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Negatives Bild von Europäerinnern... #135236
18/06/12 10:41 PM
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Ein weiteres Problem mit dem ich während meines Praktikums in Marokko konfrontiert war, ist das offensichtlich nicht wenige, speziell junge Männer denken mehr oder weniger alle europäischen Frauen seien wohl einfach nur leicht zu haben oder was auch immer. Ich möchte den Ausdruck jetzt nicht nennen aber habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich musste mir so einige Sachen gefallen lassen, die mir z. T áuch deutlich auf die Nerven gingen ^^
Woher kommen diese Sachen? Nur aus den Medien oder von Touristinnen in den Gebieten?

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Yolini] #135237
18/06/12 10:52 PM
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hallo


Antwort auf:
Woher kommen diese Sachen? Nur aus den Medien oder von Touristinnen in den Gebieten?


es wird wohl eine mischung aus beidem sein.

gruss
Najib


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Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Najib] #135238
18/06/12 11:01 PM
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Einmal wurde mir tatsächlich Geld geboten damit ich mit dem jenigen schlafe und derjenige war wirklich felsenfest davon überzeugt dass läuft in Europa immer so ab ^^ hammer auch nicht schön wenn einem derjenige dann noch den ganzen Abend nachläuft...
vielleicht kommt es einem auch nur so vor...kann ja sein dass Marokkanerinnen ähnliche Sachen erleben?

Last edited by Yolini; 18/06/12 11:04 PM.
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Yolini] #135258
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Original geschrieben von: Yolini
Einmal wurde mir tatsächlich Geld geboten damit ich mit dem jenigen schlafe und derjenige war wirklich felsenfest davon überzeugt dass läuft in Europa immer so ab ^^ hammer auch nicht schön wenn einem derjenige dann noch den ganzen Abend nachläuft...


Hi Yolini
Da hattest du ja noch einmal (Glück)Unglück das es dir nicht wie der knackigen Französin die Breitbeinig am Strand von Al Hoceima die Sonne genieß,bis ein Riffi sich wie ein wilder Stier auf sie stürmte. Obwohl eine Schar von Menschen und die Security Nationale die frau aus seinem Fängen befreien wollten,soll sie ihnen zugeruffen haben,das sie dem Armen kerl wenigstens zuende machen lassen sollen. mein Tip immer einen Keuschhaltsgürtel mit Deutscher wertarbeit in Marokko tragen
falls es dir nicht wie der Französin ergehen soll
Lg
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Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Ayoub1973] #135261
19/06/12 08:12 AM
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emmm also ich war schon angemessen gekleidet und bin nicht in hotpants oder so da rumgelaufen wink so viel dazu und ich hab auch nirgends wo breitbeining gesessen un drauf gewartet das sowas passiert katze1

Last edited by Yolini; 19/06/12 08:15 AM.
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Ayoub1973] #135262
19/06/12 10:44 AM
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Original geschrieben von: Ayoub1973



Hi Yolini
Da hattest du ja noch einmal (Glück)Unglück das es dir nicht wie der knackigen Französin die Breitbeinig am Strand von Al Hoceima die Sonne genieß,bis ein Riffi sich wie ein wilder Stier auf sie stürmte. Obwohl eine Schar von Menschen und die Security Nationale die frau aus seinem Fängen befreien wollten,soll sie ihnen zugeruffen haben,das sie dem Armen kerl wenigstens zuende machen lassen sollen. mein Tip immer einen Keuschhaltsgürtel mit Deutscher wertarbeit in Marokko tragen
falls es dir nicht wie der Französin ergehen soll
Lg
Ayoub



@ Ayoub

Hast du das mit eigenen Augen miterlebt oder stand es in der Bild-Zeitung?


Zuerst ignorieren sie dich,dann lachen sie über dich,dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Wenn du im Recht bist,kannst du dir leisten,die Ruhe zu bewahren;Und wenn du im Unrecht bist,kannst du dir nicht leisten,sie zu verlieren.
Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: _Sandra_] #135263
19/06/12 10:50 AM
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Aber mal eine Frage

Darf man an den Stränden von Marokko sehr freizügig gekleidet sein?

In den Hotels wird es ja toleriert, aber ausserhalb auch? nixweiss1

Last edited by _Sandra_; 19/06/12 10:51 AM.

Zuerst ignorieren sie dich,dann lachen sie über dich,dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Wenn du im Recht bist,kannst du dir leisten,die Ruhe zu bewahren;Und wenn du im Unrecht bist,kannst du dir nicht leisten,sie zu verlieren.
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: _Sandra_] #135264
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Du darfst dich freizüg kleiden, brauchst dich aber dann nicht wundern, wenn du auch für freizügig gehalten wirst. Woher soll denn jemand wissen, dass du dich nur so kleidest, aber nicht so bist?
Vorurteile gibt es in Europa genauso: wenn sich hier eine Frau nur halbwegs (nichts extremes) islamisch korrekt kleidet, wird angenommen, sie versteht nichts und kann auf der Post nicht den Abholschein unterschreiben. Sowas ist mir schon mehr als einmal passiert.
" Du da schreib deinen Namen?"
Da muss ich mit leben, genauso gilt man halt in Marokko als Frau in Shorts und ärmellosem Top als ...
Jetzt nicht, dass ich diese Denke befürworte, aber leider ist es so.


LG
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Yolini] #135266
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Zunächst: Ich glaube nicht, daß diese Verhaltensweise etwas mit dem Bild der Ausländerinnen zu tun hat.

