten hin und her, bis der Thread gelöscht wird.
Persönlich bin ich übrigens auch schon von Marokkanerinnen vor ihren Landsmännern gewarnt worden. "Heirate BLOß nie einen Marokkaner, und erst recht keinen aus dem Rif! Such dir einen Libanesen, einen Ägypter, was auch immer, aber keinen aus Marokko! Die wollen nur Papiere und/oder 'ne Putzfrau und Köchin."
Was hat eine mir neulich nochmal gesagt.... ach ja, genau: "Wenn du mal einen Crash baust, fragt der Marokkaner nur nach dem Auto. Ob du dir sämtliche Rippen gebrochen hast, interessiert den nicht, solange du noch putzen und kochen kannst..."
Jetzt wo ich das hier schreibe, fällt mir allerdings was auf: Die, die an Marokkanern kein gutes Haar lassen, sind Marokkanerinnen. Ok, natürlich reden nicht alle schlecht über ihre Männer bzw. Exmänner, aber doch so einige.
Die mir bekannten mit Marokkanern verheirateten Spanierinnen verlieren kein Wort über ihre Ehemänner. Sie sagen nichts, und erst recht nichts schlechtes.
Wie viele kenne ich, die eine bi-nationale Ehe führen? Mal überlegen, also persönlich kenne ich mindestens fünf Spanierinnen, die mit Marokkanern verheiratet sind. Soweit ich weiß, klappt es. Zwei davon haben auch Kinder im Alter zwischen 6 und 10, also definitiv kein "Bezness". Dann kenne ich auch noch zwei Marokkanerinnen, die konvertierte Spanier haben. Klappt auch bestens, soweit ich es beurteilen kann.
Ansonsten...ja, die Tante einer Freundin (auch aus Marokko) hat einen Bruder aus Ghana geheiratet. Und dann kannte ich aus dem Arabischunterricht noch eine Spanierin, die zum Islam konvertiert ist und ebenfalls mit einem Ghanaer (Ghanesen...wie heißen die?) verheiratet war. Die beiden waren total verknallt, von Bezness keine Spur. Sie ist letzten Sommer mit nur 23 Jahren an einem Schlaganfall gestorben, kurz nachdem sie mit ihrem Mann nach London gezogen war, weil der dort einen Job gefunden hatte. Er ist dann hierher zurückgekommen, weil er es alleine in England nicht ausgehalten hat.
Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis auch keinen "Beznessfall" kenne. Scheint wohl doch nicht ganz so häufig zu sein.

Übrigens: Hat das jemand gelesen? Partir
Rezension
Es ist zwar "nur" ein Roman, passt aber sehr gut zum Thema und ist, jedenfalls habe ich den Eindruck, recht wirklichkeitsnah geschrieben.


LG
Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: 21merlina] #128320
15/01/2012 12:14
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hallo


Antwort auf:
Jetzt wo ich das hier schreibe, fällt mir allerdings was auf: Die, die an Marokkanern kein gutes Haar lassen, sind Marokkanerinnen.


ich glaube, ich habe noch nie einen marokkaner oder eine marokkanerin getroffen, der oder die ein gutes haar an den marokkanern liess.

gruss
Najib


um etwaigen rechtliche konsequenzen vorzubeugen:
dieses posting wurde unter subjektivitätsvorbehalt erstellt.

Wandern im Rif

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Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: 21merlina] #128324
15/01/2012 13:57
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Wa Aleikum salam merlina,

Original geschrieben von: Shakir
Es ist kein Geheimnis, dass die Männer aus Marokko Papiere wollen und oft fallen von Marokkanerinnen Sätze wie: "Er will nur Papiere - aber ich vertraue auf Allah!"
Original geschrieben von: Shakir
Keine kommt auf die Idee die Frauenwelt vor den Marokkanern warnen zu wollen.


Ich habe nicht das Gefühl, dass die Marokkanerinnen jetzt andere Frauen bewusst vor Bezness warnen müssten - eben, weil jede marokkanische Frau sich dieser Gefahr bewusst ist, aber auch die Chancen kennt. Wie viele sagen denn: "Heirate keinen Marokkaner: Sobald er die Papiere hat, wird er verschwinden!" Das sind die "Leitsätze" der Bezness-Warner! Das wäre sehr interessant zu erfahren. In dem Kontext habe ich den letzten von mir zitierten Satz geschrieben.