Marokko ist ein armes Land, daher sind die Bewohner - uns Europäern, trotz Krise - unverständlich grob auf Geld fixiert und jeder, der 100Dhs in der Tasche hat, glaubt er könne alles kaufen.
Aber auch viele Ausländer profitieren von dieser Situation!
Und selbst in Portugal (wo ich viele Jahre lebte) kannte ich einen (70 jährigen) Portugiesen, der jeder Frau immer gleich Geld anbot...

Josi setzte die Marokkaner mal mit Krokodilen gleich, die im Schlamm liegend nur auf ihre Chance warten.
Die Marokkaner bezeichnen sich selber als Ma"roquins" = Haie.
Inhaltlich bleibt sich's gleich.

Ein Nachpfeifen, ein Kopfdrehen, ein fin radi ziina das ist Bestandteil des Lebens in MA, egal ob Minirock oder voll verschleiert, egal ob Aus- oder Inländerin; ja, und die Mädels erwarten das auch: wenn das nicht kommt, stellt sich meine Schwester abends vor den Spiegel und fragt sich "stimmt irgendetwas nicht mit mir"?

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: _Sandra_] #135269
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Ich stimme Merlina zu - es ist natürlich erlaubt, dass du als Touristin im Bikini am Strand liegst...ob du dich dabei wohl fühlst, ist wohl individuell verschieden...
Ich hab auch immer wieder ganz unterschiedliche Erfahrungen in unterschiedlichen Gegenden gemacht.
Extrembeispiel war Tafraoute - was ja eigentlich sehr touristisch ist, aber eben doch eine Kleinstadt. Da war ich mit meiner Freundin zuerst ohne Kopfbedeckung im Ort spazieren - viele verdutzte Blicke, (und ich mein damit nicht die neugierigen, aber freundlichen) - als wir dann aus dem Ort raus sind und uns hauptsächlich wegen der starken Sonne ein Kopftuch rauf taten wurden wir plötzlich von allen Seiten freundlich gegrüßt...

Was ich auch noch anmerken möchte: ich habe selbst viele Marokkanerinnen gesehen, die sehr freizügig gekleidet rumgelaufen sind. Und ich meine, wirklich SEHR freizügig, das wäre auch in Europa nuttig, um es beim Namen zu nennen.

Man sollte als Touristin einfach akzeptieren dass man auffällt, so oder so. Und solange man sich respektvoll verhält, ist es einem selbst überlassen, wie sehr man sich anpassen will.
Meine Meinung.

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: lusil] #135270
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Zum Thema Freizügigkeit...
ich wurde mal gefragt, ob dies wirklich real wäre, dass sich Frauen in DE sexuell auf Partys hergeben und öffentlich Sex machen(er hatte das mal in diversen deutschen Filmen gesehen--> Porno?!)
Da spuken schon ein Haufen Phantasien in den Köpfen der Herren rum, die durch Freizügigkeit in den Medien, den Werteverfall in unserer Gesellschaft und das Benehmen der Touristinnen gestärkt werden.

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Anna24] #135271
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Wenn Frau in islamischgen Ländern, sogar im stark werwestlichen Marokko allzu freizügig umherläuft, wird sie von der überwiegenden Mehrheit der Männer quasi als Freiwild angesehen. Das ist halt einfach Fakt, ob einem(r) das passt oder nicht.

Weshalb glaubt ihr wohl, warum "anständige" Frauen in islamisch geprägten Ländern mehr oder weniger verhüllt, wenigstens jedoch anständig angezogen daherzukommen haben? Auch deshalb, weil anzüglich gekleidete Frauen die Männer nicht in Versuchung führen sollen.

Ausgenommen von einer solchen "Kleiderordnung" sind natürlich weibliche Wesen welche Männer Liebesdienste anbieten oder nach Liebesdiensten dürsten.......

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: latino] #135273
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hallo


Antwort auf:
Wenn Frau in islamischgen Ländern, sogar im stark werwestlichen Marokko allzu freizügig umherläuft, wird sie von der überwiegenden Mehrheit der Männer quasi als Freiwild angesehen. Das ist halt einfach Fakt, ob einem(r) das passt oder nicht.


fakt ist das noch lange nicht, wenn es auch noch so gut passen würde.
der überwiegenden mehrzahl der männer ist es egal, sonst hingen hinter jeder freizügig gekleideten frau, und davon gibt es eine ganze menge, eine traube reflexgeiler marokkaner.
sie würde die strasse praktisch leersaugen.
dass das nicht so ist, ist für jeden ersichtlich.
sie wird wohl von vielen als freiwild angesehen, aber lange nicht von der überwiegenden mehrzahl.
wobei eine mehrzahl automatisch überwiegend ist, sonst wäre sie keine mehrzahl.
aber so ein logischer doppelmoppel steigert halt die dramatik.


gruss
Najib


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Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Yolini] #135276
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Also der Ruf der Eurpäerinnen in arabischen Ländern allgemein, kommt sicher nicht von ungefähr. Man sollte sich halt den Sitten und Gepflogenheiten des Landes anpassen. In Europa denke ich mir absolut nichts dabei wenn eine Frau in kurzen Shorts und Trägertop rumläuft, während ich in Marokko fast erschrecke wenn ich so etwas sehe. Für mich wäre es unvorstellbar mich so leicht bekleidet in Marokko zu bewegen. Meist trage ich Jellaba oder manchmal halt eine lange Hose und ein Oberteil mit Ärmel die mind. bis zu den Ellbogen reichen. Ich würde mich komplett unwohl fühlen wenn ich mich in Marokko anders kleiden würde.
Und ich wurde wirklich nie irgendwie schräg angeguckt..

Dennoch glaube ich nicht, dass der schlechte Ruf der Europäerinnen in erster Linie mit der Kleidung zusammenhängt, sondern vielmehr wie sich einige geben (einige nicht alle!) zB würde sich eine anständige Marokkanerin nie einfach so auf einen Urlaubsflirt einlassen. Was Touristinnen in arabische Ländern wie Ägypten, Tunesien und Marokko teilweise veranstalten, ist zum Fremdschämen und in einigen Fällen vergleichbar mit dem was alte Knacker in Thailand machen. Da gibts so Geschichten wo Frauen am Strand mit Männern auf extremste Art rummachen, sowas sieht man ja nicht mal in Europa.. Und so etwas spricht sich halt herum, das muss nicht mal selbst erlebt worden sein, es reicht wenn es in einem anderem arabischen Land (wie Ägypten oder Tunesien) wild hergeht oder Kollegen erzählen wie sie eine nach der anderen hatten.
Dennoch glaube ich, dass die meisten Marokkaner/innen sehr wohl sich ein Bild von der jeweiligen Person machen und wenn die sich dem Land entsprechend kleidet (muss nicht mal Hijab sein) und sich anständig benimmt, dann wir man auch normal behandelt und respektiert, was nicht ausschließt, dass doch die eine oder andere Anmache kommt, aber das hat dann weniger damit zu tun, dass man als billig wahrgenommen wird, sondern eher mit dem Temparament (man sehe nur wie die Italiener anders auf Frauen zugehen als Deutsche)..

Last edited by choppy; 19/06/12 08:10 PM.
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: JasminH] #135287
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Choppi, ich habe hier einfach Antwort auf Choppi eingegeben, weil du die letzte warst und ich dir zustimmen möchte.

Hallo Leute,
bereits gestern Abend habe ich mir diesen Thread durch gelesen und hatte auch eine Antwort eingetippt. Dann dachte ich mir, das ist mir irgendwie zu blöd, auf solchen Schaiß sollte man gar nicht antworten.
Jetzt habe doch das starke Bedürfnis, es zu doch tun. Hier meine Antwort von gestern (die ich ja dann wieder gelöscht hatte):

"Als ich neulich in Marokko war, habe ich in jeder Stadt versucht einen Typen aufzureißen. Ich habe ihnen sogar Geld geboten, aber keiner wollte mit mir. Man muss ich hässlich sein…"

Heute habe ich etwas anderes gemacht. Ich bin einfach mal Yolinis Spuren in diesem Forum gefolgt. Da hat sich für mich ein ganz anderes Bild ergeben.
Zuerst war da der „Typ“, der sich während ihres „Praktikums“ in sie verliebt haben soll und dann irgendwie unerträglich wurde.
Dann die Frage, ob Marokkaner gläubig wären.
Nummer drei war die Aussage dass Marokkaner antiisraelisch bzw. antijüdisch seien.
Bei „Chatten zu unmöglichen Zeiten“ habe ich noch an eine junge unerfahrene Frau „geglaubt“, als die sie sich hier hinstellt. (Ich habe zwei Töchter, keine von beiden ist so naiv, solchen mist von sich zu geben.)
Aber nun reicht es mir!
Bei dem „Negatives Bild von Europäerinnen“ kommt mir ein vager Verdacht, dass hier mal wieder Streit und Hass geschürt werden soll. Da ich allerdings anfangs etwas ähnliches hier miterlebt habe, versuche ich es einfach mal auf die nette Art.

Yolini, Steffi! Oder werauchimmerdubist, warum machst du alles schlecht, was mit diesem Land zusammenhängt? Wenn du wirklich dort ein Praktikum gemacht hast, musst du auch andere Erfahrungen gemacht haben als sexgeile, unzuverlässige, visaerschleichende, antijüdische Männer.
Geh in dich und denke darüber noch einmal nach welches Bild du von dir und den Marokkanern hier zeichnest. (Wenn du dann die bist, die du hier angibst zu sein.)

Hier meine Meinung zu diesem Thema, die ja nur einen persönlichen Bildausschnitt darstellt:
Ich habe das Glück gehabt, einige marokkanische Männer kennen zulernen (Frauen natürlich auch, aber um die geht es ja hier nicht). Nicht einer von ihnen hat sich als ein solcher, wie oben beschrieben gezeigt. Jede Begegnung in diesem Land (und auch außerhalb von Marokko) war eine Begegnung mit liebenswerten und freundlichen Menschen, denen ich gern wieder begegnen würde.

LG Katrin

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: whatshername61] #135290
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Hallo Katrin,

deinem Beitrag kann ich auch nur zustimmen.

Auch mir ging es so, dass ich den Beitrag gelesen hatte und eigentlich darauf gar nicht antworten wollte, tja konnte es mir heute dann doch nicht verkneifen..

Antwort auf:
Bei dem „Negatives Bild von Europäerinnen“ kommt mir ein vager Verdacht, dass hier mal wieder Streit und Hass geschürt werden soll.


Und diesen Verdacht hatte/habe ich allerdings auch..

LG

PS: Um Steffi handelt es sich hier wohl nicht, falls wir die selbe Steffi meinen (die die sich zwecks einem Mann so unsicher war), denn die heisst jetzt "seinefrau" und will schon wieder heiraten bzw. steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen (ist also kein Fake..)

Last edited by choppy; 20/06/12 01:52 AM.
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: JasminH] #135294
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hey choppy
nee in ihrem profil steht der name

und noch was

mubarak ist klinisch tot


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Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: whatshername61] #135296
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Achso, so meintest du das..

tja soviel zu mubarak.