Meine Erfahrungen sind ja subjektiver Natur - sie müssen nicht allgemeingültig sein. Deshalb danke für deine Einwände! Vor allem: Ihr Frauen könnt da viel mehr zu herausfinden, da ihr einen einfacheren Zugang zu marokkanischen Frauen habt als wir Männer das haben dürften/können. Aber weiter...

Original geschrieben von: Merlina
Ich habe in anderen Foren schon öfter gelesen, dass eine einen Thread öffnet mit der Frage "Würdet ihr einen aus Marokko heiraten?" oder gleich mit dem Statement "Bloß keinen aus Marokko!".


(Das riecht stark nach Maroczone - seit es dort kostenpflichtige Mitgliedschaften gibt und nicht mehr alle Foren sichtbar sind(Stand: vor Jahren) lese ich da gar nicht mehr mit.)

Interessant wäre es jetzt zu wissen, wie viele davon schon geheiratet haben und von eigenen Erfahrungen berichten. Ist es nicht eher die Auseinandersetzung mit der Entscheidung: "Ja - ich gehe die Gefahr ein und heirate aus Marokko!" oder "Nein - ich warte auf die Angebote in Deutschland!" Wenn da nur nicht die biologische Uhr der marokkanischen Frau wäre, die da tickt! Die liegt nämlich bei ca. 22 Jahren!

Original geschrieben von: Merlina
In solchen Threads geht es dann immer sofort unter die Gürtellinie, von wegen Männer aus Marokko wollen nur Papiere, sind Analphabeten, Machos, Meister der Doppelmoral usw. versus Marokkanerinnen aus Deutschland sind alle Schlampen.


Ja..das alles hört man sehr oft von dt. Marokkanern. Zu dem fett markierten: Hier regt man sich über das Verhalten der marokkanischen Marokkaner auf, macht sie nieder - schaut auf sie herab. Und doch will ich nicht wissen, wie viele von ihnen doch eben einen aus Marokko heiraten werden!

Zu den Papieren: Da geht es ja indirekt um Angst vor Bezness. Das wäre ja interessant in Erfahrung zu bringen. Hat die Frau Angst davor, dass der Mann der Liebe nie eine Chance geben wird oder hat sie Angst vor den Missverständnissen und vor dem Bemuttern der marokkan. Marokkaner.

Antwort auf:
Jetzt wo ich das hier schreibe, fällt mir allerdings was auf: Die, die an Marokkanern kein gutes Haar lassen, sind Marokkanerinnen. Ok, natürlich reden nicht alle schlecht über ihre Männer bzw. Exmänner, aber doch so einige.


Ich meine nicht diese Lästereien (da sind wir gut drinnen und der Tunnelblick - da ist er wieder) sondern wirklich die Warnung vor Marokkanern wegen Bezness. Haben sich die Marokkanerinnen diesbezüglich geäußert? Zum Beispiel, dass der Mann der Beziehung von Anfang an keine Chance geben wollte?

Und vielen Dank für die Beschreibung deiner Eindrücke.

Beslama

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Najib] #128325
15/01/2012 13:59
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Lasst es uns grafisch darstellen:

-----------------------------------------------------Ehemann /Liebhaber will nur Papiere---------------------------------------------------------------------------

-Gefahr des Liebesbetruges erkennbar---------------------------------------------------------------Gefahr des Liebesbetruges nicht erkennbar--

-Schwule Europäer----------------Marokkanerinnen----------------------------------------------------------------------------Europäerinnen

-Chance auf Liebe
Realitätsverdrängung--------Hoffnung auf Liebe berechtigt----------------------------------------------------------------plant / rechnet fest mit Liebe


-kein Bezness-------------------Bezness----------------------------------------------------------------------------------------------Bezness------



@Najib

irgendwas müssen wir doch auch gut können, oder?