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: JasminH] #135297
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ist wohl besser so


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Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: whatshername61] #135299
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Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: JasminH] #135302
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ich hatte nicht vor hier ein schlechtes bild zu zeichen...ich habe natürlich auch gute Erfahrungen gemacht smile
sorry wenn das so rüber kommen sein sollte...war jetzt keine Absicht meinerseits
ich wollte einfach hier nur z.t meine erfahrungen reinbringen.. wink
aber dafür dass meine beiträge hier mist sein sollen haben doch ganz schön viele drauf geantwortet grin
vielleicht schreibe ich auch keine beiträge mehr...ich will ja niemanden ktänken und beschränke mich aufs kommentieren ...

PS: du hast die Euro 2012 vergessen xD (wenn du schon in meinem Profil rumschnüffelst smile )


Last edited by Yolini; 20/06/12 08:57 AM.
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Yolini] #135305
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Also ICH hab schon gar nicht in deinem Profil "herumgeschnüffelt" und wenn jemand anderer dein Profil anklickt, dann hat das auch nichts mit "herumschnüffeln" zu tun, du hast dein Profil für andere User zugänglich gemacht bzw. deinen Namen etc. angegeben.. Und wenn mir nicht passt, dass andere alte Beiträge von mir durchlesen um sich ein Bild von mir zu machen oderwasauchimmer, dann darf ich halt nichts in einem Forum schreiben..

Zu deinen Beiträgen: Niemand hat gesagt, dass du keine Beiträge mehr verfassen sollst. Warum sie (zumindest mir) etwas sauer aufstossen, hat so seine Gründe: denn eine Form von Rassismus (auch wenn man vielleicht gar nicht rassistisch sein will)ist auch wenn man immer versuchen möchte "die Anderen"/"die Fremden" zu verstehen (warum machen die das, warum sind DIE so...?)
Zumindest aber zeugt es von Nicht-Akzeptieren und Nicht-Respektieren, denn wenn ich "die anderen" respektiere, dann nehme ich sie so wie sind, dh. ich akzeptiere das Andersartig-Sein ohne es begreifen zu wollen. Und nicht zuletzt kann man Menschen nicht BEGREIFEN, weil JEDER Mensch anders ist. Wenn ich also frage, warum dies und das DIE anderen machen, dann stecke ich sie damit auch in Schubladen, begreifen kann man andere Menschen aber, wie gesagt, nicht! Das einzige was ich machen kann, ist zu versuchen MICH SELBST zu hinterfragen und zu begreifen und mich selbst mal vielleicht zu fragen warum ich "die anderen" andauernd versuche einzuordnen und zu verstehen und warum ich diese oder jene Wahrnehmnung habe..

Last edited by choppy; 20/06/12 01:27 PM.
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Yolini] #135307
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Original geschrieben von: Yolini
... speziell junge Männer denken mehr oder weniger alle europäischen Frauen seien wohl einfach nur leicht zu haben oder was auch immer.

Das kann ich denen nicht verdenken. Wenn man z.B. durch Marrakesch läuft sieht man jede Menge Europäerinnen die genau das sind: Leicht zu haben. Letztlich ist es zu beider Seiten Vorteil, die Frauen zahlen die Zeche, die Männer kommen zum Schuß und brauchen dafür nur so zu tun als wäre sie die Schönste auf der ganzen Welt... wobei sie meist die 20er schon weit hinter sich gelassen hat, so wie auch das Idealgewicht. Es ist also nicht viel anders als das Looser- und Rentnerpoppen auf Phuket. Traurig, aber wahr.

Als Europäerin tut man also gut daran sich vernünftig zu kleiden und jeglichem Flirt bzw. Gigolo in der Öffentlichkeit deutlich sichtbar aus dem Weg zu gehen wenn man sich den Respekt der "normalen" Leute erhalten will. Das gilt vor allem wenn man länger an einem Platz bleiben will.

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: LOE140905] #135310
20/06/12 02:27 PM
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Ich war vor 3 Jahre in Marokko, in Agadir. Nach Marrakesch, da hätte ich auch gerne einen Abstecher gemacht, aber da war es zu diesem Zeitpunkt noch heisser als in Agadir, deswegen hat man mir davon abgeraten.

Ich habe in diesen 14 Tagen nur positive Erfahrungen mit den marokkanischen Menschen gemacht.

Ich wurde weder angemacht, oder angebaggert. Mir ist auch keiner hinterher gelaufen oder sonst was.

Sie waren alle höflich, hilfsbereit und respektvoll.

Ich denke, dass hat wohl daran gelegen, dass ich mich den Sitten und Geflogenheiten des Landes versucht habe, anzupassen, also nix mit kurzen Shorts und Tops wink

Kann aber auch daran liegen, dass ich mit meinem Sohn da war. Vielleicht gibt es da nen Unterschied zwischen Frau mit Begleitung und Frau, die alleine reist. nixweiss1


Zuerst ignorieren sie dich,dann lachen sie über dich,dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

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Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: _Sandra_] #135311
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Agadir steht nicht exemplarisch für Marokko, aber dennoch bin ich mir sicher das jemand der "klar" ist und bemüht ist sich richtig zu benehmen fast immer Respekt erfährt und auch freundlich behandelt wird, egal ob Mann oder Frau. Ich spreche z.B. in Marokko nicht mit Frauen die mich grundlos ansprechen, ich reiche Frauen dort auch nicht die Hand weil es den meisten doch eher peinlich ist und auch respektlos ihrem Mann gegenüber. Natürlich leben auch modern erzogene Menschen dort, aber auch das erkennt man schnell und hält sich dennoch an bestimmte Regeln die vielleicht nicht den europäischen Gepflogenheiten entsprechen. Ist ja letztlich nicht anders als hier... die Dämlichen und wenig empathischen Menschen fallen durch das Sieb und müssen sehen wie sie miteinander klar kommen.

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: LOE140905] #135314
20/06/12 04:24 PM
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Klar darf man auch kritik äussern und ich habe auch schon drüber nachgedacht und beschlossen vielleicht etwas mehr nachzudenken bevor ich einen neuen Thread hier eröffne. Das mein Name hier steht habe ich desweiteren auch eben erst gesehen. hatte vorher nicht nachgesehen ^^
meine vorherige antwort sollte eigentlich auch ironisch gemeint sein, daher auch die vielen Smileys um das nochmal zu verdeutlichen ^^

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: latino] #135766
30/06/12 10:34 AM
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Original geschrieben von: latino
Wenn Frau in islamischgen Ländern, sogar im stark werwestlichen Marokko allzu freizügig umherläuft, wird sie von der überwiegenden Mehrheit der Männer quasi als Freiwild angesehen. Das ist halt einfach Fakt, ob einem(r) das passt oder nicht.
Weshalb glaubt ihr wohl, warum "anständige" Frauen in islamisch geprägten Ländern mehr oder weniger verhüllt,wenigstens jedoch anständig angezogen daherzukommen haben? Auch deshalb, weil anzüglich gekleidete Frauen die Männer nicht in Versuchung führen sollen. Ausgenommen von einer solchen "Kleiderordnung" sind natürlich weibliche Wesen welche Männer Liebesdienste anbieten oder nach
Liebesdiensten dürsten.......


Hallo,
ein Mann sollte sich auch verhüllen,da auch er als Sexsymbol gelten kann.
Eine Frau verhüllt sich,um ihre Ehre zu bewahren.
Aber wo bleibt die Ehre des Mannes?
Ein Mann der rumhurt,darf keine Jungfrau heiraten,dieses Recht hat nur ein mann der selber Jungfrau(unberührt)ist.

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: cia31] #135779
30/06/12 03:22 PM
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hallo

Antwort auf:
ein Mann sollte sich auch verhüllen,da auch er als Sexsymbol gelten kann.
Eine Frau verhüllt sich,um ihre Ehre zu bewahren.
Aber wo bleibt die Ehre des Mannes?


die männer, die in marokko in shorts und ärmellosen schiesser feinrippunterhemden in der stadt rumlaufen, sind in den allerwenigsten fällen marokkaner.

gruss
Najib


um etwaigen rechtliche konsequenzen vorzubeugen:
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Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Yolini] #135781
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In der fast 16 Wochen Aufenthalt in Marokko habe ich unterschiedliche Erfahrungen gesammelt, welche ich hier vorstellen möchte:
- auf der Gebirge trage ich Djellabah und manchmal Kopftuch je nach Wetterbedingungen. Anmache etc. kommt überhaupt nicht vor. Die Berbermenschen sehen mich als ihre Nachbarin, zumal ich ihre Sitten respektiere und mich auch daran einhalte.

- freizügige Kleidung (ärmellose TShirt, Short, Minirock) lehne ich ab. (Ich schüttele jedes Mal der Kopf darüber, wenn ich Frauen oder Männer freizügig rumlaufen sehe wie in Marrakesch, Fes etc.)

- in Essaouria wurde ich massiv trotz Djellabah und angemessene Kleidung (Langarmshirt zu lange Hose) angebaggert.
Es liegt wohl an dem falschen Bild von alleinreisende Europäerinnen: viele Frauen davon haben für das falsches Bild Verantwortungen zu tragen, nachdem was ich so alles mitbekommen habe - manche alleinreisende Frauen kommen nach Essaouria, um "Liebe" zu erleben, so dass die Männer in Essaouria alle Frauen fälschlicherweise in einem Topf zusammen tun.

- Schwimmen am Strand und in Bikini rumlaufen: ich habe mich so komisch empfunden am Strand von Essaouria, also bin ich oft zum Strand gelaufen, wo ich alleine schwimmen und von niemanden gesichtet werden konnte.

- Ich bin von einem Taxifahrer auf den Berge sexuell belästigt worden (er dachte, ich sei taub und somit auch dumm) und habe eine Anzeige gegen ihn erstattet. Leider wurde ich von seiner Familie ständig aufgelauert worden, ja, weil ich die Anzeige zurückziehen sollte. Nach fast 5 Wochen (!) kehrte sich die Ruhe wieder ein.

Überhaupt in Marokko sollte man / frau sich entsprechend wie die Bevölkerung ankleiden und nicht so wie in Europa.


Salam aleikum,
Jamila
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: viva_jamila] #135783
30/06/12 09:18 PM
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ja so gings mir auch. ich war ja nicht im urlaub dort sondern habe dort gearbeitet und mich natürlich auch an die Kleiderordnung gehalten. Habe zwar kein Kopftuch oder marokkanische Kleidung getragen aber auch nix kurzes. Dennoch wurde mir einmal sogar Geld geboten damit ich mit jemanden schlafe und ich wurde den ganzen Tag belästigt. Und auch öfter wurde man auf der Straße blöd angebaggert. "Hey Lady" usw. Vorallem wenn junge Männer in Grüppchen oder wenigstens zu zweit irgendwo abhängen oder ähnliches kamen mir solche Kommentare entgegen. Vermutlich weil sie alleine nicht den Mut dazu hätten. Das ist aber überall so.
Von daher würde ich sagen dass es manchmnal nix bringt sich anzupassen. Sofern man irgendwie europäisch aussieht wird man von einigen Typen angebaggert. smile Damit muss man wohl einfach leben wenn man in solche Länder reist oder arbeitet.
Anonsten hat mir die Zeit dort aber gefallen und die meisten waren wirklich sehr nett dort...