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Shakir.] #128331
15/01/2012 16:46
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Richtig, sowas liest man unter anderem auf MZ. Dass es da kostenpflichtige Mitgliedschaften gibt, ist mir allerdings noch nicht aufgefallen. Und auch richtig, dass Marokkanerinnen gewöhnlich nicht meinen, andere Frauen vor Bezness warnen zu müssen. Sie sprechen das Thema allerdings schon an.
Oft ist es das typische Lästern, was mit Bezness nichts zu tun hat. Deutschmarokkaner gegen Marokkomarokkaner. Araber gegen Berber (speziell aus dem Rif, das sind alles Bauern....).
Aber das Thema Bezness taucht schon auch auf. Oft nicht als Warnung, sondern als etwas allgemein Bekanntes (wovor logischerweise nicht gewarnt werden muss). Die Kommentare gehen in Richtung. "Der lässt sich dann scheiden, sobald er die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung hat, denn die "richtige" Braut steht ja schon in Marokko in den Startlöchern." Die Antworten auf solche Kommentare beinhalten dann immer Empörung über die Doppelmoral, denn er ist ja dann nicht mehr Jungfrau, aber sie muss es sein. Deswegen ist es auch seltener, dass das Ganze umgekehrt läuft, also dass Frauen sowas durchziehen.
Einmal gab es auf MZ allerdings einen Thread über genau das Thema: Da fragte eine nach Meinungen, ob sie das machen soll. Sie hätte da einen Marokkaner mit Papieren, der sie heiraten wolle, aber sie liebt einen aus Marokko. Dieser würde ihr sagen, ja, mach das. Dann lässt du dich nach 2 (oder sind es 3?) Jahren scheiden und holst mich nach. Ich warte auf dich.
Ich habe das dann nicht weiter verfolgt, was da alles an Antworten kam. Mir ist es nur im Gedächtnis geblieben, weil ich es so krass fand, wobei es natürlich gut sein kann, dass es ein Fake war und jemand einfach mal provozieren wollte oder neugierig war, was für Reaktionen kommen.


LG
Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: 21merlina] #128340
15/01/2012 20:21
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Ich denke , dass Frauen, die einen Mann ohne deutschen Pass heiraten wollen, schon darüber nachdenken sollten, ob sie die Ehe mit diesem Mann wirklich eingehen können.

Die Gefahr des Beszness in Grunde genommen viel zu gross.

Ich persönlich würde es nicht machen.

Auch würde ich, wenn wir schon bei dem Thema "Liebesbetrug" sind, auch vorsichtig sein, einen Mann zu ehelichen, wenn er nur "Islamisch" heiraten möchte.

Auch da besteht die Gefahr, dass er schon eine Erstfrau hat und man selbst dann nur die Zweit-, Dritt- oder sogar die Vierfrau sein könnte.


Zuerst ignorieren sie dich,dann lachen sie über dich,dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Wenn du im Recht bist,kannst du dir leisten,die Ruhe zu bewahren;Und wenn du im Unrecht bist,kannst du dir nicht leisten,sie zu verlieren.
Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Anna24] #128341
15/01/2012 20:22
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Hallo,

ich möchte kurz meine persönliche Erfahrung einbringen, da immer wieder Bezness mit Zeit in Verbindung gebracht wird.

Ich bin jetzt 3 Jahre mit meinem Mann aus Agadir verheiratet und wir haben 2 Kinder miteinander.
Als ich ihn damals in Österreich geehelicht habe, haben wir uns insgesamt erst 6 Wochen gesehen.

Was ich damit sagen möchte, es ist nicht immer der Zeitraum der ausschlaggebend für Bezness ist!

Man muss sehr aufmerksam sein, denn ich denke nicht dass ein Mensch so gut Theater spielen kann wenn es um wahre Gefühle geht!

Lg
Dani

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Fami6] #128353
15/01/2012 23:05
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Warun stellt nicht mal jemand eine Statistik in dieses forum , dann kann man erkennen ..das min.70% von den Ehen geschieden werden ,wenn der oder die die papiere haben.....

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: mustafa] #128358
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Und woher nimmst du bitte die 70% ?

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: JasminH] #128362
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eine statistik zeigt,dass in deutschland jede dritte ehe geschieden wird
laut statistischem bundesamt gibt es keine erhebungen ueber die haeufigkeit der scheidungen bei binationalen ehen

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: sonnenuhr] #128364
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über google, stichwort "erhebungen ueber die haeufigkeit der scheidungen bei binationalen ehen"

referat

da sind ein paar tortengrafiken, die zeigen, dass sich die scheidungsraten zwischen bi-nationalen und deutsch-deutschen paaren in etwa die waage hält.

zwar nur ein referat, aber immerhin ein anhaltspunkt.


gruss
Najib


um etwaigen rechtliche konsequenzen vorzubeugen:
dieses posting wurde unter subjektivitätsvorbehalt erstellt.

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Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: Najib] #128370
16/01/2012 01:33
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Original geschrieben von: Najib
hallo

über google, stichwort "erhebungen ueber die haeufigkeit der scheidungen bei binationalen ehen"

referat

da sind ein paar tortengrafiken, die zeigen, dass sich die scheidungsraten zwischen bi-nationalen und deutsch-deutschen paaren in etwa die waage hält.

zwar nur ein referat, aber immerhin ein anhaltspunkt.