Last edited by Yolini; 30/06/12 09:50 PM.
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Yolini] #135785
30/06/12 09:57 PM
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hallo

Antwort auf:
Damit muss man wohl einfach leben wenn man in solche Länder reist oder arbeitet.


in welcher stadt hast du gearbeitet?

ich denke nämlich nicht, dass das eine frage des jeweiligen landes, sondern der jeweiligen stadt ist.


gruss
Najib


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Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Najib] #135787
30/06/12 10:04 PM
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Last edited by Yolini; 30/06/12 10:06 PM.
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Yolini] #136418
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Da sich der Beitrag ja fast nur um das Bild was Männer (zum Teil) von uns haben dreht, würde mich auch mal interessieren welche Meinungen Marokkanerinnen so von uns haben? Haben die die selbe Meinung oder unterscheidet sich die? Ich hab mal irgendwo gelesen dass diese (angeblich) Neidisch auf die Freiheiten sind die Europäerinnen ihrer Meinung nach haben?

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Yolini] #136423
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Kommt auch darauf an wie man Freiheit definiert. Häufig unterliegen die Frauen in Europa unter dem Deckmantel der Freiheit etlichen Zwängen..

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Yolini] #136426
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Eh mir der Kragen platzt:

Wenn 'Hey Lady' eine Anmache ist, dann krieg ich spontan einen ewigen Lachanfall.

Das Nachfragen im Zusammenhang mit dem ewigen Labas/ Ca vas gehört doch einfach dazu.
Wer sich mit den sozial-kulturellen Bräuchen nicht auseinandersetzt, sollte Ganzkörperkondom tragen und am besten auch seine Unterkunft nie verlassen.

Überall findet das Leben draußen statt - in Marokko besonders.

Ich habe es als Bereicherung meines Tages empfunden, wenn ich als Lady/ Madame Schokolade oder Mandarinen oder oder bekam auf meinem Weg durch die Straßen.

Und um das klar zu verdeutlichen: Ich spreche hier von echtem Marokkogebiet - Strandakademie und Touri-gebiete strengstens ausgeklammert...

Im Übrigen ist die Körpersprache nicht zu unterschätzen und die Marokkaner haben einen sehr feinen Sinn für Menschen und Momente...

Somit komme ich neben Choppy's Analyse darüber hinaus zu dem Schluss, dass die TS sich wohl nicht im Klaren war über ihrer nonverbalen Signale.

Sonnige Grüßé

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: JasminH] #136441
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ja da hast du Recht Choppy smile

Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: JasminH] #136443
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Original geschrieben von: choppy
Kommt auch darauf an wie man Freiheit definiert. Häufig unterliegen die Frauen in Europa unter dem Deckmantel der Freiheit etlichen Zwängen..


@ Coppy

wärend yolini dir Recht gibt, weiss ich immo net, wie bzw was du damit meinst nixweiss1


Zuerst ignorieren sie dich,dann lachen sie über dich,dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Wenn du im Recht bist,kannst du dir leisten,die Ruhe zu bewahren;Und wenn du im Unrecht bist,kannst du dir nicht leisten,sie zu verlieren.
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: _Sandra_] #136450
13/07/12 06:49 PM
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Hallo Sandra,

mir fehlt jetzt gerade die Lust dazu, etwas Eigenständiges und Neues zu formulieren, weshalb ich jetzt einfach mal etwas hierher kopiere was ich schon mal gepostet habe.
Einmal ein Artikel, den ich gelesen habe sowie ein kleiner Beitrag von mir mit Bezug auf einen Artikel von Rommelspacher..

Ich denke, dass dies gut das veranschaulicht was ich damit meine wenn ich über "Zwänge unter dem Deckmantel der Freiheit" schreibe, auch wenn dies sicherlich noch mehr Lebensbereiche erfasst.

Der Artikel "Folter im Namen der Schönheit":

Im Arabischen gibt es ein Sprichwort, welches lautet: "Das Kamel sieht seine eigene Halskrümmung nicht!" Auf den Westen trifft dieses Sprichwort zu, wenn er von der vermeintlichen Unterdrückung der muslimischen Frau spricht und sie "befreien" möchte, während er blind für den Zustand der westlichen Frau ist, der schlechter nicht sein könnte.


Politik und Medien fokussieren schon seit Jahren die verschleierte Frau, ignorieren zur gleichen Zeit aber die Ketten, in die der Kapitalismus die westliche Frau gelegt hat. Die muslimische Frau erwartet von westlichen Staaten nicht, dass sie ihre Entscheidung verstehen, das Kopftuch zu tragen. Sie legt auch keinen Wert auf ihr Wohlwollen, denn sie trägt das Kopftuch mit oder ohne ihre Zustimmung. Die Versuche dieser Staaten, sie durch Diskriminierung und Psychoterror dazu zu bringen, es abzulegen, mögen in Einzelfällen fruchten, doch im Allgemeinen hält die muslimische Frau allen Anfeindungen zum Trotz am Kopftuch fest. Der Westen muss nicht nur feststellen, dass sein Kreuzzug gegen das Kopftuch bislang gescheitert ist, er muss sich sogar eingestehen, dass sich trotz des wachsenden politischen und gesellschaftlichen Drucks immer mehr muslimische Frauen für das Kopftuch entscheiden, und zwar aus allen Gesellschaftsschichten. Daran wird auch die Anti-Burka-Politik des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy nichts ändern, der explizit sagte, dass muslimische Frauen mit Gesichtsschleier in Frankreich nicht willkommen seien – dies von einem Staatspräsidenten, dessen Frau sich nackt ablichten ließ und ein Frauenbild repräsentiert, das die Frau zum Sexobjekt degradiert.

Die Verschleierung als Akt gegen die Menschenwürde seiner Trägerinnen zu bezeichnen, wirft die Frage auf, ob Sarkozy und seine anti-islamischen Gesinnungsgenossen jemals einen Blick auf die Menschenwürde der westlichen Frau geworfen haben, nach der man inzwischen vergeblich sucht, weil sie vom kapitalistischen Schönheitsideal und Modediktat längst verbannt wurde. Die Menschenwürde der Frau erfährt im kapitalistischen Westen keinen Schutz, weil nicht nur kein Nutzen daran geknüpft ist, sondern weil der Profit dadurch sogar geschmälert wird. Stattdessen wurde die Würde der Frau durch ein irreales Schönheitsideal ersetzt, das die kapitalistischen Kassen so laut klingeln lässt, dass sie jede Kritik übertönen.

Betrachtet man die Auswirkungen des kapitalistischen Schönheitsideals, so kann man zweifelsfrei von Folter und Menschenrechtsverletzungen sprechen. Denn dem Schönheitsideal zu entsprechen, bedeutet oftmals, Schmerzen zu ertragen. Im Gegensatz zur muslimischen Frau musste die Frau im Westen schon immer Schmerzen auf sich nehmen, um den Schönheitsvorstellungen der Gesellschaft zu entsprechen. Mit einem Korsett musste sie beispielsweise ihre Taille so weit zusammenziehen, dass ihre inneren Organe gequetscht wurden und sie kaum noch Luft bekam, so dass sie sich immer am Rande einer Ohnmacht befand. Über ihren eng eingeschnürten Körper musste sie darüber hinaus schwere, unbequeme Kleidung tragen und trotz ihrer Schmerzen eine gute Figur machen.


Der Westen meint zwar, die Frau im Zuge der Emanzipation vom Korsett befreit zu haben, doch hat er sie in Wahrheit einer viel schlimmeren Folter ausgesetzt, die sich heute hinter der Bezeichnung "Schönheitschirurgie" verbirgt. Daumenschraube und Streckbank dienen nicht mehr dazu, Geständnisse zu erzwingen, sondern die Frau zurechtzuformen. Das Paradoxe daran ist, dass sie für die Folter auch noch bereit ist zu zahlen.

Dass der Begriff "Folter" dabei keineswegs übertrieben ist, veranschaulicht das Beispiel junger Frauen, die sich in Russland oder China die Beine verlängern lassen. Hierzu werden ihnen zunächst die Beine gebrochen und ein Metallgestell angelegt, das täglich unter Schmerzen auseinander gezogen wird und das Bein um einen Millimeter verlängern soll. Diese Prozedur dauert für ein paar Zentimeter mehr Bein mehrere Monate und ist mit enormen Schmerzen verbunden, die über den gesamten Zeitraum anhalten. Da die gebrochenen Beine währenddessen nicht belastet werden dürfen, müssen die Frauen über Monate hinweg an Krücken gehen. Hinzu kommen die Risiken der Operation und die Gefahr, im Rollstuhl zu enden. Der einzige Beweggrund der Frauen – und es sind keineswegs nur russische oder chinesische Frauen – ist der, dass lange Beine zum Schönheitsideal zählen, dem die durchschnittliche Frau zwar nicht entspricht, das ihr aber immer wieder vorgeführt wird. Die Bereitschaft, Beinbrüche mit diesen überaus großen Schmerzen in Kauf zu nehmen, verdeutlicht, wie übermächtig das Schönheitsideal ist, dass die Frau ihr eigenes Wohl aufs Spiel setzt und Ärzte gegen ihren Kodex handeln, Menschen zu heilen.

An diesem Beispiel wird ersichtlich, dass das kapitalistische Schönheitsideal eine Gefahr darstellt, weil es den natürlichen Selbsterhaltungsinstinkt unterdrückt, der den Menschen und seinen Körper normalerweise schützen soll. Es führt zu widernatürlichen Verhaltensweisen der Frau, die um jeden Preis schön sein will. Auch ist die Entscheidung einer Frau, sich die Beine brechen zu lassen, nicht auf den Verstand und das intellektuelle Vermögen zurückzuführen. Denn ein solches Verhalten liegt jenseits der Vernunft.

Es gibt eine viel einfachere und günstigere Methode, die Beine optisch zu verlängern, nämlich durch High Heels. Aber auch diese sind ein Folterinstrument für die Frau, denn nach längerem Tragen hat sie das Gefühl, über Klingen zu laufen. Die Schmerzen stellen in diesem Fall eine natürliche Schutzfunktion dar, weil High Heels nicht nur für die Anatomie des Fußes, sondern des ganzen Körpers ungeeignet sind. Sie deformieren mit der Zeit den Fuß auf schmerzhafte Weise und schädigen Gelenke und Wirbelsäule. Bei häufigem Tragen können sie sogar die Lage der Organe, etwa des Darms, verändern. Doch anstatt auf die natürlichen Signale des Körpers zu hören, lassen sich beispielsweise Frauen in den USA Botox in die Füße spritzen, um den Schmerz zu betäuben. Andere lassen sich Silikon spritzen, um die Füße zu polstern und High Heels länger tragen zu können. Dass man überhaupt auf solche Methoden zurückgreift, verdeutlicht nicht nur, wie schmerzhaft das Tragen dieser Schuhe ist, sondern wie die Natur des menschlichen Körpers unterwandert wird.