Das glaube ich auch sofort. Ich kenne wirklich viele binationale Beziehungen und mir wäre nie aufgefallen, dass die Scheidungen und Trennungen da häufiger vorkommen als bei mononationalen Beziehungen. Im Gegenteil ich kenne mehr mono- als binationale Paare wo die Ehe in die Brüche gegangen ist. Ist jetzt natürlich keine wissenschaftliche Erhebung, aber wenn denn wirklich die Scheidungsrate so hoch wäre, dann müsste das ja auffallen wenn es im eigenem Bekanntenkreis viele binationale Ehen gibt.

Bezness-Fall kenne ich in meinem Bekanntenkreis hingegen keinen einzigen, zumindest ist mir keiner bekannt. Deshalb versteh ich auch nicht die Erwartungen einiger User, dass endlich mal die auspacken sollen, die Opfer von Bezness sind und denken, dass es dann zu einer Sammlung wie auf 1001.de kommen sollte - vielleicht (und ich denke wahrscheinlich) gibt es einfach nicht soviele Bezness-Fälle wie man erwartet (und auch gerne sehen möchte). Ein Einblick in 1001-Forum kann da sicherlich einen anderen Eindruck vermitteln auf den ersten Blick - aber das ist ein Forum das für den gesamten deutschsprachigen Raum NUR für Bezness eröffnet wurde!!!
Da kann man sich nicht erwarten, dass es beim Marokko-Forum nur so wimmeln müsste von Bezness-Opfern, zumal selbst im 1001-Forum unter den verschiedenen Rubriken unter Marokko im Vergleich zu den anderen Nationalitäts-Rubriken relativ wenig Beiträge gibt in der rießen Sammlung an Bezness-Threads. Seit 2008 bestehen zu Marokko knapp etwas mehr als 3 Seiten mit verschiedenen Threads, mit insg. 65 Beiträgen, was im Vergleich zu den anderen Ländern bzw. den Rubriken im 1001-Forum und angesichts der Größe/Bevölkerung des deutschsprachigen Raumes und der Größe/Bevölkerung Marokkos und Bestehen des Forums seit 2008, doch eher wenige als viele Threads zum Thema Bezness in Marokko sind.

Natürlich, so kann man argumentieren, sind darin nicht alle Bezness-Fälle veröffentlicht, die es seit 2008 im Zusammenhang mit Marokko gibt. Aber es ist im Vergleich zu den anderen Bezness-Threads immer noch auffällig geringer. Und andererseits wage ich mich zu behaupten, dass nicht jeder dort als Bezness ausgegebener Fall auch wirklich Bezness ist (warum, das habe ich ja bereits in diesem Thread zuvor erklärt).

Warum werden in diesem Forum immer und immer wieder Frauen ermuntert und aufgerufen ihre Geschichte als Bezness-Opfer zu erzählen und man geht davon aus, dass es einfach diese vielen Bezness-Opfer hier auch gibt und sie alle schweigen? Anstatt sich einfach darüber zu freuen, dass es hier keine Bezness-Opfer gibt.. Wer unbedingt Horror-Geschichten lesen will der weiss in welchem Forum diese zur Genüge zu finden sind. Wobei da die Rubrik "Marokko" schnell ausgeschöpft ist und man entweder auf andere Länder umsteigt oder wieder zurück ins Marokko-Forum springt um einen Aufruf an alle ( vermeintlichen und stillschweigenden) Bezness-Opfer zu starten ihre Geschichte hier kund zu tun.

Wenn dann keine kommen, dann ist das Misstrauen, Enttäuschung und Verständnislosigkeit groß, dass die vielen vielen vermeintlichen Bezness-Opfer nicht bereit sind zu erzählen..

Re: Bezness- Liebesbetrug [Re: JasminH] #128371
16/01/2012 06:08
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Eine Europaweite Studie, über die Scheidungen von Magribi(s) wäre Interessant,nicht nur auf den Deutschsprachigen Raum bezogen.
Es sind ja soooooooo viele Schlauköpfe in diesem Forum, da
müsste das doch kein Problem sein ...
Es sind ca.120.000 Marokkaner(innen) in Partnerschaftsseiten registriert,die nur Ausländer(europa)zur Heirat suchen..
Da stimmt doch etwas nicht....

LG.Mustapha

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