Bei genauer Betrachtung unterscheidet sich die moderne westliche Frau gar nicht so sehr von der chinesischen Frau des alten China, deren Füße teilweise sogar bis ins 20. Jahrhundert hinein verstümmelt wurden, weil kleine Füße als Schönheitsideal galten. Hierzu wurden die Füße schon im Kindesalter bandagiert, was zu schmerzhaften Verkrüppelungen führte, so dass die Frauen nur unter Schmerzen laufen und keine weiten Strecken gehen konnten. Der so genannte Lotusfuß chinesischer Frauen, der eine grausame Deformation des Fußes darstellt, galt in China als schön. Das alte chinesische Schönheitsideal ist nicht besser oder schlechter als das heutige westliche, denn in beiden Fällen bedeutet es Schmerzen für die Schönheit. Und dennoch maßt sich der Westen an, das chinesische Schönheitsideal anzuprangern.

Inzwischen gibt es keine Stelle mehr am weiblichen Körper, die nicht dem Schönheitsideal unterworfen wurde und an die der Schönheitschirurg noch nicht Hand angelegt hat. Längst sind es nicht mehr nur Gesicht, Brust oder Bauch, die unters Messer kommen. Während der Westen lautstark die Beschneidung von Mädchen, die in manchen Ländern noch als Brauch praktiziert wird, an den Pranger stellt, schweigt er zu der Verstümmelung, die westliche Frauen inzwischen im Namen der Schönheit an ihrem Genital vornehmen lassen. Die operativen Eingriffe, die aus rein ästhetischen Gründen durchgeführt werden, sind ohne Zweifel als Verstümmelung zu betrachten. Sie bergen nicht nur Risiken, sondern führen zudem, je nach Eingriff, oft zu Schmerzen und Problemen. Doch selbst das hält die westliche Frau, die in der Regel über die Risiken der Operation aufgeklärt wird, nicht davon ab, sich diesen Qualen auszusetzen. Sie nähme wohl auch Arm- oder Beinamputationen auf sich, wenn das Schönheitsideal sie fordern würde und Prothesen der neueste Trend wären.

Eine Gesellschaft, in der Frauen bereit sind, Körperverletzungen – denn etwas anderes tut die Schönheitschirurgie nicht – zu akzeptieren und sogar zu fordern, kann keine gesunde Gesellschaft sein. Das westliche Frauenbild einer solchen Gesellschaft suggeriert etwas, das in Wahrheit nicht existiert, nämlich die selbstbewusste emanzipierte Frau. Denn Selbstbewusstsein spiegelt sich nicht darin wider, dass eine Frau bereit ist, ihren Körper malträtieren zu lassen und zur Schau zu stellen, um den Vorstellungen der Gesellschaft zu entsprechen. Vielmehr bedeutet Selbstbewusstsein, an seinen Überzeugungen festzuhalten und danach zu handeln, auch wenn es anderen möglicherweise missfällt. Sich dem Schönheitsideal anzupassen, erfordert hingegen keinen Mut, sondern zeugt von einer schwachen Persönlichkeit. Daher stellt sich die Frage, wer tatsächlich selbstbewusst ist: die westliche Frau, die einem leeren Schönheitsideal hinterherjagt, oder die muslimische Frau, die trotz aller Widerstände auf das Kopftuch beharrt und ihren islamischen Glauben nach außen zum Ausdruck bringt.


Quelle:

http://www.die-einheit.org/index.php?option=com_k2&view=item&id=72:folter-im-namen-der-sch%C3%B6nheit&Itemid=201




Warum immer "die" muslimische Frau als Opfer von Unterdrückung konstruiert wird und danach gefordert wird, sie von der vermeintlichen Unterdrückung zu befreien und welche Widersprüchlichkeit dahinter steckt,beschreibt ROMMELSPACHER (2008) sehr gut.
Und zwar liegt laut Rommelspacher die Widersprüchlichkeit darin, dass „die“ muslimische Frau sich angleichen soll, aber gleichzeitig als „Andere“ konstruiert wird. Sie soll also mit den Frauen der Mehrheitsgesellschaft gleich werden aber dennoch verschieden bleiben. Gleich soll sie werden damit der „Emanzipationsauftrag“ erfüllt wird und zugleich soll sie verschieden bleiben, um eine „Kontrastfolie“ für die eigenen emanzipatorischen Fortschritte zu bieten. Die negativen Aspekte des Lebens der anderen, „der“ muslimischen Frauen sollen hervorgehoben und damit symbolisiert werden, was die westlichen Frauen hinter sich gelassen haben.
Das "westliche Emanzipationsverständnis" setzt emanzipatorische Fortschritte oft mit dem Überwinden von Religionen gleich und muslimische Frauen werden dementsprechend als Ausdruck für eine alte Ordnung verstanden. Indem etwa ständig die Rolle der Frau im Islam oder das Tragen des Kopftuches thematisiert werden wird das Konstrukt „der“ muslimischen Frau bestärkt und sie damit in dieser Rolle festgehalten, zugleich wird aber gefordert, dass sie das Kopftuch ablegt und sich vom Glauben befreit. Tatsache ist aber, dass die westlichen Frauen ihren Glauben ebenfalls noch nicht überwunden haben und, dass dieses Überwinden des Glauben auch überhaupt keine Befreiung verspricht. Durch das Konstrukt der Anderen werden „unbewusste Ambivalenzen mobilisiert“, welche „stellvertretend an der anderen Frau ausagiert werden.“
(vgl. Rommelspacher,Birgit, 2008: Feminismus und kulturelle Dominanz, Kontroversen um die Emanzipation "der" muslimischen Frau. BAG Mädchenpolitik Info 9/2008)

Schöne Grüße




Last edited by choppy; 13/07/12 06:51 PM.
Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: JasminH] #136451
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gruss
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Re: Negatives Bild von Europäerinnern... [Re: Najib] #136455
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